#16

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 13.02.2011 01:41
von Daelach | 1.214 Beiträge

Zitat
Das Ganze könnten wir jetzt auch noch ausweiten in eine Diss über die Willensfreiheit.



Mein letzter Stand bezüglich Deines Standpunktes ist der, daß Du sie ablehnst, und zwar zugunsten einer programmierten, also letztlich determinierten Abarbeitung eines Programmes. Und das ist auch nur konsequent, wenn man um den Attraktor kreist, von dem ich glaube, daß Du es tust. Oder tatest, was weiß ich *g* Denn wenn man Materie als wirklich ansieht, dann kommt man letztlich dazu, daß das Bewußtsein eine Illusion ist und es daher auch keine Willensfreiheit haben kann, sondern sich das lediglich einbildet. OB man das so sehen will, ist letztlich mehr oder minder Geschmackssache, in beiden Fällen wird es zu einem selbstverstärkenden Kreisel kommen, den wir als Erkennen erleben. Ist letztlich so wie Pizza mit Thunfisch oder Hawaii, macht beides satt, aber es schmeckt unterschiedlich. So, und der Grund, wieso ich mir nen Inder suche, ist der, daß mir Pizza zu den Ohren rausquillt und ich auf Schweinefleisch süß-sauel auch kein Bock mehr hab. Wenn's mal trashig sein soll, darf's auch Döner sein - "mit alles" *g* (Ich hoffe, Du siehst hier noch den Bezug?!)

Zitat
Ja ok *überleg*, ich glaub, es läuft tatsächlich drauf raus, dass ich meine Entwicklung (Realitätstunnelwechsel) eher auf natürliche und fließend übergehende Weise vollziehe und du den radikalen Break bevorzugst.



Gute Beobachtung. In der Tat mache ich ne Menge Sachen und bringe es nirgends zur Meisterschaft, aber zu einem durchaus brauchbaren Level. Obwohl, wenn ich mich an Deine Stories mit Autoschraubereien und Heimwerkerchaos entsinne, scheinst Du da auch nicht so anders zu sein, es ist nur die unterschiedliche Akzentuierung.

Zitat
Naja, das klingt mir in etwa wie: "Ich lern dann lieber gar nix, weil was ich lerne ist sowieso der Schrott von morgen." Das stimmt zwar, aber ich finde den Moment überaus wichtig: für hier und jetzt gilt das.



Stimmt auch, denn ohne die genialen Einsichten von heute kämen wir nicht zu den noch genialeren von morgen. Es sind Sprossen auf einer Leiter, die wir nicht mehr brauchen, wenn wir über sie hinweggestiegen sind, aber UM drüber hinwegzusteigen, brauchen wir sie eben DOCH.

Zitat
Jetzt wird es schwierig, weil ich seit unserer letzten Diss darüber meine Definitionen ja auch wieder ein wenig geändert habe.



*lol* Doch, das gibt einer Diskussion die richtige Würze: gleitende Kontexte *g* Das ist cool, weil es uns zu ziemlich abgedrehten Pirouetten bringt, so diskussionsmäßig, an deren Ende wir zwar auch nicht wirklich schlauer sind als vorher, aber dafür unsere Ahnungslosigkeit mal von ner ganz anderen Seite beleuchtet haben (-;

Zitat
Was wir hier besprechen, ist dann eher das Selbst, die Persönlichkeit.



Und das Ich ist dann sozusagen der Anzug, in den sich die Persönlichkeit kleidet, wenn sie in diese Existenz ausgeht (so würdest Du es sagen) bzw. sie erschafft (so würde ich das sagen). Hat was für sich. Das klitzekleine Problem daran ist nur, daß wir damit nicht nur EINE Variable haben, sondern ZWEI, denn wie willst Du unterscheiden, was noch Ich ist und was schon Selbst? Dazu müßte man ja eines der beiden konstant lassen und das andere variieren. Da wir das definitionsgemäß beim Selbst nicht können, müssen wir also das Ich variieren und schauen, was dann konstant bleibt. Gut, aber da es das jeweilige Ich ist, was diese Auswertung besorgen muß (wenn wir das Ich hier nicht bräuchten, hätten wir es ja gar nicht erst!), wird es die jeweilige Auswertung wieder durch sich selbst total verfälschen. In der Summe sind wir damit eigentlich wieder da, wo wir vorhin auch schon waren, mit dem Unterschied, daß wir nun zwei Begriffe haben, von denen wir nicht wissen, was sie eigentlich bedeuten.

Im discordianischen Sinne ist das freilich ein deutlicher Fortschritt, weil es uns dem universellen Chaos und der Verwirrung einen Schritt näher bringt. Das ist für mich ganz lustig, aber für Dich ist es herausfordernd, weil es kaum das ist, worauf Ahriman steht - und damit auch Du nicht, denn der Grund, wieso Du Dich überhaupt zu ihm hingezogen fühlst, ist familiäre Seelenverwandtschaft. Soweit ich es als Außenstehender denn überhaupt beurteilen kann und darf.

Zitat
Auf keinen Fall würde ich das Momentane davon abziehen, sondern eigentlich nur das Momentane gelten lassen.



Was mich jetzt angesichts des bisherigen Diskussionsverlaufes überrascht, weil das wie eine 180-Grad-Wendung bei mir ankommt, aber ich hab nichts gegen ein wenig mehr Verwirrung. Vielleicht kommt der Eindruck auch nur so an, weil ich es vorher nicht richtig mitbekommen habe. Hast Du da jetzt, von Dir aus gesehen, eine Wendung drin oder würdest Du eher sagen "nee, wieso Wendung, das sag ich doch die ganze Zeit schon"?

Zitat
Wenn ich daher aus meinem Selbst heraus beschließe, mich in der und der Weise zu ändern, können das nur Weisen sein, die bereits in mir vorhanden sind.



Eine bestechende Logik, der ich zunächst mal wenig entgegensetzen kann; ausgenommen vielleicht den häßlichen Bruder des Determinismus, nämlich den Zufall. Wenn man den Gedanken die normalerweise vorhandene Führung durch das Ich entzieht (mit dem Selbst habe ich ja im Moment diskussionstechnisch noch ein Problem, siehe oben), dann können die halt freidrehen. Das ist wie ein last-minute-Ticket, dessen Ziel ausgelost wird. Du kommst dann halt da an, wo der Flieger landet. Jetzt kann man natürlich zusehen, sofort den nächsten Flieger in Gegenrichtung zu nehmen, aber man kann das auch aufschieben und sich erstmal umsehen.

Zitat
Freilich gibt es nun die Möglichkeit, mich Situationen auszusetzen, wo echte Änderungen möglich sind, wie z.B. Drogenexzessen oder Extremsituationen, die mir Grenzüberschreitungen meines Selbsts garantieren.



