#1

Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 14.03.2013 20:50
von MarcoMango | 38 Beiträge

Hallo liebe Forum Gemeinde,

Ich bin seit langer Zeit bekennender Satanist. Bin auch satanistisch getauft.
Ich wollte in der Schule einen Vortrag über Bestattungsrituale im Satanismus halten, habe aber bis jetzt nur Jenseitsvorstellungen gefunden, und selbst da gehen die Meinungen auseinander. Weis jemand von euch etwas?

Vielen Dank im voraus

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#2

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 14.03.2013 22:01
von Demogorgon | 226 Beiträge

Zitat von MarcoMango im Beitrag #1
Ich bin seit langer Zeit bekennender Satanist. Bin auch satanistisch getauft.



"Die Schwachen und Mißratenen sollen zugrunde gehn: erster Satz unsrer Menschenliebe. Und man soll ihnen noch dazu helfen.

Was ist schädlicher als irgendein Laster? – Das Mitleiden der Tat mit allen Mißratnen und Schwachen – das Christentum..."

(Friedrich Nietzsche, Der Antichrist, Kapitel 2)
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#3

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 03.04.2013 22:14
von Daelach | 1.211 Beiträge

Ich steh auf Feuerbestattungen. Das hat einfach was Ästhetisches, im Gegensatz zum Vergammeln. Zumal ich nach dem Tod den Körper ohnehin für irrelavant halte.


~ a star is nothingness disguised as light ~

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#4

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 04.04.2013 19:28
von RAFA | 1.174 Beiträge

Ich bin auch einfach für Entsorgung wie bei Müll. Wenn meine Hinterbliebenen noch ein Andenken an mich haben wollen, können sie mir ja ein Denkmal setzen.

Sehr schön und ästhetisch und vor allem natürlich finde ich die Bestattungen der Zoroastrier: Dort werden die Leichen einfach in sog. Daghmas an die Sonne gesetzt, damit sie so schnell es geht verwesen und sich auch die Wildtiere und Aasgeier daran gütlich tun können. Das könnte ich mir gut für mich selbst vorstellen, wenn ich mal abgenippelt bin.


www.RAFA.at - guckstu auch in meinen Blog: www.RAFAmania.de

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#5

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 18.04.2013 17:20
von MarcoMango | 38 Beiträge

nur wie sied es dann eigentlich mit Jenseits Vorstellungen aus? der übergang zur Hölle...


Bei Fragen zum Satanismus oder Okkultismus könnt ihr eruch auch persönlich melden.
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#6

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 18.04.2013 18:33
von Daelach | 1.211 Beiträge

Was für eine Hölle?!


~ a star is nothingness disguised as light ~
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#7

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 18.04.2013 18:42
von MarcoMango | 38 Beiträge

naja, das da wo Luzifer hingeschickt wurde,

Ursprünglich gab es nur gute Engel, doch ein Teil von ihnen lehnte sich unter der Führung von Luzifer (dem Lichtbringer) gegen den Christengott auf, was den Engelssturz nach sich zog: Luzifer und seine Anhänger wurden von dem Erzengel Michael und dessen Kriegern in den Abgrund der Hölle gestürzt. Der gestürzte Luzifer wurde in Satan umbenannt und erhielt einen festen Platz in der christlichen "Heilslehre". Der christlichen Legende nach verführte Luzifer die ersten Menschen (Adam und Eva) in Schlangengestalt zum Sündenfall, und aus diesem Grund wird das göttliche Erlösungswerk nötig. Am Tag des jüngsten Gerichts werden Satan, alle bösen Geister und die Verdammten von den guten getrennt und auf ewig den Qualen der Hölle ausgeliefert. Die sich dadurch herausformende neue Menschheit, die neue Erde und der neue Himmel sollen dann frei sein vom Einfluß des Satans.

