#16

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 16.11.2014 20:24
von Ratonhnhaké:ton | 7 Beiträge

Auch wenn dieser Thread schon etwas in die Jahre gekommen ist, so möchte ich doch noch meinen Senf dazu geben! =D

Ein Professor an meiner ehemaligen Universität gab, (es sei erwähnt, dass es während einer Maschinenbau-Elemente-Vorlesung war xD) einen interessanten Impuls zu dieser komplizierten Thematik.

Mal davon abgesehen, dass ein Leben nach dem Tod mit meinem Wissen in der Biochemie unvereinbar ist, möchte ich auf etwas hinweisen: Fast jede (Welt-)religion stellt ein Leben nach dem Tod in Aussicht. Abgesehen von den Reinkarnationsglauben der östlichen Religionen, ist das ewige Leben ein wünschenswerter Zustand.

Doch bedenkt folgendes: Kann man es nicht auch als Qual ansehen, dass dem eigenen Bewusstsein kein Ende gesetzt wird? 'Verdammt' dazu in alle Ewigkeit leben zu müssen? Kein 'Feierabend'. Ich persönlich finde die Vorstellung, dass nach einem glücklichen Leben eine ewige Ruhe ansteht sehr beruhigend.

Wie denkt ihr darüber?

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#17

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 16.11.2014 20:47
von RAFA | 1.180 Beiträge

äh ... außer die Depperle von Christentum und Islam stellen sich die Gläubigen das Weiterleben nach dem Tod auch eher NICHT "biochemisch" vor. Auf keinen Fall wollte ich nach dem Tod körperlich weiterleben, nicht im schönsten Körper der Welt, aber so ein Leben als reines Bewusstsein bzw. als Geist fänd ich schon SEHR interessant.

Das ist auch "technisch" gar nicht so obskur, denn wer will denn dogmatisch festlegen, dass meine Software NUR auf diesem Körper laufen könnte und nicht auch auf irgendeinem anderen Medium?


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#18

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 17.11.2014 18:17
von Ratonhnhaké:ton | 7 Beiträge

Zitat
[... ]aber so ein Leben als reines Bewusstsein bzw. als Geist fänd ich schon SEHR interessant.



Interessant wäre es doch allemal. Aber für mich ist die Vorstellung einer rein geistigen Existenz sehr schwer zu greifen.

Ich sehe das eher so: Wie alles andere Irdische haben wir Menschen ein Verfallsdatum und danach ist Sense... Nicht dass das irgendwie negativ zu bewerten ist, oder so, denn ich finde die Aussicht auf eine ewige Ruhe, also sprich kein Stress, kein Schmerz, kein Leid mehr, durchaus erstrebenswert.

Letztendlich kann man die Frage, ob es noch ''etwas'' nach dem Tod gibt für uns, nur dann beantworten, wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat.
Und dazu fehlen uns leider die Augenzeugen =D

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#19

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 26.11.2014 18:40
von Baeretta | 151 Beiträge

Zitat von RAFA im Beitrag #15

Schmerzlicherweise muss ich zugeben, dass Altern und Sterben vielleicht doch recht sinnvolle Dinge sind . Die Frage ist nur, ob danach noch irgendwas davon übrig bleibt, was das Ergebnis wäre, das Meisterwerk sozusagen? Wenn mit dem Tod dann alles vorbei ist, ist es ja eigentlich auch schon egal, ob meine Persönlichkeit "vollkommen" ist oder unreif , dann ist ja eigentlich ALLES egal. Wenn aber danach noch irgendetwas bleibt, dann ist es überaus wichtig, was meine Persönlichkeit geworden ist. Sie würde das nicht werden, sähe sie nicht im Tod das Ende und hätte davor Angst.


Für mich ist es eher unerheblich, ob etwas bleibt oder nicht, weil Weiterentwicklung und Bildung nicht einem Endzweck dienen (Vollkommenheit), den es so nicht geben kann, sondern Selbstzweck sind. Sich weiterzuentwickeln ist für sich sinnvoll. Wenn das Leben unsere Existenzen wieder vernichtete und wir längst gestorben sein werden, wenn dieses Forum kein Mensch mehr kennt, sie niemand mehr an ihrgend etwas daraus erinnert, selbst unsere Namen restlos vergessen sind, war dann unser begrenztes Leben nicht dennoch sinnvoll? Ich denke, dass ja. Viel wichtiger als ein Leben nach dem Tod, das ich mir nicht wünsche, ist ein Leben vor dem Tod, und damit verbunden die Weitergabe des Lebens an Nachkommen. Im Zusammenhang damit ist für mich antisoziales Verhalten, das manche mit Satanismus verwechseln, hinfällig.