Ich sag nur: Vier Tropfen bis zur Ewigkeit.. oder die Motorradstory mit dem Crash, weißt noch? Shit, ich hab kein Plan, wo mich das eigentlich hinbringt, aber andererseits ist es ziemlich interessant, und wenn ich ohnehin früher oder später sterben muß, dann ergibt es wenig Sinn, auf Sicherheit zu pokern (was an sich ja schon absurd genug ist). Wozu, wenn ich doch weiß, daß am Ende eh alles ans Haus geht. Dann kann ich mir den Abend wenigstens schön machen und hemmungslos zocken. Oh mann, ich glaub, wenn ich kein mehr oder weniger festes biologisches Verfallsdatum hätte (laß uns nun nicht über ein paar Jahrzehnte reden, was sind die denn schon im Angesicht der Ewigkeit), wäre mein Leben echt ein Haufen langweiliger und dann auch noch EWIGER Scheiße. So ungefähr muß das sein, was meiner Vorstellung von Hölle am nächsten käme.

Zitat
Meine Tendenz dabei liegt eher bei "wieder zurück zu mir selbst finden".



Das ist irgendwie lustig. Mißversteh es bitte nicht so, daß ich mich lustig machen würde, so meine ich das echt nicht. Aber es hat eine gewisse Komik, daß Du die Hinflugtickets einfach im Lotto ziehst und dann am Rotieren bist, wie Du an den Rückflug kommst, während ich mit immer extremeren Mitteln an meine Hinflugtickets komme und der Rückflug dabei quasi als Werbegeschenk mit abfällt. Hat so ein bißchen was von dem Typen, der immer seinen Kuli verbusselt hat, wenn er was Wichtiges aufschreiben will und dem Werbefuzzi, dessen Taschen vor Kulis überquellen, der aber nichts aufzuschreiben hat. Mußt doch zugeben, daß das auf einer spirituell-künstlerischen Ebene schon amüsant ist.

Zitat
so ist es. Drum versteh ich die Buddhisten auch gar nicht, was die immer haben mit ihrer Ich-ErLösung und welchem Ding die da eigentlich zuarbeiten? Das erledigt sich doch eh alles von selbst! ;-)



Auf ne Weise schon, ja. Das Problem und der Grund, wieso die das tun, ist der, daß der letzte Flug nun wirklich nur ein einfaches Ticket ist. Das ist dann blöd, wenn man da ist, alles voller Scheiße ist und man den Reiseveranstalter nicht mehr zu fassen bekommt, um wenigstens nen Preisnachlaß rauszuschlagen, wenn nicht gleich ne Umbuchung.

Jetzt kann man natürlich sich die Bewertungen von dem Ort bei ciao.de angucken und entscheiden, ob man da wirklich hinbuchen will, aber das Problem ist, daß ja irgendwer mal dort hinfliegen UND wieder zurückkommen muß, weil irgendjemand ja den Testbericht auch aufschreiben muß, und das Jenseits hat halt immer noch keine Internetanbindung. Gut, hatten die Buddhisten auch nicht, aber im Prinzip sind die buddhistischen Schriften das weltenübergreifende ciao.de ihrer Zeit.

Ähm.. ergibt das, was ich hier schreibe, für Dich überhaupt irgendeinen Sinn? Also mir bringt die Diskussion einiges, weil's mich zu neuen Ufern des Durchgeknalltseins bringt; ich hoffe mal, für Dich springt auch genug dabei raus?


~ Die Vernunft ist Kopie, der Wahn Original! ~

zuletzt bearbeitet 13.02.2011 03:31 | nach oben springen

#17

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 13.02.2011 16:06
von RAFA | 1.180 Beiträge

Zitat von Daelach
wenn man um den Attraktor kreist, von dem ich glaube, daß Du es tust


Das tue ich wohl, aber ich habe dafür auch meine Gründe, nämlich die Funktionalität. Mein 1. Fokus ist Lust bzw. Vermeidung von Unlust und da ich erfahren habe, dass die materielle Welt (bzw. dieser "Attraktor") dabei eine wesentliche Schlüsselrolle spielt, konzentriere ich mich auch auf sie. Ich schaffe es nämlich ab einem gewissen Grad einfach nicht mehr, die Eindrücke des Materiellen NICHT auf der inneren Leinwand zu realisieren, insbesondere wenn es sich um Schmerzen handelt. Ich könnte nun an meiner Konstruktivier-Fähigkeit arbeiten und es mit viel Mühe erreichen, dass ich z.B. Zahnschmerzen dann halt einfach NICHT realisiere, aber wenn ich das tue, dann fault mir irgendwann der Zahn raus, nä. Ich könnte dann aufgrund meiner fortgeschrittenen Konstruktivierfähigkeit einfach NICHT realisieren, dass da kein Zahn mehr ist und mir auf meiner inneren Leinwand einfach einen hin-konstruktivieren ..., aber ich halte das alles für nicht funktional und finde es besser, diese Probleme auf materieller Ebene zu lösen und halt einfach zum Arzt zu gehen, wenn was weh tut, nä.

Die materielle Problemlösungsvariante ist IMO zwar funktionaler und besser als die konstruktivistische, aber immer noch mit erheblichen Mühen behaftet, was mir auch ganz schön stinkt (ich hab nur noch nichts Funktionaleres/Besseres gefunden). Wenn nun aber einer daher kommt und mir auch noch nahe legt, das alles sei doch gar nicht nötig und das sei doch nur ein Realitätstunnel, blabla, dann stinkt mir das noch mehr (weil ich ja eigentlich eine bessere Lösung suche, eine solche Denke aber IMO keine ist). Ich WEISS, dass das "nur ein Realitätstunnel" ist, genauso wie ich WEISS, dass man auf Drogen schöne Träume hat, aber in beiden Fällen krieg ich meinen hellen Grant, wenn man mir das anbietet, weil es für mich keine Option ist. Ich fühl mich da fast verarscht, genauso wie wenn mir Christen anbieten, das liebe Jesuslein anzunehmen und dann wär doch alles pillepalle. Die haben nämlich AUCH Recht, nur ist das wie gesagt für mich keine Option.

Ich habe (längst) gewählt, in der "Realität" (ugs.) zu leben und zu bleiben, während du offenbar ständig daran arbeitest, daraus zu entkommen. Das möchte ich nicht. Mach DU das, wenn du meinst, aber ICH möchte das nicht.

Ganz obskur finde ich dabei dann wieder einmal den Ansatz, DEIN Vorgehen "satanisch" (bzw. LHPisch) zu nennen, was ja an sich schon nahe legt, dass andere/gegensätzliche Vorgehen NICHT satanisch seien. Nun ist es mir zwar auch schon wurscht, ob etwas, was ich will, satanisch ist oder nicht, aber ich erkenne hier in unserer Interaktion dieses Ideal als Messlatte durchaus an.

Du sagst: Jeder, der um einen Attraktor "kreist" (wobei das Wort "kreist" ja schon wieder so einen Depperles-Beigeschmack hat, als mache man das nur aus Doofheit), der ist nicht satanisch, nicht LHPisch.

Auf Deutsch sagst du damit nur folgendes: Jeder, der nicht macht, was ich gut finde, der ist doof.

Das sehe ich durchaus als eine Beleidigung an und dementsprechend verschnupft reagiere ich darum auch.

