#1

Satan als Prinzip

in philosophischer Satanismus 27.03.2011 04:29
von satan ist tot (gelöscht)
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"Hier wird über Satan als Prinzip..."

Eine von Götter-fanatischen Verrückten "abgewählte", von einem stärkeren Volk und dessen virtuellen Möchtegern-Idolen besiegte oder mittlerweile sonstwie untauglich gewordene "Wesenheit" soll also irgendeine Art Prinzip darstellen, dass ich nicht lache!

Und das bei Satanisten, die großteils eben nicht an eine personale Existenz ihres "schwarzen Sterns" glauben, und daher nur noch mit Symbolen, Prinzipien und abstrakten Konstrukten die bzw. ihre eigene Welt "besser" verstehen wollen.

Dümmer gehts nimmer!

Wie Kleinkinder, die den Krampus zu ihrem Prinzip erwählen, bzw. den Sinn seiner personalen oder auch nur symbolischen Person bzw. besser gesagt die eigentliche Bedeutung dieser "tragischen Figur" verstehen wollen oder sonstiges Interesse daran haben.

Was glaubt ihr eigentlich, welchen persönlichen Nutzen euch so ein Schwachsinn einbringen soll?

Entweder ihr glaubt an Götter, diese jämmerlichen und unfassbar scheusslichen Idioten, oder ihr solltet besser Religionen und deren stinkende Ausscheidungs-Produkte komplett verurteilen und meiden, anstatt euch groß Gedanken über irgendwelche "Prinzipien" zu machen, wo nur Schwachsinn vorhanden bzw. zu finden ist! Wollt ihr die "gute Seite" von Scheisse erforschen, oder seid ihr auf der Suche nach einem Gegengift für religiöse Wahnvorstellungen?

Und das ausgerechnet unter Verwendung des Projektions-Prinzips "Satan", diesem angeblichen bzw. vermeintlichen Feind Gottes, der nicht nur laut Christentum einst ein enger Vertrauter und Helfer Gottes war, sondern dieser absurden Religion nach immer noch ist! Siehe Buch Hiob und auch danach war diese "böse" Gegenkraft immer wieder gut genug, um die Drecksarbeit zu machen, und sei es nur um die "Sünder" zu bestrafen, künstlich durch eine Religion und deren Wahnvorstellungen zu "Straffälligen" abgestempelte Menschen!

Ich kann Satanisten einfach nicht ernst nehmen - sie kommen mir wie zu heiß gebadet vor bzw. wie vom Krampus zu hart mit der Rute auf den Po gehauen, weswegen sie jetzt diese "Perversion" entwickelt haben - vergleichbar mit einer sexuellen Obsession die ihre Wurzeln in der Kindheit hat.

Was seid ihr? Reaktionäre Kompensatoren oder Kathalysatoren einer Welt, die seit Jahrtausenden von abstoßenden Drecks-Religionen verdorben, geistig verblendet und negativ beeinflusst wurde? Und da hilft euch jetzt euer "Prinzip Satan" dabei? Wie armselig! Etwas komplett schlechtes kann man nicht dadurch verstehen, indem man seine vermeintlich ambivalente Seite zu verstehen lernt, wie es mit eurem Satan(ismus) der Fall ist.



Um das Leben und diese Welt verstehen zu können, müsst ihr euch erst einmal selbst verstehen - und zwar richtig! Der Mensch bzw. jedes Lebewesen ist wie eine Feder oder Batterie, die eine gewisse Spannung hat. Den Flow dieser Motivation so objektiv erfolgreich und subjektiv angenehm wie möglich zu gestalten gilt es! Und zwar jenseits irgendwelcher religiöser Pseudoweisheiten, die aufgrund ihrer absurden Grundlage von vornherein zum Scheitern verurteilt sind.

Religionen glauben, sie könnten dem Menschen eine Bringschuld aufbürden, indem sie ihm weismachen, er wäre erschaffen worden und der großartige Wohltäter der das gemacht hat sei irgendso ein Gott, dem es fortan zu huldigen gelte. Wie praktisch für so einen vermeintlichen Gott: Als großer Held gefeiert werden ohne einen Handstreich rühren zu müssen. Die grausame Natur stets ehrfürchtig als herrliches Werk Gottes loben sollen, während in Wirklichkeit dieser ganze Scheisshaufen inkl. Menschheit schon seit Aber-Millionen Jahren sich selbst überlassen ist. Kein Wunder, dass Religionen und Glauben so ein unglaubwürdiges Dasein fristen, wenn sich der "Chef" nie blicken lässt. Und nur ein Verrückter wird davon überzeugt sein, dass Ratzinger oder einer seiner Vorgänger der Stellvertreter Gottes auf Erden sei!