Wer nichts weiß, muss alles glauben.

zuletzt bearbeitet 26.11.2014 18:52 | nach oben springen

#20

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 26.11.2014 21:05
von RAFA | 1.180 Beiträge

Es kommt halt drauf an, was man unter "Sinn" versteht.

Also ich vertrete ja SCHON die "antisoziale" Position, weil was - außer mir selbst - sollte denn für mich wichtig sein? Wenn ICH es nicht genießen kann oder sogar gar nicht mehr weiß (weil ich tot bin und ohne Bewusstsein), dann kann es mir doch rundum gestohlen bleiben?!

Ich fände Sterben und Totsein gar nicht schlimm, vorausgesetzt, man käme vielleicht irgendwann wieder auf die Welt. Dann wäre das nichts anderes als Schlafen, fände ich voll ok!

Aber Dinge, von denen ich weiß, dass ich sie NIE wieder wiederholen kann, die will ich lieber gar nicht erst haben. Ich finde sie nicht nur wertlos, sondern auch Leid bringend, weil sie hinterlassen doch nichts als unerfüllbare Sehnsucht nach ihnen. Da ist es besser, ich hätte es nie gekannt/gewusst.

Aber wie du schon sagst: Entwicklung ist Selbstzweck. Es ist nichts Gewolltes, was man (mit einem Ziel) plant, sondern es bricht mit Macht aus einem heraus, ob man will oder nicht.


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#21

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 18.12.2014 16:43
von BlackSolution | 24 Beiträge

Ich als Agnostiker würde mal sagen dass ALLES Ungewiss ist. Es könnte theoretisch sein, dass es nach dem Tode etwas gibt, aber es ist höchstwahrscheinlich eher so - dass dann alles vorbei ist.
In welchem Punkt ich RAFA überhaupt nicht zustimme ist das mit dem Altern: Man ist nie zu alt zum Feiern. Das "Feier-Gen" steckt im Menschen einfach drin, und ist unabhängig vom Alter. Die Feierart und Qualität ändert sich eben, aber der Wunsch danach bleibt bestehen.

Eins ist sicher: Wir wissen gar nichts über unsere Existenz.

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#22

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 19.12.2014 08:40
von Hannibal | 17 Beiträge

Was man Seele nennt kann schon zu Lebzeiten den Körper verlassen. Das kann man erleben, aber kaum beweisen. Darum nehm ich an, dass es in irgendeiner Weise nach dem Tod weitergeht. Aber die populären Vorstellungen darüber sind sicher nicht ernstzunehmen. Ich denke, das Ichbewußtsein entsteht erst durch die Verbindung mit dem Körper. (so sieht das auch die indische Philosophie, meint damit allerdings den feinstofflichen Körper, der aus Nadis und Chakren besteht). Was aber ein Bewußtsein ohne Ichbewußtsein sein soll, wie es sich selbst erlebt, kann ich mir auch nicht vorstellen.
Die Idee einer Vergeltung nach dem Tod haben erst die Weltreligionen aufgebracht. Vorher gab es das nicht (außer bei den Ägyptern). Weiß nicht, was davon zu halten ist.

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#23

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 19.12.2014 08:43
von Hannibal | 17 Beiträge

Aber Dinge, von denen ich weiß, dass ich sie NIE wieder wiederholen kann, die will ich lieber gar nicht erst haben. Ich finde sie nicht nur wertlos, sondern auch Leid bringend, weil sie hinterlassen doch nichts als unerfüllbare Sehnsucht nach ihnen. Schreibt Rafa

Aber die Dinge die man nie wiederholen kann sind doch die Sternstunden des Lebens!


zuletzt bearbeitet 19.12.2014 08:51 | nach oben springen

#24

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 19.12.2014 09:40
von BlackSolution | 24 Beiträge