Zitat von Daelach
Lotto ziehst und dann am Rotieren bist, wie Du an den Rückflug kommst


Das Ding ist: Ich möchte eigentlich in der Heimat bleiben und ein Häuschen bauen (DAFÜR arbeite ich und tüftle) und nicht mords in der Gegend rumfliegen. Flüge sind für mich unfreiwillige Gewaltakte, die mich fort führen von dem Ort, wo ich sein will - also quasi wie eine Vergewaltigung durch das Leben und dann kommst auch noch du und sagst: Es wird dir bestimmt gefallen. Ich glaub, dass du spinnst, hey! Da werd ich jetzt aber echt bald ausfällig! Kannst du nicht verstehen, dass mich das ärgert? Mei fick doch du auf Hin und Rückflug und lass mich bitte unangepisst mein Häuschen bauen. Du solltest bloß noch erklären, was am Häuschenbauen verwerflich bzw. nicht-LHP-isch/unsatanisch sein soll!

Dein egozentrisch-narzisstischer Film und deine mangelnde Achtung anderer Konzepte kotzt mich echt gescheit an. Kaum ist etwas anders aufgebaut als du momentan deinen Film hast, schon ist das "nicht LHP" oder am besten gleich "christlich", auf Deutsch: doof. Jeder, der nicht so ist wie du, ist doof. Komm doch da mal runter, irgendwann in deinem Leben, hä?

(Leider hab ich jetzt wieder keine Zeit mehr, weil ich um 17 Uhr beim Whisky-Tasting sein will)


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zuletzt bearbeitet 13.02.2011 16:18 | nach oben springen

#18

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 13.02.2011 18:03
von Daelach | 1.214 Beiträge

Zitat
Das tue ich wohl, aber ich habe dafür auch meine Gründe, nämlich die Funktionalität.



Eben. Das sagt JEDER von seinem Attraktor, weil er sonst nicht um ihn rumkreisen würde. Für einen Christen ist das Christentum auch funktional, auch wenn das aus unserer Sicht schwer nachvollziehbar sein mag. Natürlich sagen WIR dann: "haha, der Depp". Das sagt er von uns aber auch (oder er würde es, wenn seine komische Moral ihn das nicht verdrängen ließe). Ohne eine neutrale, übergeordnete Instanz (die es nicht gibt) kann man da aber kein absolutes Urteil fällen, sondern nur ein persönliches.

Zitat
ch schaffe es nämlich ab einem gewissen Grad einfach nicht mehr, die Eindrücke des Materiellen NICHT auf der inneren Leinwand zu realisieren, insbesondere wenn es sich um Schmerzen handelt.



Kann ich bestätigen, die Zahnschmerzen Ende letzten Jahres fand ich auch nicht spaßig, und meine Lösung hieß auch nicht Meditation, sondern Zahnarzt. Wenn ich die Straße überquere, mache ich das auch nicht anders, weil es auf diese Weise ganz gut klappt, nicht von nem LKW plattgefahren zu werden. Andere, die das anders handhaben, werden gelegentlich von LKWs plattgefahren. Meine Fahrradreifen pumpe ich auch nicht mit Gedankenkraft auf, sondern mit einer Luftpumpe.

Verwechsel auch bitte nicht wieder Konstruktivismus mit Solipsismus - Konstruktivismus heißt NICHT, daß alles geht, wenn man es sich nur fest genug einbildet, wie es der Solipsismus behauptet. Das Problem mit Solipsismus ist, daß er einen nicht weiterbringt. Denn die praktische Erfahrung zeigt doch, daß die Teetasse nicht durch festen Glauben an Levitation zum Mund kommt, sondern ganz schnöde mit dem Arm. Das könnte der Solipsist lösen, indem er annimmt, daß es an seinen begrenzten Fähigkeiten läge - aber da ich keinen kenne, der eine Teetasse levitieren kann, verschiebt das die grundsätzliche Ohnmacht nur ein wenig, ohne an ihr etwas zu ändern. Im schlimmeren Fall gesellt sich dann zur Ohnmacht auch noch Depression. Dann lieber ohnmächtig und wenigstens Spaß dabei.

Konstruktivismus sagt durchaus, daß einander widersprechende Modelle trotzdem klappen können, aber daß eben nicht jedes Modell, was man sich ausdenken kann, praktisch auch funktioniert. Denken kannste alles, aber machen nicht. Warum auch immer (Du würdest sagen, daß der Grund die objektive Realität ist). Aber damit, daß manche Modelle eben praktisch nicht funktionieren (die levitierende Teetasse etwa) ist es doch genau NICHT mehr das bloße Wunschdenken, daß Du kritisierst. Auch mit Konstruktivismus wird die Show hier nicht zum wünsch-Dir-was.

Zitat
Die materielle Problemlösungsvariante ist IMO zwar funktionaler und besser als die konstruktivistische



Schließt sich doch nicht aus. Selbst wenn man NICHT an eine objektive Realität glaubt, kann man rein praktisch trotzdem so TUN, als OB man es täte. Klingt erstmal schwachsinnig, aber: Selbst wenn man NICHT glaubt, daß die Erde eine Scheibe ist, kann man aus praktischen Gründen trotzdem so TUN ALS OB. Macht man auf jeder Baustelle, seit Jahrtausenden. Etwa wie die alten Ägypter den Boden für die Pyramiden eingeebnet haben - Wasser draufgekippt und dann solange eingeebnet, bis keine Buckel oder Dellen mehr drin waren, erkennbar an der gleichmäßigen Wassertiefe. Das ergibt aber nur dann Sinn, wenn man die Erde (jedenfalls praktisch auf der Baustelle, sonst natürlich nicht) als Scheibe ansieht. Was ja auch in praktisch ausreichender Näherung der Fall ist.

Wenn ich bemerke, daß es schneller geht, mein Fahrrad mit ner Luftpumpe aufzupumpen als mit Räucherstäbchen in den Ohren dazusitzen und OMMM zu machen, bis die Reifen aufgepumpt sind, dann ist es doch klar, wofür ich mich entscheide.

Zitat
Ganz obskur finde ich dabei dann wieder einmal den Ansatz, DEIN Vorgehen "satanisch" (bzw. LHPisch) zu nennen



Was es ja auch ist, und zwar in genau dem Sinne, in welchem der eigentliche LHP das überhaupt aussagt (also abseits des Unfugs, den Blavatsky zusammengeschmiert hat und der dann über Crowley und Lavey in den heutigen Satanismus gespült wurde). Entscheidend hieran sind nicht so sehr die konkreten inhaltlichen Ansichten (wenn jeder dasselbe dächte, wäre es ziemlich öde), sondern es kommt auf die eingesetzten Mittel an. Der wichtige Unterschied zwischen LHP und RHP besteht ja im Werkzeugsatz.