Quelle: Schwarze Seele: Richtigstellung des Satanismus

und man sieht es ja auch immer wieder in Filmen etc. ... ich meine nur, was passiert danach...
Zitat von MarcoMango im Beitrag RE: Suche gleichgesinnte
Aber nicht nur das, ich versuche auch anderen bei Problemen mit Geistern und Dämonen zu helfen, falls man da von irgendwas heimgesucht oder besessen wurde. Auch sitze ich an versuchen wie man Ausserkörperliche-Erfahrungen oder auch Nahtoterfahrungen bewusst und auf sicherem Weg erleben und steuern kann. Ich habe es immer wieder erlebt, nicht nur bei mir selber sondern auch bei anderen (Kindern). Doch die Meisten können sich nicht daran erinnern und es auch nicht bewusst steuern. Zu dem Thema gibt es ein 'Schönes' Viedeo.



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#8

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 18.04.2013 19:07
von Daelach | 1.211 Beiträge

Öhm.. Du bist Dir schon darüber im Klaren, daß das hier kein christliches Forum ist?


~ a star is nothingness disguised as light ~
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#9

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 18.04.2013 19:29
von MarcoMango | 38 Beiträge

äh, was war denn daran bitte schön christlich??? den Text im Spoiler habe ich von Schwarze Seele.com.. und der rest hat ja wohl wenig mit glaube zu tuhen!?


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#10

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 18.04.2013 19:32
von MarcoMango | 38 Beiträge

Ich werde jetzt mal den gesamten Text hier rein schreiben, da anscheinend Quellen verzeichnisse nicht dazu genutzt werden um sich genauer zu informieren.

Einige Berichtigungen zum Satanismus


Es ist immer wieder dasselbe: Fernsehen und Presse berichten von den Gräueltaten angeblicher Satanisten. Um ihre aberwitzigen Thesen zu beweisen, heuern sie Schauspieler an, die - mit Fantasykostümen und Masken ausgestattet - blutrünstige Storys zum besten geben; zeigen pubertierende Jugendliche, die Nachts auf Friedhöfen herumspuken und dort weiß der Henker was für Unsinn anstellen und führen dann - als "endgültigen Beweis" - irgendwelche dubiosen, wichtigtuerischen Schreiberlinge vor, die aus irgendwelchen realitätsfremden Büchern hahnebüchernen Unfug abgeschrieben haben. Kein Aussenstehender bekommt oder bekam jemals in echte Satanisten-Logen oder Orden Einblick! Das i-Tüpfelchen bildet dann die angebliche Verbindung dieser Jugendlichen mit dem sogenannten Rechtsradikalismus.

Betrachten wir das ganze mal objektiv: Was von alledem ist wahr? Tatsache ist, daß ein Großteil der heutigen Jugend existenzlos und ohne wirklich gute Zukunftsaussichten vor sich hin vegetiert. Wen also wundert es da noch, das sie versuchen, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, indem sie provozieren und schockieren? Sie suchen verzweifelt nach Mitteln und Wegen, um die Bevölkerung auf sich und ihre Situation aufmerksam zu machen und aus ihrem sinnleeren, langweiligen Alltag zu fliehen. Geistige oder politische Impulse sind in der BRD Mangelware, also wird von den Jugendlichen auf Bücher zurückgegriffen, die überwiegend aus dem englischen Sprachraum stammen. Das Problem hierbei ist zum einen, das gerade in diesen Büchern der abenteuerlichste Unsinn verbreitet wird, welcher aber so glaubhaft und bildlich geschildert wird, das es die Jugendlichen natürlich dazu animiert, diese nachzuahmen und zum andern das oft fehlende Sprachverständnis, welches darüberhinaus wahrscheinlich öfters zu Übersetzungs- und Interpretationsfehlern führt. Zusätzlich wirkt noch das Internet mit, in dem es zahlreiche "Satanisten-Chats" gibt, in denen die Jugendlichen sich gegenseitig aufheizen und mit makabren Einfällen zu überbieten versuchen. Die Exzesse sind damit vorprogrammiert.

