#16

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 25.12.2012 01:47
von Goyhem | 62 Beiträge

Zitat
Wieso keine "Gegenargumente"? Ich habe doch klar dargestellt, dass auch Freundschaft, Nächstenliebe und der ganze Sums eine logische Folgerung des Egos ist und Sozialdarwinismus in Reinkultur. Was für ein Argument vermisst du?



Ich sprach von eurer Argumentation für Glaubenskonstruktspräferenzen wie den Sozialdarwinismus, nicht von der Argumentation innerhalb dieses Konstrukts. SK brachte dazu einige lesenswerte Standpunkte, die ich hier aber nicht wiederholen will und werde und wenn du meinst, dass er dir so schnuppe ist, dass du sein Zeugs nicht lesen brauchst, dann ist das nichts als emotional gesteuertes Trotzverhalten und demnach → dein Problem


zuletzt bearbeitet 25.12.2012 01:50 | nach oben springen

#17

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 25.12.2012 14:32
von RAFA | 1.175 Beiträge

Mein "emotionalgesteuerter Trotz-Standpunkt" ist schlicht und einfach dieser: Ob meine Argumentation nun innerhalb oder außerhalb irgendwelcher "Glaubenskonstruktspräferenzen" ist, ist mir ziemlich egal, denn ich halte meine Argumentation für stichhaltig, meine Überzeugung (bez. des Sozialdarwinismus/Egoismus im erweiterten Sinn) für richtig, für mich ist diese meine Meinung funktional, sie brachte/bringt mich weiter auf meinem Weg, es geht mir gut dabei, es ist für mich diesbezüglich nichts mehr offen und ich behalte meine Meinung daher bei. Kurzum: Es gibt diesbezüglich für mich keinen Diskussionsbedarf und daher verwende ich meine Zeit auch für andere Dinge, als SKs Romane zu lesen. Noch Fragen?


www.RAFA.at - guckstu auch in meinen Blog: www.RAFAmania.de

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#18

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 25.12.2012 15:16
von Whiskey | 57 Beiträge

Zitat
Das stimmt allerdings: das alles sind bloß Attribute und sie machen noch keinen Satanisten. Aber dann wären wir wieder beim alten Gestreite zu dem Thema "was ist Satanismus?" - wollen wir?



Müssen wir hier an dieser Stelle nicht machen.
Wenn man sich aber mit Satanismus beschäftigt, bzw. glaubt das wäre ein geeigneter Weg. kommt man nicht drum herum sich damit zu beschäftigen.
Wenn man unbedingt eine Schublade angehören möchte, mit der man sich identifizieren kann, sollte man auch überlegen, was dazugehört.
Wenn man im besitz von ein paar (wenigen) Attributen ist, dann passen sie sicherlich auch zu zig anderen Lebenseinstellungen als nur zum Satanismus.

Und zu glauben, dass Satanismus für einen das Richtige ist bzw. herauszufinden ob man Satanist ist, weil jemand sich erzählen lies, er sei wohl Satanist...

Ich habe heute morgen Odachlosen etwas zu Essen geschenkt. Der Obdachlose meinte, ich sei ein Heiliger ....

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#19

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 25.12.2012 17:39
von Demogorgon | 226 Beiträge

Zitat von RAFA im Beitrag #12
Aber dann wären wir wieder beim alten Gestreite zu dem Thema "was ist Satanismus?" - wollen wir?


Au ja, von mir aus sehr gerne. Ich habe das vor ein paar Monaten schon versucht, aber leider ohne auf nennenswerten Zuspruch zu stoßen.

Hier nochmal mein Vorschlag:

Um Satanist zu sein, muß man

1) das eigene Ich konsequent ins Zentrum der persönlichen Spiritualität
2) als auch der persönlichen Ethik stellen
3) und sich darüber hinaus an eine mystische Tradition anlehnen, die den Satan als Symbol und/oder Glaubensinhalt zum Gegenstand hat (dieses wohl vorwiegend aus Abgrenzung zur vorherrschenden Herdentiermoral.)

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#20

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 25.12.2012 17:57
von Demogorgon | 226 Beiträge

Hi Xarvic-Goyem,

Zitat von Goyhem im Beitrag #13
Und du willst mir jetzt sagen, dass du deine Frisur nicht im Rahmen judäo-christlicher Kulturkreise wählst und statt dessen wie Pierre Vogel rumlaufen willst?


Hiermit hast Du in beeindruckender Weise belegt, daß Du gar nicht verstehst, worum es geht. Es ging nicht um die Frisur als solche, sondern um das Auswahlverfahren, daß bei jedem normalen Menschen Gesetzmäßigkeiten folgt, die dem survival of the fittest entsprechen.

