#1

Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 13.02.2012 21:16
von RickChair | 65 Beiträge

Als Außenstehender habe ich den Eindruck, dass ein gewisses Maß an Elitarismus häufig ein Merkmal in wie auch immer gearteten "satanistischen" Philosophien zu sein scheint. Jedenfalls stellte sich mir das eigentlich stets so dar, wenn ich mit jemandem darüber sprach, der sich diesem philosophischen Spektrum zuordnete. Täuscht mich dieser Eindruck?
Und: Wie seht ihr das?


"Es lohnt nicht die Mühe sich zu töten, denn man tötet sich immer zu spät."
- E. M. Cioran

nach oben springen

#2

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 13.02.2012 21:24
von Xarvic | 533 Beiträge

Zitat von SK
Wenn die Stärke des Satanismus sich darin äußert, dass er die tatsächlichen Motive des Christentums hinter der plakativ gezeichneten Kulisse verkennt, nämlich Macht ausschließlich an eine erwählte Elite zu verteilen, dann ist das meiner Meinung nach Ohnmacht, weil nicht begriffen wird, was eigentlich offensichtlich ist: Das Christentum hat de facto die Macht, die sich Satanisten in aller Regel nur erträumen. Christen hatten in der Geschichte NIE ein Problem damit, ihre Position gegen Andersdenkende mit GEWALT (!!!) zu verteidigen, folglich betrieben und betreiben sie Machtmißbrauch, während gewisse Satanisten irgendwo in den Knast wandern, weil sie auf Friedhöfen den Mond angeheult haben.

Natürlich wird das auf der Plakatwand der christlichen Eigenwerbung in weitaus schöneren Farben gezeichnet, aber tatsächlich kenne ich persönlich nicht einen Eckpfeiler der Geschichte bzw. einen Christen, bei denen es NICHT um die Unterdrückung anderer Menschen, Gedanken oder Perspektiven gegangen wäre. Das mag im Einzelfall mit Schleifchen hübsch verpackt (also eher subtil) sein, aber fühlst Du den Herrschaften an der richtigen Stelle auf den Zahn, outen die sich in aller Regel sehr schnell als Egomanen. Denn Glaube bedingt die Unsicherheit, in einer unbegreiflichen Existenz an der Sinnlosigkeit des Seins zu verzweifeln, folglich darf es keine Andersdenkenden geben, denn der EINE Glaube MUSS der absolut wahre sein.
Warum? Wenn er es nicht wäre, ginge die autosuggerierte Sicherheit baden, denn wenn da mehrere potentielle Wahrheiten und/oder Relationen bzw. Unsicherheiten wären, kann es nicht die eine Wahrheit geben, die jede monotheistische Religion für sich beansprucht.
Während Du über Macht redest, wird sie von den Funktionären hinter den Weltreligionen ausgeübt, täglich, stündlich, auch mit Konsequenzen für Dein Leben. Denn auch vor Dir (und mir) macht der Machtanspruch nicht Halt.

Wenn ein Christ von Gott redet, spricht er indirekt von sich selbst, denn das was sein Gott alles kann, will auch er im tiefsten Unterbewussten können und sein. Unsterblichkeit ist da nur der Beginn. Im Angesicht des alltäglichen Todes ist aber offenkundig, dass wir hier selbst bei allerkrassester Frömmelei nicht vom Planeten "entrückt" werden (O-Ton: AT-Standardübersetzungen), folglich klammert man sich daran, dass man nach dem Tod gleich mal in die Ewigkeit eingeht und neben unzählbaren Billionen bereits abgekackter Seelen vor Gottes imaginärem Thron katzbuckelt.
Und noch schlimmer wird es, wenn die Christen insgeheim eigentlich wissen oder wenigstens ahnen, dass das völliger Blödsinn ist, denn dann hast Du jene Christen, die in einer relativen Machtposition genau das tun, wovon der hedonistisch verblendete und sozialdarwinistisch indoktrinierte Flügel des Satanismus nur schwafeln kann, nämlich sich einfach nehmen, was sie wollen. Und mit der adäquaten Lobby kommt ihnen da auch keiner in die Quere. Denn wer steht öffentlich in der Kritik, Christen oder Satanisten? Oder was denkst Du, was die Herren Ackermann oder Hartz gemäß ihrem Bekenntnis sind?

