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  • ZufallDatum19.03.2018 13:06
    Foren-Beitrag von Ping im Thema

    Also soviel kann ich dir sagen, niemand ist grundlos glücklich. Auch die Besserwisser und gefühlt Dauerfröhlichen erleben ihre schlechten Momente im Leben. Was meinst du viele Menschen heutzutage allein in Deutschland Depressionen haben, bei denen man das nie glauben würde.

    Aber ich glaube weiß was du meinst. Du denkst anders als die "normalen" Leute. Und die eigenen Gedanken zu äußern würden bei den meisten von denen eher Ablehnung oder Unverständnis hervorrufen. So erlebe ich es jedenfalls manchmal.

    Aber nochmal zum Thema Schicksal: Kannst du genauer erklären was du meinst? :-)

  • ZufallDatum12.03.2018 11:20
    Foren-Beitrag von Ping im Thema

    Naja, wie Johann schon richtig sagt, was ist denn "normal"?
    Unsere westliche Gesellschaft schreibt uns heutzutage vor was "normal" ist und was nicht. Aber daran sollte man sich auf keinen Fall messen.
    Wenn Leute denken sie sind "normal" hab ich eher Mitleid mit denen, da ihr Horizont anscheinend nicht sehr weit reicht.

    Aber erzähl doch mal mehr von deiner Ansicht, ich bin interessiert. Denkst du jeder hat auf Erden eine Aufgabe, die erledigt werden muss? Und wie stehst du dann zum Thema was uns nach dem Tod erwartet? Wird man solange in einem neuen Körper wiedergeboren bis man seine Pflicht erfüllt hat?

    Lg

  • Eigene Weltanschauung die Richtige?Datum26.02.2018 09:22
    Foren-Beitrag von Ping im Thema

    -> Ist das auch eine Strategie der Natur, dass sich das stärkere / bessere durchsetzt und jeder loser dort landet wo es gemäß seiner Natur hingehört, und bist du deswegen ganz pro Kinder ficker?

    Naja, mal ganz salopp gesagt setzt sich in deinem Beispiel tatsächlich der Stärkere durch.

    Ich bin mir selber nicht sicher ob "Kinderficker" kranke Leute sind oder ob das wirklich nur eine natürliche Seite des Menschen ist die erst subjektiv gesehen krank ist.

    Aber selbst WENN es natürlich ist, wieso muss man dann pro Kinderficker sein?
    Wenn ein Tiger bei einem Safaritrip meine Freundin anfallen würde wäre ich auch nicht begeistert.
    Oder eine Giftschlange mich beißen und ich elendig verrecken würde.
    "Gemäß der Natur" ist das aber auch normal.

    Das eigentliche Problem ist doch, das wir Menschen die Dinge extrem subjektiv und unterschiedlich wahrnehmen.
    Wie wir damit umgehen ist dir Frage.

    Zu deinem anderem Beispiel:
    Fragt der Löwe die Gazelle, ob sie Gene in sich trägt die für den Erhalt der Rasse etwas wertvolles beitragen? Nein, er nimmt die die er zu fassen kriegt. Und wenn die Gene der Gazelle bei der Flucht vor dem Löwen nichts bringen (analog zu deinem Beispiel, da die Fähigkeit des Kindes die später wertvoll für die Menschen sind ihn nicht vor dem Mobbing bewahrt haben) geht die Gazelle drauf.
    Das Jagen des Löwen ist in diesem Falle das Mobbing, beides ist leider natürlich und lässt sich nicht verhindern.
    Das heißt aber nicht, daß man das auch gutheißen muss.

    Und nein: ich bin nicht pro Kinderficker ;-)

    *Edit*
    Ich merke im Nachhinein das du wohl mit deiner Frage gezielt Rafa meinst. Auf ihre Antwort bin ich auch gespannt, da ich mit meiner Antwort natürlich auch nur meine Sichtweise vertreten kann.