Was Deinen Vorwurf angeht, Sicarius, Kampfgeist und ich seien dieselben, so denke ich eher, daß er auf Dich selbst zurückfällt. Es ist schon recht auffällig, daß Du Monate lang nix schreibst und dann gerade wieder aktiv wirst, als Xarvic dankenswerter Weise gesperrt wird. Du bist höchstwahrscheinlich Xarvic und projizierst jetzt Deine eigene Erkrankung in andere hinein.

Zitat von Goyhem im Beitrag #16
dann ist das nichts als emotional gesteuertes Trotzverhalten und demnach → dein Problem


Naja, das ist eine sehr einfache Art, Leute auf kindische Weise zu provozieren zu versuchen: Erst totales Blech schreiben und dann die Leute damit zu einer Antwort bringen zu wollen, daß sie doch längst total widerlegt seien. Das ist so, wie wenn ein Dreijähriger sagt, 1 plus 1 sei 3 und dann sagt, alle anderen seien doof, wenn sie das anders sehen. Kein Wunder, daß Rafa darauf nicht hereinfällt. Lustig auch, daß Du die kindische Art, pures Desinteresse am Müll anderer als Problem des Desinteressierten auszulegen, eins zu eins und sogar bis ins Layout hinein von Deinem Xarvic-Account übernommen hast. Was ein Zufall aber auch

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#21

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 25.12.2012 18:13
von Daelach | 1.211 Beiträge

Zitat von Demogorgon
1) das eigene Ich konsequent ins Zentrum der persönlichen Spiritualität
2) als auch der persönlichen Ethik stellen



Wie bescheiden Du in Deinen Wünschen bist.. das Ich ist Dir bereits genug? Mit sowenig bist Du schon zufriedenzustellen?

Zitat
3) und sich darüber hinaus an eine mystische Tradition anlehnen, die den Satan als Symbol und/oder Glaubensinhalt zum Gegenstand hat



Auf gut deutsch, man bemäntelt neoliberale Ideologie mit ein wenig Okkultbrimborium und fertig ist der Satanismus. Satanic Bible anyone?

Zitat
(dieses wohl vorwiegend aus Abgrenzung zur vorherrschenden Herdentiermoral.)



Wie, Abgrenzung?! Das IST Herdentiermoral, weil es nichts weiter ist, als die herrschende Ideologie nachzuplappern und sich einzureden, man sei damit irgendwie anders als die Herde. Um ein schwarzes Schaf zu sein, muß man nicht vor allem schwarz sein, sondern vor allem immer noch ein Schaf.

Man sollte vielleicht mal bedenken, daß es einen Satanismus in dem Sinne hier im Westen nie gegeben hat, im Sinne eines "traditionellen Satanismus". Das war lediglich ein Schreckgespenst der Kirche, also genau das, was heute die B*LD aufbauscht, und es war genauso lediglich heiße Luft hinter den Schockgeschichten. Das begann sich überhaupt erst im 20. Jahrhundert nennenswert zu formen, denn Milton, Byron und Goethe kann man trotz einiger Werke in dieser Richtung wohl kaum als Satanismus ansehen.

Die Antithese zum Christentum im Westen hat niemals "Satanismus" geheißen, sondern im Zeitalter der Aufklärung war der Bruch wesentlich konsequenter, als nur das Team im Spielfeld zu wechseln!

Was hier rübergeschwappt kam, das läßt sich zu Blavatsky zurückverfolgen, die den östlichen LHP komplett mißverstanden hat, weil sie ihn selber durch die christliche Moralbrille betrachtet hat. Was bei ihr noch in Ablehnung steht, wurde dann umgewertet und in Zustimmung verwandelt, über den Weg von Crowley (jaja, ich weiß, der war kein Satanist, ist ein etwas komplexeres Thema) dann bis zum McDonalds-Niveau von LaVey. Aber auch die Umwertung ändert nichts daran, daß es immer noch durch die christliche Brille betrachtetes Gedankengut ist, mithin im Kern immer noch christlich!

Im östlichen LHP geht es NICHT um Glorifizierung des Ego, NICHT um Tabubrüche, um sich aufzuspielen. Es geht ganz im Gegenteil um die Überwindung des Ego, genau wie im RHP. Der Unterschied liegt nicht in den Zielen, sondern lediglich in den Methoden.

Für den Anfang mag es nett sein, das Ich in den Mittelpunkt zu rücken. Es ist aber lediglich ein erster Schritt, denn um dahin zu kommen, in größeren Begriffen als Ich zu denken, muß man überhaupt erstmal ein Ich entwickeln. Das ist aber nicht Zweck, sondern lediglich Mittel, und es steht zu hoffen, daß darüber dann größere Wünsche geboren werden mögen, daß das Ich nicht mehr ausreicht, und daß genau dies der Antrieb ist, es zu überwinden. Das Ich ist dann eine Art bewußtseinsmäßige Hülle, die dem werdenden Bewußtsein eine Zeitlang als Haut dienen kann, bis es hinauswächst und diese Haut dann auch mal ablegt, so wie eine Schlange beim Wachsen ihre alte Haut ablegt, auch wenn die Haut der Schlange gute Dienste geleistet hat.

