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  • ZufallDatum22.04.2018 18:33
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Nichts passiert zufällig, aber uns fehlt das Wissen, um alle Konsequenzen unserer Handlungen vorauszusehen. Wenn dann irgendwas Unbestimmbares passiert, nennen wir es Zufall. -Es erscheint uns wie ein Wurf mit dem Würfel.

    Schicksal - ja! Daran glaube ich tatsächlich, denn wenn nichts zufällig ist, dann ist alles bereits festgelegt. Aber was bringt mir die Erkenntnis, wenn es wegen der Wissensproblematik eh keinen Unterschied macht?

  • Eigene Weltanschauung die Richtige?Datum03.04.2018 13:31
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von RAFA im Beitrag #3

    Weil es mir persönlich uuuunheimlich auf den Senkel geht, dass jeder Loser dieselbe Anerkennung haben will wie irgendwelche echten Spitzen und weil ich sowieso das ganze Mimimimi zum Tod nicht leiden kann, finde ich Mobbing GUT.


    Völlig richtig, genau wie der gesamte restliche Beitrag!

    Zitat von RAFA im Beitrag #3
    Der Gemobbte soll bitte das Feld hier verlassen, weil er hier einfach nichts taugt.


    So ist es. Eigentlich ist Mobbing für ALLE Beteiligten ein Segen. Ich bin als Kind auch mal gemobbt worden, im Sportverein. Die anderen Leute da haben mich nicht interessiert. Ich fand sie doof und langweilig und wollte mich nur ein bisschen bewegen, während alle lustig am rumalbern waren und so soziales Zeug machten. Naja, und dann feuerte das halt irgendwann zurück. Erst fing das eine Blag an, dann das andere, dann lief irgendwann der halbe Verein hinter mir her, lachte mich aus und beleidigte mich. Ich fand das damals alles ziemlich grotesk und unwirklich und konnte das nicht so richtig ernstnehmen, bis ich dann mal von hinten angegriffen wurde und eine kurze Zeit im Schwitzkasten verbingen durfte. Da wurde mir klar, das passt hier nicht so ganz und wird auch nie was. Als ich dann nicht mehr hingegangen bin, fühlte ich mich glücklicher und richtig befreit.
    -Nicht nur weil natürlich das Mobbing aufgehört hat, sondern weil ich mich da eh nie richtig wohlgefühlt habe und mir das nun erst richtig bewusst wurde. Auch wenn ich selbst Opfer war: Es war gut und richtig, mich zu mobben und ich habe später genau hingesehen, wo ich hinpasse und wo nicht und wurde daher auch nicht mehr gemobbt. Ich habe indes aber fleißig selbst gemobbt, wer mir nicht gepasst hat, und habe deswegen auch nie ein schlechtes Gewissen gehabt. Ich werfe mir allenfalls vor, nicht noch viel mehr gemobbt zu haben, aber da stand mir meine hohe Frustrationstoleranz halt im Wege.

    Zitat von RAFA im Beitrag #3
    Die Leute haben heutzutage viel zu wenig Mumm, sich einzugestehen, dass sie halt dies oder jenes nicht können und dass sie halt hierzu und dazu einfach nicht taugen. Wenn sie es nicht selber einsehen, dann muss man ihnen das irgendwie übermitteln, nä, weil man muss sie ja irgendwie los kriegen, nä. Wie soll man das sonst machen?



    Richtig! Nichts regt mich mehr auf, als Deppen, die markieren was sie nicht sind. Was ist denn auch so schlimm daran, etwas nicht zu können? Ich finde das sehr spannend und identitätsstiftend, meine Grenzen abzustecken, um zu sehen, wo fangen meine Fähigkeiten an und wo hören sie auf. So kann man die Stärken doch viel besser ausbauen; wo ist denn das Problem? Ich glaube auch, dass sich diese Mentalität noch zunehmend verstärkt.

    Ich will jetzt nicht mit "früher war alles besser"-Klamotten anfangen, aber wenn man jedem Spacken ein Abitur mit Bestnote in die Hand drückt, um ja kein zartes Pflänzlein zu knicken, wie sollen die Spacken es dann lernen, mit ihren Schwächen umzugehen?
    Heutzutage hat man für jeden Spleen ganz viel Verständnis, jeder ist gleich und wo auch nur der kleinste Unterschied gemacht wird, steht irgendein Gutmensch mit der Moralkeule bereit. Da bin ich echt mal gespannt, wo es hinführt. Vielleicht geschieht unserer Gesellschaft die Flüchtlingskrise mal ganz recht, damit ihr wieder ins Hirn gehämmert wird, dass Unterscheidungen lebensnotwendig sind *hoff hoff*. Ich muss auch ehrlich sagen: Lieber lebe ich in einer von Konflikten durchzogenen, zerfaserten Gesellschaft, als in so einer "Demolition Man" Dystopie, wo an jeder Ecke ein Automat steht, der bei jedem geäußerten politisch unkorrekten Begriff 'nen Strafzettel ausspuckt, damit ja nichts der Friede-Freude-Eierkuchen Harmonie aus der Totenstarre hilft. Leider hat hier die Realität ja auch schon die Science Fiction eingeholt, wenn man mal ans Netzwerkdurchsetzungsgesetz denkt.

