#1

Die Arbeit der Drachenreiter.

in Offtopic Forum 01.04.2011 10:13
von Casanova | 21 Beiträge

Vor langen Jahrtausenden, als unsere Vorfahren das Leben wandernder Nomaden aufgaben und sesshaft wurden, sahen sie sich mit einer Schwierigkeit ganz besonderer Art konfrontiert. Neben den Problenen der Haustierhaltung und der Entwicklung von Kulturpflsnzen, der Aussaat, Pflege, Ernte und Lagerhaltung, entdeckten sie, dass es Orte der Kraft und gute Plaetze gab, aber auch bestimmte Orte, die den menschlichen Organismus und sein Immunsystem schwaechen konnten.
In vielen Teilen der Welt, besonders aber im alten China entfaltete sich allmaehlich die Kunst, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Von Kaiser Yue stammt das erste, heute fast 4000 Jahre alte Buch ueber das Ausforschen von Bodenstrahlungen (auf einem Bild ist er als Rutengeher dargestellt). Feng-Shui, Wind und Wasser, nannten die Chinesen diese Fertigkeit, und die Meister dieser Kunst hiessen "Die, die den Drachen reiten". Die Faehigkeit dieser Menschen, die in aller Welt unter verschiedensten Namen arbeiteten, bestand in der sensiblen Wahrnehmung der Energiefluesse in der Natur, in Aufspueren von Kraftfeldern und Energielinien, die unsere Erde wie ein enggeflochtenes, teils gitterartiges Netz umspannen und durchdringen. Ihre Taetigkeit bestand darin, fuer due Menschen und ihre festen Behausungen jene Plaetze zu finden, an denen sie durch die Kraftfekder der Umgebung gestaerkt werden. Eine feste Unterkunft einfach willkuerlich in die Landschaft zu stellen, hiess in ihren Augen so viel wie: "Seit hundert Jahren ist dieses Feld in jedem Fruehling ueberflutet. Ich baue mein Haus trotzdem hier, weil es vielleicht dieses Jahr nicht so viel regnet."
Die Chinesen nannten fuer den Menschen guenstige, positive Energiestroeme den blauen Drachen, die negative Energie den weissen Tiger. Dise Stroeme durchqueren ueberall die den Augen unsichtbare Welt wie Strassen, Pfade, Wege und Hochspannungsleitungen. An bestimmten Stellen verstaerken oder kreuzen sich die Kraftlinien und treten in Wechselwirkung mit anderen Lebewesen, die sich dort aufhalten, mit Pflanzen, Tier und Mensch. Diese Wirkung kann fuer uns Menschen positiv oder negativ sein, gesundheitsfoerdernd oder schwaechend.
Unser Kurzzeitgedaechtnis hat uns vergessen lassen, dass nicht nur im fernen China, sondern auch bei uns jahrhundertelang Rutengeher und Pendler - wie die Drachenmeister bei uns heissen - Wasser suchten und gute und schlechte Plaetze ausforschten, dass es noch bis zu II. Weltkrieg, zumindest auf dem Land, vielfach ueblich war, vor einem Hausbau einen Rutengeher zu Rate zu ziehen, der den guenstigsten Platz ermitteln sollte - sowohl fuer den Bauplatz als auch spaeter fuer die Schlafstellen, Arbeitsplaetze und Stallungen.
Wir haben vergessen, weil wir wohl manchmal der Ueberzeugung neigen, dass vor uns niemand auf der Welt lebte, dass der wissenschaftkiche Fortschritt immer ein Weg vom Schlechteren zum Besseren ist. Wie viele Tschernobyls, Fukushimas und Giftunfaellebbrauchen wir noch, um uns die Augen zu oeffnen?

Angefügte Bilder:
2011-04-01 10.13.42.jpg

zuletzt bearbeitet 01.04.2011 10:14 | nach oben springen

#2

RE: Die Arbeit der Drachenreiter.

in Offtopic Forum 01.04.2011 16:34
von Daelach | 1.214 Beiträge

zu den Rutengängern erinnere ich Experimente, bei denen die Trefferquote nicht über der Zufallsrate lag. Was das Modell mit irgendwelchen "Strahlen" unsinnig macht. Außerdem, wenn man die mit einer primitiven Rute aufspüren kann, dann erst recht mit heutiger Meßtechnik. Wenn es sie denn gäbe.

Ich vermute einen völlig anderen Wirkmechanismus: Daß der Rutengänger selber einfach ein Gespür hat für gute und schlechte Orte. Kennt man doch, daß man sich ohne (!) besonderen Grund an manchen Orten unwohl fühlt. Das spürt er unbewußt, und ähnlich wie beim Pendeln läßt sein Unterbewußtsein dann die Rute zittern.

Das erklärt auch, wieso versteckte Wassereimer nicht gemessen wurden.


~ a star is nothingness disguised as light ~

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