#16

RE: satanische Musik

in Lobby 17.05.2015 23:01
von Soul Reaper | 184 Beiträge

Kann da Dissection (swe) empfehlen.

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#17

RE: satanische Musik

in Lobby 25.05.2015 23:33
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Roboterartige Stimmen, ähnlich Heino in der Passage vom groben Johann in der Schwarzen Barbara. Varg Vikernes hat eine gute Vorstellung von Musik, wie man sie satanistisch nennen könnte. Etwas in die Richtung gehendes von Hanzel und Gretyl:

youtube.com/watch?v=04jYnImkk-w
youtube.com/watch?v=rTsWSegb4r4

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#18

RE: satanische Musik

in Lobby 04.06.2015 22:37
von Flippy | 20 Beiträge

Satan von ASP. Sehr zu empfehlen auch für das nicht englischsprechende Volk.

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#19

RE: satanische Musik

in Lobby 05.06.2015 08:17
von Soul Reaper | 184 Beiträge

Zitat von Flippy im Beitrag #18
Satan von ASP. Sehr zu empfehlen auch für das nicht englischsprechende Volk.


ASP ist weder eine Satanische Band noch machen sie Satanische Musik. Der Song von dem du sprichst heißt auch nicht "Satan" sondern "Ich bin ein wahrer Satan" Aber mit Satanismus hat dies nix zu tun.


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#20

RE: satanische Musik

in Lobby 05.06.2015 21:58
von Flippy | 20 Beiträge

Ist eine Auslegungssache. Genau wie der Satanismus selbst.

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#21

RE: satanische Musik

in Lobby 06.06.2015 05:38
von Soul Reaper | 184 Beiträge

Zitat von Flippy im Beitrag #20
Ist eine Auslegungssache. Genau wie der Satanismus selbst.


Hmm, sehe ich anders.... aber um mal die Frage in den Raum zu werfen, woran machst du persönlich fest, das es sich bei ASP um satanische Musik handelt ?


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#22

RE: satanische Musik

in Lobby 06.06.2015 10:44
von Flippy | 20 Beiträge

Es geht nicht um ASP im Allgemeinen, sondern um den Song "Ich bin ein wahrer Satan".

Ich finde, sie setzen das Bild Satans so um, wie ich persönlich es sehe. Als Ankläger der Heuchelei, als ein kritischer Gedanke. Als etwas, was dir die Wahrheit vor die Nase wirft damit du dich weiterentwickelst.

"Ja, ich bin ein echter Teufel
Hör gut zu, du wirst verstehen
Und ich bringe dir das Feuer
Um die Dunkelheit zu sehen"

"Wir sind längst im Paradies, haben die Hölle draus gemacht"

Satan wird in diesem Song trotz der Ablehnung, welche er von den Heuchler erfährt, als etwas Positives dargestellt.

"Und das alles sag ich offen
Weil du stets zum Schlechten neigst
Während du empört, betroffen
Mit dem Finger auf mich zeigst"

Ansprechend ist für mich zudem die Tatsache, das aus der ich-Perspektive gesungen wird. Da ich Satan mit dem eigenen Ego assoziiere, stimmt es mit meiner Vorstellung überein.
Das ist natürlich Interpretationssache. Ich gehe nicht davon aus dass es alle hier so sehen.

"Satanische Musik" definiere ich in diesem Fall als solche, die sich mit der Fragestellung "Satan" beschäftigt und deren Interpretation mit einer der Auslegungen des Satanismus übereinstimmt.

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#23

RE: satanische Musik

in Lobby 06.06.2015 14:22
von Soul Reaper | 184 Beiträge

Da gehe ich mit, ist eine reine Interpretationssache. Ich bin der Meinung, ich hätte mal ein Interview von ASP gelesen mit der Frage nach der Bedeutung des Songs. Als Antwort kam, soweit ich mich erinnere, das er als Gesellschaftskritik zu verstehen ist.....
Ich stimme mit dir insoweit überein, das der Songtext Satan als etwas positives darstellt. Allerdings kann ich für mich keine weiteren Parallelen zum Satanismus finden. Ehrlich gesagt ist dies auch nicht mein Musikgeschmack, aber das nur so nebenbei ;) Mir liegt es auch fern jemanden davon zu überzeugen, dass der Song nix wirklich mit Satanismus zu tun hat. Mich hat einfach nur Interessiert woran du es persönlich fest machst.


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#24

RE: satanische Musik

in Lobby 07.06.2015 11:16
von Flippy | 20 Beiträge

Nun ja, wenn der Satanismus nicht gesellschaftskritisch ist ;)
An der Stelle eine Gegenfrage von mir: was verstehst du darunter?

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#25

RE: satanische Musik

in Lobby 07.06.2015 17:32
von Soul Reaper | 184 Beiträge

Zitat von Flippy im Beitrag #24
Nun ja, wenn der Satanismus nicht gesellschaftskritisch ist ;)
An der Stelle eine Gegenfrage von mir: was verstehst du darunter?


Ich denke es betrifft bei dem Song eher alle Formen der Gesellschaftskritik und nicht explizit den Satanismus. Übrigens fiel mir es wieder ein: die Entstehungsgeschichte des Songs "Ich bin ein wahrer Satan" kam angeblich zustande, indem der Sänger, als er mit dem Auto an einer Ampel stand und als "Satan" beschimpft wurde. (aus welchem Grund ist mir leider nicht bekannt). Das Interview war seinerzeit zu lesen in der Zeitschrift Orkus.