    Zitat von Boqueron
    Aber was ist beispielsweise mit Kinder fickern (als vergewaltiger)? Deren ego's sind darauf programmiert kleine Kinder zu misshandeln.



    Ich weiß, Kinder werden immer gern hergenommen, um eine Debatte zu emotionalisieren. Ich möchte trotzdem ein paar sachliche Gedanken dazu äußern.

    Zitat von Boqueron
    Haben die kleinen Kinder das auch insgeheim gewollt? Den Kinder ficker durch ihr so-sein eingeladen?



    Manchmal ist das tatsächlich so. Es gibt Untersuchungen darüber, dass besonders schüchterne Kinder, die leicht zu beeinflussen sind und nicht zum Widerspruch neigen, bevorzugte Opfer für Kinderschänder sind. Natürlich gibt das dem Kinderschänder nicht das Recht, Kinder zu schänden, aber selbst hier gibt es wohl einen Ausleseprozess. Drum gibt es ja auch diese "Sag nein!"-Kampagnen. In den meisten Fällen tritt Kindesmissbrauch aber im näheren Umfeld auf; also Verwandtschaft oder Freundeskreis der Eltern. Hier hat das Kind dann einfach "nur" Pech gehabt. In jedem Fall kann man dem Kind keinen Vorwurf machen, weil Kinder sind noch in der Entwicklung und auf den Schutz der Gesellschaft angewiesen. -DER kann man aber durchaus einen Vorwurf machen!

    Zitat von Boqueron
    Oder erteilt der Kinderficker den Kindern dadurch eine Lektion weil sie nicht freiwillig gehen? Ist das auch eine Strategie der Natur, dass sich das stärkere / bessere durchsetzt und jeder loser dort landet wo es gemäß seiner Natur hingehört



    Er erteilt nicht nur den Kindern eine Lektion, die seine Opfer wurden, sondern allen anderen Kindern und Eltern auch, die davon Kenntnis nehmen. Und dann wird dem Kinderschänder eine Lektion erteilt. Ich finde den Vergleich aber nicht passend, weil bei Triebtätern geht es um eine seltene Störung, die alle Beteiligten (inklusive Täter) belastet und bei Mobbing - wenn nicht grad blanker Sadismus dahintersteckt - um ein wirksames Vorgehen, Störenfriede loszuwerden. Man kann auch sagen: Das eine ist ein Problem, das andere die Lösung eines Problems.

    Zitat von Boqueron
    Genau, es geht nicht darum, dass die Natur so oder so ist, sondern dass wir Menschen halt eingreifen können, bzw. uns so oder so positionieren können.



    Natürlich geht es darum, wie die Natur ist! Um mal bei dem Beispiel mit dem Tiger zu bleiben: Es ist natürlich, dass dich der Tiger anfällt und dich frisst. Das ist das Gesetz des Stärkeren und wenn du dieses Gesetz der Natur ignorierst, dann ziehste halt den Kurzen. Wenn du das Gesetz hingegen annimmst und dich adäquat verhältst, also flüchtest oder dir eine Waffe schnappst, dann wird es dir die Natur auch mit einem positiven Ausgang "danken", weil nun bist DU der Stärkere. Aber einer IST der Stärkere, egal wie du dich da rumpositionierst.

    Nun kann man sich schon im gewissen Rahmen gegen die Natur wenden, aber nur oberflächlich. Wenn wir also irgendwann die völlige Gleichheitsgesellschaft haben, in der jeder gleich viel zählt, egal wie seine Leistung ist, dann haben wir die Kraft der Natur nur verlagert und werden sie in ihrer ganzen Wucht zu spüren bekommen, wenn wir von Nicht-Weicheier Kulturen überrollt werden.

    Zitat von Boqueron
    Land A und Land B sind im Krieg.

    In Land A wird Peter, zukünftiges Genie in der Schule gemobbt, schmeißt deshalb die Schule und wird Alkoholiker und Straßenpenner.

    In Land B gibt es auch einen Peter, dieser wird durch entsprechende Schutzmaßnahmen geschützt, entwickelt später die ultimative kriegswaffe, mit der Land A dem erdboden gleich gemacht wird.

    Ergo: Länder in denen Mobber nicht geschützt werden, sind vom aussterben bedroht



    Ach, hätte man Peter in Land B mal auch gemobbt, dann wäre keiner der beiden Kriegstreiber in die Position gekommen, ein Land auszulöschen.

  • Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von Liu im Beitrag #39
    Ah, danke fürs klarstellen.

    Die Personifikationen sind also deiner Ansicht nach Produkte unserer Hirne, und auch wenn die Dinge, die wir da personifizieren, Teil der objektiven Wirklichkeit sind, so entstehen die Personifikationen nicht außerhalb, sondern nur in unseren einzelnen Köpfen. Wenn zwei Menschen dieselbe Sache personifizieren, liegen Gemeinsamheiten zwischen den Personifikationen nur in den Eigenschaften der jeweiligen Sache und dem Wissen und den Erfahrungen sowie biologischen Gegebenheiten der Menschen. Und nicht daran, dass die Personifikation auch ohne Menschen existieren würde.


    Sehr schön zusammengefasst! Ja, genau so sehe ich es.

