#1

Das Natur-Anti-Natur Götter Konzept

in Mega-Post-Forum 14.04.2013 18:28
von Satanslaughter | 15 Beiträge

Wie muss man sich die Erschaffung dieser Welt vorstellen?

Man kann sie sich nicht vorstellen, denn sie ist unfassbar riesig, sie geht in unerkennbar winzige Details zurück bzw. "in die Tiefe" und es ist logisch nicht nachvollziehbar, wie so eine unvorstellbare Unmenge an Materie einfach aus dem Nichts heraus entstehen soll. Urknall - lächerlich! Und vor dem Urknall hat erst ein anderer Knall stattgefunden, damit erst die Zündung für den Urknall erfolgen konnte oder was? Alles Quatsch, diese ganzen Erklärungsmodelle sind auf Kindergarten-Niveau und sonst gar nichts. Selbst mit der genauen Erforschung von Atomen und deren Bestandteilen tun sich die ganzen Wissenschaftler ja schon extremst schwer.

Von daher stellt sich eher die Frage, was einen das Thema Schöpfung überhaupt zu interessieren hat. Die Welt ist da, man selbst ist da und sie macht es vielen Menschen nicht gerade leicht! Die Natur bzw. das Leben hat ein Interesse fortzubestehen und entwickelt sich ganz klar aus kleinerem hin zu größerem, das ist schon bei keimenden Pflanzen der Fall.

Was die Frage nach Gott oder Göttern betrifft stehen beim Menschen entweder die schiere Neugier, der eigene Nutzen oder sonstige pragmatische Zwecke im Hintergrund, ganz speziell die Ausbeutung und Beherrschung der Gläubigen, um davon einen Profit zu haben. Das rein naturwissenschaftliche Interesse "wie hat irgendein Gott das Universum zusammengebastelt" ist eher uninteressant, da es ja keinen besonders großen persönlichen Nutzen bringt (und da es auf diese Frage sowieso keine Antwort gibt, schon gar nicht bei diesem Abschaum an sich nicht blicken lassenden Drecksgöttern, die aber sowieso nicht existieren, und sich somit rein logisch schon gar nicht blicken lassen können!).


Worauf ich eigentlich in diesem Text hinaus will ist die Frage, ob man jetzt jenes "duale Prinzip" Gott vs Teufel auch auf die Natur übertragen kann.

Dazu muss es aber erst logisch definiert werden.

Diese Welt labert ja gern vom Teufel, aber was versteht sie darunter?
- den "Gott" der Materie im Gegensatz zum Gott der jenseitigen Welt
- den Feind des angeblich "Allmächtigen" (letzterer wäre dann aber der Gott aller Welten)
- die personifizierte Feindschaft aller Religionen und verlogenen Götter-Anbeter
- eine abstrakte Kraft der Lebens-, Natur- und Menschenzerstörung
- das Prinzip des Hasses und der Entzweiung im Gegensatz zu "Friede, Freude, Eierkuchen"
- die Philosophie weltlicher Lebensfreude im Gegensatz zu religiöser "Selbst-Entsagung"


Aber wie schon gesagt, diese ganzen "Götter-Philosophien" alias Religionen mit ihren Für- und Widersachern sind eine hausgemachte Erfindung diverser Gesellschaften und spiegeln eigentlich nur deren egoistische Wunschträume wider!

Sie würden gerne über das Wetter bestimmen, also erfinden sie abergläubische Rituale bis hin zu Menschenopfern und bilden sich dann ein, das Wetter hätte sich deswegen in ihrem Sinne verbessert oder ließe sich "zwingen" und beeinflussen (der Wettergott). Und hat es nicht geklappt, dann war natürlich der Teufel dran schuld, wie im Mittelalter an Hagel und Gewitter.


Nun, die Frage stellt sich aber, welche wirkliche Definition die ambivalente Figur des Teufels im Bereich eines puren Naturgottes darstellen würde.