Ja da gebe ich Dir Recht. Es gibt Dinge die sich gerade in ihrer Wiederholung sehr gut anfühlen. Grundsätzlich hätte ich nichts dagegen einzuwenden - ewig zu leben. Wieso denn auch ? Man sollte sich ein ewiges Leben nicht unter den begrenzten Möglichkeiten vorstellen, denn bei einem ewigen Leben würden sich auch viele Grundregeln der Natur und Einstellungen im Geist der Menschen anpassen. Da der Mensch immer dazu lernen kann, und ein ewig wandelbares Wesen sein könnte, wäre auch die Tatsache dass etwas langweilig wird denkbar hinfällig. Die einzige Gefahr eines ewigen Lebens sehe ich in der Angst vor Krankheiten und Unfällen, denn man hätte in der Tat mehr zu verlieren als bei einem relativ kurzen Leben...

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#25

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 20.12.2014 00:00
von RAFA | 1.180 Beiträge

Zitat
Was aber ein Bewußtsein ohne Ichbewußtsein sein soll, wie es sich selbst erlebt, kann ich mir auch nicht vorstellen.


Definitiv ist es ja so, dass unser Bewusstsein ein Produkt des Gehirns ist. Mag vielleicht irgendein ewiges Ich oder eine Seele in irgendeinem Jenseits- oder Zwischenreich existieren, das sich "nur" durch unser Bewusstsein im Diesseits bewusst macht... aber was nützt mir diese ewige Existenz, wenn sie mir NICHT bewusst ist?

Es fängt doch schon an mit dem Schlaf und den Träumen: Im Traum ist man sich zwar gelegentlich seines Seins bewusst, meistens aber NICHT. Was nützt mir aber mein Sein, wenn ich mir dessen NICHT bewusst bin?

Im Schlaf macht mir das Nichtbewusstsein nichts aus, weil ich wache ja danach wieder auf. Was aber ist mit dem Todes"schlaf", aus dem man definitiv NICHT mehr aufwacht?

Dass ich mir im Schlaf zeitweise meines Seins nicht bewusst bin, ist ein eindeutiges Indiz, dass das Bewusstsein ein Produkt meines materiellen Gehirns ist. Ich gehe deswegen davon aus, dass nach dem Tod Schluss ist mit dem Gehirn und dem Bewusstsein. Nun mag ich dann ja als irgendein "unbewusstes Sein" noch weiter existent sein, aber was habe ich davon?

Zitat von Hannibal
Aber die Dinge die man nie wiederholen kann sind doch die Sternstunden des Lebens!


Was nützt mir die schönste Sternstunde, wenn sie definitiv für immer und alle Zeiten verloren ist und ich sie nie nie nie wieder haben kann? Sie hinterlässt doch nur ewiges Leid und ewige Trauer um sie, dass es besser ist, man hätte sie nie gekannt.


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#26

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 20.12.2014 13:05
von Hannibal | 17 Beiträge

Ob das Bewußtsein eine Funktion des Gehirns ist oder das Gehirn sowie der Rest der wahrgenommenen Wirklichkeit eine Funktion des Bewußtseins ist alles andere als abgemacht. Was dir plausibler erscheint hängt von den Erfahrungen ab, die du gemacht hast. Wenn man darüber nachdenkt kann einem schwindlig werden.

"Was nützt es mir?" ist das dein Ernst?

Ich weiß, Satanisten schätzen ihr Ego hoch. Daran ist an sich nichts auszusetzen, die Gefahr besteht aber, es gerade dadurch an der kurzen Leine zu halten..

Bewußt träumen kann man auch lernen. Ist geil und offenbar keine Hexerei, hat bei mir aber nur ein einziges Mal geklappt.

Und über die Sternstunden habe ich auch noch was nerviges parat Bei mir wars zumindest so: die größten Enttäuschungen hab ich erlebt, indem ich versucht habe, das Schöne in meinem Leben festzuhalten, eben seine Wiederholbarkeit zu sichern. Laß die Sterne ziehen, dann besteht die Chance, dass sie neue Sterne gebähren.

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#27

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 21.12.2014 01:43
von RAFA | 1.180 Beiträge

Das mit dem Träumen habe ich nur deswegen genannt, weil es eben ein Beweis ist, dass das ganze Bewusstsein vom Gehirn abhängt: Wenn das Gehirn auf Standby schaltet und (im Schlaf) nicht arbeitet, ist auch kein Bewusstsein da. Wenn es wenigstens ein bisschen arbeitet, dann träumt man wenigstens was. Meistens ist es wirr und wenig qualitativ an Bewusstsein, was man träumt.