    Zitat von Liu im Beitrag #39
    Ich frage mich bloß, ob man in dem Fall von Göttern reden sollte - als voneinander abgegrenzte Prinzipien existieren sie in dieser Perspektive ja nur in unserem Denken und subjektiven Wahrnehmen.


    Was heißt denn hier NUR? ;-) Indem die Götter sich von uns denken lassen, wirken sie natürlich auch durch uns. -Ganz real und tatsächlich, so wie eine andere Projektion des Gehirns auch: Das Ich.


    Zitat von Liu im Beitrag #39
    Hilfreich für das bessere Verstehen der Welt kann das durchaus sein, aber ich finds fraglich, ob man damit nicht zu viel vereinfacht bzw. schwarz-weiß-malt oder auch, wenn man versucht, mit den Personifikationen der Prinzipien zu kommunizieren, nichts erfährt, was man nicht vorher insgeheim schon wusste.


    Da habe ich nun GANZ andere Erfahrungen gemacht! Ich habe durch Satan sicherlich mehr über mich und die Welt erfahren, als durch alle Therapeuten, die ich schon verschlissen habe. Die spirituellen Interaktionen mit ihm sind von dynamischer Natur. Da entsteht richtig was draus, was ich vorher definitiv NICHT wusste.

    Zitat von Liu im Beitrag #39
    Um unbewusstes Wissen hervorzuholen aber bestimmt praktisch,


    Sicher erfahre ich auch manches zuvor Unbewusste. Aber so wie man auch im Zwiegespräch mit sich selbst oder mit anderen Personen zu völlig neuen Erkenntnissen/Erfindungen/Geistesblitzen kommen kann, so geht das natürlich auch im Zwiegespräch mit Göttern.

  • Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von Liu im Beitrag #37
    [quote]
    Siehst du die Personifizierung nur als Hilfestellung für mentale Konstrukte in den Hirnen von Menschen an, oder glaubst du an tatsächliche körperlose Geistwesen mit eigenem Bewusstsein?


    Die Geistwesen existieren, möglicherweise mit eigenem Bewusstsein, als "Unterprogramm" in unseren Hirnen. Das Gehirn ist im Schaffen und Ausführen von Charakteren ziemlich gut. Wir erleben es doch jede Nacht im Traum.

  • Umgang mit LosereiDatum11.08.2017 20:27
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von Liu im Beitrag #2
    Huh, schwierig. Ich hab ziemlich genau nie ernsthafte Rachegedanken.


    Ich schon hin und wieder, aber sie flauen auch recht schnell wieder ab - bzw. wandert der Müll dann ins Unterbewusstsein, wo halt jemand wohnt, der ihn dort wohl nicht haben will.

    Zitat von Liu im Beitrag #2
    Zwar hatte ich ne ganze Weile recht viel an Gewaltfantasien, aber die haben sich bei mir nie gegen spezifische Personen gerichtet.


    Das habe ich hingegegen gar nicht. Ich bin kein gewaltaffiner Mensch. Damit ich überhaupt auf den Trichter komme, jemand weh zu tun, muss der es auch verbocken und zwar richtig.

    Zitat von Liu im Beitrag #2
    Wahrscheinlich nehme ich die Leute, die versucht haben, mir zu schaden, oder mit denen ich mich zerstritten habe, zu sehr als unwichtige Idioten wahr, als dass ich zu viele Gedanken an sie verschwenden würde.


    Das kann man auch als Abwehrmechanismus deuten. -Der Fuchs und die Trauben.

    Zitat von Liu im Beitrag #2
    IIch hatte ein größere Baustellen bei mir zu bearbeiten, verhindern, dass ich mich selbst wieder in entsprechende Situationen bringe, als dass ich mich darauf hätte konzentrieren können, die Leute, die meine entsprechenden Schwachstellen ausgenutzt haben, zu verfolgen.


    Das schließt sich ja nicht aus. Aber ja: Auf den Baustellen muss auf jeden Fall eine uneinnehmbare Festung mit Stacheldraht und Selbstschuss errichtet werden. Nur habe ich genau das getan und bin drum auch selten in die selbe Falle nochmals reingetappt. Ich habe langsam aber das Gefühl, ich soll einfach in überhaupt keine Falle mehr tappen.

  • Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von Liu im Beitrag #35
    Woher soll man denn wissen, welche Bestandteile der Natur sich nun zu einem Prinzip zusammenfassen lassen?


    Es ist eigentlich nicht so, dass ich die Aspekte zu Prinzipien zusammenfasse, sondern ich sehe sie aus den Prinzipien wirken. Quer durch alle Religionen, bis zurück ins alte Mesopotamien, lassen sich die Götter zwei Polen zuordnen. Der eine Pol verkörpert die Moral, der andere die Abkehr von der Moral oder das Natürliche, Wilde. Im Polytheismus mag es da auch Mischformen geben.

    Ich finde das auch ganz logisch. Religion diente ja schon immer zur Kontrolle der Massen (=Opium für das Volk) und dafür braucht es halt ein entsprechendes Regelwerk. Natürliche Bestrebungen wie Freiheitsdrang, sexuelle Lust etc., die der Moral entgegenstehen, werden indes verteufelt und dem Gegen-Gott zugeschoben. Damit sich die frommen Schäflein nicht noch auf die falsche Weide verirren, wird der Gegen-Gott stets als der Moral-Gottheit unterlegen dargestellt. Resultat ist, dass natürliche Seiten des Selbst abgespalten und durch Spiritualität sublimiert werden. Wer das Intimste kontrolliert, der kontrolliert auch den ganzen Menschen.

