#1

invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 17.01.2016 00:57
von miles187 | 34 Beiträge

Ich finde, dass es irreführend ist, bestimmte Satanisten als invers-Christen zu bezeichnen.


Wer sich für Vampyre interessiert, dem empfehle ich meine Homepage mit Forum http://vampire-und-vampirismus.de.tl/FOR...orden/index.htm
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#2

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 17.01.2016 02:28
von miles187 | 34 Beiträge

Hauptziel des SATANISMUS ist Zerstörung von CHRISTENTUM, judentum und islam. Die wichtigste Methode dafür ist die Umkehrung christlicher, usw. Vorstellungen. Diese Verkehrung beweist die Unwahrheit des Christentum und zerstört sie geistig.


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#3

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 17.01.2016 05:22
von miles187 | 34 Beiträge

Satan ist eine inversierende Gottheit, Deswegen ist Inversion eine heilige Pflicht für Satanisten. Durch Inversion verwirklicht ein SATANIST die von Nietzsche gefordete "Umwertung aller Werte". Das ist die einzige Methode mit welcher man Christentum und Islam zerstören kann.

Auch ist Inversion Chaos. Es entsteht ein Durcheinander. Vielleicht nennt man Satan deswegen "den Durcheinander-Werfenden".

Ave SATANAS.


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zuletzt bearbeitet 17.01.2016 05:27 | nach oben springen

#4

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 17.01.2016 10:51
von Muab ibn Abu Fahmt | 209 Beiträge

Ich mag genau DIESE Threads im hiesigem Forum.


Hochachtungsvoll,
Lord Mus'ab ibn Abu Fahmt Großinquisitor der deutschen, eristischen Bewegung und Vielvater der Tulbenbalken (ja die Rosenkreuzer haben unseren Namen geklaut) der Bruderschaft Westfalen
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#5

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 17.01.2016 20:35
von miles187 | 34 Beiträge

Was gefällt dir da nicht?
P.S. Ich esse lieber Schweinefleisch als Kamelfleisch.


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#6

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 18.01.2016 20:51
von miles187 | 34 Beiträge

Wenn ein traditioneller Satanist ein CHRIST wäre, dann würde er Jesus anbeten und gegen Satan kämpfen.

Die Christen besitzen kein copyright von SATAN.


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#7

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 19.01.2016 17:17
von Liu | 83 Beiträge

Zitat
Wenn ein traditioneller Satanist ein CHRIST wäre, dann würde er Jesus anbeten und gegen Satan kämpfen.

Die Christen besitzen kein copyright von SATAN.


Das nicht, aber was man als invers-christlichen Satanismus bezeichnet, ist wiederum insofern dennoch eine christliche Religion, als die entsprechenden Satanisten in sehr weiten Teilen an die christliche Theologie und Weltanschauung glauben und nur sehr wenige Änderungen daran vornehmen.
Es werden ja beispielsweise auch jene christlichen Gnostiker weiterhin als christlich bezeichnet, welche den Gott des alten Testaments mit dem Demiurg gleichsetzen, gegen den sie ankämpfen (, und Jesus mit Sophia, die ihnen die Erleuchtung bringt).
Aber wenn man als Satanist eine vom Christentum weitgehend losgelöste Weltanschauung hat, dann kann man dennoch gegen das Christentum (oder auch andere Religionen) sein, ohne dass einen das zum Invers-Christen machen würde. Daher verstehe ich die Argumentationslogik dieses Threads nicht.


zuletzt bearbeitet 19.01.2016 17:26 | nach oben springen

#8

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 20.01.2016 02:29
von miles187 | 34 Beiträge

Das nicht, aber was man als invers-christlichen Satanismus bezeichnet, ist wiederum insofern dennoch eine christliche Religion, als die entsprechenden Satanisten in sehr weiten Teilen an die christliche Theologie und Weltanschauung glauben und nur sehr wenige Änderungen daran vornehmen.

Es kommt nicht auf die Menge der Veränderungen an, sondern ob diese Veränderungen wichtig oder wesentlich sind. Ein SATANIST sieht Satan immer positiv nd ein CHRIST immer negativ.
Außerdem ist es auch bei Christen wie bei jedem heute so, dass man an das "wissenschaftliche Weltbild" glaubt. Deswegen ist es egal, an was für ein Weltbild ein SATANIST glaubt.


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#9

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 20.01.2016 16:53
von miles187 | 34 Beiträge

Traditionelle Satanisten glauben in weiten Teilen an die christliche Theologie, aber so stark verändert, dass diese Theologie ganz unchristlich wird. So ist das, was sie glauben unchristlich.


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#10

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 20.01.2016 20:57
von Liu | 83 Beiträge

Ich weiß zwar nicht, wie häufig das bei den Christen ist, aber im Islam gibt es durchaus ein paar (ich denke u.a. bei den Sufis), die Iblis als im Dienst Allahs bzw. als einen Aspekt Allahs ansehen. Die würden sich aber sicher keineswegs als Satanisten bezeichnet sehen wollen, sondern eindeutig als Muslime.

Was jene Christen anbelangt, die überhaupt nicht mehr an christliche Theologie glauben, ich jedenfalls würde die eigentlich nicht als Christen ansehen wollen. Vielleicht als Jesuaner, aber mit dem Christentum an sich hat das dann nicht mehr viel zu tun. Darüber kann man aber natürlich auch anderer Meinung sein.