Natürlich kann man auch klarträumen oder bewusst träumen und alles mögliche. Tatsache ist aber, dass man die meiste Zeit im Schlaf einfach nichts weiß bzw. dass einem nichts bewusst ist.

Das ist weiters nicht schlimm, weil man wacht ja wieder auf und dann klappt das mit dem Bewusstsein auch wieder und man ist wieder da.

Wenn man aber TOT ist, ist es aus mit dem Bewusstsein. Das Gehirn stellt seine Tätigkeit (die Erzeugung von Bewusstsein) komplett ein und man ist sich der Dinge eben dann NICHT mehr bewusst.

Vielleicht gibt es ja trotzdem eine Existent, aber dann trifft meine Frage: Was nützt sie mir, wenn ich mir ihrer nicht bewusst bin?

> "Was nützt es mir?" ist das dein Ernst?

natürlich!

Das einzige, was mich am Leben bzw. am Tod interessiert ist, dass ich LEBE und dass ich agieren kann, meine Handlungen entscheiden kann und mich selbst realisieren kann. Was sollte mich sonst interessieren? Wenn ICH nicht mehr agieren kann, nicht mehr entscheiden kann, mich nicht mehr realisieren kann und mir meiner nicht bewusst bin, dann braucht es mich - aus meiner Perspektive - auch nicht mehr geben, weil das ist doch für mich komplett sinnfrei.

> Schöne in meinem Leben festzuhalten, eben seine Wiederholbarkeit zu sichern.

Ich muss nicht unbedingt Dinge in meinem Leben festhalten. Aber es hat für mich einfach keinerlei Sinn, etwas zu tun/erleben, wenn das nicht mindestens so ähnlich wiederholbar ist. Zumindestens möchte ich diese Möglichkeit offen haben, es zu wiederholen.

Drum find ich z.B. auch den letzten Tag des Urlaubs fürchterlich ätzend, einfach weil es der letzte Tag ist und ab morgen ist es vorbei damit. Leider kann man den letzten Urlaubstag nicht herschenken, weil irgendein Tag ist definitiv der letzte. Aber mir ist der 1. Arbeitstag echt lieber als der letzte Urlaubstag. Ich mag auch den Montag lieber als den Sonntag, weil Sonntag ist einfach grässlich, wenn morgen wieder Montag ist - da brauch ich nämlich heut gar nix mehr anfangen.
Dabei ist das alles nicht schlimm, weil nächste Woche ist ja wieder Wochenende und ein paar Wochen ist ja wieder Urlaub...

Aber wenn ich wüsst, dass heut mein letzter Tag ist und ich morgen sterbe, würde ich lieber gleich heute sterben wollen, weil dieser letzte Tag noch schlimmer ist als das Aus, find ich.

Was ich auch ganz schrecklich finde, ist Henkersmahlzeit: Ich tät keinen Bissen runter kriegen, selbst wenns das Feinste wär, was es so gibt.

Naja, das macht halt alles für mich keinen Sinn, wenn es ein Ende hat. Drum hedoniere ich auch bloß planlos in der Gegend rum, weil was soll ich denn schon groß anfangen, wenn es eh mal zu Ende geht?

Das Einzige, was im Leben für mich Sinn macht ist, eine Möglichkeit zu finden, auch NACH dem Tod noch irgendwie zu leben - und wiederum DAS ist der Grund, warum ich mich mit Religion beschäftige.


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zuletzt bearbeitet 21.12.2014 01:44 | nach oben springen

#28

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 21.12.2014 12:49
von Hannibal | 17 Beiträge

Es gibt auch die Ansicht - das ist wieder indische Tradition - daß man im Schlaf niemals unbewußt ist, auch nicht in den taumlosen Phasen, sondern sich nachher nur nicht erinnern kann, weil das Alltagsbewußtsein von den Erlebnissen im Schlaf so verschieden ist, daß es nichts damit anfangen kann. Im Yoga z. B. geht es gerade darum, eine Kontinuität des Bewußtseins zu erreichen, zwischen Wachen und Schlafen, aber zugleich zwischen Leben und Tod. Das wäre ja gerade das, was du anstrebst, zumindest nach deinem letzten Satz. Im Yoga darf allerdings gerade das nicht angestrebt werden, es stellt sich vielmehr als Nebenprodukt ein, wenn man - das ist das Paradoxe daran - geschafft hat, gerade darauf zu verzichten. Irgendetwas muß sterben, und das ist gerade das, was uns am liebsten ist.