Machen wir uns nichts vor: Wenn unser Naturell ist, sich rücksichtslos alles zu nehmen, sitzen wir ganz tief in der Scheisse, denn unsere Lebensgrundlage erlaubt uns nun einmal nur ein gewisses Maß an "Jugendsünden", bevor die Ressourcen dahin gehen. Und siehe da, in EXAKT dieser Situation sind wir aktuell ja auch. Und nun frage Dich bitte mal, wer da wohl auf globaler Ebene tatsächlich seine Machtposition ausgespielt hat, Satanisten wohl eher weniger.

Sorry, aber wenn ich diese Glorifizierung von Egoismus und Hedonismus nur lese, kommt mir mittlerweile das alkoholfreie Krombacher hoch, weil es schlicht Autosuggestion ist. Das ist keineswegs persönlich gemeint (Prösterchen), aber eventuell ergeben einige meiner Aussagen auch für Dich irgendwie Sinn.



Aus diesem Thread. Elitarismus ist die Überlegenheit einer Gruppe, ähnlich dem Chauvinismus. Das setzt Relation zu anderen voraus, im Falle der Menschheit ist es mMn suboptimal, Seinesgleichen wie Dreck zu behandeln, auch wenn man mit ihnen unzufrieden ist.


uɐɯ puıןq ɐ ɹɐǝɥ uɐɔ ǝuoou

nach oben springen

#3

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 13.02.2012 21:54
von RickChair | 65 Beiträge

Demnach besteht für dich also kein Zusammenhang zwischen Elitarismus und Satanismus?


"Es lohnt nicht die Mühe sich zu töten, denn man tötet sich immer zu spät."
- E. M. Cioran

nach oben springen

#4

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 13.02.2012 22:00
von Xarvic | 533 Beiträge

Satanismus hat als LHP eine Gemeinsamkeit mit dem Zen-Buddhismus und zwar dass sich die Bezeichnung als völlig irrelevant und teilweise sogar nachteilig für das Verständnis anderer erweist und somit weggelassen wird. Somit ist ein "echter" Satanist einer, der sich nicht so nennt bzw. nicht auf diese Bezeichnung pocht, weil er eben verstanden hat, was eine Bezeichnung ist und wie unwichtig sie letztlich ist.

Wenn du allerdings den "Mainstream" bzw. dessen Verständnis vom Satanismus nimmst, dann wirst du sicher Zusammenhänge konstruieren können. Hier will ich ein wenig Nietzsche spielen und behaupten, dass diese Zusammenhänge in erster Linie nur gedacht werden, ebenso wie Kausalität oder Zeit. Existieren, in diesem Sinne, tut nichts davon, es ist nur eine funktionale Konstruktion in den Köpfen der Leute, die "fälschlicher Weise" mit der Wirklichkeit selbst verwechselt wird. Auch "Wirklichkeit" soll hier nicht als absolut wahrer Begriff gewertet werden, sondern nur als Begriff.

Ich persönlich bevorzuge, Satanismus, wie ich ihn verstehe, nicht auf Elitarismus auszurichten.


uɐɯ puıןq ɐ ɹɐǝɥ uɐɔ ǝuoou

nach oben springen

#5

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 13.02.2012 22:15
von Goyhem | 62 Beiträge

Wenn man Satanismus elitaristisch betrachtet, dann setzt man sich als Satanist in Relation zu anderen und da liegt für mich schon der Hund begraben. Ich zumindest möchte mich doch genau davon gesund distanzieren. Warum sollte ich mich, beziehungsweise meinen biologischen Körper, von anderen künstlich separieren, was in meinen Augen ein Rückschritt wär, als zu lernen ,viel mehr auf andere einzugehen und sich besser in sie hinein zu versetzen? Damit erübrigt sich auch die nächste Frage, die man stellen könnte, ob man dies nicht eher nutze, um sich einen Vorteil zu verschaffen, da dies wieder ein sozialer Rückschritt wär. Denn auf Dauer kann so keine Gemeinschaft funktionieren. Das beweist unser System ja immer wieder, dass dieses ungesunde, rücksichtslose Konkurrenz- und Egoverhalten nicht einer gut funktionierenden Population zuträglich ist...

nach oben springen

#6

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 14.02.2012 02:02
von System-Karzinom (gelöscht)
avatar