  • MagieDatum22.02.2018 22:46
    Foren-Beitrag von Ping im Thema

    Johann, hast du denn ein paar (Buch-) Tipps für mich? Damit ich überhaupt mal richtig anfangen kann, Rituale durchzuführen, bzw. mich mit dem Thema mehr auseinandersetzen zu können. Oder arbeitest du bisher nur nach LaVeys Bibel?

  • MagieDatum22.02.2018 18:52
    Thema von Ping im Forum Lobby

    Nabend

    Da ich nicht recht weiß wohin mit diesem Thread, pack ich ihn einfach in die Lobby.

    Was habe ich bisher gelesenen: Ausschließlich LaVeys Bibel
    Ich habe also keine Ahnung von diesem Thema, deshalb mal dieser Thread.

    Zuallererst:
    Was ist Magie für euch? An was glaubt ihr, an was nicht? (Bin für jeden Teilaspekt dieses Thema offen, seien es satanische Rituale, alte germanische/keltische Druidenmagie oder sonstiges)

    In LaVeys Bibel werden ja zwei Arten angesprochen, die niedere Magie und die höhere Magie.
    Gut, das soetwas wie niedere Magie existiert kann man ja nicht abstreiten. Jeder sollte es kennen, dass man bei manchen Menschen durch ihre Stimme, Gestik, Mimik, Geruch oder sonstiges in den Bann gezogen wird, sprich das rationale Denken wird kleiner und etwas irgendwie undefinierbares entsteht. (So jedenfalls verstehe ich die niedere Magie, die LaVey anspricht)

    Aber was ist mit der Ritualmagie? Funktioniert das wirklich? Ich meine hier irgendwo gelesen zu haben das es jemand drei Jahre probiert hatte und dann erst seinen ersten Erfolg feierte. Für mich klingt das eher wie ein Glückstreffer, das was Geschehen ist wäre so oder so passiert. (Kann mich auch irren. Wenn derjenige das hier liest kann er mich gerne eines besseren belehren.)
    (Oder habe ich den Sinn von Satanischen Ritualen falsch verstanden?)

    Ich meine das der Geist "Übernatürliche" Fähigkeiten hat glaube ich schon. Wie wäre sonst der Placeboeffekt zu erklären. Aber wie erweckt man diese? Einfach nur dran glauben funktioniert meiner Meinung nach nicht, weil einem das Hirn ständig dazwischenfunkt.

    Außerdem: Kennt sich hier jemand mit Druiden Ritualen aus? Darüber würde ich sehr gerne mehr wissen. Bin auch für Buchempfehlungen offen.

    Das Thema "Kraft der Natur" ist ja an sich schon ein interessantes Thema, wenn man zb an indianische Schamane denkt, die sich irgendein Pflanzenextrakt reinpfeiffen, voll aufm Trip sind und so energetische Blockaden lösen,weil sie mit dem Geist "in sich rein" schauen können. Gibt auch einen Drogenexperten, dessen Name mir gerade nicht einfallen will. Der hat sich zb auch mittels irgendeiner Substanz von Bauchschmerzen heilen können.

    Und was haltet ihr von dem Thema Meditation und Chakras? Ich bin nur grob informiert darüber. Hab auch mal eine meditation gemacht um mein Erdchakra (hieß es glaub ich) zu öffnen. War auf jeden Fall eine interessante Erfahrung, irgendwas ist da glaub ich dran.

    So, ich glaub das reicht erstmal. Bin auf eure Antworten, Erfahrungen und Meinungen gespannt!

  • Eigene Weltanschauung die Richtige?Datum18.02.2018 17:42
    Foren-Beitrag von Ping im Thema

    Zitat

    Na und selbstverständlich ist es ein Grund, dem ideell Anderen Steine in den Weg zu legen! Das ist da Natürlichste von der Welt, dass man das Bedürfnis hat, dem Feind, Gegner oder Andersartigen, Derquer-Laufenden die Bremse zu ziehen! Wenn ich sehe, dass die Fahrt eines gemeinsamen Wagens für mich gegen die Wand zielt, dann BREMSE ich und notfalls hau ich dem anderen eine über die Mütze, um den Wagen zu bremsen und dem (aus meiner Weltanschauung so gesehenen) Unheil zu entgehen und das zu stoppen.