Doch man kann hierfür keineswegs die Satanisten verantwortlich machen, auch die Jugend trifft keine Schuld. Schuld trifft hier einzig und allein nur unser pervertiert herrschendes System, die heuchlerischen Bonzen in allen Lebensbereichen. Nicht zu vergessen: Bis ins Mittelalter wurden die schwarzen Messen ect. in bestialischster Form ausschließlich von Pfaffen, Nonnen, Mönchen und Adligen 'gefeiert' !Erst im 18 Jahrhundert, mit Beginn der Aufklärung, gaben hervorragende Dichter und Denker dem Satanismus sein modernes, menschliches Gesicht. Aus diesem Grund sind Menschen aus allen erdenklichen Berufen in den heutigen Satanisten-Logen und -Orden anzutreffen,und diese haben für unsinnige Kapriolen keinerlei Verständnis!

Der Teufelsglaube wurde erst mit dem römischen Import orientalischer Kulte und Glaubensvorstellungen in Europa verbreitet, bis dahin kannten die europäischen Urreligionen keinen Satan oder ähnliche Dämonen. Es waren wohl dunkle Mächte aller Art bekannt, aber alles wurde in den Kreis des göttlichen mit einbezogen. Erst durch die importierten Religionen wurden Gut und Böse in absolute Gegensätze getrennt, die sich unerbittlich bekämpften! Das sich verbreitende Christentum verschmolz heidnisches Erbe mit jüdischen Überlieferungen, deren Substanz das alte Testament darstellte.Die christliche Kirche baute in den ersten Jahrhunderten n.d.Z. eine "systematische Dämonologie" aus, wobei sie folgende Version entwickelten:

Ursprünglich gab es nur gute Engel, doch ein Teil von ihnen lehnte sich unter der Führung von Luzifer (dem Lichtbringer) gegen den Christengott auf, was den Engelssturz nach sich zog: Luzifer und seine Anhänger wurden von dem Erzengel Michael und dessen Kriegern in den Abgrund der Hölle gestürzt. Der gestürzte Luzifer wurde in Satan umbenannt und erhielt einen festen Platz in der christlichen "Heilslehre". Der christlichen Legende nach verführte Luzifer die ersten Menschen (Adam und Eva) in Schlangengestalt zum Sündenfall, und aus diesem Grund wird das göttliche Erlösungswerk nötig. Am Tag des jüngsten Gerichts werden Satan, alle bösen Geister und die Verdammten von den guten getrennt und auf ewig den Qualen der Hölle ausgeliefert. Die sich dadurch herausformende neue Menschheit, die neue Erde und der neue Himmel sollen dann frei sein vom Einfluß des Satans.

Immer wieder wurden Menschen zum Nachdenken über und zur Auflehnung gegen die Theokratie; die wachsenden Widersprüche zwischen der Therorie der Bibel ect. und der Kirchlichen Praxis, die engstirnigen Dogmen und nicht zuletzt das rücksichtslose Machtstreben und die bestialischen Verbrechen der christlichen "Kirchenväter", gebracht. Nehmen wir einmal das Beispiel Adam und Eva:

Laut der Bibel schuf der Christengott den Menschen nach seinem Vorbild und setzte ihn in den Garten Eden. Die Menschen wurden hier von Luzifer (dem Lichtbringer) dazu verführt, einen Apfel vom Baum der Erkenntnis zu essen, wodurch ihnen ihr Menschsein bewußt wurde. Wegen dieser "Erbsünde" wurden die Menschen aus dem Paradies vertrieben. Demzufolge ist also das Licht des Geistes, der Erkenntnis, für den Christengott eine "Sünde".....?!Ein weiteres Beispiel ist das in der Bibel stehende Gebot: "Du sollst keine Abbilder schaffen... " Betritt man jedoch eine katholische Kirche, erschlagen einen diese verbotenen Abbilder sofort, wenn man zur Tür hineinkommt. Überall findet man "Heiligenbilder", Götzenfiguren usw. Die zahllosen Beispiele zu diesem kontroversen Thema würden Bücher über Bücher füllen... Man nehme nur die 10 Gebote, wahre Frömmigkeit, Zölibat, Sündenvergebung, Heiligsprechung und und und....