Ist der Teufel schuld, dass nicht alle Lebewesen unsterblich sind?
Treibt der Teufel pro Jahr ca. 2 Million Menschen in den Suizid?
Hat der Teufel die Polkappen unter Eis verschwinden lassen und die Wüsten versengt?
Ist der Teufel schuld, dass es im Weltraum -273 Grad kalt ist?
Hat der Teufel die Oberfläche der Sonne viel zu heiß gemacht?
Ist der Teufel schuld dass andere Planeten so extrem weit von der Erde entfernt sind?
Hat der Teufel dem Universum die Beleuchtung ausgeknippst sodass es so dunkel ist?
Hat es der Teufel eingefädelt, dass der Mensch Lebewesen töten muss, um zu fressen?
War es die spöttische Idee des Teufels, dass der Mensch mit seiner Kacke rumrennen muss?
Freut sich der Teufel wenn beim Menschen geliebte Bezugspersonen wegsterben?
Schürt der Teufel die Kriege bis sich Abermillionen an Menschen gegenseitig abschlachten?

Und falls ja? Wieso tut dann Gott nichts dagegen, dieser wertlose unfähige Sch**sshaufen mit seinem dilettantisch unvollständigen und absolut qualverseuchten Schöpfungs-Pfusch?


Aber das führt doch alles zu nichts, diese ganzen bisher verwendeten Denk-Kategorien!

Was interessiert es denn den Papi, wenn ein Kind mit einem Schiffchen in einer Wasser-Pfütze spielt und sich dabei einbildet, die Hand mit der es auf das Wasser haut wäre der Wettergott und würde für das Schiff Wellen erzeugen?

Auch das ist schon wieder nur ein halbwegs passender Vergleich, im Grunde geht es doch darum, dass dieser ganze wissenschaftliche Götter-Erforschungs-Gedanke vom Menschen gar nicht durchführbar ist. Es ist einfach völlig unmöglich, der Mensch kann weder über den Tellerrand des Universums hinaussehen noch per Zeitmaschine vor die Erschaffung der Welt zurückreisen - denn da war ja noch nichts, noch nichtmal ein Mensch in einer Zeitmaschine, der kurz vorbeischaut!

Es bleiben somit nichts als logisch halbwegs vernünftig erscheinende Annahmen bzw. das Nachdenken darüber, welche Möglichkeiten überhaupt sinnvoll wären.

Ist es z.B. sinnvoll, sich neben einem puren Naturschöpfergott direkt gleich einen "Zerstörungsgott" vorzustellen?

Rein logisch wäre auf "Schöpfungsbasis" betrachtet alles was da ist - inklusive Mensch, das Geschaffene. Da hat es jetzt keinen Sinn, sich einen bösen Schöpfungs-Verhinderungsgott vorzustellen, welcher Schuld ist, dass der Mensch keine Flügel hat!

Oh wie böse böse böse, ich als Mensch hätte so gerne Flügel, aber es hatte sicher der grauenhafte Schöpfung-Zerstörenwollen-Gott seine Finger im Spiel, dass ich keine habe!

Gleichermaßen könnte man behaupten, dass es gar keinen Schöpfungs-Widersacher gibt, sondern dass der hochsupertolle Schöpfergott selbst einfach nicht mehr auf dem Kasten hatte - er hätte dem Menschen Flügel dranbasteln können aber, es sind ihm leider kurz vorher das Baumaterial und die Ideen ausgegangen!

Bei der Sterblichkeit genau die selbe Argumentation! Wie soll denn jemals ein Mensch beweisen können oder Klarheit reinkriegen, ob denn nun, wenn man an diese Idee von wegen "ein Gott hätte die Welt erschaffen" überhaupt glaubt, Gott selbst den Menschen sterblich gebaut hat oder ob der Teufel kam und die Unsterblichkeit beim Menschen mutwillig und boshaft wieder ausgebaut hat?

Hahaha, die Unsterblichkeit ausgebaut, einfach göttlich! ]:-)

Leider aber auch äusserst tragisch, denn was soll der ganze Lebensquatsch mit Soße überhaupt, wenn man am Ende sowieso alles verliert?!
Und für ein Weiterleben in Himmel oder Hölle, Wiedergeburt oder sonstige jenseitigen Sphären müssen erstmal handfeste Beweise auf den Tisch, sonst können sich die hinterlistigen Nutznießer dieser Weiterexistenz-Lügenmärchen ihre Luftschlösser sonst wohin schieben.


