#1

Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 19:59
von asleif | 113 Beiträge

Hach, liebe Forengemeinde, ich möchte euer geneigtes Augenmerk auf folgenden Bericht lenken:
http://www.dangerousminds.net/comments/s..._for_exorcists/

"Thank God for Satan, as more than 60 Catholic clergy gather in Rome for a 6-day conference on “Exorcism”, this week, at the Regina Apostolorum Pontifical University, Rome. The event will examine how the web has made it easier than before to access information on Devil-worship and the occult, reports the Daily Telegraph:"

Ist das nicht lustig? Ich habe eigentlich gerade das gegenteilige Gefühl: das Web wird immer kommerzlieller und die lebhaften Okkulten Seiten sind fast alle verschwunden.

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#2

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 20:28
von System-Karzinom (gelöscht)
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Auch wenn ich die Situation im Internet von vor einigen Jahren nicht aus persönlicher Erfahrung beurteilen kann, ist mir innerhalb meiner aktiven Phase allerdings überdeutlich aufgefallen, daß es zwischen vermeintlichen Satanisten und Christen bestenfalls in den jeweiligen Bezugsahmen überhaupt Unterschiede gibt, die aber in der Regel eher marginal ausfallen. Das Ergebnis sind Christen, die sich lediglich temporär auf die vermeintlich "andere Seite" stellen, kontextual aber derart strikt in christlichen Dogmen gefangen sind, daß sich der Vatikan über dieses zuverlässige Reservoir an "Reserverschäfchen" insgeheim eher freuen dürfte, denn Bekehrung ist bei Schwarzchristen und Saisonsatanisten wie bsplw. unsere Chaosmagierin hier im Forum lediglich Makulatur.




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#3

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 20:44
von asleif | 113 Beiträge

Ey, Alder, hau' doch nich immer auf den jungen Leuten rum! :-D

Was Invertchristen angeht: klar, das gab es früher auch. Aber früher gab es, nach meinem Empfinden, aber auch eine recht lebendige (ernsthafte) Szene. Aber man muss es so sagen: die 90er waren in vielen Belangen lebendiger. 91/92 die Explosion im Death- und Black Metal, einhergehend damit die Explosion radikaler Wertekritik. Damals lag der Geruch von Aufbruch in der Luft.
Aber dann konsolidierte sich der Medienmarkt, selbst die Alternativkulturen wurden immer stärker kommerziell ausgebeutet. Ein perverses Beispiel auch hier der Nu-Metal, Grunge und der ganze Schrott.

Heutzutage gibt es kaum noch Leute, die sich um Authenzität bemühen und sobald eine annähernd große Gruppe einem bestimmten Stil folgen, wird er kommerziell ausgebeutet. Klar, war das schon immer so und klar gibt es auch heute noch Nischen.

Aber in den 90ern hatte ich noch Hofnung auf positive gesellschaftliche Entwicklungen. Die habe ich jetzt nicht mehr.

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#4

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 21:06
von Daelach | 1.211 Beiträge

Man muß aber auch sagen, daß ein erheblicher Teil der Leute damals Jugendliche waren, die von den damaligen Fernsehserien geprägt waren (Buffy, Charmed und so). Danach noch ne Potterwelle. Und so viel mehr Tiefgang hatte es damals auch nicht.

Ansonsten, gesellschaftliche Entwicklungen werden wir schon noch haben, und zwar die, die die Menschheit bzw. runtergebrochen Europa zu benötigen glauben. Mit einer Philosophie, die nur auf das Individuum abzielt, sieht man sowas zwar nicht, aber ansonsten kann man durchaus über sowas wie einen kollektiven Lernprozeß der Massenseele nachdenken.

"Par la haine, la guerre et la souffrance, ce monde perdra sa foi.
Par la haine, la guerre et la souffrance, ce monde trouvera sa voie!" (Seth - Les Blessures de l'Âme).