    Dem Feind/Gegner Steine in den Weg legen zu wollen oder es überhaupt zu dürfen und Spaß dabei zu empfinden ist ja genauso natürlich wie normal, ich glaube da kann mir hier jeder zustimmen.
    Aber wenn dich jemand mit aufrichtigem (!) Respekt behandelt? Was dann? Ist es dann "böse" ihn schlecht zu behandeln?
    Vielleicht bin ich mit meinen 22 Jahren auch noch zu jung und habe zu wenig gesehen um diese Frage mit Nein beantworten zu können.
    Meine bisherige Antwort auf diese Frage wäre "JA" gewesen, aber da ich mich immer mehr mit Psychologie und den Natura anderer Menschen beschäftige komme ich da ins grübeln.

    Ich habe gerade beim Schreiben einer weiteren Antwort gemerkt, dass mein grundlegendes Problem bei diesem Thema etwas anderes ist. Unzwar die Frage "Gibt es das wahre Gute in der menschlichen Psychologie und ist das Böse eine Krankheit, die viele Menschen daran hindert gut zu sein weil der menschliche Geist fehlerhaft ist oder ist diese Frage nur Humbug und ein Ergebnis meines Egos, die Scheuklappen die mir meine Erziehung/Konditionierung auferlegt hat und ist wirklich alles objektiv betrachtet normal und natürlich?" Ja, mir ist klar, dass Dinge wie Hass, Neid, Gier etc. normal sind. Mit Böse meine ich hier etwas anderes.
    Warum ich mir diese Frage überhaupt stelle? Ja, wir sind zwar Tiere, aber unser menschliche Geist unterscheidetet uns doch noch ein Stück weit von anderen Tieren. Ich will wissen wie weit das geht.

    Ich denke, damit hat sich das eigentliche Thema des Threads erledigt. Vielen Dank für eure Antworten :-)

  • Eigene Weltanschauung die Richtige?Datum17.02.2018 02:59
    Thema von Ping im Forum philosophischer Satani...

    Nabend. Ich beschäftige mich jetzt seit einigen Tagen mit dieser Frage, und würde gerne eure Meinung zu diesem Thema hören.

    Ist die eigene Weltansicht die Richtige? Gibt es da überhaupt ein richtig oder falsch?
    Meiner Ansicht nach sollte man jeden Menschen mindestens mit Respekt behandeln, wenn dieser einem ebenso mit Respekt entgegen kommt. Nur weil jemand anders ist, ist das kein Grund zu lästern oder einem Steine in den Weg zu legen.
    Nun ist es aber so, daß ich immer wieder auf Menschen treffe die andere aufgrund anderem Aussehen, anderen (von der heutigen Gesellschaft als exzentrisch angesehene) Denkweisen o.ä. ablehnen, ihnen beim Chef Steine in den Weg legen etc. (Die Gründe hierfür will ich hier gar nicht groß diskutieren, das geht ja eher in die psychologische statt philosophische Richtung)

    Beispiel: Eine Gruppe von Typen macht sich über einen stotternen Kollegen lustig.

    Meiner Meinung nach sind solche Leute Abschaum, die nicht wissen wie es ist wenn man selber in der Außenseiterrolle ist. Denen ging es offenbar zu gut in ihrem bisherigen Leben.

    Der Punkt ist aber, was macht mich besser als solche Leute? Objektiv betrachtet verachten wir jemand anderen für etwas bestimmtes. Erst aber wenn meine menschliche, subjektive Denkweise sich einschaltet unterscheide ich da zwischen Gut und Böse.