Ausserdem wäre es ja für die ganzen Religions-Fantasten kontraproduktiv, ihren Göttern irgendwelche Vorwürfe zu machen, sie wollen sich ja viel lieber einreden, dass sie von selbigen beschützt und gedeihlich durchs Dasein geleitet würden. Ja, das stärkt das Ego, wenn man sich allen möglichen Hokus Pokus Schutz selbst einreden kann, gleich wie bei Talismanen oder sonstigem abergläubischem Ritual-Schwachsinn!


Aber zurück zur puren naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise.

Die Vorstellung von wegen "das Universum wurde von wem erschaffen" leitet sich ja eigentlich aus der Naturbeobachtung ab. Aus dem kleinen Samenkorn entsteht eine Pflanze oder aus einzelnen Ziegeln entsteht ein Haus. Das Haus stand vorher nicht da, es wurde von wem gebaut bzw. "erschaffen", und genau gleich soll es sich dann also auch mit der Erde, der Sonne und dem ganzen Weltall verhalten. Da wird einfach nur vom Kleinen auf das Große geschlossen, aber ist das überhaupt zulässig? Und was bringt es dem Menschen überhaupt, das mit dieser Welt-Erschaffung zu wissen? Das bringt doch nur den Priestern etwas, um die Gläubigen zu Respekt und Opfergaben für die angeblichen oh so großzügigen Existenzbringer-Götter zu zwingen oder zu bewegen!

Fragt denn eine Ameise danach, wie der Mensch irgendwelche Häuser gebaut hat?
Sicher nicht, sie könnte es wahrscheinlich eh nicht kapieren. Aber der Mensch glaubt ja in seiner Selbstherrlichkeit alles hinterfragen zu können, und gibt sich dann auch noch selbst irgendwelche zurechtgezimmerten Antworten darauf.

Rein vom "Natur-Erforschungs-Interesse" her bzw. weil der Mensch selbst aus Natur besteht und ein egoistisches Selbsterhaltungs-Interesse hat, dass diese seine Natur weiterbesteht, könnte man natürlich schon einen Gott erfinden, und genau das dürfte auch geschehen sein!


Allein um auf Nummer Sicher zu gehen:

Es könnte ja nämlich sein, dass sich dieser Gott gleich wie Eltern darüber freut, wenn deren "Schöpfung" alias Kind(er) für die Existenz Dankbarkeit erweist(en). Psychologisch betrachtet ist die egoistische Logik dahinter ganz simpel:

Das was die Kinder durch "Ehr-Erweisung" von ihren Eltern alias deren Schöpfern an Gutem zu erhalten gedenken, versuchen die Menschheit generell durch Anbetung von Göttern zu erhalten. Daher werden Götter auch immer eng mit Vater oder Mutterfiguren assoziiert.

Bei Erwachsenen ist die Erkenntnis was die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens generell und des eigenen Existierens im Speziellen betrifft schon ausgeprägter. Also kann ja mal vorsichtshalber bzw. rein prophylaktisch versucht werden, sich mit einem vermeintlichen Gott gutzustellen, indem man ihn verehrt, anbetet und Opfer bringt. Dadurch fühlt sich der Mensch dann subjektiv besser, denn er hat zumindest alles versucht, um die eigene Existenz besser zu sichern.

Man braucht für diese Art der "Gottes-Erfindung" auch gar keine Religion!
Jemand geht einfach davon aus, dass die Welt erschaffen wurde (weil ihm das sinnvoll erscheint, weil er sich nicht vorstellen kann, dass alles plötzlich grundlos aus dem Nichts dagewesen sein soll etc.) und verehrt dann diesen entweder einzelnen Gott oder mehrere Götter. Einfach irgendwas selbst zusammengereimtes.


Das Thema Teufel oder Gegengott hat hier noch überhaupt keinerlei Bedeutung.
(geschichtlich betrachtet wurden sowieso immer nur die Götter von feindlichen Völkern zu Gegengöttern hochstilisiert)

Man stelle sich nur die absurde Sachlage vor, ein Mensch würde sich vorstellen, dass er sich rein vorsorglich was seine eigene Existenz betrifft direkt gleich mit näher nicht definierbaren konstruktiven wie auch destruktiven Göttern abgeben müsste. Das würde zu einer schizophrenen Lage führen:
So eine Person bräuchte 2 Altäre, der eine für die guten und der andere für die schlechten Götter.

