#1

Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 16:38
von RocheFanboy
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Sie rebelliert gegen einen Gesellschaftszwang mit einem sehr bereichernden Buch.
Ist ihr Buch "Feuchtgebiete" ein satanistisches Meisterwerk?

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#2

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 16:57
von LvD
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Du hast was vergessen.

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#3

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 18:59
von L.O.M.-Louis van Doraan (gelöscht)
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Wer schreibt hier unter meinem ex-Nickname?! Nur was unter diesem Nick hier ( früher LvD666) geschrieben wird, ist auch meins! Verdammte Mistgeburten!


Also, Charlotte Roche ist meine lieblings Autorin und ihr Buch ist in Philosophischert hinsicht das beste was es gibt.

Ich bin wohl eins ihrer größten Fans und habe verstanden was sie mit dem Buch ausdrücken will. Natürlich habe ich es auch gelesen, bzw bin noch dabei.

Man kann sagen das ich ihre Philosophie im Stanismus eingebaut habe, bzw ich hatte sie svhon, bevor ich ihr Buch kannte.


Sie selber ist eigendlich soweit ich sagen kann, keine Satanistin, aber sie hat eine sehr negative einstellung zum Christentum.



Ein Satanisches Meisterwerk ist ihr Buch absolut nicht, viel mehr ist ihr Buch ein Philosophisches Meisterwerk!


zuletzt bearbeitet 22.01.2011 19:00 | nach oben springen

#4

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 19:18
von EntzürnterNationalist
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Ihr Buch ist totaler Schrott, Sperrmüll, Massenlektüre, diese Frau ist eine perverse Uschi, sonst nichts.

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#5

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 19:24
von Moralist666
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Wer dieses Buch postiv bewertet, sollte sich in Grund und Boden schämen.

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#6

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 19:36
von Vampiristin
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Alle Jahre wieder kriechen die Moralisten und verklemmten Neurotiker aus ihren Löchern.

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#7

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 20:07
von Lord von Hans
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WORLD DIVIDE BY ZERO

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#8

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 20:44
von Agony | 194 Beiträge

Ihr Buch ist absoluter Dreck


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#9

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 21:06
von L.O.M.-Louis van Doraan (gelöscht)
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Tja, nicht-Satanisten werden einfach nicht hinter den Zeilen, dieses Buches lesen können.

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#10

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 23:16
von System-Karzinom (gelöscht)
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Zitat von RocheFanboy
Sie rebelliert gegen einen Gesellschaftszwang mit einem sehr bereichernden Buch.



Was soll denn das mit einer Rebellion zu tun haben? Und gegen was soll rebelliert werden, wenn man bedenkt, mit welchen Vakuumbirnen die Roche da über ihr Buch diskutiert (und die sie erst gar nicht eingeladen hätten, wenn sie tatsächlich etwas demontiert hätte)? Das ist der "Thilo-Sarrazin-Effekt": Darüber echauffieren sich plakativ belanglos daher parlierende Öffentlichkeitsmenschen, weil sie selbst einen Strohhalm benötigen, um sich in die mediale Inszenierung hangeln zu können, in der sie ansonsten keine nennenswerte Rolle spielen würden. Deren "Gesellschaftszwänge" findet man in der Regel nicht mal mehr in katholischen Pfadfinderlagern vor, so altbacken sind die.

Zitat von LvD
... und ihr Buch ist in Philosophischert hinsicht das beste was es gibt.



... wenn man unter Philosophie versteht, sich episch über die eigene Fotze auszulassen. Wenn das tragfähige Philosophie sein soll, ist Dieter Bohlen Intellektueller.




Befreiungsschlag-Netzpräsenz

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#11

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 23:29
von Lord von Karzinom
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Na gegen den gesellschaftlichen Druck auf Frauen, die ein Schönheitsideal in einigen Berufen erfüllen müssen. Dagegen rebelliert sie.
Warum also mal nicht einfach stinken wie Hubert, aus dem letzten Loch pfeifen und sich in sämtlichen Haaren knoten reinmachen und färben?
Vielleicht ist sie ja auch nur ein weiteres mediengeiles 68er Opfer?

