#16

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 21.02.2011 13:45
von Vampiristin
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Hier im Forum ist ein Bekenntnis kommunikationstechnisch sicher nützlich, aber draußen in der Welt für praktizierende Satanisten eher abträglich.
Für Satanisten ist es Vorteilhafter wenn nicht jeder von dieser Gesinnung weiß, schon aus strategischen Gründen.

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#17

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 22.02.2011 17:55
von Daelach | 1.214 Beiträge

Zitat
Für Satanisten ist es Vorteilhafter wenn nicht jeder von dieser Gesinnung weiß, schon aus strategischen Gründen.



Sehe ich auch so, außerdem habe ich keine Lust auf Diskussionen mit Normalos, die nichtmal Grundlagenwissen haben.


~ a star is nothingness disguised as light ~

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#18

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 23.02.2011 11:29
von Vampiristin
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Zumal es auch sehr viele Satanisten gibt, welche die Bezeichnung "Satanist" lediglich als Imageaufbesserung ansehen, sogenannte Poser, über 85% aller Personen die sich als Satanisten bezeichnen, kann man als solche ansehen. Für metaphysische Zusammenhänge fehlt den meisten der dafür notwendige Horizont und das geistige Fassungsvermögen, sowie das freie vorurteilsfreie Denken.

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#19

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 08.04.2011 01:49
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Geehrte Coph Nia.


Die ganze welt (ich sage "welt",nicht planet) ist ein ewiger wettbewerb; indem man besser sein will.

sieh dir den kalten Krieg mal an: Hammer und sichel gegen Sternenbanner. (Wettlauf zum mond,wer hat das grösste U-Boot ect..) das ist jetzt ein historische beispiel.aber man kann die ganze zivilisation als vergleich nehmen.

Und wenn ich sage: "Ich bin Satanist" ;alleine die betonung bedeutet in harmloser form : "ich bin was besseres im wettbewerb als ein Christ,Amerikaner,Nazi,Wissenschaftler.....)

denn jeder der ähm.."betont" möchte sich behaupten.

Vielleicht habt ihr das auch schon gehört:

"ICH FAHRE MERCEDES !"( auch altmodisch bekannt als "ICH BIN REICH!" )

schliesslich brüstet sich niemand mit den worten : "Ich bin ein loser ihr gewinner.hahaha!"


Sieh dich selbst doch an (mein ich jetzt nicht "böse") : du bist was besseres weil du es hinterfragst("was soll das ganze") jemand anderes könnte jetzt kommen und sagen : "Klugscheisser,das hab ich vor 10 jahren schon gemerkt,bin was besseres."

aber das ist ja das lustige an der welt. (aka: typisch menschlich?)

*verneig*

Seiren


ps: Ich habe den schwarzen gürtel im Karate!.....allerdings nicht weil ich so gut bin sondern ich hab ihn nie gewaschen....

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#20

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 08.04.2011 13:33
von Vampiristin
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Zitat
Und wenn ich sage: "Ich bin Satanist" ;alleine die betonung bedeutet in harmloser form : "ich bin was besseres im wettbewerb als ein Christ,Amerikaner,Nazi,Wissenschaftler.....)



Ist doch Quatsch, wer sich öffentlich als Satanist outet wird nicht selten mit Kinderschändern und Psychopathen in Verbindung gebracht, als neuzeitliches Phänomen ( unter Verschwörungstheoretikern xD) - als Teil einer bösen Verschwörung angesehen.
Als Christ, Amerikaner, Buddhist, Wissenschaftler oder Verschwörungtheoretiker hast Du solche Stigmatisierungen nicht.
90% derer die sich als Satanisten outen leben meist auch diese Philosophie, die bezeichnen sich nicht deshalb so um Anerkennung zu erhalten, was auch mit dem Titel -Satanist- nur schwer möglich ist.

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#21

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 09.04.2011 01:46
von RAFA | 1.182 Beiträge

Da übersiehst du, dass es ja nur in der Gesellschaft ein Stigma ist, Nazi zu sein, Terrorist, Rebell oder Satanist. In den jeweiligen Gruppen aber ist gerade das wieder das Tolle: Wer sich a priori mit einer antigesellschaftlichen Gruppe identifiziert, ist meistens auch stolz drauf und kann gar kein groß genuger Nazi, Terrorist, Rebell oder Satanist sein. Wenn er auf Widerstand aus der Gesellschaft stößt, sieht er das als Bestätigung und ist noch stolz drauf. Drum brüllen manche das so gern erst recht in die Welt.