    Es gibt auch atheistische Religionen, wie den Kommunismus und auch hier treten wieder Kräfte auf den Plan, die Richtung Freiheit und Natur des Menschlichen wirken.

    Wenn ich die Punkte des Weltgeschehens nun auf das 2D-Koordinatensystem dieses Dualismus abbilde, kann ich sie besser verstehen. Und wenn ich mal was nicht verstehe, lasse ich es mir eben direkt von Satan erklären.

    Zitat von Liu im Beitrag #35
    Beispielsweise, wieso soll Satan, also, in deinen Worten "die personifizierte Verkörperung eines natürlichen Prinzips. -Ursprünglichkeit (Wildheit), Erkenntnis, Zweifel, Pragmatismus, Vernunft, Stolz" hinter den sogenannten "aufgeklärten Luschis" inklusive derer "bedingungslose(n), naive(n) Barmherzigkeit allem und jedem gegenüber" stecken?


    Nein, die >aufgeklärten< Luschis sind NICHT bedingungslos barmherzig, sie schauen sich das Treiben der bedingungslos Barmherzigen nur tatenlos an, weil sie zu fettgefressen und bequem geworden sind, um da noch groß gegen aufzumucken. SO geht es aber nun auch nicht und drum kommt der Wake-Up-Call der Flüchtlingskrise gerade richtig. Es ist gut, sich den schönen Dingen des Lebens hinzugeben, aber manchmal muss man auch für sie kämpfen und das haben wir hier ein bisschen verlernt.

  • Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Ah, sieh an, jetzt hat sich hier doch mal eine interessante Diskussion entwickelt!

    Zitat von Boqueron im Beitrag #32

    Hmm. Hier verstehe ich schon nicht, wie Ahriman jemanden SEINEN Willen tun lassen soll, bzw. was das überhaupt sein soll und wie das konkret vonstatten gehen soll.

    Ich lege hier die Definition zu Grunde, dass Ahriman ein Kollektivgeist ist, der sich durch die Komplexität verselbstständigt hat und in Folge dessen einen eigenen Willen und eine eigene Dynamik entwickelt hat.



    Die Definition ist nicht falsch, aber unvollständig. Satan, Ahriman, Enkidu - oder wie auch immer - ist die personifizierte Verkörperung eines natürlichen Prinzips. -Ursprünglichkeit (Wildheit), Erkenntnis, Zweifel, Pragmatismus, Vernunft, Stolz vs. Moral, bedingungsloser Glaube, Aufopferung, Gehorsamkeit, Unterwerfung (das JHWH-Prinzip)

    Beide Prinzipien sind Teil der Natur und dadurch jedes einzelnen Menschen. Die Personifikation ist eine Ebene der Betrachtung. Natürlich lässt sich auch die soziologische/psychologische, sachlich-objektive Betrachtung der Triebe und Motive der Menschen vornehmen, nur ist DIE aufgrund der Komplexität und Natur der Phänomene nicht immer die geeignetste. Ich vergleiche es mit Sex oder Liebe: Man kann tausendmal darüber gelesen haben, jede biochemische Einzelheit des Zusammenspiels der Moleküle bis ins winzigste Detail kennen und doch wird man erst verstehen, was Sex oder Liebe ist, wenn man es selbst in vollen Zügen erlebt.

    So ist es auch mit genannten Prinzipien, nur dass hier nicht der Schniedel oder die Mumu als Schnittstelle genutzt wird, sondern die Spiritualität. Durch den Zugang des Spirituellen ERFAHREN wir die Aspekte der Natur, geben ihnen Gestalt und Form, um mit ihnen auf menschenkompatible Weise in Kontakt zu treten. Nur durch diese intuitive Verbindung ist es meiner Meinung nach erst möglich, viele Aspekte der Natur angemessen zu durchdringen.

    Doch auch wenn nicht: In dir wirken tun sie oder so.

    Ich stimme Rafa aber nicht darin zu, dass Allah oder Jesus Projektionen Satans seien, sondern halte sie für weitere Ausformungen des JHWH-Prinzips. Klar haben Juden, Christen und Mohammedaner ordentlich mtienander Beef, aber das JHWH-Prinzip ist nicht darauf aus, dass sich der Glaube an JHWH durchsetzt - die Juden fühlen sich als auserwählte Minderheit ja sowieso außerordentlich wohl - er ist darauf aus, dass sich das PRINZIP durchsetzt, egal durch welchen Namen dieses nun realisiert ist.