Der Hauptgrund, wieso Leute dann an dieser Haut kleben bleiben, ist genau die Problematik, wieso in den RHP-Schulen aus gutem Grund die Methoden nicht so gewählt wurden wie im LHP. Das haben die Meister des RHP nicht aus Feigheit oder Dummheit gemacht. Auch so ein grobes Mißverständnis, daß RHP und LHP ein Gegensatz wären - sie komplementieren einander, anstatt miteinander im Streit zu liegen. Das Problem an der Sache ist nämlich, daß man mit den LHP-Methoden Geschwindigkeit erkauft, dafür aber den Preis bezahlt, daß u.U. der Fortschritt völlig draufgeht. Die RHP-Methoden sind langwieriger, ja, dafür aber auch sicherer gangbar. Der LHPler ist deswegen nicht "besser" als der RHPler, nur anders.

Aber nunja, wenn jemand eben Christ bleiben will und sich nur ein düsteres Mäntelchen umhängen will.. jedem das Seine, aber dann noch von Abgrenzung zur Herdenmoral zu reden halte ich für vollkommen verfehlt. Nicht, wenn doch die Wünsche und Begierden genau dieselben wie bei der Herde bleiben, weil man zu größeren Wünschen gar nicht in der Lage ist.


~ a star is nothingness disguised as light ~

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#22

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 25.12.2012 18:42
von Demogorgon | 226 Beiträge

Zitat von Daelach im Beitrag #21
Wie bescheiden Du in Deinen Wünschen bist.. das Ich ist Dir bereits genug? Mit sowenig bist Du schon zufriedenzustellen?


Ja, ich bin eben ein bescheidener und demütiger Mensch, ein guter Christ eben…

Aber mal im Ernst: Dir ist schon klar, daß Du mit Deinem Beitrag komplett das Thema verfehlst? Es ging darum, was Satanismus ist, nicht darum, ob Satanismus gut oder schlecht, sinnvoll oder total doof ist.

Zitat von Daelach im Beitrag #21
Auf gut deutsch, man bemäntelt neoliberale Ideologie mit ein wenig Okkultbrimborium und fertig ist der Satanismus. Satanic Bible anyone?


Hier scheint wieder Deine völlige Unkenntnis in ökonomischen Fragen durch. Versuche mal bitte, den Begriff Neoliberalismus zu definieren, ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Wenn Du übrigens geschrieben hättest: „Man bemäntelt sozialdarwinistische Ideologie mit ein wenig Okkultbrimborium und fertig ist der Satanismus.“, dann hätte ich einfach geantwortet: Ja. Das ist für mich Satanismus, eindeutig.

Zitat von Daelach im Beitrag #21
Wie, Abgrenzung?! Das IST Herdentiermoral, weil es nichts weiter ist, als die herrschende Ideologie nachzuplappern und sich einzureden, man sei damit irgendwie anders als die Herde.


Welche herrschende Ideologie meinst Du? Solltest Du wirklich Halluzinationen haben und glauben, der Sozialdarwinismus sei herrschende Ideologie?

Zitat von Daelach im Beitrag #21
Man sollte vielleicht mal bedenken, daß es einen Satanismus in dem Sinne hier im Westen nie gegeben hat, im Sinne eines "traditionellen Satanismus"


Tatsache ist, daß es so etwas wie den Satanismus jetzt gibt. Daher muß man ihn irgendwie definieren können. Übrigens würde ich mich über Deine Definition freuen, wenn Dir meine nicht gefällt.

Zitat von Daelach im Beitrag #21
Im östlichen LHP geht es NICHT um Glorifizierung des Ego, NICHT um Tabubrüche, um sich aufzuspielen. Es geht ganz im Gegenteil um die Überwindung des Ego, genau wie im RHP. Der Unterschied liegt nicht in den Zielen, sondern lediglich in den Methoden.


Ist mir bewußt. Aber die Frage hier war nicht das Wesen des östlichen LHP, sondern des (westlichen) Satanismus.

Zitat von Daelach im Beitrag #21
Aber nunja, wenn jemand eben Christ bleiben will und sich nur ein düsteres Mäntelchen umhängen will.. jedem das Seine, aber dann noch von Abgrenzung zur Herdenmoral zu reden halte ich für vollkommen verfehlt.


Diese Aussage impliziert, daß ich Christ sei und es bleiben wolle. Wie wäre es, wenn Du diesen Vorwurf ein wenig begründen könntest?

Zitat von Daelach im Beitrag #21
Nicht, wenn doch die Wünsche und Begierden genau dieselben wie bei der Herde bleiben, weil man zu größeren Wünschen gar nicht in der Lage ist.


Welche Bedürfnisse meinst Du mit den Herdenbedürfnissen? Und welche soviel größeren Bedürfnisse hast Du?