Bei den Guten muss man sich für die Erschaffung der Welt und die eigene Existenz bedanken und hoffen, dass sie einem diese Bemühungen abkaufen bzw. wohlgefällig für ein gutes Leben sorgen, die bösen Götter kann man verfluchen, weil man nicht die selben hübschen und praktischen Dämonenflügelchen hat wie sie selbst, weil diese ja boshaft den guten Göttern ins Handwerk gepfuscht haben, und man muss in ständiger Furcht vor ihnen leben, dass sie einem nicht das Dasein noch mehr zur Hölle machen. Das führt dann zwangsläufig dazu, dass man sich allein schon aus Angst vor den bösen Göttern an die guten Göttern wendet, weil die müssen ja jetzt jene "zusätzliche Gefahr" auch noch abwehren.

Ein kurzer Blick in den fundemtalistischen Katholizismus reicht und man hat genau dieses Resultat! Und zwar bei Menschen von denen man sowas wie Vernunft vermuten sollte.


Alles nur, weil sich der Mensch von der Natur bedroht fühlt und glaubt, seine familiäre Zusammenhalt-Logik auch auf die Natur übertragen zu können. Vater und Mutter Natur in personifizierter Gottgestalt die "gut behandelt" werden müssen, mit denen man reden muss, die sich über Geschenke oder andere Zuwendungen freuen würden, damit sie einem gnädig wie zufriedene Eltern ein gutes Leben ermöglichen.

Wie kann man sich damit nur selbst einen Gefallen tun, man konstruiert sich eine Fantasiewelt nach deren Regeln und Einschränkungen man dann sein Dasein fristen muss!

Rein naturwissenschaftlich gesehen mag es ja gewisse "kreative und destruktive Kräfte" im Hintergrund des Universums geben, aber die haben dann etwas mit den Gesetzen von Energie und Energie-Verlust zu tun. Sich diese Kräfte als überdimensional große Energie-Gestalten, durchsichtige Menschen oder gar Wolken alias Götter vorzustellen, ist aber verrückt.

Wenn womöglich irgendwann einmal die Erde von einem riesigen Meteoriten oder noch größerem Himmelskörper getroffen würde, aus der Bahn geschleudert wird und auf die Sonne zurast, war das dann irgend ein böser teuflischer "Zerstörungs-Gott"?

Allein schon der Aufprall könnte fast alles Leben für viele Jahr-Millionen auslöschen.

Ob das jetzt eine Art "Widersacher der Schöpfung" war kann der Mensch sowieso nicht erforschen, aber vernünftiger ist schon eher anzunehmen, dass es sich dabei um leider in Kauf zu nehmende "Nebeneffekte" der soweit funktionierenden Schöpfung handelt (natürlich auch wieder alles nur aus Sicht des Menschen im Hinblick auf sein Überlebenwollen).

Es regt sich ja auch keiner darüber auf, dass der Mond um die Erde kreist. Ohne Ebbe und Flut wäre es mancherorts sicher friedlicher, aber ist jetzt deshalb der Mond vom Teufel an diesen Ort gerückt worden um die armen Küstenbewohner und Seefahrer zu belästigen? Wohl kaum! Wäre er nicht dort, gäbe es nachts an vielen Orten und oftmals noch weniger Licht.

Die Naturgegebenheiten bieten also Vor- und Nachteile, und können nicht so einfach irgendwelchen guten versus bösen Göttern zugeordnet werden. Wobei diese Vor- und Nachteile oft reine Interpretation im egoistischen Auge des Betrachters darstellen. Was kümmert es denn den Mond, ob ihn der Mensch irgendwie bewertet oder nicht?


Was ist nun das Destillat dieser gesamten Betrachtungen?

Dass sich der Mensch aufgrund seiner eigenen Denkweise (aufgrund der technischen und sozialen Strukturen in denen er aufwächst) zwar vorstellen könnte, dass das Universum auch von irgendeiner Art "Baumeister" zusammengebastelt oder erschaffen worden sein könnte, dieses aber komplett jenseits jeglicher Forschungs-Arbeit angesiedelt ist.

Wie oben detailiert beschrieben, streben Menschen existenzielle Sicherheit an und deswegen sind sie sich auch nicht zu schade dafür, sich rein vorsorgehalber schonmal bei irgendwelchen ja nicht auszuschließenden und somit theoretisch tatsächlich möglichen Göttern beliebt zu machen (wie Kinder bei ihren Eltern um was zu bekommen etc.). Dieses "Bedürfnis" des Menschen konnte natürlich von Priestern und Religionen mit ihren Lügen-Konstrukten immer perfider perfektioniert werden, um Menschen auszubeuten und bis hin zu angeblich notwendigen Menschenopfern.