RHP benutzt hierbei Mittel, die erstens recht sicher sind, zweitens auch gesellschaftlich akzeptiert. Und HIER kommt der Bezug zum Satanismus rein, daß man sich eben nicht den gesellschaftskompatiblen Handlungsweisen verschreibt, d.h. hier ist schon ein Element der Rebellion drin, freilich vollkommen anders konnotiert als im christlichen Westen, speziell nicht im Sinne von moralischer "Sünde".

Zu welchen konkreten ERGEBNISSEN diese Mittel nun führen, naja, das liegt wohl beim Einzelnen.

Zitat
Auf Deutsch sagst du damit nur folgendes: Jeder, der nicht macht, was ich gut finde, der ist doof.



Eigentlich war der Sinn der Erklärung mit den Attraktorpunkten das genaue Gegenteil. Ich kann daher nicht nachvollziehen, wie Du zu dieser Schlußfolgerung kommst, wenngleich ich nachvollziehen kann, wie Du von diesem Mißverständnis dann dazu kommst, ungehalten zu sein.

Zitat
Flüge sind für mich unfreiwillige Gewaltakte, die mich fort führen von dem Ort, wo ich sein will - also quasi wie eine Vergewaltigung durch das Leben



Wenn man sich Abermillionen Spießer anguckt, passiert denen das nicht, oder nur selten. Die lassen sich aber auch gar nicht erst mit Satanismus ein, nicht wahr. Außerdem Du wolltest ja nie eine von diesen Leuten sein, sonst hättest Du ja irgendne spießige Ausbildung machen können und ein ganz beschauliches 0815-Leben leben können. Intelligenz und Fähigkeit dazu hast Du doch mehr als genug. Du kannst halt kein langweiliges Leben ablehnen und Dich dann beschweren, daß als Ergebnis ein interessantes Leben rauskommt, und das bedeutet nunmal, daß die tägliche 9-17-Uhr-Routine unvorhergesehene Unterbrechungen erfährt.

Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß?

Vielleicht ist es ja auch so, daß diese Unterbrechungen einfach nur nervig sind, wenn sie passieren, die Befriedigung dann aber einsetzt, wenn man's gebacken bekommen hat und daran gewachsen ist (was aber u.U. erst im NACHHINEIN schön ist und nicht WÄHRENDDESSEN). Was man jetzt stärker akzentuiert, das währenddessen oder das danach, ist wohl eine persönliche Entscheidung, auf deren basis man dann durchaus zu verschiedenen Ansichten über die Bewertung solcher Unterbrechungen kommen kann.

Es bleibt aber dennoch dabei, wenn man keinerlei Unterbrechungen wünscht, daß man auch dies durchaus umsetzen kann. Naja, vielleicht auch nicht ganz, aber man kann es schon deutlich ruhiger halten, indem man sie nicht auch noch durch die Wahl des Lebensstils provoziert.


~ Die Vernunft ist Kopie, der Wahn Original! ~

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#19

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 15.02.2011 01:20
von RAFA | 1.180 Beiträge

Zitat von Daelach
Das sagt JEDER von seinem Attraktor,


Dann erkenn doch bitte wenigstens, dass dein Attraktor-Zeug auch nur ein Attraktor ist, um den du kreist.

Zitat von Daelach
Meine Fahrradreifen pumpe ich auch nicht mit Gedankenkraft auf


beruhigend...

Zitat von Daelach
bt, kann man rein praktisch trotzdem so TUN, als OB man es tät


und für welchen Fall macht es dann Sinn, so zu tun als ob man es NICHT täte? (also für welchen Fall macht es Sinn, NICHT an eine objektive Realität zu glauben?)

Zitat von Daelach
t, mein Fahrrad mit ner Luftpumpe aufzupumpen als mit Räucherstäbchen in den


steck doch einfach mal die Räucherstäbchen ins Ventil? ;->

Zitat von Daelach
en Ohren dazusitzen und OMMM zu machen, bis die Reifen aufgepumpt sind,


pah: alles nur eine Frage der Menge der Räucherstäbchen! ;->

Zitat von Daelach
> Ganz obskur finde ich dabei dann wieder einmal den Ansatz, DEIN Vorgehen "satanisch" (bzw. LHPisch) zu nennen
Was es ja auch ist, und zwar in genau de


Komm, und jetzt knall dir noch das Eigentor rein und sag: "...objektiv so ist!" ;-D

Zitat von Daelach
Der wichtige Unterschied zwischen LHP und RHP besteht ja im Werkzeugsatz.


Ich finde, er liegt allein in der Richtung.

Zitat von Daelach
Wenn man sich Abermillionen Spießer anguckt, passiert denen das nicht, oder nur selten.


Das finde ich keinesfalls. Auch dem letzten Spießer geschehen oft genug Dinge, die ihn über den Rand seiner Konzepte ziehen. Im Allgemeinen findet das niemand angenehm, und es ist auch keinesfalls jedesmal bereichernd. Oft genug endet es als sog. "Trauma". Selbst wenn es halbwegs konstruktiv klappt, ist immer noch die Frage, ob das Erreichte/Erfahrene überhaupt erwünscht ist und zur Realisierung von persönlichen Zielen führt und ob die neue Erfahrung zu einer Geisteshaltung führt, die man mit sich vereinbaren kann und auch will.

Zitat von Daelach
ß als Ergebnis ein interessantes Leben rauskommt, und das bedeutet nunmal, daß die tägliche 9-17-Uhr-Routine unvorhergesehene Unterbrechungen erfährt.


Da übersiehst du eines (ich greife dein Beispiel mal auf wie folgt): Ich lehne die 9-17-Routine nicht ab, weil ich die 9-17-Routine ablehne, sondern weil ich gewisse Ansprüche habe, die sich damit nicht vereinbaren lassen, z.B. früh ausschlafen und mehr Freizeit. Eine 15-19-Routine kann ich mir dabei durchaus vorstellen. Die deckt sich auch mit einer anderen, mir sehr wichtigen Routine, nämlich der am-1.-mein-Konto-voll-Routine ;-).

Dein "LHP"-"Lottospiel" würde nur im 1. Fall Sinn machen: Ich lehne etwas ab nach dem Motto "alles, nur das nicht!" und kann mich dann auch getrost in eine Überraschung schmeißen, denn ich will ja nur weg.

Für meinen speziellen Fall ist es dysfunktional, da die Chance auf den erzielten Ausschlaftreffer bei 1 zu 49 liegt, und deswegen erachte ich dein "LHP"-Lottospiel als ziemlichen Unsinn.

Wenn du unter "LHP" ausschließlich "mit Zufällen improvisieren" und nur "Neuland betreten" verstehst und die Verwirklichung von persönlichen Zielen innerhalb der Realität(TM) grundsätzlich "christlich" findest, dann solltest du mir das mal erklären.

Im Übrigen war ich noch nie damit einverstanden, Satanismus nur auf LHP zu reduzieren.

Zitat von Daelach
wenn sie passieren, die Befriedigung dann aber einsetzt, wenn man's gebacken bekommen hat und daran gewachsen ist (was aber u.U. erst im NACHHINEIN schön ist und nicht WÄHRENDDESSEN


Ok, der Unterschied zwischen einer normalen Vergewaltigung und deiner selbst-inszenierten Eigen-Vergewaltigung liegt also daran, dass du es später mal schön findest, wenn du es dir nur oft genug angetan hast?