~ a star is nothingness disguised as light ~

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#5

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 21:06
von System-Karzinom (gelöscht)
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@asleif:

Zitat
Ey, Alder, hau' doch nich immer auf den jungen Leuten rum! :-D



Welche Motivation sollte mich dazu bringen, Christen urplötzlich nicht mehr als solche benennen zu dürfen, nur weil die sich selbst für Satanisten oder LHP´ler halten (wollen)?

Zitat
Aber früher gab es, nach meinem Empfinden, aber auch eine recht lebendige (ernsthafte) Szene. Aber man muss es so sagen: die 90er waren in vielen Belangen lebendiger. 91/92 die Explosion im Death- und Black Metal, einhergehend damit die Explosion radikaler Wertekritik. Damals lag der Geruch von Aufbruch in der Luft.



und ...

Zitat
Aber in den 90ern hatte ich noch Hofnung auf positive gesellschaftliche Entwicklungen. Die habe ich jetzt nicht mehr.



Das ist ja der Punkt. In den 80ern gab es ernsthafte Bestrebungen in Richtung LHP in Verbindung mit Systemkritik im Grunde wenig bis gar nicht, so daß ich damals noch mit Repressalien rechnen musste, wenn ich mich überhaupt explizit darauf bezogen habe. Da sich eine derartige Tendenz in den späten 80ern zu verselbstständigen begann (u.a. übrigens in der Punk- , Hardcore- und Crust-Szene, zu der ich stets Überschneidungspunkte hatte), etablierte sich System- und Religionskritik zunehmend in immer eindeutigerem Gestus und Habitus, so daß man naiv genug hätte sein können, nun einen generellen Umbruch für die nähere Zukunft prognostizieren zu können. Von genau dieser Entwicklung hin zum Individualismus und zunehmend weg von der Fremdbestimmung bin ich seinerzeit auch noch ausgegangen, weil ich offenbar den Denkfehler gemacht hatte, man müsse ein gewisses Potential in den meisten Menschen nur wachrütteln, damit die wenigstens partiell gegen System und Dogmatik revoltieren, aber innerhalb der vergangenen drei Jahre im Internet stelle ich fest, daß das genaue Gegenteil der Fall ist. Die Menschen und nicht zuletzt die nachfolgenden Generationen sind im Grunde so subordiniert und unkritisch wie ihre Vorfahren nach Strohfeuern wie der 68er-Bewegung auch, interpretieren nun aber in die Tatsache, daß sie offen okkulte bzw. satanische Symbolik tragen dürfen hinein, sie seien "frei" bzw. befreit im Denken, ohne auch nur annähernd zu realisieren, daß sie schlicht und ergreifend nicht mehr für voll genommen werden.

Und als sei diese Verblendung noch nicht genug, wird mittlerweile nicht einmal mehr in der vermeintlich oppositionellen Haltung zum abrahamitischen Monotheismus begriffen, daß man sich ideengeschichtlich noch immer in dessen Kontexten bewegt, somit also weiterhin Christ (in der "westlichen Wertegemeinschaft") ist. Wir befinden uns aktuell gerade im wahren "dunklen Mittelalter".




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zuletzt bearbeitet 31.03.2011 21:08 | nach oben springen

#6

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 21:20
von Daelach | 1.211 Beiträge

Nuja, auf Anfängern muß man ein bißchen "herumhauen", sonst lernen sie ja nichts (bzw. postulieren eine absolut unangemessene Egalität).

@ SK: Das ist aber auch alles nichts Neues. Wir können bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert zurückblicken, als in der Okkultszene ein ziemlicher aufbruch war. Nietzsche, GD, AA, später Anfang des 20. Jahrhunderts dann auch Crowley, dann die FS, was nach dem Krieg dann z.B. zur COS und dann zum TOS geführt hat, was dann wieder nach Europa zurückgeschwappt ist. In dieser Aufzählung ist Nietzsche der Einzige, der meiner Meinung nach überhaupt einen wirklichen Aufbruch gewagt hat, aber leider nach dem Antichristen der Umnachtung anheimgefallen ist, bevor er sein Werk von der Rebellion zu etwas Positivem ausbauen konnte.