Goyhem hat es bereits sehr treffend auf den Punkt gebracht: Betrachtet ein Satanist seine Position als elitär, so hat er diese Position erst konstruiert, indem er sich in unmittelbare Relation zu anderen setzt. Denkt man sich das als Pyramide, stünde er also auf irgendeiner der Stufen, wäre von daher Teil des Systems, aus dem er auszubrechen wollen vorgibt. Insofern wäre eine Position im System sinnlos, wenn man im Sinne einiger LHP-Ideen über sich selbst UND das jeweilige System hinaus wachsen will. Das bedeutet eben NICHT zwingend, sich über andere in der Weise zu erheben, dass man sie unterdrücken möchte, was in der Regel im größeren gesellschaftlichen Kontext ohnehin nicht funktionieren könnte, sondern Grenzen der eigenen Wahrnehmung als solche zu identifizieren, zu falsifizieren, um dann in eine Grenzenlosigkeit der Wahrnehmung aufzubrechen, also keinerlei eigene oder fremde Bevormundung zu akzeptieren. Das Denken und forschen in ungedachte Eventualitäten also, wobei die Relation zu anderen obsolet ist, denn die Annahme, man müsse etwas haben oder machen, was ein anderer hat oder macht, ist bereits Begrenzung des eigenen Horizonts.

Aus diesem Grund ist es auch in erster Linie der strikt sozialdarwinistisch geprägte Flügel des atheistischen Satanismus, der derartige Positionierungen vornimmt, eben weil atheistische Strömungen IMMER in Relation zur theistischen Alternative ihre Funktionalität erhalten. Ansonsten findet man dieses Konzept des Elitarismus häufig im Jugendsatanismus als Teil der Individuation bzw. Sekundärsozialisation, von daher sind wir wohl alle einmal in dieser Phase gewesen, denn Selbstfindung beginnt mit der Separation von anderen. Auch ich selbst, ca. bis Mitte 20, als ich ebenfalls noch den Fehler gemacht habe, mich unbewusst in Relation zu anderen zu setzen.




Befreiungsschlag-Netzpräsenz

nach oben springen

#7

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 14.02.2012 02:35
von Goyhem | 62 Beiträge

Dank populistischer Medien ist dieser Flügel wohl das, was die Leute noch am ehesten unter Satanismus verstehen, wenn sie nicht gleich an blutige Rituale mit kleinen Katzen oder Kindern denken. Es ist eine Frage, ob man sich damit begnügt, oder tiefer forscht. Es ist eine Frage, ob man sich als Satanist tituliert und sich fast ausschließlich in diesem Literaturspektrum beliest und sich damit freiwillig in eine Schublade schiebt, bei der man es auch gleich hätte lassen können, oder ob man sein Augenmerk nicht auf den Satanismus als konstruiertes Weltbild, sondern auf das weite Spektrum an Erfahrung, Informationen und Erkenntnisse richtet. (Was für ein Satz...)
Der Mainstream-Satanismus a lá LaVey zum Beispiel ist Hauptvertreter dieses egozentrierten, materialistischen, atheistischen und gesellschaftlich orientierten Satanismus. Wenn man sich dessen Literatur ansieht, versteht man auch, warum sich die meisten Leute dies als Vorzeiger aussuchen: Es verstehen selbst Hilfsschüler und die Ideologie gleicht sich der Konsumgesellschaft perfekt an. Also, kauf ich mir demnächst einen fetten Porsche und sitz in der Chefetage (natürlich nur dank erfolgreicher Evokationen im Ritualraum und Befolgen der Tipps aus der Satanischen Hexe) und schwupps bin ich ein gesellschaftskonformer Lavey-Satanist.


zuletzt bearbeitet 14.02.2012 02:35 | nach oben springen

#8

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 14.02.2012 03:06
von System-Karzinom (gelöscht)
avatar

Zitat von Goyhem
Der Mainstream-Satanismus a lá LaVey zum Beispiel ist Hauptvertreter dieses egozentrierten, materialistischen, atheistischen und gesellschaftlich orientierten Satanismus. Wenn man sich dessen Literatur ansieht, versteht man auch, warum sich die meisten Leute dies als Vorzeiger aussuchen: Es verstehen selbst Hilfsschüler und die Ideologie gleicht sich der Konsumgesellschaft perfekt an.



Eben, das ist der Punkt. Insofern unterscheiden sich satanische Strömungen dieses Flügels auch primär in der gesetzten Legitimation ihrer Verhaltensweisen von jedem anderen religiösen bzw. ideologischen Konzept. Während der Christ vorgibt, seine Legitimation durch eine höhere Macht erhalten zu haben, sich aber trotz aller moralischen Augenwischereien je nach Perspektive wie der Elefant im Porzellanladen aufführt, bezieht ein atheistischer bzw. sozialdarwinistischer Satanist diese aus den vermeintlichen Naturgesetzen. Unterm Strich führen sich alle auf, als gebe es kein morgen mehr, aber sie beruhigen sich selbst dahingehend, dass ihr Verhalten entweder durch einen Götzen oder den Darwinismus zu legitimieren sei, scheitern aber alle an der Eigenverantwortlichkeit in Relation zu den aus ihren Taten resultierenden Konsequenzen.