    Das satanische Prinzip hat in der gegenwärtigen Flüchtlingsflut-Situation auch seinen Part, aber IMO nicht in der Rolle Allahs, sondern in der Rolle der aufgeklärten Luschis (zu denen ich mich dazu zähle), die zwar wissen, was da für ein Unwetter auf sie zukommt (um mal bei Rafas Bild zu bleiben), aber vor lauter Bequemlichkeit und Weichgespültheit gar nicht anders können, als tatenlos dabei zuzusehen, wie es über sie hereinbricht. Nach dem zweiten Weltkrieg bekommen die Menschen nun die nächste historische Lektion aufgetischt, dass der umgekehrte Weg, also die bedingungslose, naive Barmherzigkeit allem und jedem gegenüber, ebenso ins Verderben führt, wie die totale Vernichtung Andersdenkender. Wieder ist Europa Ort des Geschehens, wieder ist die Handlungsmaxime ein Extrem und alle guten Dinge sind bekanntlich Drei: Ich denke, dass die Menschheit um einiges gereift ist, wenn sie aus dieser Sache endlich rauskommt, aber es wird - auch wieder mal - sehr viele Opfer kosten, weil ohne lernt's der Mensch halt nicht.

    Der Weißlichtgeist macht das Spiel nur zu gerne mit: Das Prinzip der Unterwerfung feiert hier vermeintlich bald den Endsieg seines Krieges, exekutiert durch die laissez-faire-tolerierte Überrollung des europäischen Freigeists mit 'ner Horde willfähriger Brüllaffen. Unser wohlmeinender Humanismus, einst als große Stärke gefeiert, erkennt er - völlig zu Recht - als unsere eigentliche Achillesverse, in die er natürlich gnadenlos nun reingrätscht. Die Macht der Erkenntnis unterschätzt er dabei aber völlig. Zumindest hoffe ich das, denn auch Satan ist die Schwachstelle - wie gesagt - bewusst. Sie ist der Preis; das Rudiment der vorherigen Lektion und nun geht es ihr endlich an den Kragen.

    Es sind zwei Naturgewalten die hier aufeinander prallen, wie sich entgegengesetzt bewegende tektonische Platten und ich weiß nicht, wer hier am Ende wen beiseite schiebt. Das einzige, das ich weiß, ist dass es dabei ganz schön rummsen kann und MIR braucht Satan hier eh keine Lektion erteilen; drum suche ich mein Heil in der Flucht, wenn es dann hart auf hart komm und zieh mir den Lernprozess der Dummköpfe aus der Ferne rein.

  • Umgang mit LosereiDatum07.08.2017 13:41

    Es gibt ja immer mal wieder Punkte im Leben, an denen man richtig ablosert und den Schwanz einziehen muss vor jemand, der in dieser Situation halt die besseren Karten auf der Hand hat. Zur Zeit präsentiert Satan mir Erinnerungen an solche Niederlagen am Fließband, bis zurück in meine frühe Jugend. -Rachegedanken machen sich breit. Dabei fällt mir auf, dass ich Niederlagen ganz gut verpacke - und sogar einsehe - die ich mir meiner Meinung nach selbstverschuldet eingefangen habe und mein Gegner mich dabei trotz aller sachgerechten Watschn noch fair behandelt hat. Hat er aber nur ein bisschen über die Stränge geschlagen und mir über meine eigentliche Lektion hinaus noch einen mitgegeben, bin ich bis zum heutigen Tage nachtragend, wie ich jetzt feststellen musste. Ich nehme an, Satan möchte nun, dass ich in irgendeiner Form mit diesen Konflikten umgehe.

    Es gibt ja zunächst einige grundlegende Möglichkeiten:

    1. Ich fresse es weiter in mich rein. Ist möglich, aber Verdrängung schafft immer auch ein Vakuum, dass dann mit irgendeinem kompensatorischen Müll gefüllt wird, den ich noch viel weniger mit mir rumschleppen will.

    2. Ich räche mich. Auch das ist möglich; an Kreativität wird es da nicht scheitern. Nur bieten sich mir hier auch bloß unbefriedigende Optionen:
    Je stärker die Rache ausfällt, desto befriedigender, aber auch desto strafrechtlich relevanter.

    Natürlich kann Rache auch diskret ablaufen, dann darf sie auch beliebig hart sein. Aber auch hier gibt es ein Dilemma: Je diskreter die Rache, desto weniger wird sie mit mir in Verbindung gebracht. Einserseits gut, weil ich keine Konsequenzen fürchten muss; andererseits aber unbefriedigend, weil ich schon auch möchte, dass mein Opfer spürt, dass es MEINE Rache ist.

    3. Einsteinartig clever intrigieren. Ja, es gibt sicherlich auch irgendeine Hirnschmalz-Möglichkeit, mit der man sich maximal hart und diskret rächt, so dass nur das Opfer sie dem Verursacher zuordnen kann, aber hier fühle ich mich schon lächerlich, weil der Aufwand die Taten unverhältnismäßig aufwerten würde und SO wichtig sind mir diese Hansel dann doch nicht. Ich wurde weder vergewaltigt, noch hat jemand meine Mutter getötet. Trotzdem ärgert es mich zwar, aber die Rache sollte schon angemessen sein und nicht psychomäßig übertrieben.

    So viel zu den pyhsischen Aktionen/Unterlassungen, aber vielleicht lässt sich das Problem ja auch spirituell-geistig angehen? Wenn ich eines in meiner Zeit als Satanist gelernt habe, dann dass ich mich mit jeder meiner Handlung sehr gut arrangieren kann, so lange sie von Satan Achtung erfährt (natürlich richte ich nicht JEDE Handlung nach ihm aus, sondern vor allem nach MIR, aber vor einem von uns beiden muss sie eben bestehen).
    Nur, wie krieg ich das denn dann verpackt? Oder ist dies nun wieder eine Lektion, dass es eben Sachen gibt, die man auf Teufel komm raus eben NICHT verpackt kriegt?