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#23

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 25.12.2012 19:34
von Daelach | 1.211 Beiträge

Zitat von Demogorgon
Aber mal im Ernst: Dir ist schon klar, daß Du mit Deinem Beitrag komplett das Thema verfehlst? Es ging darum, was Satanismus ist



Ich zitiere aus meinem vorigen Beitrag: "Aber auch die Umwertung ändert nichts daran, daß es immer noch durch die christliche Brille betrachtetes Gedankengut ist, mithin im Kern immer noch christlich!"

Zitat
Wenn Du übrigens geschrieben hättest: „Man bemäntelt sozialdarwinistische Ideologie mit ein wenig Okkultbrimborium und fertig ist der Satanismus.“, dann hätte ich einfach geantwortet: Ja. Das ist für mich Satanismus, eindeutig.



Die Pamphlete der Springerpresse und die Agenda der Bilderberger zu beklatschen ist jetzt in welcher Weise genau ein Gegensatz zum Mainstream? Das IST der Mainstream.

Zitat
Solltest Du wirklich Halluzinationen haben und glauben, der Sozialdarwinismus sei herrschende Ideologie?



Die Agenda 2010 hast Du schon mitbekommen, oder? Und daß das von CDU, CSU, FDP, SPD und den Grünen mitgetragen wird? Ich würde schon sagen, wenn nahezu das komplette politische Spektrum diese Agenda mitträgt, daß man dann von herrschender Ideologie reden kann.

Zitat
Übrigens würde ich mich über Deine Definition freuen, wenn Dir meine nicht gefällt.



Satan ist in westlich-christlicher Mythologie noch das, was dem kulturübergreifenden Grundgedanken von LHP noch am nächsten kommt. Allerdings ist die christliche Mythologie sehr armselig, weswegen sich das in diesen Begrifflichkeiten nicht differenziert ausdrücken läßt. Eine direkte Folge des Monotheismus, der eben eine erhebliche begriffliche Verarmung mit sich bringt. Die Frage ist nun, wieso man in diesen armen Begrifflichkeiten festkleben sollte, wenn man sich doch genau aus dieser Armseligkeit lösen möchte. Die einzig sinnvolle Antwort dazu wäre die, daß man gegenüber Normalos keine anderen Begrifflichkeiten HAT, mit denen SIE etwas anfangen könnten. Das betrifft aber nicht die Selbstdefinition.

Zitat
Diese Aussage impliziert, daß ich Christ sei und es bleiben wolle. Wie wäre es, wenn Du diesen Vorwurf ein wenig begründen könntest?



Das habe ich getan. Siehe den vorigen Beitrag. Wenn westlicher Satanismus sich im Wesentlichen zusammenfassen läßt als christianisierter LHP, dann IST das Christentum.

Zitat
Welche Bedürfnisse meinst Du mit den Herdenbedürfnissen?



Na wieso plädiert man wohl für Sozialdarwinismus? Doch wohl deswegen, weil man sich materielle Annehmlichkeiten davon verspricht. Dazu siehe meinen Beitrag von gestern Nacht, da habe ich mich ausgiebig darüber ausgelassen.

Zitat
Und welche soviel größeren Bedürfnisse hast Du?



Beispielsweise hinter den Spiegelsaal dessen blicken, was im Buddhismus als Maya gilt. Ich habe jetzt eine ganze Weile nachgegrübelt, wie ich das so rüberbringen kann, daß es für Dich einen Sinn ergibt, aber keinen Weg gefunden. 10 Jahre Erforschung von Bewußtsein kann man nicht so einfach zusammenfassen, denn sonst hätte ich dafür ja nicht solange gebraucht..


~ a star is nothingness disguised as light ~

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#24

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 25.12.2012 19:50
von Demogorgon | 226 Beiträge

Zitat von Daelach im Beitrag #23

Zitat von Demogorgon
Wenn Du übrigens geschrieben hättest: „Man bemäntelt sozialdarwinistische Ideologie mit ein wenig Okkultbrimborium und fertig ist der Satanismus.“, dann hätte ich einfach geantwortet: Ja. Das ist für mich Satanismus, eindeutig.


Die Pamphlete der Springerpresse und die Agenda der Bilderberger zu beklatschen ist jetzt in welcher Weise genau ein Gegensatz zum Mainstream? Das IST der Mainstream.



Hier fehlen in Deinem Versuch, zu argumentieren, einige Schritte. Beispielsweise solltest Du belegen, inwieweit die Pamphlete der Springerpresse sozialdarwinistisch sind. Ich bin gespannt.

Ferner müßtest Du aufzeigen, was die Agenda der Bilderberger ist und woher Du sie kennst. Denn bei diesem Thema liegen Wahrheit und Verschwörungstheorie nahe beieinander.

Übrigens, was ist mit Deinem Versuch, Neoliberalismus zu definieren? Du willst mich doch nicht wirklich dumm sterben lassen?