Man sollte die Natur so nehmen wie sie ist und nicht subjektiv unzulässig interpretierend in gute und böse Kräfte aufspalten. Wer einem selbst erfundenen bösen Naturgott die Schuld gibt, dass nicht ständig Tag und Nacht die Sonne scheint (weil der das so gemein verhindert oder zerstört hat), macht sich lächerlich. Das Dasein ist für viele Menschen zwar kein Paradies auf Erden und sie sind leider (oder zum Glück wegen dieser schlechten Umstände) auch nicht unsterblich, aber solange das eigene Existentsein und die Existenz der Natur noch besser als nichts sind, stellt das insgesamt betrachtet einen positiven Wert dar. Und selbst der Suizid von zwei Millionen verzweifelter Menschen pro Jahr weltweit stellt eine freie Wahl und somit etwas positives dar (im Gegensatz wie sie dazu von anderen oder durch Probleme hineingetrieben wurden...), abgesehen davon geht es zum Glück nur ca. einem Menschen von eintausend so schlecht, dass er mit dem Leben selbstgewollterweise Schluss macht (ob etwas früher oder später sterben müssen ist vielen nebenbeibemerkt auch schon egal, so bringen sich z.B. auch viele erst mit 80 um). Umgekehrt wäre es schlimmer - bei über 50% Suizidrate hätte man den Beweis, dass Natur alias Schöpfung und menschliches Leben nicht zusammenpassen und dass etwaige Götter absolute Scheisse gebaut hätten. Ein Promille, also nur ein 500tel davon ist dafür aber etwas zu wenig, allerdings haben die Götter im Falle ihrer Existenz sowieso scheisse gebaut, denn nur ein absolut paradisisch schönes und ewiges Leben für alle Kreaturen wäre wirklich perfekt gewesen!

Religionen, von welchen der Glaube an einen oder mehrere Götter verbreitet wird, gehören allesamt ausgerottet, vernichtet und zerstört! Sie treiben den Menschen in Wahnvorstellungen, sie führen zu Ausbeutung der "Schäfchen" und Streit zwischen unterschiedlichen geistigen Weltanschauungen, die in Wirklichkeit nichts als absurde Illusionen sind. Entweder eine Religion schafft es, ihren Gott oder ihre Götter naturwissenschaftlich zweifelsfrei zu beweisen oder sie hat nicht das geringste Existenzrecht!


Der Teufel ist eine Märchenfigur, das Resultat von zu Dämonen gemachten Möchtegern-Göttern feindlich gewordener Völker und eine Fehlinterpretation der Natur inkl. deren machmal lebensfeindlichen Erscheinungen!

Satanismus stellt die prinzipielle Verneinung von hirnverbranntem Gottesglauben aller Art dar, Teufelsanbetung ist der selbe Quatsch wie die religiöse Anbetung "richtiger" Götter und höchstens als Provokation gegenüber diversen Teufels-Bekämpfern von Nutzen.

Die Natur, die eigene Lebensgrundlage, die existenzielle Basis aus der man besteht und auf der sich das Leben abspielt - all das zu ehren macht Sinn, solange man dem eigenen Dasein einen Wert beimisst, aber das muss nicht in diffuse Anbetung von irgendwelchen selbst erfundenen Göttern ausarten. Deren Existenz beweisen wird sowieso nie ein Mensch schaffen und das Schweigen der Götter ist fast schon ein indirekter Beweis dass es sie nicht gibt, denn wenn der Mensch ihre Existenz nicht beweisen kann, dann können es höchstens die Götter selbst. Die Zustände auf Erden und was die Lage der Lebewesen betrifft beweist höchstens, dass Götter sadistische Scheusale oder Totalversager sind, es lässt kein Rückschlüsse auf ihre Existenz zu, sondern höchstens auf ihre "charakterliche und unprofessionelle Beschaffenheit".