Gleichwenig wie der Krampus ein für's Leben brauchbares Prinzip darstellt ist es mit Satan bestellt. Macht euch also nicht lächerlich sondern bekämpft das Christentum, den Islam oder egal welche verrückten Glaubens-Idiotien von aussen, und nicht von innerhalb derer beschränkten Horizonte, wenn das die Motivation für euer "satanisches Interesse" ist. Götter und deren Gegenspieler sind nichts, an dessen Rockzipfel sich der Mensch hängen könnte, auch wenn das Dasein des Homo Sapiens "unsicher" und endlich ist. Sich für Götter oder Dämonen (Satan) zu interessieren, ist aus dieser Perspektive betrachtet einfach nur infantil, egal ob personal oder prinizipiell. Macht was sinnvolles aus eurem Leben, ganz egal ob es nur für euch selbst ist oder auch andere, und befreit euch vom "Rattenschwanz der Religion!", sonst bleibt ihr immer in seinem stinkenden Dunstkreis gefangen, denn dieser Rattenschwanz bedeckt letztlich auch nur das Arschloch dieser stinkenden Volksverhetzer-Ideologien.


zuletzt bearbeitet 27.03.2011 04:36 | nach oben springen

#2

RE: Satan als Prinzip

in philosophischer Satanismus 27.03.2011 09:42
von Daelach | 1.214 Beiträge

ach Nightlight, haste Dein Christentrauma immer noch nicht auf Reihe bekommen? Solltest wirklich mal dran arbeiten, Du hängst auf diesem Anfängerniveau ja schon seit Jahren fest.


~ a star is nothingness disguised as light ~

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#3

RE: Satan als Prinzip

in philosophischer Satanismus 27.03.2011 10:45
von guy_inkognito | 102 Beiträge

Ich sehe Satan schon lange nicht mehr im Kontext den das Christentum uns aufzwängen will, von daher kann ich deinem Text eigentlich nichts abgewinnen


So lange auf der Pizza steht, "Vor dem Erwärmen die Folie abziehen" ist die Menschheit dumm!

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#4

RE: Satan als Prinzip

in philosophischer Satanismus 10.06.2011 15:51
von sorcerer91 | 25 Beiträge

Was soll man dazu sagen? immer das gleiche satan und gott als gegenspieler^^ es gibt weder gott noch satan als person keiner mit rauschebart oder ein halber pan^^ . es geht nich darum ob ich gegen die kriche bin und aus trotz satanist geworden bin^^. Ich bin satanist wegen der Pilosophie^^ deus est homo^^ Ich will für mich leben ein irdisches leben mit erfüllung all dessen was es gibt. darum geht es. leider gerade keine zeit weiter zuschreiben

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#5

RE: Satan als Prinzip

in philosophischer Satanismus 10.06.2011 18:25
von Luciferi | 8 Beiträge

Zitat von sorcerer91
Ich will für mich leben ein irdisches leben mit erfüllung all dessen was es gibt. darum geht es. leider gerade keine zeit weiter zuschreiben



Das kannst Du als gewöhnlicher Atheist auch, versucht im Grunde genommen nicht jeder Trottel so zu leben???? *hust*

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#6

RE: Satan als Prinzip

in philosophischer Satanismus 10.06.2011 19:03
von sorcerer91 | 25 Beiträge

oh ich hab mit leuten diskutiert die waren da ganz anderer meinung^^ alleine der name Jesus rettet sachte alles. Der Satnismus auf jeden fall der richtige lebensweg und deswegen werde ich ihn weiter beschreiten. ein weg mit eigenen "gesetzen" (außer die gesetze meines Landes). Andere moralische Prinzipien. Eine Freiheit die mich auf unbestimmte zeit erfüllen wird....

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#7

RE: Satan als Prinzip

in philosophischer Satanismus 10.06.2011 19:23
von System-Karzinom (gelöscht)
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Zitat von sorcerer91
ein weg mit eigenen "gesetzen" (außer die gesetze meines Landes). Andere moralische Prinzipien. Eine Freiheit die mich auf unbestimmte zeit erfüllen wird....



Daß der Weg "erfüllt", würde ich persönlich mal als Warnsignal betrachten, denn das bedeutet unterm Strich, sich mit einer geringfügigen Modifikation eines Systems zufrieden zu geben, wenn man auch das gesamte System deinstallieren könnte. Erfüllend ist so etwas nur in dem Maße, in dem man einen Schritt in der eigenen Entwicklung als Freiheit interpretiert, denn mehr als eine Be-Freiung von vorherigen Zwängen zugunsten anderer ist der Wechsel zwischen christlicher Perspektive und jener der CoS bei kritischer Betrachtung nun einmal nicht. Wenn man sich aber vom Christentum be-freit, gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, warum man sich für das vermeintliche Gegenteil (in diesem Falle Satanismus der Marke CoS) entscheiden müsste.