Es ist eh alles Definitionssache, welche Begriffe wollen wir für was nehmen, was bedeutet eine Bezeichnung genau, wo sind die Abgrenzungen. Und besonders bei unseren eher adogmatischen Religionen im DIY-Stil kann man das definieren eh weitgehend vergessen.
Aber ich find den Begriff Invers-Christ jedenfalls nicht unpassend für jemanden, der an christliche Theologie glaubt und bloß die Seiten wechselt. Es ist halt nunmal keine Selbstbezeichung, sondern ein von anderen Satanisten geprägtes Schimpfwort, aber es ist recht treffend.


zuletzt bearbeitet 20.01.2016 21:00 | nach oben springen

#11

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 21.01.2016 22:12
von RAFA | 1.174 Beiträge

> Hauptziel des SATANISMUS ist Zerstörung von CHRISTENTUM, judentum und islam.

Das find ich nun ganz und gar nicht.

Im Gegenteil: Ich persönlich fänds echt schad, wenns die Christen nicht mehr gäbe. Ich find so wunderschön belustigend. Immer, wenn mir langweilig ist, treibe ich mich ein wenig unter Christen rum und schau mir ihre seelischen Abgründe an, verarsche sie ein wenig, stell ihnen böse Fragen, freu mich dran, wie sie dran rumwürgen und ihre Glaubenskrisen schieben .... naja und im Großen und Ganzen bieten mir die Christen doch recht viel Freude. Ich fände es überaus schade, wenn es sie nicht mehr gäbe. Je fundamentalistischer, desto lustiger sind sie. Also nee, eine Welt ohne Christen wär doch recht öde.

Mit den Muslimen hab ich noch ordentliche Berührungsängste. Die Muslime, mit denen ich bisher zu tun hatte, hatten leider überhaupt keinen Ansatz von Pragmatik. Also knifflige Fragen stellen bringts nicht, weil die denken gar nicht nach . Ich brauch noch ein bisschen, um bei denen den Punkt zu finden, in dem sie mich belustigen könnten, aber ich bin sicher, ich finde ihn.

In ernsthafter, philosophischer Hinsicht ist es noch obskurer, das Chriistentum bzw. die Gegenströmung "zerstören" zu wollen. Es ist als wollte man mit Betreten der Zukunft die Vergangenheit zerstören. Dabei ist dies alles unweigerlich miteinander verknüpft. Es sind Kräfte, die einander bedingen und bewirken und in Bewegung setzen. Auch wenn ich ganz finster sein wollte, was hätte ich davon, gäbe es kein Licht mehr? Es ist insofern Unsinn, als Finsterer das Licht "zerstören" zu wollen. Es ist sogar Unsinn, es bekämpfen zu wollen.

Vielleicht liegt es auch am Selbst-Verständnis, also am Verständnis meiner selbst als Satanist oder als Teil Satans oder als Aspekt Satans. Ich sehe mich sowie Satan als die eine Identität, Gott, Christen, Muslime oder das Kollektiv der Weißlichter (oder wie auch immer) als eine andere Identität. Es kann ein Wechselspiel stattfinden.
Man kann aber natürlich auch das Andere komplett ausgrenzen oder ignorieren und sich vollends auf das Eigene konzentrieren.

Man kann die Aspekte des Anderen im Eigenen vernichten, das macht vielleicht Sinn, ja.
Aber direkt das Andere zu vernichten, das sehe ich als vollkommen sinnfrei an.

Von einem "Ziel" mag ich eigentlich jetzt gar nicht sprechen, eher von einem Inhalt. Haupt-Inhalt des Satanismus sehe ich im eigenen Ich eye to eye mit Satan, also das heißt, z.B.: wie komme ICH mit Satan klar? Was bedeutet Satan für mich? Wo realisiere ich Satan? Wieviel Satan steckt in mir? Was an mir ist Satan, was bin ich? Kann ich mich mit Satan identifizieren? oder oder oder....

Aber "Christen"...?
Muslime?

öh ..: Was soll ich damit?
Außer Späßchen machen, mein ich.
Ansonsten interessieren mich die Typen eigentlich nicht. Sie sind in Satans Welt nicht von Bedeutung.


www.RAFA.at - guckstu auch in meinen Blog: www.RAFAmania.de
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#12

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 23.01.2016 00:52
von darkjedi | 45 Beiträge

Zitat
Aber ich find den Begriff Invers-Christ jedenfalls nicht unpassend für jemanden, der an christliche Theologie glaubt und bloß die Seiten wechselt.



Ich finde, miles187 hat Recht. Indem jemand die Seiten wechselt, tretet er ja aus dem CHRISTENTUM aus. Deswegen ist der Begriff "invers-christlich" vollkommen unpassend und idiotisch.

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#13

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 23.01.2016 01:09
von darkjedi | 45 Beiträge

Zitat
Die würden sich aber sicher keineswegs als Satanisten bezeichnet sehen wollen, sondern eindeutig als Muslime.



Es gibt ja bekanntlich Verrückte in jeder Religion, aber das sind Exoten. Was zählt, ist was die Großzahl einer Religion glaubt, ansonsten ist das nicht representativ.

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#14

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 23.01.2016 01:13
von darkjedi | 45 Beiträge

Zitat
Im Gegenteil: Ich persönlich fänds echt schad, wenns die Christen nicht mehr gäbe. Ich find so wunderschön belustigend.



Wenn du die so toll findest, werde doch selber Christ. Für mich sind Christen einfach nur traurig.

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#15

RE: invers-christlicher Satanismus

in religiöser Satanismus 23.01.2016 01:18
von darkjedi | 45 Beiträge

Zitat
Mit den Muslimen hab ich noch ordentliche Berührungsängste. Die Muslime, mit denen ich bisher zu tun hatte, hatten leider überhaupt keinen Ansatz von Pragmatik. Also knifflige Fragen stellen bringts nicht, weil die denken gar nicht nach



Für mich leidest du an Islamophobie. Deine Haltung ist irgendwie rassendiskriminierend, so nach dem Motto "Asiaten sind eh doof."

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