Beim Thema Götter zeigt sich sehr deutlich, wie primitiv und egoistisch Menschen denken:

Um ihren eigenen Arsch zu retten, wollen sie sich bei selbst erfundenen oder bereits von irgend einer Religion fertig erfundenen und präsentierten Göttern einschleimen. Sie drehen sich dabei nur um ihr eigenes Wohl, denn wenn sie einen kleine Blick über den Tellerrand ihres jämmerlich selbstbetrügerischen Daseins werfen würden, dann müssten sie erkennen, dass aufgrund des allgemeinen Zustands der Welt und der Menschheit diese Götter entweder gar nicht existieren können, dass sie stinkend faul sind und auf die Not aller scheissen oder dass sie es gar sadistisch genießen, wenn Menschen leiden! Aber es kann ja nicht schaden, sich notfalls auch mit einem unfassbar grauenhaften "Fädenzieher" gut zu stellen, dadurch wird man evtl. von ihm verschont.

Der Mensch und seine Versuche, göttliche Gunst zu erlangen, was für eine jämmerliche Schmieren-Komödie voller Selbstbetrug und Fehlinterpretation der Lage. Aber statt fernsehen gab es früher ja nur komplizierte wissenschaftliche Bücher und billige Religion als Unterhaltungs-Programm, also kein Wunder, dass die ganze Erde davon so dermaßen verseucht wurde.

Das Bedürfnis bzw. Verlangen von Menschen nach "göttlicher" Hilfe und Geborgenheit repräsentiert das soziale Familien-Konzept bzw. "die kindliche Schutzsuche", stellt aber eine unzulässige Übertragung dieser Methode, welche die Überlebens-Chancen erhöht, auf eine völlig anders strukturierte Umwelt, dar. Je nach Land und Ort herrschen auch ganz andere Bedingungen, der Regengott wäre in der Wüste erwünscht und der Sonnengott am Polarkreis, umgekehrt wären es dämonische Mächte.

Götter, die glauben, dass sie die Menschheit verarschen könnten, können uns gestohlen bleiben. Sie hatten jetzt im Falle ihrer Existenz schon über 10.000 Jahre Zeit, sich endlich einmal blicken zu lassen und Rede und Antwort zu stehen, aber das war ja leider nicht der Fall. Also existieren sie entweder nicht oder sie sollen weiterhin in ihrem Versteck bleiben, weil es mit so einem asozialen Abschaum sowieso keinen Sinn mehr hätte, in Kontakt zu treten! Götter mögen das etwas anders sehen und andere Gründe ihres Verschwundenbleibens haben, aber das hilft doch der Menschheit nicht weiter!


zuletzt bearbeitet 14.04.2013 18:48 | nach oben springen

#2

RE: Das Natur-Anti-Natur Götter Konzept

in Mega-Post-Forum 14.04.2013 21:56
von RAFA | 1.174 Beiträge

Ich halte die Verwechslung der Natur mit Göttern bzw. der Entstehung des Seins mit dem Wirken irgendwelcher obskuren "Schöpfungs"-Götter für absolut indiskutabel.