Ich nehme mal an deine Frage bezieht sich auf das was ich unter Satanischer Musik verstehe. Da ich mich hauptsächlich musikalisch im Bereich Doom, Death, Black/Pagan Metal aufhalte, assoziiere ich es für mich mit Satanischer Musik. Wobei der größte Teil der Bands auch hinter dem steht was sie singen, bzw. sich zum Satanismus bekennen (soll nicht heißen, dass ich ihre persönliche Auffassung von Satanismus teile)
Nun gut, es gibt auch andere Musikgenres, z.B. Ambient Electronic, Neo-Folk die ich mit satanischer Musik in Verbindung bringen kann. Aber ich mag nun mal die Art der Musik des Doom, Death, Black/Pagan Metal und kann mit anderer Musik nicht viel anfangen.
Natürlich haftet an vielen, gerade aus dem Black-Metal Bereich stammenden Band´s das Klischee, das sie Satanismus nach christlichen Maßstäben definieren. Ist sicher bei einigen Band´s auch der Fall, jedoch nicht bei allen. Du wirst auch in jedem Genre einige Witzfiguren finden, ihnen Gegenüber steht aber wiederum auch ein Kontingent an echten Individuen…

Tja, die Frage was einen Song oder Musik im allgemeinen satanistisch macht, ist dann nicht sehr einfach zu erklären. Einige haben es gerne wenn ein Song blasphemisch ohne Kompromiss und Zurückhaltung mit einem infernalistischen Feuer gegen das Christentum loslegt , andere wiederum, bestes Beispiel LaVey, er war der Auffassung,

Zitat:

Das Schlüsselelement satanischer Musik zeigt sich in der Beantwortung der Frage, ob sie einen eher auf individueller Basis als in der Herde anspricht.
Sie ist beschwörend, emotionsgeladen. Sie überträgt keine Gruppen-oder Kollektivität auf den Hörer. Sie sollte kein sekundäres Mittel sein, um eine mit der Musik assoziierte Identität anzuzapfen. Die satanische Musik steht für ihre eigenen Verdienste, ohne dass man wissen müsste, wer sie schrieb und wann oder woher sie stammt. Einfach ausgedrückt ist es die Sorte Musik, die man beim Weggehen pfeift oder summt- thematisch.

Ich möchte hier nun auch kein Referat über Musik halten, nur soviel: Man könnte natürlich auch alte Volkslieder als satanische Musikstücke betrachten. Alte Volkslieder der europäischen Überlieferung zum Beispiel stammen aus heidnischer, vorchristlicher Zeit und sind voll von Magie, Totenkult und Aberglaube. In der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts hielt man den Jazz für sehr gefährlich, da er angeblich das Potenzial besessen hätte, animalistische Leidenschaften zu entfesseln…etc mit dem Blues verhielt es sich ähnlich, ihm unterstellte man Verbindungen zum Voodoo….etc. Und so setzt sich das ganze fort von Elvis bis , ist offen...


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#26

RE: satanische Musik

in Lobby 23.06.2015 21:57
von Sleepwalker | 479 Beiträge

Nicht vergessen sollte man in diesem Thread den CD-Sampler "Souvenirs from Hell" von "Cthulhu Records" (1997), der verschiedene CoS-Aktivisten (einschließlich des "High Priest" Peter H. Gilmore) beinhaltet:

1. Ulver: Synen
2. Blood Axis: Life
3. The Electric Hellfire Club: Paradise Reclaimed
4. Empire 44: Apostate
5. Diabolos Rising: Die Elektrischen Vorspiele
6. Peter H. Gilmore: Vlad Tepes
7. K.A.O.S.: Soulfire (Apokalypsis Of The Daemonic Self)

Wichtig finde ich auch den Soundtrack zu dem Film "Lucifer Rising" (von CoS-Mitgründer Kenneth Anger), den Bobby Beausoleil & Freedom Orchestra aus dem Gefängnis beisteuerten.
Wer noch tiefer eintauchen will, kann sogar Tonaufnahmen von Aleister Crowley (eine Aufnahme hat den Titel "666") oder Ritualmusik des O.N.A. (z. B. "the self-immolation rite") im Internet finden...


Brighter than the sun the darkness shines

zuletzt bearbeitet 24.06.2015 06:47 | nach oben springen

#27

RE: satanische Musik

in Lobby 25.06.2015 20:47
von Sleepwalker | 479 Beiträge


Jinx Dawson von "Coven", die auf Grund ihrer satanistischen Bühnenshows in ihrer Anfangszeit (1967-1970) von Händlern und Medien boykottiert wurden und schließlich auch ihren Plattenvertrag verloren. Das Debütalbum "Witchcraft" enthielt am Ende die 13 Minuten lange Aufnahme einer vom Produzenten Bill Trout geschriebenen Schwarzen Messe unter dem Titel "The Satanic Mass".


"Radio Werewolf" (1984-1992) war das musikalische Sprachrohr des satanistischen "Werewolf Order" von Nikolas Schreck. Ihre Musik sollten die Adepten des Werewolf Order zu ihrer eigenen sozialen "Deprogrammierung" benutzen.


Brighter than the sun the darkness shines
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