Hmm...klingt nach RHP, nicht wahr?


zuletzt bearbeitet 21.12.2014 12:52 | nach oben springen

#29

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 21.12.2014 18:53
von Ophelia Mantis | 121 Beiträge

Interessant finde ich Forschungen und Studien, wo ehemals klinisch Tote über außerkörperliche Erfahrungen berichten. Sie können teilweise minutiös schildern, was in besagter Zeit vor sich ging, obwohl sie bereits klinisch tot waren. Ich las sogar mal von Fällen, wo die besagten Personen blind waren und trotzdem sämtliche Vorgänge während ihres vermeintlichen Todes schilderten, was sie nicht einmal im Wachzustand aufgrund ihrer Blindheit hätten tun können.

Es gibt dazu eine gute Studie, die von Wissenschaftlern der University of Southampton durchgeführt wurde. Diese Studie wurde dann in der Fachzeitschrift "Resuscitation" veröffentlicht.


http://www.sciencedaily.com/releases/201...41007092108.htm

http://www.independent.co.uk/news/scienc...al-9780195.html


zuletzt bearbeitet 21.12.2014 19:05 | nach oben springen

#30

RE: Ewiges Leben?

in allgemeine, religiöse Themen 21.12.2014 22:32
von RAFA | 1.180 Beiträge

Zitat
sondern sich nachher nur nicht erinnern kann


Das stimmt aber offenbar nicht, denn gerade aus dem Grund, weil ich eben auch ausgiebige Schlaf-Wach-Zwischenphasen praktiziere, um in meine Träume zu schauen, weiß ich, dass einem in der ganzen Nacht verdammt wenig bewusst ist. Bei mir ist das so, dass ich in der Einschlafphase sehr oft anknüpfe an das, was ich in der Nacht vorher noch als Letztes geträumt habe und es mir dann auch ganz deutlich wieder einfällt - während ich es den ganzen Tag über vergessen hatte. Also im Traum IST schon ein Bewusstsein, aber es ist sehr sehr wenig, was da passiert im Zeitraum der Nacht. Darum hänge ich da mehr der offiziellen Wissenschaft an, die ja postuliert, dass man in den REM-Phasen träumt (bewusst ist) und in den anderen Phasen eben NICHT. Das haut nämlich dann auch hin, denn meine Träume füllen wohl ein paar REM-Phasen aus, aber mit Sicherheit nicht die ganze Nacht. Der Rest der Nacht ist man also auf (relativ) null bezüglich des Bewusstseins.

Dass man sich in den REM-Phasen mancher Traumdinge bewusst ist, liegt klar an der Tätigkeit des Gehirns - das in der Phase halt wieder so weit hochgefahren ist, dass es aktiv genug ist, um etwas bewusst zu machen.

Das heißt: Wenn das Gehirn NICHT aktiv ist (weil es z.B. tot ist), dann wird auch nichts bewusst gemacht.

Zitat
Hmm...klingt nach RHP, nicht wahr?


Klingt nacht esoterischem Quatsch, sorry.

Die Inder können mir viel erzählen, wenn der Tag lang ist, aber ich will entweder empirische Beweise oder logische Herleitungen.

Zitat
Sie können teilweise minutiös schildern, was in besagter Zeit vor sich ging, obwohl sie bereits klinisch tot waren


Sie MEINEN, das schildern zu können. Es laufen auch aktuell Versuche in den Krankenhäusern mit irgendwelchen Bildern, die die dann beschreiben können sollen. Da ich noch nichts weiters davon gehört habe, scheint der Versuch noch keine sinnvollen Ergebnisse gebracht zu haben.

Die Neurologie hat ja auch gute Erklärungen für die Nahtoterlebnisse und so lange die Versuche noch keine positiven Ergebnisse liefern, glaube ich mal lieber der Neurologie.


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