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#12

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 23:35
von System-Karzinom (gelöscht)
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Joa, ich habe mir gestern nen Käsekuchen gebacken und damit gegen Pflaumenkuchen rebelliert. Die Medien überschlagen sich jetzt mit Berichten, denn der Gipfel der Systemnonkonformität war, daß ich dabei noch Kaffee getrunken habe. Voll die Rebellion! Nieder mit der Kuchenwahl!




Befreiungsschlag-Netzpräsenz

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#13

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 22.01.2011 23:53
von Lord von Karzinom
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Ich mein, sie setzt auch Achselhaare mit Kopfbehaarung gleich.
Hallo?! Hat die den Schuss nicht gehört?

Gerade im Sommer wird bei den Achseln besonders viel Schweiß produziert. Das setzt sich dann schon in den Haaren fest und riecht halt dann auch ganz toll. Gut das ist natürlich kein Argument für sie, da sie ja irgendwie so einen körpereigenen Flüssigkeits Fetisch hat.
Daß das nunmal ein Fetisch ist und nicht alle Leute sowas haben, kapiert sie wohl nicht.
Und triefende fettige Haare sind auch nicht schön. Abrasieren Frau Roche? -.-

Dummes Stück Rindvieh! Von Ästhetik hat sie auch wohl nix gehört.

Ohhh der Druck... der Druck!! Druck!!! der fiese Gesellschaftdruck!! Oh OH OH!

Alt-68 Opfer echt. Mehr sag ich dazu nicht. DAS ist der Druck.

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#14

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 23.01.2011 00:15
von System-Karzinom (gelöscht)
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Ich interpretiere in diesen netten Exkurs einfach mal großzügig hinein, daß ersichtlich geworden ist, gegen was die Schimmelfotze Roche da eigentlich zu rebellieren vorgibt, nämlich ein "Problem", daß sie selbst konstruiert hat und zu dessen Lösung ihr nichts anderes als die reine Inversion einfällt. Das ist dann in der Tat revolutionär, wenn man als Frau irgendwann aufgrund seiner eigens geförderten Widerwärtigkeit gar nicht mehr ernsthaft wahrgenommen wird, denn der konsequente Verzicht auf ein nötiges Maß an Körperhygiene hat mit einem Schönheitsideal unmittelbar wenig zu tun, sofern man nicht irgendwo abgeschieden im Wald lebt. Die Diskriminierung geht in diesem Falle nämlich eher von der Roche-Baracke selbst aus, die mit einer konsequenten Realisierung ihrer carnalen "Philosophie" nämlich erst durch Provokation ein Umfeld der Ablehnung in ihrem eigenen Kontext schaffen müsste, um ausgegrenzt zu werden. Wenn dieser selbstgefällige Schmodder von einer gut verdienenden Promi-Schnepfe kommt, wird es umso ridiküler.

Mit Satanismus hat das schon insofern nichts zu tun, weil die Praxis, sich ein Problem zu schaffen, um dann als Patentlösung dafür fungieren zu können, eine zutiefst christliche ist.




Befreiungsschlag-Netzpräsenz

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#15

RE: Ist Charlotte satanistisch?

in Giganten-Forum 23.01.2011 00:21
von Daelach | 1.214 Beiträge

Also zum einen, der Schreibstil ist einfach nur gruselig, das liest sich, als hätte ein Ghetto-Spast mit abgebrochenem Hauptschulabschluß versucht, sich zu artikulieren (man lese mal irgendwas von Hesse im direkten Vergleich). Das läßt drei mögliche Schlüsse zu: Entweder ist die Autorin selber der Sprache nicht sonderlich mächtig, oder sie wäre es schon, paßt ihren Stil aber an das Zielpublikum an (das wären eben jene Ghettospasts), oder sie wollte das Buch aus künstlerischer Sicht bewußt trashig gestalten.