Rein psychologisch: WELCHE Sache findet man NICHT irgendwann einmal schön, wenn man nur oft genug dazu gezwungen wird? Was ist an solchen Eigen-Gehirnwäschen sinnvoll? ...abgesehen davon, dass mitunter mal ein Zufallstreffer dabei ist und sich etwas tatsächlich als funktional und schön herausstellt, was man allerdings sicherlich mittels einer durchdachten Planung und genauen Zielrichtung ebenso erreichen hätte können?


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zuletzt bearbeitet 15.02.2011 01:27 | nach oben springen

#20

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 15.02.2011 07:56
von subzero | 121 Beiträge

Zitat von RAFA
und für welchen Fall macht es dann Sinn, so zu tun als ob man es NICHT täte? (also für welchen Fall macht es Sinn, NICHT an eine objektive Realität zu glauben?


Auf die Frage habe ich schon lange gewartet ...

Meine Antwort wäre die:
In einem rein materiellen Kontext macht es überhaupt keinen Sinn mit konstruktivistischen Gedankengut zu arbeiten.
Im Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation wiederum, kann die Erkenntnis der Relativität verschiedener Weltbilder zu deutlich mehr Verständnis den jeweils anderen Ansichten gegenüber führen.
Was dann die eigene Psyche angeht, so kann diese Theorie im Angesicht individueller Lebensumstände durchaus befreiend wirken und zwar in so fern, als dass sie einem die Frustration einer endgültigen Realität gegenüber nehmen kann.
Schlussendlich hängt die Sympathie für dieses Gedankengut also sehr vom Charakter und dem damit zusammenhängenden persönlichen Lebensweg ab. Was mich selbst angeht, so spiele ich ganz gerne mal mit diesen Sichtweisen - nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich dann allerdings lese, mit welcher Inbrunst manch einer auf diesem radikalen Konstruktivismus herumreitet, dann finde ich das teilweise auch ziemlich nervtötend.


Dead Again ...

zuletzt bearbeitet 15.02.2011 08:01 | nach oben springen

#21

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 16.02.2011 01:33
von RAFA | 1.180 Beiträge

Zitat von subzero
m Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation wiederum, kann die Erkenntnis der Relativität verschiedener Weltbilder zu deutlich mehr Verständnis den jeweils anderen Ansichten gegenüber führen.


Die Realität(TM) ist außerhalb der materiellen Dimension nur vielfältiger und komplizierter, aber keinesfalls nicht gültig.

Die Realität(TM) ist ja nur der Raum, bestehend aus den Bedingungen für die jeweilige Dimension. Der Raum der materiellen Realität besteht aus materiell messbaren Größen wie Länge, Breite, Gewicht, blabla. Innerhalb deren sind Existenzen recht einfach festzumachen, weil man sie eben einfach misst.

Die psychische/geistige Realität ist ein ebensolcher Raum aus gewissen Größen, z.B. Gefühlen, Intelligenz, soziale Fähigkeiten, etc. etc. All diese Größen haben ebenfalls einen festen Bereich (im Fall der Intelligenz ist dieser sogar halbwegs messbar). Wenn einer doof ist, ist die Intelligenz nicht real. Wenn einer hasst, dann ist die Liebe nicht Realität. Wenn einer traurig ist, ist gerade die Freude nicht real, sondern die Trauer ist Realität.

Ebenso sind der reinen Fantasie Grenzen gesetzt: Man kann sich nur vorstellen, was man kennt - plus eine gewisse Anzahl an ungewöhnlichen Kombinationen des Bekannten. Fast möchte ich hier von "fantastischer Realität" sprechen. Sehr wenige Leute sollen sich mitunter auch wirklich ganz NEUE Dinge ausdenken können, da spricht man dann von "echter Kreativität" und wieder andere Leute meinen, diese gäbe es überhaupt nicht.

Realität ist es auch allermeistens, dass ein Gedanke oder eine Tendenz nicht aus dem Nichts kommt, sondern dass sie eine Vorstufe hat. Wenn sich Daelach mit so einem Attraktor-Zeug beschäftigt, ist die Realität, dass er dafür einen GRUND hat. Der Grund ist offensichtlich das Gefühl der Gefangenschaft, so dass sich Daelach sogar in der Realität gefangen sieht. Er will ausbrechen, egal wohin, nur WEG. Nicht, dass ich das nicht verstehen könnte, nur halte ich da eben diesen Gefangenschafts-entkomm-Trieb für den Vater der Gedanken und wenn ich dann hör/les, es gehe dem Daelach darum, seiner eigenen Triebe und Tendenzen Herr zu sein ... meine Güte, was für eine Kontrollgeierei und dabei redet er noch von "über seine Grenzen steigen"!?
Aber wart ich auch erst noch mal seine Antwort ab...


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zuletzt bearbeitet 16.02.2011 01:34 | nach oben springen

#22

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 16.02.2011 10:00
von subzero | 121 Beiträge

Zitat von RAFA
Die Realität(TM) ist ja nur der Raum, bestehend aus den Bedingungen für die jeweilige Dimension. Der Raum der materiellen Realität besteht aus materiell messbaren Größen wie Länge, Breite, Gewicht, blabla. Innerhalb deren sind Existenzen recht einfach festzumachen, weil man sie eben einfach misst.


Wenn ich jetzt noch anfüge, dass diese "Messung" (Wahrnehmung) zwar ausreichend Daten für uns liefert, um eine händelbare Basis für unser Dasein daraus zu basteln - was ja auch das wesentliche ist (!), diese Daten jedoch nicht zwangsläufig aussagekräftig genug sind, um stichhaltige Aussagen über eine objektive Wirklichkeit (mitsamt ihren chaotischen Elementen) zu machen - was ja für die Lebensbewältigung im Hier und Jetzt auch ziemlich nebensächlich ist, dann dürften wir uns einig sein.

Zitat von RAFA
Realität ist es auch allermeistens, dass ein Gedanke oder eine Tendenz nicht aus dem Nichts kommt, sondern dass sie eine Vorstufe hat.


Ja, das meinte ich eben damit, dass der Begeisterungsgrad für solcherlei Erkenntnistheorie mit dem individuellen Charakter zusammenhängt und somit, wie du ja sagst, auch durchaus Rückschlüsse auf denselben zulässt.


Dead Again ...

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#23

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 16.02.2011 18:24
von Daelach | 1.214 Beiträge

Zitat von Rafa
Dann erkenn doch bitte wenigstens, dass dein Attraktor-Zeug auch nur ein Attraktor ist, um den du kreist.



Du verwechselst hier Metaebenen mit Ebenen, so herum ergibt das gar keinen Sinn. Weiter unten begründe ich das auch.

Zitat
und für welchen Fall macht es dann Sinn, so zu tun als ob man es NICHT täte? (also für welchen Fall macht es Sinn, NICHT an eine objektive Realität zu glauben?)