Die Finanzen der christlichen Kirche sind ein weiteres finsteres Kapitel in ihrer Geschichte. Noch heute sind ihre Schatzkammern mit blutigem Gold gefüllt, das sie während der "Missionierung" den Völkern der 3. Welt raubten, welche heute Hunger leiden. Auf unchristliche Weise schröpfen die Kirchen die Staatskassen (sprich den Steuerzahler) auf Grund der Konkordats; zudem werden von den Gläubigen Kirchensteuern durch den Staat eingetrieben und in den Gemeinden kassieren die Pfaffen Kirchengeld und Klingelbeutelgeld, mittlerweile gibt es in vielen Kirchen sogar schon Automaten, an denen man mit Karte bezahlen kann, falls man kein Kleingeld dabeihat.... Das ist schon fast ein "unter druck setzen".... konnte man früher sich noch mit der Ausrede drücken, das man kein Kleingeld dabeihabe, wird einem jetzt sogar diese Möglichkeit genommen, und als Gläubiger riskiert man natürlich nicht, sich den "Zorn Gottes" zuzuziehen...

Die Kirche ist nicht einfallslos, wenn es um das Eintreiben von Geldern geht. Solchermaßen reich bedacht, reicht es den Kirchen immernoch nicht... will man ihre Dienste in Anspruch nehmen (z.B. für eine Taufe, Hochzeit, Beerdigung ect.), ist dies keinesfalls kostenlos! Für solche Dienste gibt es eine Kaufmännische Preisliste, die je nach "Komfort" gestaffelt ist. Kein Wunder also, das die christlichen Kirchen gegen die sogenannten bösen "Heiden", "Ketzer" und "Sekten" hetzen, denn allein deren Existenz sind in ihren Augen eine Bedrohung für ihre Finanzen, sie könnten die profitablen Pfründe der "Diener des guten Gottes" ja empfindlich schmälern. Viele Menschen wurden durch diese unbestreitbaren Tatsachen zum Nachdenken gebracht. Sie folgerten daraus, das der Christengott kein guter Gott sein kann; Luzifer dagegen hat den Menschen das Menschsein vermittelt....Aus diesem Grundgedanken entstand die Gegen-Religion des Satanismus. Die Satanisten stelten die Gegensätze der Gottheiten zusammen, die zu ihrer geistigen Grundlage wurden. Im folgenden ein paar Beispiele:

Der Christengott schuf die Engel und seine Welt des Unsichtbaren.

Luzifer schuf das sichtbare, das körperliche, das vergängliche, er schuf die Leidenschaften, die Erde und die Natur.

Der Christengott stellt sein Gesetz, die Demut und Ergebenheit, über alles und verlangt von seinen Anhängern: Seid arm an Geist, denn nur so erreicht ihr das Himmelreich. Forscht nicht nach den ursprüngen und den Zielen, denn ich allein bin alle Vergangenheit und alle Zukunft!

Der Gott Luzifer ist ein Gott der Regellosigkeit, des Forscherdranges, der Gott des Trotzes der alle Regeln und Gesetze über den Haufen wirft. Er ist die höchste Weisheit und der wildeste Stolz, er hat den Wagemut geheiligt und nennt ihn Heldentum. Er heiligt die Neugierde, und nennt sie Wissenschaft. Er bringt den Menschen die Kräuter, und lehrt sie, sie als Heilmittel zu nutzen, offenbart den Menschen die Schätze der Erde und lehrt sie, die machtvolle Magie zu ihrem eigenen Vorteil einzusetzen.

Gott Luzifer ist der Gott der Instinkte, der fleischlichen Lust, der unerschöpfliche Quell der Lebensfreude, der Begeisterung und des Rausches. Er lehrte die Frauen die Verführungskünste, erfand die Musik und den Tanz.