Für den zweiten Punkt sprechen die Verkaufszahlen, denn vom Pöbel der Masse wird natürlich nur gekauft, was er auch imstande ist zu verstehen. Mir fällt mal wieder der Zirkus-Magnat Barnum ein, der meinte, es sei noch nie jemand daran gescheitert, sein Publikum UNTERschätzt zu haben.

Dann fallen auch inhaltliche Ungereimtheiten auf. Als Beispiel mal, Hämorrhoiden entwickeln sich nicht schlagartig. Die muß die Tussi also schon eine ganze Weile haben. Daß man mit so einem Problem am Arsch aber noch auf Analverkehr steht, halte ich für ausgeschlossen, ganz abgesehen davon, daß es durchaus gute Gründe gibt, wieso viele Frauen nicht drauf stehen. Für die anatomisch weniger Bewanderten: Das liegt daran, daß Frauen keine Prostata haben. Was im Übrigen der Grund ist, wieso Analverkehr in nahezu jedem Pornostreifen vorkommt, gerade WEIL das in der Praxis eben nicht so ist.

Aber geschenkt, ich komme zum zweiten Punkt, dem Inhalt. Daß die Rahmengeschichte mehr schlecht als recht drumrumgestrickt ist und an Banalität schwerlich zu überbieten ist, ließe sich noch damit verteidigen, daß Roche gar keine Geschichte erzählen wollte, sondern diese nur als Vorwand genommen hat, und zwar als ziemlich billigen Vorwand. Vermutlich wollte sie bei all dem Tabubrechen doch nicht soweit gehen, einfach in der ich-Form zu schreiben, DAS wäre ihr wohl zu peinlich gewesen. Das läßt Rückschlüsse darauf zu, wie "ernst" es ihr mit Tabubruch wirklich ist.

Aufschlußreich ist dabei auch, wie sie sich in den Talkshows präsentiert, Youtube hat da einige Ausschnitte: Absolut sauber, fein gekämmt, dezentes Rouge auf den Wangen, dezent geschminkt. Also keineswegs tabubrecherisch, sondern absolut vorzeigbar in den Medien. Das sollte einem zu denken geben.

Als LHP-Kundigem fallen mir selbstverständlich die Aghori ein. Die rieben sich mit Leichenasche ein, hängen auf Friedhöfen ab, sollen Sex mit Leichen haben und Leichenteile essen sowie dirverse andere Praktiken betreiben, die von ihrer Umwelt als unrein angesehen werden. Der feine Unterschied zu Tante Roche ist aber, daß dies in einem übergeordneten Kontext eingebettet ist, d.h. diese Aktivitäten dienen der Befreiung aus dem samsara, dem Rad des Lebens. Also der durchaus übliche LHP-Ansatz. Dieser übergeordnete Plan geht Tante Roche vollkommen ab, und das ist es, was ihr Ding ziemlich primitiv macht.

Wenn zwei dasselbe tun, ist es nicht dasselbe - oder anders, quod licet Iovi, non licet bovi (Was Jupiter erlaubt ist, ist dem Rindvieh noch lange nicht erlaubt).

Aber sehe ich auch darüber mal hinweg und gehe zum Inhalt über, der in gewisser Weise nicht unberechtigt ist. Wenn ich mir ansehe, daß es Leute gibt, die zweimal am Tag duschen (was schlecht für die Haut ist), antibakterielle Zahnpasta nutzen (gibt tolle Resistenzbildungen) und das ganze Haus mit Sagrotan einnebeln, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn das chronisch unterforderte Immunsystem Allergien entwickelt. Das tut es, weil es mangels echter Bedrohung überhaupt erst dazu kommt, sich mit an sich harmlosen Substanzen "auseinanderzusetzen", die es aus purem Ressourcenmangel ansonsten ignorieren müßte.