    Die Christen haben es da leichter. Sie vergeben. Aber da trage ich DIESE Konflikte lieber weiter mit mir rum, weil Vergebung ist für mich auch immer ein Stück Unterwerfung und DAS ist für einen halbwegs stolzen Menschen ein noch viel größerer Konflikt.

    Naja... wie geht ihr denn mit sowas um?

  • Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Ich glaub', Foren sind auch einfach aus der Zeit gefallen. Heute schließt man sich einer Facebook-Gruppe an oder folgt sich auf Twitter.

    Zitat von Pimmelberger im Beitrag #2

    Heutzutage ist Satanismus kaum noch ein Thema, außer bei denen, die das auch in Reallife praktizieren. Doch diese Leute haben irgendwann auch kaum noch die Lust, darüber in Foren ständig irgendwas zu schreibseln.


    Ich sehe da auch kaum noch Sinn drin. Das Verständnis von Satanismus und Spiritualität vieler Leute hier finde ich so doof und lächerlich, ich will mich damit nicht vergiften. Religiöses kläre ich im spirituellen Umgang mit Mythologie und Religionsgeschichte, durch Nachdenken, Geh-Meditation oder gleich mit Satan selbst. Andere Leute hauen mich da eher raus; sie schieben einen ganz anderen Trip, der mich nicht die Bohne interessiert.

    Ab und zu schaue ich aber dann doch mal hier rein. -Sei es aus Nostalgie oder weil ich insgeheim die Hoffnung habe, hier taucht mal was Interessantes auf. WENN das passiert, ist es meist gleich von Rafa selbst und dann folgen Beiträge der Zustimmung, Ignoranz oder des Blödsinns; also nichts was eine interessante Diskussion erkennen lässt.

  • Satanismus - eine Männerdomäne?Datum19.12.2016 18:36
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von Elysia im Beitrag #37

    Das hat mich jetzt wirklich zum Nachdenken angeregt...
    Sich Satan zu unterwerfen geht ja nur, wenn man ihn auch als Wesenheit begreift und eben nicht nur spirituell als gewaltigen Kraftstrom oder gar als reine Symbolik betrachtet (schnarch).


    Genau, ich sehe Satan als Wesen. Natürlich nicht als ektoplasmatisches Schlossgespenst, das leibhaftig durch den Äther schwirrt. Aber es gibt ihn, so wahr es auch mein ICH gibt, als Projektion meines Gehirns durch Personifizierung von Attributen eines Konzepts.

    Zitat von Elysia im Beitrag #37
    Aber der Pakt mit dem Teufel zur Nutzung eigener Potentiale hat ganz bestimmt nichts mit Unterwerfung zu tun.


    Richtig.
    Was mir schon gegelentlich mal passiert, ist so eine Art... die Christen würden es wohl Stoßgebet nennen... Anrufung, bei der ich um emotionale Stärke, einen klaren Geist und sowas anfrage. Das ist aber nicht in der Form *winsel, quengel, waaah waahl*, sondern eine völlig klare Geschichte: Mit meinem Körper biete ich Satan ein Vehikel; wir sitzen in einem Boot. Er hat selbst was davon, wenn ich z. B. meine Prüfungsangst für die Klausur überwinde, weil derartige Erfolge dauerhaft meine - und damit Satans - soziale und materielle Einflusssphäre erhöhen. Diese Art Pakt ist dann wieder gleichrangig, aber es macht mich halt nicht an und ist daher nicht wesentlich für meinen üblichen Umgang mit Satan. Also ja: Mit Unterwerfung hat DAS wirklich nichts zu tun!

    Zitat von Elysia im Beitrag #37
    Ich kenne bisher keine Rituale ähnlich eines Gebetes in devoter Haltung, in denen man Satan um etwas bittet wie in der Kirche.


    Diese Winselei ist nicht die Art, wie ich mich unterwerfe. Ja, da gibt es wohl noch einen weiteren Unterschied zu den Christen, nämlich die Qualität der Unterwerfung: Ich lasse mich fallen, gebe mich hin, lasse mich (ver)leiten. Auf keinen Fall aber bettel ich um irgendwelche Gaben! Dann wäre es mit der Geilheit nämlich gleich vorbei. Ich will ja eben keine plumpe Gegenleistung, sondern eine Unterwerfung ihrer selbst willen. Sonst "kriege ich keinen hoch", der Zauber ist nicht da. Okay, die daraus entstehenden Gefühlskaskaden sind natürlich schon eine Gegenleistung, aber dabei bleibt es dann bitte auch.

  • Vernichtung des LebensDatum18.12.2016 22:33
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Bis auf die Orthodoxen vielleicht. Die ziehen auch gern mal wen in ihr Ding mit rein. ;)

  • Satanismus - eine Männerdomäne?Datum18.12.2016 00:18
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von Sleepwalker im Beitrag #33
    Sorry, ich bin da wirklich missverstanden worden



    Ach so, gut.