Zitat von Daelach im Beitrag #23
Die Agenda 2010 hast Du schon mitbekommen, oder? Und daß das von CDU, CSU, FDP, SPD und den Grünen mitgetragen wird? Ich würde schon sagen, wenn nahezu das komplette politische Spektrum diese Agenda mitträgt, daß man dann von herrschender Ideologie reden kann.


Wohl schon, wobei sich SPD und Grüne ja jetzt mehr und mehr von ihrer eigenen Reform distanzieren. Aber auch hier fehlt ein entscheidender Schritt zu einer validen Argumentation: Zu belegen, inwieweit die Agenda 2010 sozialdarwinistisch sein soll.

Ich erkenne auch in Deinem Beitrag keinen erkennbaren Definitionsversuch des Satanismus.

Auch Deine implizite Aussage, daß ich Christ sei und es bleiben wolle, hast Du in keiner Weise irgendwie belegt. Du behauptest nur, es belegt zu haben, aber ein solcher Beleg ist nicht erkennbar.

Zitat von Daelach im Beitrag #23
Wenn westlicher Satanismus sich im Wesentlichen zusammenfassen läßt als christianisierter LHP, dann IST das Christentum.


Ja, wenn. Aber auch hier bist Du jeden Beleg schuldig geblieben.

Zitat von Daelach im Beitrag #23
Na wieso plädiert man wohl für Sozialdarwinismus? Doch wohl deswegen, weil man sich materielle Annehmlichkeiten davon verspricht.


Inwieweit? Das Bekenntnis zum Sozialdarwinismus bringt einem momentan keinerlei materielle Annehmlichkeiten, eher im Gegenteil. Auch hier fehlt wieder der Beleg.

Zitat von Daelach im Beitrag #23
Dazu siehe meinen Beitrag von gestern Nacht, da habe ich mich ausgiebig darüber ausgelassen.


Ja, in einem der armseligsten Beiträge, die ich jemals von Dir gelesen habe. Es würde mich in den Fingern jucken, darauf zu antworten, aber ich möchte mich vorerst nicht in Deine Diskussion mit Kampfgeist einmischen.

Zitat von Daelach im Beitrag #23
Beispielsweise hinter den Spiegelsaal dessen blicken, was im Buddhismus als Maya gilt. Ich habe jetzt eine ganze Weile nachgegrübelt, wie ich das so rüberbringen kann, daß es für Dich einen Sinn ergibt, aber keinen Weg gefunden. 10 Jahre Erforschung von Bewußtsein kann man nicht so einfach zusammenfassen, denn sonst hätte ich dafür ja nicht solange gebraucht..


Ich bin ja froh, daß Du nicht 10 Jahre lang erforscht hast, wie man sinnvolle Forenbeiträge schreibt, sonst wäre das Ergebnis nämlich echt erschreckend.

Aber im Ernst: Es macht doch keinen Sinn, mich nebulös auf irgendwas hinzuweisen, was Du dann auf Nachfrage nicht artikulieren kannst. Denn was man nicht artikulieren kann, darüber kann man weder diskutieren noch kann ich daraus etwas lernen.

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#25

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 25.12.2012 21:47
von RAFA | 1.175 Beiträge

Zitat
Der Obdachlose meinte, ich sei ein Heiliger ....


Da hakt bereits meine Definition (ja, es ist immer noch die alte) von Satanismus ein, nämlich meine ich, dass ein Satanist sich zuerst mal SELBST zu Satan bekennen muss, bevor er auch einer ist.

Nur weil jemand irgendetwas tut/sagt/denkt und ein Dritter meint, er sei deswegen ein Satanist, ein Heiliger oder sonst was, ist er das noch lange nicht, denn eine Spende an einen Bettler macht einen nicht zum Christen oder zum Heiligen, wenn man nicht auch wissentlich/willentlich irgendwas mit JC am Hut hat.

Weil es nun nirgendwo allgemeingültig festgesetzt ist, wie sich "Satan" definiert, füge ich zu meiner Definition noch dazu: ...der sich zur biblischen Instanz 'Satan' bekennt, egal, was er darunter versteht." Die Definition soll von Teufelsanbeter bis LHPler alles umreißen, was sich irgendwie zu Satan bekennt. Wie man Satan sieht - als Prinzip oder als Männchen mit Hörnern - ist IMO eine individuelle Perspektive-Angelegenheit.

Zitat
den Satan als Symbol und/oder Glaubensinhalt zum Gegenstand hat (dieses wohl vorwiegend aus Abgrenzung zur vorherrschenden Herdentiermoral.)


Das ist sehr wichtig, ja.