Der Christengott hasst die irdische Schönheit, er lehrt lediglich die Nichtigkeit und Vergänglichkeit der Welt. Jedwedes fleischliche Verlangen ist eine Sünde und wird mit den härtesten Bußen bestraft. Er verflucht Dichter und Philosphen und warnt vor den Farben. Und er verdammt die Heilkräfte der Natur, denn ER schickt die Krankheiten, um die Menschen einen Teil ihrer Sünden auf Erden abbüßen zu lassen.

Gott Luzifer ist der alleinige Beherrscher der Erde, ein Gott von Uranfang an, dessen Machtsphäre weit in das Reich des Christengottes hineinragt, es gar überragt. Er allein ist der Vater des Lebens, der Fortpflanzung, der Entwicklung und der ewigen Widerkehr. Nicht Luzifer, nein, der Christengott ist die Verneinung des Lebens in all seinen Facetten und aller Leidenschaften.

Gott Luzifer ist das positive, das Ewige an sich. Er ist der Gott des Gehirns, unterstützt die revolutionären Gedanken, welche Gesetze umstossen und Tafeln zertrümmern. Er regt die Neugierde an, das Verborgene zu enträtseln und die Geheimnisse zu deuten. Er schürt den Wagemut, der auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen die Erde aufwühlt.

Alles Große in der Welt entstand, weil es den Gesetzen des Christengottes widersprach. Gegen diese Gesetze war der Trotz des Galilei, als er sagte: "...und die Welt bewegt sich doch!" Von Luzifer kam die Neugierde, die Columbus nach unbekannten Ländern trieb.

In Luzifers Namen lehrte Nietzsche die Umwertung aller Werte, in seinem Namen träumt der Revolutionär von der Umgestaltung der Welt; schafft der Künstler, dessen Werke man im Verborgenen sieht oder liest.


Nach der christlichen Lesart sind Gut und Böse zwei absolute Gegensätze. Es erhebt sich daher die Frage: Sind die christlichen Kirchen gut oder böse? Ist der Christengott selbst gut, oder böse, wenn er die menschenfeindlichen Dogmen und Praktiken seiner "Pförtner zum Himmelreich" zuläßt? Zu allen Zeiten brachte die christliche Intoleranz empöhrte Menschen zum Nachdenken. Da ist es kein Wunder, wenn immer wieder Ketzer aufstanden und gegen die christlichen Kirchen oppenierten; da wird es verständlich, dass viele Menschen zu der Überzeugung gelangten, das der gute Gott der Christenlegende nur Luzifer (der Lichtbringer) sein kann, und dass sie Luzifer verehren und den Christengott verspotten. Der dynamische Satanismus ist demzufolge das Kontra gegen den erstarrten Christenkult. Alle rituellen Elemente gleichen dem Christenkult. Der Höhepunkt des Christenkultes ist die "heilige Messe", der Höhepunkt des Satanskultes ist die schwarze Messe. Die Unterschiede sind jedoch weithin sichtbar: Während die "heilige Messe" in stupidem Formalismus erstickt, wird die Schwarze Messe von freier Lebensfreude getragen und enthält alle aktiven Impulse frühreligiöser Esoterik.

Die uralte Tradition, die schwarze Messe auf dem nackten Körper einer Frau zu zelebrieren, wird von den heuchlerischen Christen gern als eine "obszöne Handlung" bezeichnet - doch was ist sie wirklich? Sehen wir uns den Hintergrund dazu an: Das ursprüngliche Matriarchat (die Mütterherrschaft) wurde auch unter dem Patriarchat weiterhin von den Hexen verkörpert. Die Frauen genossen hohes Ansehen und wurden verehrt, denn sie waren der Lebensquell, die Wahrerin der Sippe, des Volkes, des Stammes. Wer gegen sie frevelte, verging sich gegen die Natur und verfiel dem Bann, wurde ausgestossen und verfemt. Die christlichen Kirchen jedoch erniedrigten die Frau zum männlichen Lustobjekt, zur animalischen Gebärmaschine und bezeichneten sie darüber hinaus als unrein, als "Verkörperung der Erbsünde". Sie schrieb ihren Anhängern sogar die Körperstellung vor, in welcher der Sexualakt vollzogen werden musste. Allen Pfaffen, Nonnen und Mönchen wurde absolute sexuelle Enthaltsamkeit, das sogenannte Zölibat, befohlen. Im Gegensatz zu den pervertierten Christen stellen die Satanisten die Frau wieder in den Mittelpunkt ihrer heiligen Handlungen. Die Frau wird zum heiligen Altar, zum Pol des Lebens, zur Mutter Erde.