    Im Tierreich haben wir so eine subjektive Denkweise nicht. Da wird nur der Instinkt ausgelebt. Beispielsweise tötet die weibliche Schwarze Witwe das Männchen nach dem Fortpflanzungsakt, was unter anderem dem Nachwuchs zu Gute kommt. Für uns Menschen klingt das grausam. Für die Schwarze Witwe ist das ganz normal.
    Klar gibt es auch Empathie im Tierreich (Beispiel Elefant), aber so eine Situation wie oben beschrieben gibt es im Tierreich schlichtweg nicht.

    Der Grund für dieses Subjektivität muss also in unserem "intellektuellem menschlichen Bewusstsein" liegen, das einzige was uns vom Tierreich unterscheidet.

    Und jetzt wieder zurück zu meiner Frage: Ist meine Denkweise die "Richtige"?

    Eine Stimme in mir sagt, dass ich sie nur für die Richtige halte, weil ich eben in meinem Leben diese Denkweise durch Gene, Erziehung und gesellschaftlicher Konditionierung erlernt habe. (Genauso wie die Typen aus meinem Beispiel gelernt haben, dass man sich über Stotterer lustig machen kann und diese zu verachten sind)

    Eine andere Stimme in mir sagt, ja, sie ist die Richtige, weil ich die wesentlichen Dinge im Leben erkannt habe und "aufgewacht" bin und die Typen einfach nur in ihrer Entwicklung hängen geblieben und deshalb zu verachten sind.
    Aber ist das nicht dann auch nur ein Ergebnis aus dem, was ich bisher über "gut und böse" gelernt/mir zusammengereimt habe + meiner Erziehung + der egoistischen Hoffnung, ich wäre etwas besseres/besonderes als andere?

    Oder sind beide Ansichten richtig, die der Typen und die meine weil es eben unsere Ansichten sind?

    Freue mich über jedem, der antwortet!
    Und ich hoffe, ich bin hier bei euch richtig, denn LaVeys "Triebe ausleben" ist zwar gut und schön und auch vollkommen richtig, aber das kann es ja wohl nicht gewesen sein ;)

  • ZufallDatum15.02.2018 20:22
    Foren-Beitrag von Ping im Thema

    Mein jetziger "gesunder" Menschenverstand sagt mir, seit ich über diese Frage nachdenke, es gibt kein Schicksal, nur Zufälle.
    Gibt bestimmt ein paar die mir jetzt widersprechen wollen, auch ich hatte viel Glück in meinem Leben und rückblickend hatte ich wirklich oft (jedenfalls gefühlt) eine schützende Hand über mir. Eine Stimme in mir sagt auch, daß das alles Schicksal war.
    Wenn ich aber mit Logik an die Sache ran gehe ist "Schicksal" nur etwas das der Mensch für sich erfunden hat, um der Vergangenheit, Gegenwart und/oder Zukunft einen Sinn zu geben.
    Denn einem selbst hat das Schicksal vielleicht geholfen, aber vielen passiert nur scheiße. Und damit meine ich nicht Liebeskummer mit 16 weil der Partner Schluss gemacht hat, nein. Ich meine Scheiße wie Krebs, Unfälle die dich für immer zeichnen und dich daran hindern das was du liebst zu tun.
    Wenn es Schicksal ist das es uns gut geht und andere größtes Leid erfahren, was macht uns besser als sie? Klar gibt es Menschen denen man es gönnt das sie scheiße fressen, aber genauso passiert das auch den Menschen die es nicht verdienen.

    Ich hoffe das war jetzt einigermaßen verständlich.

    Aktuell ist das meine Meinung über das Thema "Schicksal/Zufälle". Die kann sich aber auch in ein paar Jahren geändert haben, das weiß ich nicht. Das ist nur das was mein Hirn sich aus allem was mir bisher vor die Augen kam zusammen gebastelt hat.

    Was ist denn deine Meinung, Amidala?

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