Das mit dem eigenen Ich finde ich allerdings heikel: Im Gegensatz zur Anbeterei und Vergöttlichung der judeochristlichen Gottheit steht ja nicht nur die NICHTanbetung irgendeiner Gottheit + die Vergöttlichung des Ichs, sondern als Gegensatz kann ich mir auch vorstellen, die Anti-Figur dieser Gottheit anzubeten. Das träfe den Begriff "Satan" als "Widersacher Jhwhs" genauso. Liegt nun MIR zwar nicht, aber ich finde das logisch.


www.RAFA.at - guckstu auch in meinen Blog: www.RAFAmania.de

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#26

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 26.12.2012 16:30
von Daelach | 1.211 Beiträge

Zitat von Demogorgon
Beispielsweise solltest Du belegen, inwieweit die Pamphlete der Springerpresse sozialdarwinistisch sind. Ich bin gespannt.



Man mache mal eine simple Rechnung: Wieviele Arbeitslose gibt es, wieviele offene Jobs gibt es. Daraus folgt direkt, daß der Löwenanteil der Arbeitslosen gar keinen Job finden KANN, solange wir nicht die Wochenarbeitszeit der Arbeitenden deutlich runterschrauben. Sowas titelt z.B. die B*DL aber nie, sondern verbreitet stattdessen das Klischee vom faulen Hartzie. Genauso neulich in der B*LD, daß soviele Hartz4-Sanktionen wie nie verhängt wurden. Was sie verschwiegen haben, ist, wie unglaublich viele davon rechtswidrig waren.

Das ist schlicht politische Propaganda der INSM.

Zitat
Ferner müßtest Du aufzeigen, was die Agenda der Bilderberger ist und woher Du sie kennst. Denn bei diesem Thema liegen Wahrheit und Verschwörungstheorie nahe beieinander.



Ich denke, wir stimmen darin überein, daß unsere Politiker vollkommen gewissenlose Machtmenschen sind. Sie würden also alles tun, von dem sie denken, daß es zu ihrem Vorteil ist. Insbesondere natürlich in Wahljahren. Wenn nun Politiker aller Bundestagsparteien von schwarz bis grün, die bei den Bilderbergertreffen waren, sich konsequent weigern, dem Volk zu sagen, was da vor sich geht, dann tun sie das aus gutem Grund. Der grenzenlose Egoismus von Politikern ist das Einzige, worauf man sich wirklich verlassen kann.

Zitat
Übrigens, was ist mit Deinem Versuch, Neoliberalismus zu definieren? Du willst mich doch nicht wirklich dumm sterben lassen?



Guckst Du bei WP: http://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus#Bedeutungswandel_seit_etwa_1980

Das Grundproblem an der gesamten Stoßrichtung ist, daß Partikularinteressen der Wirtschaft, und hier der kurzfristige Profit, das einzig Entscheidende ist. Dadurch, daß man Wirtschaftspolitik im VWL-Maßstab nach BWL-Gesichtspunkten durchführt, kollabiert aber das System. So ist beispielsweise das deutsche Lohndumping insbesondere durch die von Rotgrün völlig deregulierte Zeitarbeit in Kombination mit fehlendem Mindestlohn und Arbeitszwang seitens der Arge (das geht soweit, daß man hierzulande von Vollzeitjobs oft nichtmal mehr leben kann und der Steuerzahler den Unternehmen die Dumpinglöhne somit subventioniert) natürlich erstmal gut für die Profite. Zugleich aber untergraben sie die Binnenkaufkraft, weil die Leute sich die Sachen, die sie herstellen, nicht leisten können. Ich verweise als Gegenmodell auf Henry Ford, der genau deswegen seinen Arbeitern gute Löhne zahlte (und nicht etwa aus Altruismus). Die Konsequenz ist, daß wir nur dank Exportüberschuß noch über die Runden kommen. Das ist aber kein Modell, was ALLE machen können, weil der Exportüberschuß irgendwoanders als Handelsbilanzdefizit auftauchen muß. Spätestens, wenn man seine Kunden pleite konkurriert hat, hat man dann ein Problem.

Zitat
Wohl schon, wobei sich SPD und Grüne ja jetzt mehr und mehr von ihrer eigenen Reform distanzieren.



Einspruch. Was Parteien wollen, erkennt man nicht daran, was sie sagen, solange sie in der Opposition sind, sondern daran, was sie tun, sobald sie an der Regierung sind. Da Wahlprogramme und Wahlversprechen nicht einklagbar sind, sind sie nach der Wahl auch nichts mehr wert.

Zitat
Auch Deine implizite Aussage, daß ich Christ sei und es bleiben wolle, hast Du in keiner Weise irgendwie belegt. Du behauptest nur, es belegt zu haben, aber ein solcher Beleg ist nicht erkennbar.



Ich setze natürlich schon voraus, daß Du Dich mit der Geschichte da ein wenig befaßt hast. Daher gehe ich davon aus, daß Dir meine Grundüberlegung geläufig ist; vielleicht hätte ich es aber mehr explizieren sollen, weil Du zwar die Fakten kennst, aber nicht wissen kannst, daß ich davon rede, wenn ichs es nicht sage, das stimmt schon.