So, und hat das irgendwozu geführt? NEIN. In keiner dieser Okkultgesellschaften wurde etwas Wesentliches entwickelt. Nur immer neue Verpackungen, und das Papier wurde immer schriller. Aber in den Paketen war nichts Neues drin.

Pinie und Blitz

Hoch wuchs ich über Mensch und Tier;
Und sprech ich - niemand spricht mit mir.

Zu einsam wuchs ich und zu hoch -
Ich warte: worauf wart′ ich doch?

Zu nah ist mir der Wolken Sitz, -
Ich warte auf den ersten Blitz.


(ich hoffe, den Autor brauche ich nicht anzugeben)


~ a star is nothingness disguised as light ~

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#7

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 21:28
von asleif | 113 Beiträge

Zitat von System-Karzinom
@asleif:

Zitat von asleif
Ey, Alder, hau' doch nich immer auf den jungen Leuten rum! :-D



Welche Motivation sollte mich dazu bringen, Christen urplötzlich nicht mehr als solche benennen zu dürfen, nur weil die sich selbst für Satanisten oder LHP´ler halten (wollen)?




Nun, weil jeder Mensch das Recht darauf hat, sich so zu entwickeln, wie sie oder er will, nicht wahr?

Zitat von System-Karzinom

Zitat von asleif
Aber früher (...) 91/92 (...) Damals lag der Geruch von Aufbruch in der Luft.



und ...

(...)

Das ist ja der Punkt. In den 80ern gab es ernsthafte Bestrebungen in Richtung LHP in Verbindung mit Systemkritik im Grunde wenig bis gar nicht, so daß ich damals noch mit Repressalien rechnen musste, wenn ich mich überhaupt explizit darauf bezogen habe. Da sich eine derartige Tendenz in den späten 80ern zu verselbstständigen begann (u.a. übrigens in der Punk- , Hardcore- und Crust-Szene, zu der ich stets Überschneidungspunkte hatte), etablierte sich System- und Religionskritik zunehmend in immer eindeutigerem Gestus und Habitus, so daß man naiv genug hätte sein können, nun einen generellen Umbruch für die nähere Zukunft prognostizieren zu können. Von genau dieser Entwicklung hin zum Individualismus und zunehmend weg von der Fremdbestimmung bin ich seinerzeit auch noch ausgegangen, weil ich offenbar den Denkfehler gemacht hatte, man müsse ein gewisses Potential in den meisten Menschen nur wachrütteln, damit die wenigstens partiell gegen System und Dogmatik revoltieren, aber innerhalb der vergangenen drei Jahre im Internet stelle ich fest, daß das genaue Gegenteil der Fall ist. Die Menschen und nicht zuletzt die nachfolgenden Generationen sind im Grunde so subordiniert und unkritisch wie ihre Vorfahren nach Strohfeuern wie der 68er-Bewegung auch, interpretieren nun aber in die Tatsache, daß sie offen okkulte bzw. satanische Symbolik tragen dürfen hinein, sie seien "frei" bzw. befreit im Denken, ohne auch nur annähernd zu realisieren, daß sie schlicht und ergreifend nicht mehr für voll genommen werden.

Und als sei diese Verblendung noch nicht genug, wird mittlerweile nicht einmal mehr in der vermeintlich oppositionellen Haltung zum abrahamitischen Monotheismus begriffen, daß man sich ideengeschichtlich noch immer in dessen Kontexten bewegt, somit also weiterhin Christ (in der "westlichen Wertegemeinschaft") ist. Wir befinden uns aktuell gerade im wahren "dunklen Mittelalter".




Ach, so alt bist du also schon? :-D Bei Gelegenheit muss du mir mal deinen alten namen verraten. meine Kontaktdaten findest du im Netz.