www.RAFA.at - guckstu auch in meinen Blog: www.RAFAmania.de

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#22

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 09.04.2011 23:43
von Guest8
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So ist es. Es kann, unter bestimmten Umständen, sogar total Dumm sein seine Weltanschauung zu bekennen. So wie einige Christen in manchen Diktaturen, wie etwa Nordkorea, lieber ins Arbeitslager gehen als ihren "Christus" zu "verleugnen". Bloße Idiotie. Als ob die Anerkennung irgendeiner Gruppe, welche es auch sei, persönliches Leiden wiedergutmachen könnte. Als Satanist in Europa ist dergleichen aber nicht einmal ansatzweise zu erwarten. Daher ist ein Bekenntnis zum Satanismus meist auch nicht wirklich folgenreich. Wenn aber ein Satanist, der sich öffentlich zum Satanismus bekennt, mit extremen Strafen zu rechnen hätte, sich dazu bekennen würde, fände ich das extrem Dumm von ihm. Es wäre, in meinen Augen, geradezu unsatanisch. Als ob Worte etwas an den eigenen Meinungen, Gedanken und Gefühlen ändern würden.

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#23

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 10.04.2011 14:41
von kein Name angegeben • ( Gast )
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hat sowas ähnliches nicht auch charles manson gesagt im gericht?

*verneig*

Seiren

ps:und warum laufen wir dann gerne in schwarzen klamotten herum?schliesslich macht uns das "satanisch-bemerkbar" (nicht jeder ,aber bestimmt 90 prozent)

pps: meine erklärung: wir lieben so ne art "insider-krempel"

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#24

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 10.04.2011 23:51
von Daelach | 1.214 Beiträge

@ Rafa: Jo, so sieht das nämlich aus. Wenn man selber ein Freak ist, wird man sich auch in entsprechenden Subkulturen bewegen, ganz einfach weil nur andere Freaks einen Freak verstehen können.


~ a star is nothingness disguised as light ~

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#25

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 11.04.2011 00:23
von RAFA | 1.182 Beiträge

Also zum Vorstellungsgespräch tanz ich NICHT in schwarzen Klamotten rum und in der Arbeit häng ich auch meine Gesinnung nicht an die große Glocke. Wenn heute der Satanismus plötzlich verboten wäre oder einem daraus ernsthafte Nachteile entstünden, verschwände auch ganz schnell meine Homepage aus dem Netz. Das ändert nichts an meiner Überzeugung, aber ich bin doch nicht so blöd und liefere mich absichtlich irgendwelchen Nachteilen aus.


www.RAFA.at - guckstu auch in meinen Blog: www.RAFAmania.de

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#26

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 11.04.2011 11:58
von Vampiristin
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Zitat von RAFA
Wenn heute der Satanismus plötzlich verboten wäre oder einem daraus ernsthafte Nachteile entstünden.....aber ich bin doch nicht so blöd und liefere mich absichtlich irgendwelchen Nachteilen aus.



Meine ich auch, wobei sowas bei den heutigen politischen Zuständen gar nichts Ungewöhnliches wäre.

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#27

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 11.04.2011 12:01
von Vampiristin
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Infokrieger und Co würden es sicher noch unterstützen.

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#28

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 11.04.2011 12:21
von Daelach | 1.214 Beiträge

Bei den heutigen politischen Zuständen?? Also im Wirtschaftsleben ist doch lupenreiner materialistischer Ellbogensatanimus mit allen Mitteln geradezu der Normalfall. Zumindest Satanismus nach Lavey (der noch der bekannteste ist) ist doch nichts weiter als religiös verbrämter Kapitalismus, was soll denn daran anstößig sein?

Um politisch anstößig zu sein, muß man schon Lebensweisen befürworten, die hier auf praktischen Gegenwind stoßen. Beispielsweise, indem man Hitlerdeutschland wiederhaben will, oder indem man ganz offen die Scharia einführen will. Aber doch nicht, indem man das Wahlprogramm der FDP runterleiert!


~ a star is nothingness disguised as light ~

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#29

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 11.04.2011 13:34
von Vampiristin
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Stimmt schon, aber Satanismus läuft unter Querdenkertum und Individualismus, allein das reicht manchmal schon um es zu verbieten, natürlich nicht offensichtlich, sowas wird ja meist mit negativer Propaganda überzogen, wenn das nicht hilft... mit abstrusen Unterstellungen über die Medien beklebt und dann mit Zuspruch der Bevölkerung verboten. Wahre Individualisten sind in unserer heutigen Zeit nicht gerne gesehen.

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#30

RE: Wozu ein Bekenntnis?

in Lobby 11.04.2011 13:37
von Vampiristin
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Solche Verbote haben ja eher den Sinn ein "Erwachen" breiter Bevölkerungsschichten zu verhindern.

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