Also, wir hatten es hier recht ausführlich, daß Satan bzw. Satane noch im AT nichts mti dem zu tun hatten, was das Christentum unter Satan versteht. Das brauche ich nicht mehr weiter ausführen, denke ich. Das, was hier im christlichen Abendland unter Satan verstanden wird, ist eine christliche Schöpfung, die im Wesentlichen dadurch entstanden ist, daß das Christentum alles, was es nicht assimilieren konnte, in die große Mülltonne "Satan" geworfen hat. Somit untersteht Satan in diesem Verständnis der Definitionsmacht des Christentums. Wer sich zu diesem Satan bekennt, der unterwirft sich damit noch in der Ablehnung der christlichen Definition.

Es kommt für mich nicht darauf an, für welche Hälfte des Spielfeldes man sich entscheidet. Solange man die Aufteilung des Spielfeldes, die vom Christentum gemacht wurde, akzeptiert, ist man auch ein Christ. Christ oder Inverschrist spielt für mich nicht so die Rolle.

Das heißt nun natürlich nicht, daß man Christ sei, wenn man Sozialdarwinismus vertrete. Schließlich kann man das auch durchaus z.B. als Nazi. Oder als Meritokratist. Christ wird man erst dadurch, daß man die Rechtfertigung dafür aus der vom Christentum definierten mythologischen Welt bezieht.

Zitat
Das Bekenntnis zum Sozialdarwinismus bringt einem momentan keinerlei materielle Annehmlichkeiten, eher im Gegenteil.



Aber natürlich tut es das. Zumindest, wenn man zu der Elite zählt, die von diesem Feudalsystem hier profitiert. Leistungsträger nennen diese Leute sich. Sollte man NICHT zu diesen Kreisen gehören, ist es ein interessanter Widerspruch, wenn man einerseits Egoismus für richtig hält, andererseits aber eine Weltordnung propagiert, in der man selber draufzahlt.

Zitat
Ja, wenn. Aber auch hier bist Du jeden Beleg schuldig geblieben.



Dazu habe ich eine Menge geschrieben. Selbstverständlich erwarte ich, daß Namen wie Blavatsky usw. Dir da etwas sagen. Sollte dies nicht der Fall sein, kannst Du die ganze Argumentation mangels Hintergrundwissen dazu natürlich nicht nachvollziehen. Dazu gibt's aber ganze Bücher, empfehlenswert ist hier z.B. Demons of the Flesh, und da die nun schonmal geschrieben sind, ist es für mich weniger Mühe, darauf zu verweisen, als alles haarklein auszutippen, zumal der Leseaufwand auf Deiner Seite derselbe wäre. Davon ab verwiese ich auch deswegen lieber auf solche Bücher, weil Du nach deren Lesen womöglich ganz andere Schlußfolgerungen daraus ziehen könntest, was für mich wiederum interessanter wäre.

Zitat
Ja, in einem der armseligsten Beiträge, die ich jemals von Dir gelesen habe.



Was genau findest Du armselig, wenn ich argumentiere, daß das Streben nach immer mehr Reichtum sinnfrei ist, weil man Glück nicht kaufen kann? Daß man soviel haben muß, daß man davon schon leben kann, bestreite ich natürlich nicht, ich verweise an dieser Stelle auf die Maslow-Pyramide.

Zitat
Denn was man nicht artikulieren kann, darüber kann man weder diskutieren noch kann ich daraus etwas lernen.



Man kann es artikulieren, aber es wäre für mich im Moment einfach zuviel Aufwand, Dir auch nur klarzumachen, von was für einer Position ich ausgehe. Ich sag es mal so, wenn das so simpel wäre, dann hätte ich Dir dazu keine Bücher empfohlen. Sicher macht das dann Arbeit, aber glaubst Du etwa, ich hätte mir soviel Arbeit machen müssen, nur um Offensichtliches rauszubekommen? Abgesehen davon sehe ich dann auch, ob Dich derlei überhaupt interessiert. Wenn Du zu dem Schluß kommen solltest, daß Dir das sowieso einfach zu irrelevant ist und Du Deine Zeit lieber anderen Themen widmest, dann erübrigt sich eine Diskussion zu solchen Anliegen ja ohnehin. Das ist dann keine Wertung, sondern es sind zu unterschiedliche Prioritäten. Ich diskutiere ja auch nicht auf nennenswertem Level übers Hubschrauberfliegen, weil es für mich zu uninteressant ist, als daß ich mir die Mühe machen würde, es zu lernen.


~ a star is nothingness disguised as light ~

zuletzt bearbeitet 26.12.2012 16:30 | nach oben springen

#27

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 27.12.2012 10:05
von Kampfgeist | 92 Beiträge

Hallo Whiskey,

Zitat von Whiskey im Beitrag #11
Welcome!

