#31

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 18.02.2011 22:29
von Lili | 98 Beiträge

Zitat von subzero

Es sei denn, das Anti-Kraftfeld, welches man aufbauen kann, ist so energiegeladen, dass es alles "alte" zum Einsturz bringt. Im Prinzip ist Seth (als Sturmgott u.s.w.) ja ein mythologischer Archetyp, der in diese Richtung tendiert, oder?



Ja. Der Sinn (im Sinne von Seth) würde dann darin bestehen, das Alte zu zerstören für das Neue, was ja auch unangenehm sein kann.
Der eine Tunnel "um des Anti-seins Willen" würde dann doch eher zu Apep passen.

Zitat von subzero
Hm. Du sprichst wie eine Jemandin, die mit solcherlei dysfunktional wirkenden Strukturen relativ wenig zu tun zu haben scheint, beziehungsweise die diese gleich im Keim zu ersticken versteht.



Man gibt sich Mühe, aber... schön wärs wenn ich damit nichts zutun hätte.

"Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein."
-- Goethe


"Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden."
-- Sokrates

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#32

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 19.02.2011 07:48
von subzero | 121 Beiträge

Zitat von Lili
"Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein."
-- Goethe

Das ist die Erleuchtungsfalle, das Pseudo-Nirvana, der Ego-Spirit-Trip u.s.w. ...
Ist es nicht verwunderlich, wie viele Menschen glauben, etwas beständiges bei ihrer Suche gefunden zu haben?
Wenn man schon "sucht", dann sollte die Suche auch Spaß machen und beflügeln - das Ziel gar überflüssig machen, da einem ja schon der Weg das Leben höchst interessant und angenehm gestaltet.
Sobald man irgendwelche selbstkasteiende Exerzitien vollführt, wird man zum spirituellen Sauertopf. Meine Ansicht.


Dead Again ...

zuletzt bearbeitet 19.02.2011 07:53 | nach oben springen

#33

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 19.02.2011 12:41
von Xarvic | 533 Beiträge

Kann ich so unterschreiben, subzero. Gibt auch eine Stelle im Hagakure, die das sehr gut ausdrückt, inhaltlich so viel wie: Es gibt 3 Stufen von Können: Den Anfang, wo man nichts kann und seine Fehler auch nicht erkennt. Den Fortschritt, wo man noch immer nicht viel kann, aber doch seine Fehler lokalisieren kann. Und die Meisterung, in der man viel kann, Wert und Können besitzt und sich mit anderen vergleicht und sie auf ihre Fehler hinweist. Da gibt es aber noch eine vierte Stufe, nämlich die, dass man, egal, wie weit man ist, sich nie sagt, genug zu können. Das sei die weiseste aller Stufen.

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