Nein, aber ganz im Ernst. ich glaube, das Problem ist, daß du von absoluten Wahrheiten ausgehst, die allerdings für Dich absolut sein mögen, nicht aber jedoch für jede/n absolut sein müssen. Wie frei bist Du?

Und: könnte es nicht sein, daß jede Generation ihre jeweils ganz eigene Revolution beginnen muß?

Gruß,
asleif

P.S.: Fuck da interwebs. ich träume von einem Leben ohne, aber ich bin süchtig manchmal.

//EDIT 21:29, selber Tach:
Ups, Smileys vergessen! ;-)


zuletzt bearbeitet 31.03.2011 21:29 | nach oben springen

#8

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 21:33
von asleif | 113 Beiträge

Nachtrag: Die Forentypographie ist grauenvoll oder anders ausgedrückt, die CSS-Definition von Zitaebenen, sowie die Zitatefunktion selbst in dieser Forensoftware saugen.

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#9

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 21:51
von System-Karzinom (gelöscht)
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@Daelach:

Zitat
Das ist aber auch alles nichts Neues. Wir können bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert zurückblicken, als in der Okkultszene ein ziemlicher aufbruch war. Nietzsche, GD, AA, später Anfang des 20. Jahrhunderts dann auch Crowley, dann die FS, was nach dem Krieg dann z.B. zur COS und dann zum TOS geführt hat, was dann wieder nach Europa zurückgeschwappt ist. In dieser Aufzählung ist Nietzsche der Einzige, der meiner Meinung nach überhaupt einen wirklichen Aufbruch gewagt hat, aber leider nach dem Antichristen der Umnachtung anheimgefallen ist, bevor er sein Werk von der Rebellion zu etwas Positivem ausbauen konnte.



Ja, aber genau das ist es ja, was mich vor einigen Jahren noch irritiert hat, denn nach all diesen Entwicklungen und Nietzsches Impakt hätte ich seinerzeit noch erwartet, daß dem BILD-Bildungsmichel zumindest mal irgendwann ein Lämpchen von geringer Watt-Stärke dahingehend aufgehen würde, in was für einem Haufen fremdbestimmter ideologischer Scheiße er tatsächlich sitzt. Getreu dem Motto, beim soundsovielten Anlauf sollte die Staffelübergabe doch funktionieren. Nichts dergleichen ist jedoch der Fall. Im Gegenteil wird sich gerade in unserer Zeit regelrecht zu Tode geglaubt, nun aber auch wirklich jeder noch so hanebüchene Scheiß unkritisch geschluckt. Man sieht das ja sogar an gewissen Leuten, denen man ansonsten durchaus einen gewissen Durchblick bescheinigen würde, daß sie sich bsplw. immer noch glauben, zwischen seriöser Wissenschaft und "Mystizismus" oder "gesichertem Wissen" und Spekulation entscheiden zu müssen, als reiche selbst bei denen die Grütze im Schädel nicht aus, unabhängig von Kontexten Informationen und Daten zu analysieren. Da verliert man doch irgendwann jegliche Lust, immer den selben alten Käse erklären zu müssen.

Von daher sehe ich uns allen Ernstes mittlerweile in den Abgrund gleiten, nachdem man ja das Wählervieh tatsächlich derart verblödet hat, daß es wie begast zur Wahlurne rennt, um die nächsten Hypokriten schalten und walten zu lassen, weil man angesichts der etlichen in der Erde verbuddelten atomaren Brennstäbe wegen einem GAU in Japan allen Ernstes zu glauben bereit ist, der sofortige Ausstieg aus der Atomenergie könne noch etwas retten. Und das ist ja nur ein einziges aktuelles Beispiel. Von Toleranzgeschwafel hinsichtlich der AM-Strömungen fange ich erst gar nicht an, wo jeder halbwegs klar denkende Mensch begreifen können sollte, wohin uns diese Götzenanfleherei bisher getrieben hat.