Der Kickboxer wird trotzdem seinen Regeln unterlegen sein!
Trotzalledem sollte es Im Kampfsport um mehr als nur dem Gesetz des Stärkeren gehen!


Nö. Der Stärkere im Kickboxen ist der, der nach den Regeln des Kickboxens der Erfolgreichere ist. Respekt vor dem Gegner gehört dazu. Ich sehe da keinen Widerspruch.

Zitat
Ich persönlich glaube kaum, dass man allein durch Sympathie mit dem Gesetz des Stärkeren ein Satanist wird.



Ich versuche ja auch erst herauszufinden, ob ich ein Satanist bin. Wenn nicht, kann ich auch damit leben.

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#28

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 27.12.2012 10:27
von Kampfgeist | 92 Beiträge

Hallo Goyhem,

Zitat von Goyhem im Beitrag #13
Tja, eigentlich wurde der Spaß ja gerade erst recht tiefgehend ausdiskutiert, da braucht man doch jetzt nicht wieder bei Null mit Friseurargumentation starten, oder?


Naja, so ist das in Internetforen. Da kommen neue Mitglieder und stellen sich vor, ohne das ganze Forum durchgelesen zu haben. Und da werden dann schonmal Diskussionen angestoßen, die vorher schon geführt worden sind. Und den Neuen wird dann unterstellt, sie wären in Wirklichkeit identisch mit irgendwelchen "alten" Diskutanten. Das ist schon klassisch.

Zitat
Und du willst mir jetzt sagen, dass du deine Frisur nicht im Rahmen judäo-christlicher Kulturkreise wählst und statt dessen wie Pierre Vogel rumlaufen willst?



Ich habe den Typen mal gerade über Bildersuche gegoogelt und muß gestehen, daß dessen Frisur meiner schon bedrohlich nahekommt. Ich gehe aber auch gleich zum Friseur (wirklich!). Wie Moses oder Jesus will ich aber auch nicht gerade rumlaufen. Ich glaube, frisurmäßig bin ich mehr von den alten Römern geprägt. Also, mal im Ernst: Hinter meinen Entscheidungen, ästhetischen Vorlieben usw. stecken sicherlich unzählige kulturelle Traditionen, judäo-christliche und andere, die mir selber nur zu einem kleinen Teil bewußt sind. Das ändert aber nichts daran, daß letztlich ich die Entscheidung treffe, und daß es dann meine Entscheidung ist.

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#29

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 27.12.2012 10:47
von Kampfgeist | 92 Beiträge

Zitat von Daelach im Beitrag #15

Zitat von Kampfgeist
Widersprechen sich diese beiden Aussagen nicht?


Nein, weil sie nicht auf derselben Ebene liegen, weswegen die Paradoxie nur eine scheinbare ist.



Könntest Du das etwas näher ausführen?

Zitat

Zitat
Wer wird denn wohl allein sein - der schlechte Friseur oder der gute?



Der schlechte Friseur wird beruflich wohl weniger erfolgreich sein, zumindestals Friseur. Aber wenn Du Deine Freunde danach auswählst, ob sie beruflichen Erfolg haben, wählst Du wohl nach Gesichtspunkten, die ich für unbedeutend halte.




Von "Freunden" habe ich nicht gesprochen. Ich wähle meinen Friseur - den, der mir gegen Bezahlung die Haare schneiden soll - danach aus, ob er (nach meinen Kriterien) ein guter Friseur ist.

Davon abgesehen, bewundere ich Menschen mit beruflichem Erfolg. Aber auch solche, die bisher wenig erfolgreich waren, es aber weiter versuchen. Nur die, die rumjammern, daß sie "keinen Job bekommen", obwohl sie doch so toll sind, die mag ich nicht so besonders.

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#30

RE: Kampfgeist sagt hallo

in philosophischer Satanismus 27.12.2012 10:57
von Kampfgeist | 92 Beiträge

Zitat von Demogorgon im Beitrag #19


Hier nochmal mein Vorschlag:

Um Satanist zu sein, muß man

1) das eigene Ich konsequent ins Zentrum der persönlichen Spiritualität
2) als auch der persönlichen Ethik stellen
3) und sich darüber hinaus an eine mystische Tradition anlehnen, die den Satan als Symbol und/oder Glaubensinhalt zum Gegenstand hat (dieses wohl vorwiegend aus Abgrenzung zur vorherrschenden Herdentiermoral.)


Demnach wäre ich kein Satanist, weil auf mich nur die Punkte 1) und 2) zutreffen. Jedenfalls bisher. Ich würde allerdings statt "das eigene Ich", was mir zu metaphysisch klingt, lieber sagen. "Sich selbst". Ich stelle mich ins Zentrum, nicht irgend ein geheimnisvolles "Ich".

Zu 3) würde mich interessieren, was Du unter "mystisch" verstehst, und warum Du Wert darauf legst, die Tradition müsse mystisch sein.

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