Weil es dann deutlich leichter fällt, nicht unzulässigerweise aus dem Funktionieren eines Modells sowas wie "Wahrheit" zu folgern, und das wiederum bringt mir die Fähigkeit, mit einander widersprechenden Modellen zu arbeiten. Also mehr Freiheit.

Zitat
pah: alles nur eine Frage der Menge der Räucherstäbchen! ;->



Aber auf Dauer ist ne Luftpumpe billiger d-;

Zitat
Komm, und jetzt knall dir noch das Eigentor rein und sag: "...objektiv so ist!" ;-D



Genau DAS folgt logisch halt NICHT. Sicher könnte ich dran GLAUBEN, daß dem dennoch so sei, es ist aber schlichtweg ein Logikfehler. Eine Beweiskette, die auch nur an EINER Stelle ein "non sequitur" drin hat, ist komplett hinfällig. Sonst könnten wir auch an die Bibel und das liebe Jesuslein glauben.

Abgesehen davon, es muß stets der die Rechtfertigung bringen, der einen Glauben an irgendwas propagiert, und nicht der, der das anzweifelt. Ich kann konstruktivistisch gesehen alle Handlungen vornehmen, die ich auch beim Glauben an eine objektive Realität (sowie dem, diese erkennen zu können, sonst wäre das Konstrukt ja witzlos) machen kann. Sobald ich befinde, daß es nützlich ist, auf materiellem Weg etwas zu lösen, hindert mich ja nix daran, genau das zu tun. Insofern sehe ich bei dem Glauben keinen Mehrwert.

Zitat
Das finde ich keinesfalls. Auch dem letzten Spießer geschehen oft genug Dinge, die ihn über den Rand seiner Konzepte ziehen.



Aber er strebt das nicht auch noch an, indem er sich sowas wie Satanismus hernimmt, und vergrößert die Chancen (bzw. Risiken) damit nicht auch noch mutwillig.

Zitat
Im Allgemeinen findet das niemand angenehm, und es ist auch keinesfalls jedesmal bereichernd.



Stimmt.

Zitat
, z.B. früh ausschlafen und mehr Freizeit.



Wogegen ich ja auch nix sage, das muß ja jeder selber wissen. Aber je ungewöhnlicher Du Dein Leben entwirfst, desto wahrscheinlicher, daß ungewöhnliche Dinge dabei passieren.

Zitat
Die deckt sich auch mit einer anderen, mir sehr wichtigen Routine, nämlich der am-1.-mein-Konto-voll-Routine ;-).



Och jo, diese Routine finde ich auch ganz nett *g*

Zitat
Dein "LHP"-"Lottospiel" würde nur im 1. Fall Sinn machen: Ich lehne etwas ab nach dem Motto "alles, nur das nicht!" und kann mich dann auch getrost in eine Überraschung schmeißen, denn ich will ja nur weg.



So war es auch nicht gemeint, vielleicht war meine Allegorie nicht gerade die Beste. Gemeint war es mehr so, daß Du die Tickets halt "einfach so" nachgeschmissen kriegst, ohne Dich explizit drum zu bemühen - letzteres schon deswegen, weil Du die Tickets gar nicht haben willst, eigentlich.

Zitat
Wenn du unter "LHP" ausschließlich "mit Zufällen improvisieren" und nur "Neuland betreten" verstehst und die Verwirklichung von persönlichen Zielen innerhalb der Realität(TM) grundsätzlich "christlich" findest, dann solltest du mir das mal erklären.



Naja, nicht ausschließlich, ich fahr ja auch jeden Tag mit demselben Hollandrad herum. Wenn in jedem Augenblick immer alles wieder anders wäre, glaube ich auch nicht, daß ich damit klarkäme, so ganz ohne Kontinuität. Aber ich betrachte schon die Erweiterung des Realitätstunnels (das ist das, was Du hier mit "der Realität"(tm) gleichsetzt) als Teil des LHP.

Zitat
Im Übrigen war ich noch nie damit einverstanden, Satanismus nur auf LHP zu reduzieren.



Nachdem wir ja durch ausgiebige Debatten dahin gekommen sind, daß es gar keine inhaltliche Definition für Satanismus gibt, kann Satanismus natürlich alles mögliche bedeuten, solange Satan auch auf dem Spielfeld rumrennt.

Zitat
Rein psychologisch: WELCHE Sache findet man NICHT irgendwann einmal schön, wenn man nur oft genug dazu gezwungen wird? Was ist an solchen Eigen-Gehirnwäschen sinnvoll? ...abgesehen davon, dass mitunter mal ein Zufallstreffer dabei ist und sich etwas tatsächlich als funktional und schön herausstellt, was man allerdings sicherlich mittels einer durchdachten Planung und genauen Zielrichtung ebenso erreichen hätte können?



Das Problem ist, daß Realitätstunnel dazu neigen, sich selbst zu reproduzieren, so funktionieren die ja. Halt dieselbe zirkuläre Struktur wie Bewußtsein. Was man dadurch verpaßt, wird man dann nichtmal bemerken. Gut, dann wird es einen auch nicht weiter stören. So wie es Christen auch nicht stört, daß sie in Glaubensfragen ihr Denken abstellen müssen, weil sie es ja niemals angestellt haben. Weiß nicht, dazu bin ich zu neugierig.


~ Die Vernunft ist Kopie, der Wahn Original! ~

zuletzt bearbeitet 16.02.2011 18:26 | nach oben springen

#24

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 17.02.2011 02:22
von RAFA | 1.180 Beiträge

Zitat von Daelach
it" zu folgern, und das wiederum bringt mir die Fähigkeit, mit einander widersprechenden Modellen zu arbeiten.


Ja gut, aber sind denn die Modelle untereinander auch kompatibel? Es ist doch nur, dass du dir eine neue Dimension öffnest, die Gewinne daraus aber nicht in die erste Dimension mitnehmen kannst. Soll heißen: In Realitätstunnel Schießmichtot hast du super Erfolg, aber leider hast du in Realitätstunnel "Realität(TM)" Zahnweh. Was bringt dir also das andere Modell, außer irgendeine "Freiheit", die realitätstunnelintern begrenzt ist und dafür für alle anderen Realitätstunnel dysfunktional ist? Da kann ich mir doch echt auch gleich einen Tagtraum spinnen, drin abtauchen und mich wohl fühlen, aber mehr ist das doch nicht...?

Die IMO wesentliche Frage ist: Wenn du in Realitätstunnel "Realität(TM)" verstirbst, besteht dann für dich in irgendeinem anderen deiner Modelle noch eine Existenz?

Zitat von Daelach
Sobald ich befinde, daß es nützlich ist, auf materiellem Weg etwas zu lösen


Also ich weiß nicht...: Da mein Basismodell die materielle-Realität(TM) ist - weißt' schon: wegen dem blöden Haken mit dem Versterben und wegen allerlei Unterhaken von Zahnweh bis Routine "Konto-voll", an die ich geglaubt werde, wenn ich nicht dran glaube ;-) - bin ich da eigentlich ordentlich mit materiellen Lösungen beschäftigt. Die Probleme, die mit nicht-materiellen Strategien zu lösen sind, sind in meinem Leben relativ selten. Dementsprechend spartanisch fällt meine Liebe für nichtmaterielle Konzepte aus.