Wenn Satanismus unterm Strich nur die Neufassung der zuvor verinnerlichten Moralkomplexe ist und eine Kirche benötigt, um sich befreit fühlen zu können, hat das mit Freiheit zunächst gar nichts zu tun, denn die benötigt weder Moral noch organisierte Strukturen.




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#8

RE: Satan als Prinzip

in philosophischer Satanismus 11.06.2011 01:05
von sorcerer91 | 25 Beiträge

ich könnte mich auch für alles andere entscheiden wenn ich es wollte. nur gibt es nich viele anderen gruppen im sinne von COS. ok wenn ich nicht an gott glaube warum nicht als ateist durch die welt laufen? weil mir das persönlich nicht reicht. man will mehr... so versuch ich mir durch satanische rituale mehr zu geben mich mehr zu motivieren, das gefühl zu haben irgendwas geschafft zu haben vielleicht sogar was volbracht zu haben. ich hab mich nicht aus protest vor kirche etc. dafür entschieden. ich bin ja nicht ausgestiegen und hab dann einfach gesagt " so aus trotz geh ich jetzt zu der kehrseite" wärend meiner zeit in der ev. kirche hab ich mich durchs lesen der satanischen bibel dazu entschlossen zum satanismus zu wechseln um mich besser selbst erfüllen zu können. gute nacht^^

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#9

RE: Satan als Prinzip

in philosophischer Satanismus 11.06.2011 01:37
von System-Karzinom (gelöscht)
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Zitat von sorcerer91
ich könnte mich auch für alles andere entscheiden wenn ich es wollte.



... oder eben gegen jede organisierte Struktur, um einfach seinem eigenen Chaos freien Lauf zu lassen.

Zitat
nur gibt es nich viele anderen gruppen im sinne von COS. ok wenn ich nicht an gott glaube warum nicht als ateist durch die welt laufen?



Lies mal das Atheismusthema hier im Forum. Atheismus bringt Dich in Deiner individuellen Entwicklung letztlich so wenig zu einem Ergebnis wie der sozialdarwinistische Satanismus bzw. jener der CoS, weil bei kritischer Analyse jede Entscheidung für oder gegen kulturspezifische religiöse Standards lediglich ein Schritt von der einen Innenwand eines gedachten Raumes zur anderen ist, aber letztlich keinen Ausweg aus dem Gedankenkontext bieten kann. Man entscheidet sich nun einmal für etwas, das bereits in der eigenen Kultur verankert ist. Somit sprechen wir in aller Regel nur von Modifikationen ein und desselben Kontextes, der sich variabel auf einer Kreuzung zwischen pro und contra schlängelt, ohne jemals aus dem Kreisverkehr ausbrechen zu können.
Wenn man sich die Frage stellt, inwiefern die Annahme eines Götterglaubens überhaupt dazu nötigt, sich für die eine oder andere Option entscheiden zu müssen, ist ein erster Schritt in Richtung Emanzipation von Fremdherrschaft getan. Denn weder ist es eine Frage der notwendigen Positionierung unter positiven bzw. negativen Vorzeichen (ich glaube bzw. glaube, nicht zu glauben), noch kann man das Diktat theistischer Schemata aus unserem Kulturkreis in allen Eventualfällen als existent voraus setzen (siehe wiederum bsplw. die letzten Beiträge im Atheismusthema).

Dem Ideal Freiheit kommt man näher, wenn man sich nicht entscheiden MUSS, weil man begriffen hat, daß Dualismus eine weitere Fessel unserer kulturellen Entwicklung ist, ebenso wie das Christentum UND die Church of Satan, die nur den Schattenwurf im selben Raum darstellt, in dem der Vatikan residiert.

Aber ich sollte da wohl nicht so herum tönen, denn immerhin bin ich mit Anfang 20 auch einem Orden beigetreten, auch wenn mich die CoS niemals angesprochen hätte bzw. auch faktisch nicht hat. Mittlerweile bin ich allerdings zu der Perspektive gelangt, daß jede Form organisierter Religion bzw. Weltanschauung unterm Strich betrachtet bestenfalls eine andere Seite der Herdenmenschenmedaille ist. Das abstrakte Ideal individueller Freiheit ist innerhalb einer sozialen Strukturierung nun einmal illusorischer Idealzustand, auch in Alternativgemeinschaften wie der CoS.
Der Atheist tut dem Monotheisten einen großen Gefallen, indem er dessen Glauben in der öffentlichen Diskussion hält und beweist, daß er ihn nicht widerlegen kann. Warum der Atheismus von daher so sinnlos wie das Christentum ist, wurde im genannten Thema bereits erörtert, aber auch Sozialdarwinismus oder CoS-Satanismus kranken am selben Symptom, Antworten auf etwas geben zu wollen, das sich aus sich selbst heraus bereits als rein rhetorische Fragestellung entpuppt.




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