    Zitat von RAFA im Beitrag #32

    Ist natürlich schon echt ne Diskussion wert: Ist das noch satanisch, wenn man sich freiwillig oder gern unterwirft? ...wenn es einem sogar tiefste Lust bringt, sich zu unterwerfen? Ist sexuelle Unterwerfung noch satanisch-ok, nichtsexuelle hingegen nicht? ...vor allem, wenn man sich freiwillig unterwirft?


    Das ist ein heißes Eisen. Ich finde es schon eklig, wie die Musels ihren Arsch hochstrecken oder sich manche Christen am liebsten selbst ans Kreuz nageln täten. Neulich auf Facebook haste dich doch über die Roth mokiert, weil sie für den Iran die Schleiereule gemacht hat. Ich sehe es auch so - widerlich! -Aber eben AUCH freiwillig, wenn die von der Leyen es sogar hinbekommt, in Saudi Arabien(!) ohne Kopftuch rumzulaufen.

    Aber jetzt kommen wir doch mal zu dir: Du unterwirfst dich Satan, liest man hier ja öfter mal raus. Das kann ich sehr gut verstehen. Für mich repräsentiert er, neben den ganzen anderen bekannten Attributen, besonders Stärke und Männlichkeit; also Eigenschaften von denen ich als Schwuler schon eine Portion mehr abkriegen könnte, auf die ich aber auch total abfahre! <3 Diese "Schwäche" weiß Satan natürlich auch für sich zu nutzen und so ist die Beziehung von vornherein nicht grad auf Gleichrangigkeit ausgelegt. Vielleicht geht es dir ja auch so - ich finde es nicht nur geil, sondern auch funktional. Die emotionale Kraft der Geilheit/Romantik/Geborgenheit/Whatever stärkt meinen "Draht" zu Satan und erleichtert die Spiritualität.

    Es gilt jetzt zu erörtern: Wo ist der Unterschied? Die LHP-Fraktion macht es sich da leicht. -Es gibt keinen; wir sind also die gleichen Duckmäuser, wie die Christen und Kopftuch-Tanten.

    Ich sehe da aber schon einen, der für mich GANZ wesentlich ist und zwar die Aufrichtigkeit! Egal ob Roth, Arschhochstrecker oder Christen - sie sind Kuscher. Sie machen sich zum Zirkusaffen durch Zuckerbrot und Peitsche, durch Angstgefauche und Schutzversprechen. Zeige mir mal einen Christen, der nicht der Eintrittskarte ins Paradies hinterhersabbert! -Und das noch wegen so einem doofen Scheiß! Sie sind Appeasement Opfer vor dem Herrn. Satanisten sind das nicht.

    Wer sich vor Satan fürchtet, der wird vielleicht irgendein Weißlicht, aber unterwirft sich ihm nicht noch. Gut, vielleicht gibt es irgendwelche Deppen-Satanisten, die für 'nen Leckerli auf Kommando aus dem Fenster springen. Die typische "tausche Seele gegen Lottogewinn"-Fraktion eben. Die Unterwürfigkeit des ernstzunehmenden RHP-Satanisten ist aber eher von... dynamischer Natur. Wie beim Sex, habe ich manchmal nämlich überhaupt keinen Bock, mich zu unterwerfen und weil ich im Gegensatz zu den Christen keinen weiteren Grund dazu habe, lass' ich es dann halt. Das kann dann auch so weit gehen, dass ICH dominant werde, wenn es mir richtig auf den Piss geht! Und so richtig gegen meinen Willen handel ich schon mal gar nicht. Eine gewisse Kontrolle ist immer vorhanden, genau wie beim Sex. -Wobei es jetzt nicht bloß Spielerei ist! Es hat nur eben seine Grenzen und bevor ich Abraham-mäßig meinen Sohn opfere (so ich denn einen hätte), opfere ich lieber ein Stück spirituelle Qualität.

    Ansonsten muss ich zugeben, wird es mit den Unterschieden auch schon knapp. Spirituelle Geborgenheitsgefühle gestehe ich auch den Weißlichtern zu. Manchmal verstehe ich Christen sogar besser als so manchen Atheisten.

  • Vernichtung des LebensDatum17.12.2016 18:57
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von Antimonotheist im Beitrag #68
    Die Christen, Juden, Moslems rotten alles Leben aus und vernichten die Welt und ihr seid zu feige ein Wort zu sagen.


    Wieso feige? Ich interessiere mich einfach nicht für Dinge, die mich nicht betreffen. Nach mir kann die Welt gern in Stücke knallen, was soll's?

  • Satanismus - eine Männerdomäne?Datum17.12.2016 18:26
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von Sleepwalker im Beitrag #4
    KEINE Frau sollte sich beim Geschlechtsakt unterwerfen, auch keine "Hure", und schon gar keine "Satanistin".


    Ähhh... wieso das denn nicht? Ich bin ja jetzt keine Frau, stehe aber total drauf, mich von einem geilen Macker zur Minna machen zu lassen und ich denke, vielen Frauen geht es da nicht anders. Wieso sollte man sich denn DEINEM Gebot unterwerfen und so schnarchigen Blümchensex machen, wenn man das nicht mag? Ist DAS dann noch satanistisch?

  • RechtschreibungDatum17.12.2016 15:05
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von evilmadness im Beitrag #92
    Keine Sorge , ich gebe mir viel Mühe.
    Aber mit meiner Handy Tastatur ist es unmöglich Fehlerfrei zu schreiben.