Abgesehen davon postuliere ich ja auch für die nichtmateriellen Modelle eine Realität(TM) (wie schon erklärt). Ich kann dein Faible für die Nichtakzeptanz der Realität einfach nicht nachempfinden.

Zitat von Daelach
Aber er strebt das nicht auch noch an, indem er sich sowas wie Satanismus hernimmt, und vergrößert die Chancen (bzw. Risiken) damit nicht auch noch mutwillig.


Na und?

1. hat das persönliche Zutun evtl. keinerlei Ausschlag auf die Häufigkeit der Chancen
2. ist IMO noch längst nicht geklärt, ob die Züge über den Konzeptrand überhaupt funktional, gesund und erstrebenswert sind.

Zitat von Daelach
daß ungewöhnliche Dinge dabei passieren.


müssen es denn unbedingt ungewöhnliche Dinge sein? Mir ist es wichtig, dass es in MEINEM Sinne konstruktive Dinge sind. Die sind mitunter ganz banaler Natur.

Zitat von Daelach
wegen, weil Du die Tickets gar nicht haben willst, eigentlich.


Ja *tief seufz*
Dieses obskure Phänomen hab ich erst heut wieder sehr intensiv erlebt: Die ganze Zeit willste was, kriegst es aber nicht. Dann biste so weit, dass du dir sagst: leck mich! ...und dann kriegste es. Aber wozu, weil dann hab ich doch meinen Plan längst ohne gemacht?! :hä: Wo bleibt da die Freude?

Zitat von Daelach
Das Problem ist, daß Realitätstunnel dazu neigen, sich selbst zu reproduzieren, so funkt


Ich seh da ein Feature, kein Problem.


www.RAFA.at - guckstu auch in meinen Blog: www.RAFAmania.de

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#25

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 17.02.2011 07:10
von subzero | 121 Beiträge

Zitat von RAFA

Zitat von Daelach
Das Problem ist, daß Realitätstunnel dazu neigen, sich selbst zu reproduzieren, so funkt


Ich seh da ein Feature, kein Problem.



"Morphogenetische Felder" (Rupert Sheldrake), die sich in unserem Leben als Gewohnheiten, Süchte und in mannigfaltig schicksalhaften Kreisläufen - auch in jenen, die scheinbar von außen wiederholt auf uns zukommen - zeigen, interessieren sich halt nicht dafür, in wie fern sie für uns lästig, gar schmerzhaft oder konstruktiv bereichernd wirken. Je stabiler sie sind, desto schwieriger wird es, sie durch für uns sinnvollere Strukturen zu ersetzen. Hier ist Wille und Durchhaltevermögen angesagt oder die Kunst eines Baron von Münchhausen, der sich dereinst selbst am Kragen packte und sich mit dieser Technik aus dem Sumpf zog ^^.
Ist so ein Feld dann allerdings mal in der Art aufgebaut, dass es uns wie von selbst immer wieder Trümpfe zuspielt - ja dann ist das eine feine Sache!


Dead Again ...

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#26

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 17.02.2011 07:53
von Lili | 98 Beiträge

Naja destruktiv wird es, wenn man einen Realitätstunnel akzeptiert hat. Dann könnte es wirklich zum Problem werden.
Einfachstes Beispiel wäre eine simple Angewohnheit wie das Rauchen.
Wir Menschen neigen ja allgemein sehr stark dazu, uns für intelligent, klug und toll zu halten. Wenn dann aber nun eine offensichtlich schädliche Angewohnheit dem zu widersprechen scheint, dann wird diese Angewohnheit zum Schutz des Egos gerechtfertigt.
Gerechtfertigt, weil wir das Rauchen dann als nützliche und sinnvolle Handlung, in unser Leben integrieren. (Es macht Spaß, es beruhigt, es schmeckt usw.)
Auf gar keinen Fall darf es unserem intelligentem Wesen und Urteilsvermögen widersprechen.
Hat man einen solchen Realitätstunnel einmal akzeptiert, könnte eine noch viel schlimmere Konsequenz daraus folgen, und zwar dass mit der Akzeptanz weitere Rechtfertigungen für ähnliche Sachen folgen und man in den berühmten Teufelskreis reinrutscht.
Zu erkennen: "Halt, mein Denken an sich ist fehlerhaft," wäre die beste Lösung. Aber lieber macht man noch mehr vom Selben, als sich seine "widersprüchliche" "Unintelligenz" einzugestehen.

Deswegen läuft auch viel in der Politik falsch, weil die meisten Politiker (sofern sie nicht eh einer bestimmten Agenda folgen), sich sehr schlecht Fehler eingestehen können oder wollen. Wenn die (Kriegs)Strategie im Nahen Osten also bisher keinen Erfolg hatte, schickt man einfach weiter oder noch mehr Truppen runter.


"Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden."
-- Sokrates

zuletzt bearbeitet 17.02.2011 07:57 | nach oben springen

#27

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 17.02.2011 08:28
von subzero | 121 Beiträge

Zitat von Lili
Naja destruktiv wird es, wenn man einen Realitätstunnel akzeptiert hat. Dann könnte es wirklich zum Problem werden.


Klar, aber meiner Erfahrung nach entsteht das Problem genau so im umgedrehten Fall, also wenn man mit besonderen Nachdruck eine gewohnheitsmäßig gefestigte Struktur NICHT akzeptiert und diese geradezu mit Gewalt aus dem Leben schaffen will. Ich denke, man schleicht sich da am besten wie ein Jäger auf der Pirsch in ein neues Kraftfeld hinein. Die Strategie ist natürlich persönlichkeitsabhängig, also mancher Mensch mag so etwas tatsächlich mit purer Willenskraft schaffen.


Dead Again ...

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#28

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 17.02.2011 17:57
von Daelach | 1.214 Beiträge

[quote"=Rafa"]Ja gut, aber sind denn die Modelle untereinander auch kompatibel?[/quote]

Nein, das ist ja der Witz an der Sache. Modelle können einander ausschließen, aber trotzdem funktionieren. So wie ich beispielsweise beim Heimwerken und im Alltag meistens das Scheibenmodell der Erde verwende, weil es nunmal gut funktioniert, während ich zur Erkärung z.B. der Jahreszeiten sinnigerweise auf das heliozentrische Modell zurückgreife. Der Punkt ist, daß der Widerspruch nur auf Modellebene liegt.

Ein anderer Punkt, den man zugegeben im Alltag nicht sooo oft brauchen wird, ist beispielsweise der Welle/Teilchendualismus. Dabei (und bei einem Haufen anderer Experimente in dieser Richtung) hat sich die Physik schon vor fast einem Jahrhundert von der Vorstellung einer objektiven Realität verabschiedet. Und das ist sicherlich kein Esoscheiß, sondern etwas, das auch Du als seriöse Wissenschaft akzeptieren dürftest. Die Vorstellung einer unabhängigen, objektiven Realität wurde hier schon lange beerdigt zugunsten der Vorstellung, daß erst die Messung selber das zu Messende in den Zustand zwingt, den man dann "mißt".