www.RAFA.at - guckstu auch in meinen Blog: www.RAFAmania.de

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#3

RE: Das Natur-Anti-Natur Götter Konzept

in Mega-Post-Forum 17.04.2013 18:51
von Too Mega Therion | 53 Beiträge

In wiefern muss der Mensch mit seiner Kacke rumrennen? Einige deiner Fragen lassen sich wissenschaftlich ohne Gott oder Teufel erklären. Später wirst du reißerisch und plakativ. Es steckt viel wahres in deinem Text aber auch ein bisschen Schwachsinn. Z.B. ist ein Sonnengott in der wüste kein unerwünschter Gott. Ich erinnere da an Horus, das Licht und die Ordnung, der gegen Seth, die Finsternis und das Chaos, kämpft. Nach dieser These müssten sämtliche Wüstenvölker die Finsternis und die Inuit die Sonne anbeten. Leider ist das nicht so. Denn auf dem gesamten Planeten beten und beteten die Menschschon immer die Sonne als Heilsbringer und Lebensspender an. Naturreligionen waren und sind insgesamt harmloser als das Christentum. Denn die Größe und Beliebtheit einer Religion macht sie anfällig für kriminelle Energien. Mit deinem aus diesem Text sprühenden hass, stehst du irgendwie in der Vergangenheit. Heutzutage gehen die großen Religionen eher unter. Sie verlieren immer mehr an Respekt und Glaubwürdigkeit. Ein paar Islamnazis wollen das nicht wahrhaben. Ist ja auch verständlich. Was bleibt denen denn sonst? Verdorrte Felder und die frigide Muschi ihrer Cousine! Aber zurück zu deinem Thema! Der Mensch an sich hat ein ziemlich großes Gehirn und ob es einem dumm erscheint oder nicht, er stellt sich und anderen Fragen. Da kommt man beim denken unweigerlich irgendwann hin. Jetzt hat der frühe homo sapiens allerdings noch keine Forschungsgelder vom Ministerium für Naturwissenschaft bewilligt bekommen. Also muss er versuchen sich alles selbst zu erklären. So kommt er schließlich auf keinen grünen Zweig und behauptet es müsse jemanden geben der den Regen macht. Da der Regen von vollweit oben kommt und man diesen jemand nicht sieht, ist er unsichtbar und riesengroß. Nennen wir ihn Regengott.Bis dahin ist doch noch alles ok, oder? Jetzt hören davon noch mehr Leute und irgendwann glaubt der ganze Stamm dran. Es liegt nahe, dass wenn kein Regen mehr fällt, der Gott sauer sein muss oder auf was anderes bock hat. Hat er Hunger? Tieropfer? Will er ficken? Menschenopfer? Da wird's dann gefährlich, denn so kann man die bestrafen, die einem nicht zu Willen sein wollte. Da und genau nur da liegt der springende Hund begraben! Die Religion und ihre achso fantastische Geschichte, manche sind echt gut, sind gar nicht gefährlich. Es sind die Menschen, die eine Religion missbrauchen. Für Macht! Ich kenne auch keine Religion, die zb. einen Sturm-/ oder Donnergott verteufelt. Also naturreligion. Das Christentum verteufelt alles. Das ma klar. Egal ob katholisch oder evangnostisch! Es kommt immer darauf an, wie man etwas sagt. Wenn man möchte, dass sich etwas im Kopf seines gegenübers etwas tut. Einen Pfarrer zu beleidigen, bringt weniger als zu versuchen nett mit ihm zu reden. Es sind keine Feinde mehr, sondern Leute, Die einen anderen Weg gehen. Alles andere währe ein Schritt zurück Richtung Mittelalter und zur Inquisition. Als Satanist jemanden zu verteufeln ist irgendwie unlogisch, oder?

Also, ich meine es so:
Es ist falsch sämtliche Religionen als falsch zu deklarieren. Es sei denn, sie greifen in Wissenschaftliche Erkenntnisse ein. Ein paar Idioten tun das, ja, aber die stehen ziemlich alleine da. Insgesamt ist die Menschheit schon ziemlich aufgeklärt, hier in der westlichen Zivilisation. Die anderen rücken nach. Außer die Moslems. Da halte ich mich an den Codex: wer zurück bleibt, bleibt zurück.
Diese teufelsbilder gab es vor den Christen nicht und die Menschen hatten tatsächlich mehrere Altäre. Die guten Götter bekamen Getreide oder Wasser oder Brot und Wein. Die bösen mussten besänftigt werden, durch Tier oder menschenopfer. Das alles darf man nicht ausblenden. Versteh mich nicht falsch, ich halte Schöpfungsgeschichten für gute Geschichten. Aber auch nicht für mehr. Und herauszufinden woher wir kommen und wohin wir gehen, finden halt immernoch welche interessant.


DO, WHAT THOU WILT, SHALL BE THE WHOLE OF THE LAW!
LOVE IS THE LAW! LOVE UNDER WILL!!
EVERY WOMAN AND EVERY MAN IS A STAR!!!

zuletzt bearbeitet 17.04.2013 19:10 | nach oben springen

#4

RE: Das Natur-Anti-Natur Götter Konzept

in Mega-Post-Forum 10.08.2014 21:46
von Muab ibn Abu Fahmt | 209 Beiträge

Sehr geehrter Herr Satanslaughter,

zunächst einmal möchte ich Ihnen sagen, dass ich mir die Mühe gemacht habe Ihren Beitrag zu lesen und traurig feststellen muss, dass Sie ein sehr christlich, archetypisches Verständnis von der Welt vorweisen. Es scheinen überdies einige Verwirrungen aus dem großen Buch der Lüge in ihren neuronalen Schaltbahnen für extatische, schon fast psychodelisch anmutende Begeisterungen zu sorgen.