@asleif:

Zitat
Nun, weil jeder Mensch das Recht darauf hat, sich so zu entwickeln, wie sie oder er will, nicht wahr?



Ja, aber ich habe das Recht, Christen darauf hinzuweisen, daß sie Christen sind und kontextual fixierten Schwachsinn fabulieren, nicht wahr? Ansonsten hebt sich jede Form der Kritisierbarkeit de facto völlig auf.

Zitat
Ach, so alt bist du also schon? :-D Bei Gelegenheit muss du mir mal deinen alten namen verraten. meine Kontaktdaten findest du im Netz.



Ich werde dieses Jahr 40. Ich war aber immer nur unter den Namen SeMaEl Nahash und System-Karzinom (zumeist in Kombination) in Printmedien aktiv. Das Netz habe ich, abgesehen von einer dreimonatigen Phase in 2001, bis zum März 2008 stets boykottiert.

Zitat
Nein, aber ganz im Ernst. ich glaube, das Problem ist, daß du von absoluten Wahrheiten ausgehst, die allerdings für Dich absolut sein mögen, nicht aber jedoch für jede/n absolut sein müssen. Wie frei bist Du?



Da bist Du nun aber auf dem absolut falschen Dampfer. Lies mal meine Texte. Absolute Wahrheiten sind für mich nicht relevant. Ich weiß aber auch nicht, inwiefern das etwas mit meiner Aussage zuvor zu tun haben sollte. Du willst mir hoffentlich nicht erzählen, daß Glaubenskonstrukte (gleich welcher Art) und deren "Verwalter" im institutionalisiertem Sinne etwas anderes als Auto- bzw. Massensuggestion und Mittel zur Unterdrückung darstellen, oder?

Ich habe auch nie behauptet, "frei" zu sein, denn das abstrakte Freiheitsideal ist in absoluter Konsequenz freilich nicht zu erlangen. Die Frage ist hier eher, womit man aus welchen Gründen co-existiert bzw. unter welchen Umständen man leben kann und will. Vor allem aber auch, inwieweit man Prozesse und Mechanismen als solche zu analysieren imstande ist.

Zitat
Und: könnte es nicht sein, daß jede Generation ihre jeweils ganz eigene Revolution beginnen muß?



Das ist wieder kontextual gedacht. Ich sehe mich nicht als Teil einer Generation oder Gesellschaft und idealerweise nicht einmal als Mensch in dem Sinne, daß ich mich irgendeiner Zeit oder einer Subspezies zugehörig fühlen würde. Mich interessiert von daher auch nicht, was Generationen benötigen oder nicht. Allerdings kam es in mehreren Jahrhunderten zu keiner Befreiung vom Blindglauben (damit meine ich nicht ausschließlich Religion, sondern jede Form der Glaubensbereitschaft).




Befreiungsschlag-Netzpräsenz

zuletzt bearbeitet 31.03.2011 21:52 | nach oben springen

#10

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 21:56
von asleif | 113 Beiträge

Zitat von System-Karzinom
(...) Ich sehe mich nicht als Teil einer Generation oder Gesellschaft und idealerweise nicht einmal als Mensch in dem Sinne, daß ich mich irgendeiner Zeit oder einer Subspezies zugehörig fühlen würde. (...)



Nun, ich denke, daß ist das zentrale Problem.

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#11

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 22:07
von System-Karzinom (gelöscht)
avatar

Zitat von asleif
Nun, ich denke, daß ist das zentrale Problem.



Wessen Problem? Ich sehe das völlig anders, denn wie Du ja aus unseren PN weißt, habe ich selbst kein Problem. Ich habe lediglich keinen Bock auf Subordination, Predigten, Dogmatik, klerikale Karnevalsbüttel und Kontakt zum Großteil der Menschen.

Ich schlage vor, daß Du erst einmal meine Texte hier im Forum liest, denn mich dünkt, daß Du komplett an mir vorbei argumentierst, weil Du offenbar von falschen Voraussetzungen ausgehst.