Klar, braucht man nicht im Alltag, wenn es um Käsebrote geht. Aber ich will halt mehr wissen, mich hat schon immer interessiert, wie die Sachen funktionieren, wenigstens vom Prinzip her (wenn man den Quantenscheiß in Gleichungen durchrechnen muß, ist das nicht mehr unterhaltsam).

Zitat
Die IMO wesentliche Frage ist: Wenn du in Realitätstunnel "Realität(TM)" verstirbst, besteht dann für dich in irgendeinem anderen deiner Modelle noch eine Existenz?



Das kann ich mit Gewißheit erst sagen, wenn ich es ausprobiert habe. Meine Mutmaßung (und wirklich nur das, derzeit!) ist, daß es sehr wohl ein Danach gibt - und daß das ganz wesentlich davon abhängt, in was für einem Bewußtseinszustand man dann ist (also beim Sterben). Ich habe dafür keine Beweise, wohl aber Indizien, die dafür sprechen, namentlich Berichte von Todeserfahrungen, wo die Leute reanimiert wurden und Dinge wußten, die sie eigentlich nicht wissen dürften. Also wenn ein OP-Patient nen klinischen Tod hat und mitbekommt, was im OP-Saal abgeht, das kann man noch ganz materiell erklären. Aber er dürfte nicht mitbekommen, was im Raum nebenan getan wird. Die Erfahrungen dabei erinnern z.T. an krassere Acid-Trips, nur daß letztere keine körperliche Gefahr bergen.

Zitat
Dementsprechend spartanisch fällt meine Liebe für nichtmaterielle Konzepte aus.



Du bist bislang nicht drauf eingegangen, drum bringe ich das nochmal explizit: Ich habe noch nirgends gehört, daß Wesensheiten wie Ahriman materielle Wesen seien (in dem Sinne, wie man das von Dir und mir sagen kann). Ich habe damit kein Problem, weil ich dann einfach das Modell wechseln kann.

Zitat
Ich kann dein Faible für die Nichtakzeptanz der Realität einfach nicht nachempfinden.



Vor 250 Jahren war es klar, daß der Mensch nicht fliegen kann. Vor 150 Jahren war es klar, daß man bei mehr als 30km/h in einem Zug erstickt. Und bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts war es klar, daß man nicht auf den Mond kommt. Noch vor 20 Jahren hätte man gelacht, wenn jemand das Internet so beschrieben hätte, wie wir es heute haben. Nur wenn man das Unmögliche versucht, wird man überhaupt herausfinden, was möglich ist. Und das bedeutet nunmal, das Gegebene nicht zu akzeptieren, sondern ihm den Kampf anzusagen.

Ob man das selber nun für sich mag oder nicht, ist sicher ne persönliche Präferenz. Aber auch, wenn Du das persönlich nicht so den Hit findest, kannst Du dennoch heute in nen Flieger steigen, in einen Schnellzug, oder das Internet nutzen. Mit dem Mond ist es für die zivilen Kunden derzeit noch nicht erschwinglich, aber technisch ginge es auch.

Ich bin halt vom Wesen her ein Entdecker. Macht interessiert mich nicht sonderlich, Genuß auch nur in Maßen.


~ Die Vernunft ist Kopie, der Wahn Original! ~

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#29

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 18.02.2011 01:43
von Lili | 98 Beiträge

Zitat von subzero
Klar, aber meiner Erfahrung nach entsteht das Problem genau so im umgedrehten Fall, also wenn man mit besonderen Nachdruck eine gewohnheitsmäßig gefestigte Struktur NICHT akzeptiert und diese geradezu mit Gewalt aus dem Leben schaffen will. Ich denke, man schleicht sich da am besten wie ein Jäger auf der Pirsch in ein neues Kraftfeld hinein. Die Strategie ist natürlich persönlichkeitsabhängig, also mancher Mensch mag so etwas tatsächlich mit purer Willenskraft schaffen.



Vollkommen richtig, also ich sehe das jedenfalls auch so.
Das wäre dann ja wieder nur ein Tunnel, nämlich der des Anti-seins nur um des Anti-seins Willen. (wenn ich dich da richtig verstanden habe)
Der besondere Nachdruck wäre ja nur erforderlich, wenn eine (menschengemachte) Struktur fehlerhaft oder gar dysfunktional ist.

Nun aber wenn man jetzt bedenkt, dass der Mensch generell fehlerbehaftet ist, kann man auch keine perfekte oder vollkommene Struktur von ihm erwarten, die er geschaffen hat. Hinterfragungen (also eigentlich Toleranz und nicht Akzeptanz) sind somit notwendig und notfalls die frühe Störung der Struktur, sobald sie destruktiv werden. Aber wie du ja auch sagst, sind das persönliche Präferenzen was man als negativ ansieht, und wie und wann und ob man dagegen vorgeht.


"Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden."
-- Sokrates

zuletzt bearbeitet 18.02.2011 01:46 | nach oben springen

#30

RE: Östlicher und westlicher LHP.

in allgemeine, religiöse Themen 18.02.2011 07:55
von subzero | 121 Beiträge

Zitat von Lili
Das wäre dann ja wieder nur ein Tunnel, nämlich der des Anti-seins nur um des Anti-seins Willen. (wenn ich dich da richtig verstanden habe)

Ja ... so ungefähr.
Der Tunnel des Anti-Seins bewegt sich dabei (meiner Vorstellung gemäß) im gleichen Kontext, wie der des aktuellen und zu überwindenden Seins. Deshalb ist er beim Einbruch in eine befreitere Realität eher hinderlich.
Es sei denn, das Anti-Kraftfeld, welches man aufbauen kann, ist so energiegeladen, dass es alles "alte" zum Einsturz bringt. Im Prinzip ist Seth (als Sturmgott u.s.w.) ja ein mythologischer Archetyp, der in diese Richtung tendiert, oder?

Zitat von Lili
Der besondere Nachdruck wäre ja nur erforderlich, wenn eine (menschengemachte) Struktur fehlerhaft oder gar dysfunktional ist

Hm. Du sprichst wie eine Jemandin, die mit solcherlei dysfunktional wirkenden Strukturen relativ wenig zu tun zu haben scheint, beziehungsweise die diese gleich im Keim zu ersticken versteht.

Zitat von Lili
Aber wie du ja auch sagst, sind das persönliche Präferenzen was man als negativ ansieht, und wie und wann und ob man dagegen vorgeht.

Ja, es gibt Säbelzahntiger, die mit Kraft und Dominanz ihren Willen durchsetzen, aber auch diebische Füchse, die unerkannt auf dunklen Pfaden durch die Dämmerung schleichen und so zu ihrem "Unterhalt" kommen. Haha ... Ja, und natürlich noch tausend andere Charaktere.


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