Sie fragen in diesem Forum danach wie man sich die Erschaffung der Welt vorstellen muss. Nun meiner Erfahrung nach sind viele Leser hier noch in der Schule oder scheinen derartig gebildet zu sein, dass es mir schwer fällt ihnen einen Realschulabschluss zuzubilligen.
Sicherlich trägt das dazu bei, dass es sich hierbei um einen wirklich schlechten Ort für eine deartige Frage handelt.

Weil ich stolzer Besitzer akademischer Hochschulbildung und auch sonst recht belesen bin möchte ich es jedoch wagen ihre Frage kurz zu beleuchten.

Es wird angenommen, dass vor etlichen Milliarden Jahren ein riesiger "Knall" alles was wir heute sehen (einschließlich Raum und Zeit) erschaffen hat. Dies ist lange eine relativ dürftige Erklärung gewesen. Immerhin stellt sich sofort die Frage, was war davor ?
Weil die Menschheit heute aber so schlau ist wie nie zuvor haben schlaue Köpfe aber bereits etliche, diese Frage auflösende Erklärungsmodelle geliefert.
Wenn Sie sich wirklich für diese Fragen interessieren würde ich Ihnen empfehlen einmal "Stephen Hawkins- Das Universum in der Nussschale" zu lesen.
Daneben sind die heute sehr aktuellen neuen Erklräungsmodelle aus der Quantenphysik überproportional intressant.
Eine Theorie, welche ich besonders spannend finde definiert im Raum "hinter den Universen" zwei riesige vibrierende Membranen. Diese sollen immer wenn sie aufeinander treffen eine Art "Urknall" und damit ein neues Universum erschaffen. Demnach ist unser Universum eine Art Blase in einem bisher nicht weiter bestimmbaren Raum inmitten von vielen.
Es ist wirklich ein tolles Thema.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Beantwortung der Frage und gute Besserung bezüglich der ganzen christlichen Verwirrungen,

Mus'ab

PS: Ich muss meinen Vorredner leider an Dieser Stelle, kraft meines Amtes als diskordianischer Papst, einmal für seine sehr schlechten, ägyptologischen Sachkenntnisse rügen.


Oh heiliges Chao ! Gesegnet sei jede Verwirrung ! HEIL EIRS HEIL HEIL DISCORDIA

zuletzt bearbeitet 10.08.2014 21:50 | nach oben springen

#5

RE: Das Natur-Anti-Natur Götter Konzept

in Mega-Post-Forum 15.08.2014 15:43
von Ophelia Mantis | 121 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag RE: Schwarze Messen
Sicherlich trägt das dazu bei, dass es sich hierbei um einen wirklich schlechten Ort für eine deartige Frage handelt.

Weil ich stolzer Besitzer akademischer Hochschulbildung und auch sonst recht belesen bin möchte ich es jedoch wagen ihre Frage kurz zu beleuchten.


Ich vermute mal, du verwechselst Bildung mit Intelligenz, kann das sein?

Als wenn ausgerechnet staatliche System- und Schulbildung etwas über die Kompetenz bezüglich der Beantwortung von Weltanschauungsfragen aussagen würde.

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#6

RE: Das Natur-Anti-Natur Götter Konzept

in Mega-Post-Forum 19.08.2014 16:08
von Amalia LeFay | 13 Beiträge

Zitat von Muab ibn Abu Fahmt im Beitrag #4

Weil die Menschheit heute aber so schlau ist wie nie zuvor haben schlaue Köpfe aber bereits.


Na klar, deswegen haben wir auch eine Angeka Merkel als Kanzlerin. Sich als bundesdeutsches Steuervieh melken zu lassen, ist auch ein untrügliches Zeichen von Intelligenz, genauso wie unreflektiert vor sich hin zu glauben, weil angesehene Autoritäten es ja schließlich wissen müssen.


zuletzt bearbeitet 20.08.2014 19:05 | nach oben springen

#7

RE: Das Natur-Anti-Natur Götter Konzept

in Mega-Post-Forum 19.08.2014 19:28
von Ophelia Mantis | 121 Beiträge

Mensch Amalia, irgendwie bist du mir sympathisch. *gg*

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