Übrigens dürfte das "Problem" bsplw. im Falle der genannten "jungen Leute" wie CM kaum meines sein, wenn sie Christin und so dämlich ist, daß sie simpelste Zusammenhänge nicht begreift (siehe das entsprechende Thema).




Befreiungsschlag-Netzpräsenz

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#12

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 22:17
von asleif | 113 Beiträge

Naja, ich meinte halt "absolute Wahrheiten" und so...

Glaube ich nich dran, weeßte.

//EDIT: 22:18, gleicher Tach:
P.S.: Ich schau' übrigens gerade "The Exorcist - Director's Cut" :-D ich liebe die Darstellung des Pazuzu dort! ich mag auch die anderen beiden Teile.


zuletzt bearbeitet 31.03.2011 22:19 | nach oben springen

#13

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 22:29
von System-Karzinom (gelöscht)
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Ähm, wie kommst Du bitte darauf, daß ich absolute Wahrheiten als diskutabel werten, postulieren oder daran glauben würde? Wenn Du Dir meine Beiträge ansiehst, wirst Du das exakte Gegenteil darin finden, wofür ich auch gerne mal von gewissen Herrschaften kritisiert werde. Im o.a. Thema war es die Intelligenzallergikerin CM, die absolute Wahrheiten und Dogmen zu setzen versuchte. Da stieg dann sogar Daelach aus, weil da nur Dünnschiß von der Trulla kam.

Zitat
Ich schau' übrigens gerade "The Exorcist - Director's Cut" :-D ich liebe die Darstellung des Pazuzu dort! ich mag auch die anderen beiden Teile.



Da gibt es mittlerweile fünf an der Zahl.




Befreiungsschlag-Netzpräsenz

zuletzt bearbeitet 31.03.2011 22:30 | nach oben springen

#14

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 22:51
von asleif | 113 Beiträge

Zitat von System-Karzinom
Ähm, wie kommst Du bitte darauf, daß(...) Wenn (...) wirst Du (...)

...und...

Zitat von System-Karzinom
Thema [Wertung]


See, what I have tried to say?

Zitat von System-Karzinom
[quote="asleif"](...) "The Exorcist - Director's Cut" (...)


Da gibt es mittlerweile fünf an der Zahl.



What? Öhm... muss ich mal nachschauen. Und mir anschauen.

//EDIT: 22:52, gleicher Tach:
ich bin übrigens gerade bei der Röntgenszene. Die Blutfontäne und das Geräusch des MRT sind groß-ar-tig. Letzteres ertönte, als ich diesen beitrag das erste mal absendete. :-D
Die Szene danach ist auch großartig: "Fuck me, fuck me, fuck you!" - Fuck me, Jesus, Fuck me!"

Great stuff! Da gibt es passend die empfehlenswerte Platte "Deathcrush" von Marduk.


zuletzt bearbeitet 31.03.2011 22:56 | nach oben springen

#15

RE: Satanismus laut Vatikan eine steigende Gefahr! *lol*

in Brabbelecke 31.03.2011 23:12
von Daelach | 1.211 Beiträge

Ich mach ja ungern den Zyniker (obwohl.. das ist gelogen, mach ich wohl gern), aber wenn man sich mal die Geschichte der Menschheit ansieht, dann war das schon immer eine Geschichte von wenigen genialen Denkern und Machern einerseits und vielen Sklaven andererseits. Das heißt nicht, daß es deswegen immer so bleiben muß, aber wenn das seit Jahrtausenden so ist, dann braucht es schon sehr massive Gegenbelege, damit ich eine nennenswerte Entwicklung ausgerechnet heute für wahrscheinlicher halte als ihr Ausbleiben. Und eben diese Anzeichen sehe ich nicht.

Ist halt wie im richtigen Kino, die große Menge der Statisten dient nur dazu, die Szene für die Protagonisten zu möblieren.