    Trotz aller Mühe kriegste es nicht gebacken. Ich frage mich grad was dümmer ist: Die Rechtschreibung nicht zu beherrschen oder die Bedienung eines Smartphones des 21. Jahrhunderts? Nun gibt es ja wirklich kleine, frickelige Geräte, aber dann wird es ja noch blöder! Biste zu doof und unfähig, genug Holz beiseite zu schaffen, um dir eine halbwegs annehmbare Grundausstattung zu leisten, mit der man sich ins Internet trauen kann?

    Zitat von Daelach im Beitrag #93
    Wenn man sich die Postings von evilmadness ansieht, bestätigt das nur noch Rafas Standpunkt, daß Leute mit Rechtschreibproblemen ohnehin Müll von sich geben.


    Stimmt, ich habe mir das eben mal gegeben. Da kommt ja echt nur Brei raus; das ist ja selbst für einen Rechschreib-Deppen schon ungewöhnlich. Ich habe ja kein Problem mit der Hinnahme von anderen - auch absurden - Meinungen, aber bei ihm weiß ich nicht mal, was er überhaupt sagen will. Wieso kickt ihr den Heini eigentlich nicht ganz?

  • Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von RAFA im Beitrag #5
    ja klar, das ist das Dilemma an der Sache: Die Regierung gibt ein Spacken-Phänomen an die Medien, um die Idioten (das Pack) zu beschäftigen. Damit wäre nun alles ganz im Sinne der Obrigkeit,


    Wie soll man sich das vorstellen? Herr Seibert klingelt landesweit bei den Lokalzeitungen durch und bittet höflich um 'ne Killerclown-Kampagne? Da hätte ich als Chefredakteur aber eine GANZ andere Schlagzeile im Sinn!

    Diese Clowngeschichte ist ein nicht mehr ganz so junges Youtube-Phänomen, das da nun zu uns rüberschwappt. Daran ist nichts außergewöhnlich oder verschwörungsmäßig. Alles was in den USA hip und trendy ist, ist spätestens nach 10 Jahren hierzulande ebenfalls trendy.

  • Seelen kaufenDatum15.09.2016 21:47
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von Gast im Beitrag #24
    Dieser Thread ist relevant zu meinem Anliegen. Die Sache ist, dass ich nächsten Monat eine Seele brauche. Allerdings will ich mir keine kaufen, weil ich die Seele nur für ungefähr eine Woche brauche, deshalb wollte ich hier mal nachfragen ob man Seelen auch mieten kann?


    Du hast Glück! Bestellst du noch bis zum 19. 9. vor, gibt es die Flatrate Seele im Spar Abo! Zusammen mit dem Wochenend Rabatt kann sich das richtig lohnen - die Seele ist aber nicht mehr ganz sündenfrei. Bitte Buchungszeitraum beachten, wegen Vollmond Zuschlag.

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    Bitte nur ernst gemeinte Zuschriften!

  • Fragen und Unklarheiten Datum04.09.2016 22:57
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Naja, dann schreib halt nicht, dass du das weißt! Wieso empfindest du diese Idee denn als stimmig?

  • Fragen und Unklarheiten Datum04.09.2016 22:20
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von Belial666 im Beitrag #101

    Ich beschäftige mich schon länger mit Spiritualität und lese viel einschlägige Literatur.


    Ja, kann mir schon denken, aus welcher Ecke diese stammt. Und wie wird es dort begründet? Oder steht es da einfach bloß und das reicht dir dann, um es zu glauben - pardon - "wissen"?

    Zitat von Belial666 im Beitrag #101
    nein danke, die abrahamitischen Religionen sind nichts für mich.


    Wieso denn nicht?

  • Fragen und Unklarheiten Datum04.09.2016 21:43
    Foren-Beitrag von Instant Karma im Thema

    Zitat von Belial666 im Beitrag #99

    ich weiss nur, dass man nach dem Tod in dem Glaubenssystem bleibt, dass man auf der Erde hatte.


    Woher weißt du das denn? Warst du schon tot? Naja, in dem Fall werde doch einfach Schlaraffenlandianer: Du glaubst einfach, dass du nach dem Tode all das bekommst, was du geil findest.

    Zitat von Belial666 im Beitrag #99
    Wenn du Satan nah sein willst, wieso interessiert es dich dann nicht, dass du ihm scheiss egal bist?

    das sind genau die wiedersprüche die ich nicht kapiere.


    1. Ich bin nicht du. Ich kann mich selbstständig informieren und schreibe "Widersprüche" weder klein, noch mit "ie". Für Satan sind dumme Menschen allenfalls als Marionetten, Spielbälle oder Kanonenfutter interessant, aber er achtet sie nicht.

    2. Ich sprach auch gar nicht von Satan, sondern von Satanismus. Der Satanismus interessiert sich für dich, wie sich auch ein Stuhl oder ein Tisch für dich interessiert, nämlich gar nicht. Das Christentum hingegen interessiert sich für alle, denn es ist eine missionarische Bewegung und will so viele Anhänger gewinnen wie möglich. Da muss man auch nicht richtig schreiben oder denken können. Die nehmen jeden, auch dich.

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