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#11

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 18.04.2013 20:20
von Daelach | 1.211 Beiträge

*lol* Sich genauer informieren.. komm, geh spielen.


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#12

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 18.04.2013 20:31
von RAFA | 1.174 Beiträge

Was ist denn DAS für ein Christenmüll? Meinst du das ernst???


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#13

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 18.04.2013 22:10
von MarcoMango | 38 Beiträge

Das hatt doch überhaupt nichts mit christen zu tun, was soll ich mich geistiger Scheiße? wenn ich ein Haufen Scheiße will kack ich auf den Boden, den kann ich wenigstens weg machen.

Aber schluss jetzt mit dem Vulärismus.

Habt ihr überhaupt gelesen was da stand? oder habt ihr überhaupt Ahnung von dem Ganzen? Schuldigung das ich so reagiere, aber irgendwie habe ich das Gefühl, das einige hier mal garkeine Ahnung haben.

Luzifer ist ein gefallener Erzengel, der sich gegen den christlichen Gott auferlergt hat. Zur 'strafe' verbannte man ihn in die Hölle. Doch er ist rausgekommen und hat seine Legionen mit unter unter die Lebenden geschickt.
Daran ist nichts christlich.

heil Satan,
TGotHoR


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#14

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 18.04.2013 22:18
von Daelach | 1.211 Beiträge

Zunächst mal scheint Dein Browser ein Problem zu haben, Deine Zeichen kommen etwas schräg an.

Zweitens ist das nicht nichtmal Christenmüll, sondern blühende Phantasie. Informier Dich mal wenigstens rudimentär, statt irgendwelchen Quatsch von drittklassigen Webseiten für bare Münze zu nehmen. Das taugt ja nichtmal als Diskussionsgrundlage.


~ a star is nothingness disguised as light ~
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#15

RE: Bestattungsrituale im Satanismus?

in philosophischer Satanismus 19.04.2013 02:06
von Too Mega Therion | 53 Beiträge

Liebe Frucht ( du hast im anderen Thema ja gesagt ich solle dich Frucht oder tghotrtghgtghtto nennen, letzteres ist mir zu kompliziert),
ich will dir nicht zu nahe treten, aber du scheinst dir den Satanismus tatsächlich als Religion und somit als einfaches Gegenteil zur katholischen oder evangelischen Kirche vorzustellen. Diesen Weg beschreitet hier aber keiner. Soweit ich weiß. Hier sagt eigentlich keiner HEIL SATAN oder SHEMHAMFORASH. Ich hab auch keine Anrede von wegen Hüter der dunklen Flamme oder so gelesen. Und dass du denkst, die Legende um Luzifer sei nicht christlich, lässt mich an deinem Verstand zweifeln. Das ist christliche Mythologie, die, wie das Christentum, ihre Wurzeln im Judentum hat. Filme geben oft und gerne NICHT die Realität wieder. Sonst würde ich in Mittelerde leben und neben Legolas und Gimmli UrukHai abschlachten.
Geh noch mal in dich. Ließ etwas wie zb. den Wikipediaeintrag zum Satanismus, Okkultismus, Egozentrismus, Sozialdarwinismus, Zoroatrismus, Alleister Crowley, Anton Szandor LaVey, O.T.O., Order Of Nine Angles, CoS, Fraternitas Saturnis, .....
Lass dich verlinken, von Thema zu Thema. Vielleicht bekommst du so eine etwas günstigere Grundlage zum diskutieren. Nicht als Angriff oder Beleidigung verstehen. Das soll ne kleine Hilfe sein.


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