Dazu noch die Memmenhaftigkeit, mit der Kinder heute erzogen werden und die sie später beibehalten: Es regnet, also muß der arme Sproß mit dem Auto gefahren werden. Also mir hat man früher ein Regencape in die Hand gedrückt und mich mit dem Fahrrad zur Schule geschickt. Weder wäre es zeitlich möglich gewesen, mich zur Schule zu fahren, noch hätten meine Eltern dazu Bock gehabt. Das war nichtmal herausragend, sondern das war in den 80ern allgemein üblich.

Insofern ist eine übertriebene Hygiene sicherlich bedenklich.

ABER:

Ich sehe hieran nichts "Satanisches". Im alten Rom waren öffentliche Bäder und Sauberkeit absolut üblich, und die Bäder waren das Erste, was die Christen dichtgemacht haben. Das christliche Mittelalter starrte geradezu vor Dreck, und die Pestepedemien rührten auch von der völligen Abwesenheit jeder Art von Hygiene her. Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß man das schon damals wußte. Es gab nämlich Mönche, die sich wundersamerweise unter den Pestkranken bewegen konnten, ohne sich anzustecken. Das kam daher, daß sie sehr auf Hygiene achteten (Hände waschen usw) und außerdem ihre Kleidung nach jedem Kontakt verbrannten. Für das Umfeld sah es so aus, als würden sie durch göttliche Macht geschützt. Es spricht Bände, daß sie dieses Wissen nicht teilten, sondern es als Herrschaftswissen geheim hielten. Erst die moderne Medizin sollte dieses Wissen wiederentdecken.

Auch ein anderer Punkt spricht dagegen, daß ein übertriebener Hygienewahn in irgendeiner Weise christlich sei. Man sehe nur mal nach Japan, die Reinlichkeit der Japaner ist ja schon legendär. Nun muß man dazu wissen, daß das Christentum in Japan nie Fuß fassen konnte, weil die Japaner das einzig Richtige getan haben. Sie haben 1637 das Christentum schlichtweg verboten und dieses Verbot 1638 mit militärischer Gewalt durchgesetzt, also genau dem Mittel, dem das Christentum umgedreht maßgeblich seinen Erfolg verdankt. Mithin können wir christliche Einflüsse in Japan ausschließen.

Ein Mangel an Hygiene ist, wie das Mittelalter deutlich zeigt, eben auch ungesund. Es ist auch kein Zufall, daß in Survivalbüchern stets geraten wird, seine Klamotten regelmäßig zu waschen. Oder, falls das mangels Wasser nicht möglich ist, dann sie wenigstens auszulüften, idealerweise mit Sonnenlicht (wegen des sterilisierenden UV-Lichtes). Wer hier schludert, riskiert nen Hautwolf, wie einem jeder bestätigen wird, der in den Genuß von Wildnistouren außerhalb der Zivilisation gekommen ist (sei es bei Y-Tours oder privat). Von daher kann man auch nicht so einfach sagen, Schweiß sei unproblematisch. Das ist er nur dann, wenn er auch wegtrocknen kann und die salz- und eiweißhaltigen Rückstände auch von der Haut entfernt werden (dies freilich nicht dermaßen häufig, daß der Säuremantel der Haut dabei zerstört wird). Das ist ein spezifisch menschliches Problem, und zwar deswegen, weil die wenigsten Tiere überhaupt so schwitzen können wie der Mensch. Diese Fähigkeit hat es dem Menschen nämlich ermöglicht, selbst in der Mittagshitze der Savanne körperlich dauerhaft 100% Leistung abfordern zu können, ohne Überhitzung zu riskieren, jedenfalls solange genug Trinkwasser verfügbar war.

Ansonsten muß ich allerdings sagen, daß ich Tussis belächle, die dermaßen wenig auf der Pfanne haben, daß sie sich über die Möse definieren müssen. Genauso wie Kerle, die außer ihrem Schwanz nichts haben und sich deswegen ihrem Männlichkeitsgefasel hingeben. Sowas fällt mir speziell bei manchen Feminaziwiccas auf. Eine absolute Primitivphilosophie, das Billigste aus dem Grabbelregal der Weltanschauungen.


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