Das ist auch kein Kulturpessimismus, denn bis heute IST genau DAS eben Kultur. Da stellt sich dann natürlich die Frage, ob man angesichts der breiten Lücke zwischen dem, was dem Menschen möglich ist, und dem, was er daraus macht, verzweifeln sollte. Ich denke nicht, weil es uns erstens auch nicht weiterbringt und weil man das zweitens durchaus nutzen kann. Wer sich zum Sklaven MACHT (die Unmündigkeit ist schließlich selbstverschuldet), der kann doch immer noch als Sklave nützlich sein.

Ich mein, von einem Wasserkocher erwarte ich auch keine besonderen Leistungen, außer daß er mir das Teewasser heißmacht. In Logen, Orden usw. hätte man die als Fußvolk benutzt; wenn ich da z.B. an tibetanisches Tantra denke, dann sind dumme, junge Frauen dafür ein ganz wesentlicher Rohstoff. Dies scheint aber mittlerweile kaum noch ein Thema zu sein, denn während zunächst einmal das Internet als neues Rekrutierungsmedium da einigen Zulauf gebracht hatte, hat es die Kontaktplattformfunktion von Orden mittlerweile obsolet gemacht. Was ja auch der Grund dafür ist, wieso die sich wieder weitgehend aus dem Netz zurückgezogen haben und es nun schlechtreden.

Ich sehe das mittlerweile alles recht entspannt. Zwar hast Du recht, SK, wenn Du auf den jämmrerlichen Entwicklungsstand der Masse auch der Okkultniks hinweist, aber ich stimme auch asleif zu, daß sie das eben für ihre Entwicklung so brauchen. ABER: Das ist keine Form von egalitärer Toleranz, sondern ganz im Gegenteil, von elitärer Gleichgültigkeit. Frei nach dem Motto, man lernt auch im Werkunterricht an der Schule was - aber unter Profis diskutiert man über sowas nicht mehr. Ich versuche, hier den einen oder anderen Hinweis zu geben, mag ja doch sein, daß auch jemand auf solch niedrigem Level damit was anfangen kann. Wenn er/sie freilich lieber weiterhin im Nichtschwimmerbecken planschen möchte als mal schwimmen zu lernen, dann kann man da eben nichts machen.

Insofern habe ich eine ähnliche Erkenntnis wie SK gemacht, daß die Menschen eben nicht einfach nur mal aufgeweckt werden müssen, weil sie dermaßen konditioniert sind, daß sie dies glauben nicht zu wollen. Da ich zwischenzeitlich auch interessantere Plattformen gefunden habe, stecke ich in Anfänger mit Erkenntnisresistenz auch keine Zeit mehr. Die müssen sich erstmal soweit entwickeln, daß sie lernen, daß sie was zu lernen hätten.

Vgl. die vier Stufen der Kompetenz am Beispiel des Autofahrens

Unbewußte Inkompetanz: Ist doch voll easy im Kino.
Bewußte Inkompetenz: Hm, so einfach ist das doch nicht. Scheiße, wieso ist der Motor schon wieder aus.
Bewußte Kompetenz: Also wenn ich mich konzentriere, kann ich auch am Berg mit Handbremse anfahren.
Unbewußt Kompetenz: BRROOOOOOOOOO 190 aufm Tacho.. laber laber Philosophiegeschichte BREMS wieso zieht der denn da jetzt raus laber laber Nietzsche so endlich frei Gas hier BROOOOOOO und dann der Crowley BREMS Saftsäcke, die mit ihrer Radarfalle! so, und wenn wir dann noch Lavey zunehmen, dann laß ma eben tanken fahren und gleich das Bier für nachher einkaufen.

Es ist sinnlos, mit Leuten der untersten Stufe diskutieren zu wollen. Die begreifen ja nichtmal das Problem, geschweige denn die Lösung.


~ a star is nothingness disguised as light ~

zuletzt bearbeitet 31.03.2011 23:13 | nach oben springen


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