Darum ähneln sich auch die Argumentationsstrukturen deutlich: Der Christ sagt, er sei Krone der Schöpfung, aber nur im theophoren Rahmen für seine Taten verantwortlich, wenn er gegen die vermeintlichen Gottesgesetzte verstößt. Da diese bestimmte Parameter je nach Konfession erst gar nicht inkludieren (bsplw. das Lebensrecht der Tiere), macht er so lange alles richtig, wie er sich dem konfessionellen Kanon subordiniert. Eigenverantwortlichkeit spielt also nur in diesem Kontext eine Rolle.

Der atheistische bzw. sozialdarwinistische Satanist sagt, er sei Krone der Schöpfung, aber nur im naturwissenschaftlichen bzw. evolutionären Rahmen. Er reduziert sich also in Fragen der Eigenverantwortung gerne auf seine vermeintlich animalische Abstammung, um erst gar nicht in Erwägung ziehen zu müssen, dass er sich wie der Elefant im Porzellanladen eventuell nicht aufführen MUSS oder SOLLTE (unter welchen Gesichtspunkten auch immer).
Eigenverantwortlichkeit spielt also nur in diesem Kontext eine Rolle.

Letzterer wertet seine egoistische Haltung als "Ehrlichkeit" im Gegensatz zu ersterem, aber letztlich sagt der genau so "ehrlich", dass ihm Eigenverantwortung bitteschön nicht aufzubürden sei, weil an der Spitze des Eisbergs ein gesetzgebendes Prinzip thront, dem er sich nicht widersetzen kann oder darf. Beide Haltungen sind von daher nichts anderes als die Konstruktion einer Legitimation zur Tat.




Befreiungsschlag-Netzpräsenz

nach oben springen

#9

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 14.02.2012 16:44
von RickChair | 65 Beiträge

Verstehe, demnach habe ich wohl hauptsächlich mit Leuten gesprochen, die sich mehr oder weniger stark mit einem sozialdarwinistisch und hedonistisch geprägten - demnach ziemlich lavey'schen? - Satanismus identifizierten...


"Es lohnt nicht die Mühe sich zu töten, denn man tötet sich immer zu spät."
- E. M. Cioran

nach oben springen

#10

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 14.02.2012 16:51
von Xarvic | 533 Beiträge

Die Wahrscheinlichkeit dafür ist extrem hoch.


uɐɯ puıןq ɐ ɹɐǝɥ uɐɔ ǝuoou

nach oben springen

#11

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 14.02.2012 17:01
von Goyhem | 62 Beiträge

Da geht es nicht nur dir so. Die meisten, die davon erzählen, dass sie mit Satanisten redeten, haben dieses Bild von dergleichen. Daher verwies ich ja darauf, dass dies ein gewisser Mainstream im Satanismus ist und man selbst entscheidet, ob der einem reicht, oder ob man wirklich die Thematik hinterfragen möchte. Oft kann man die, die so offensichtlich damit kokettieren eh nur begrenzt ernstnehmen. Über LaVey und Crowley kommen die selten hinaus.

nach oben springen

#12

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 15.02.2012 00:45
von System-Karzinom (gelöscht)
avatar

Man könnte auch sagen, dass der atheistische bzw. sozialdarwinistische Satanismus a´la LaVey unmittelbare Reaktion auf die christliche Werteordnung ist, also im Grunde auch nur eine weitere Splittergruppe im Gesamtkomplex des abrahamtischen Monotheismus. Das werden viele Anhänger dieser Strömung nicht gerne hören, aber wenn ich explizit Vertreter einer Antithese zur Christenmoral bin, im Falle der CoS sogar noch eine Kirche und eine "Satanische Bibel" benötige, die sich inhaltlich ausschließlich auf den christlichen Volksglauben und wahllos eingestreute mesopotamische Ingredienzen beruft, dann sollte ich mich nicht wundern, mit dem AM irgendwann verglichen zu werden.
Mehr als eine interkulturell funktionale Anleitung zur Rebellion gegen christliche Werte stellt das nämlich nicht dar, wobei hier gar noch die Legitimation "von oben" erforderlich ist, diese erst einmal zu initiieren.

Dieser Flügel des Satanismus negiert die Christenmoral explizit, wäre folglich ohne sie weder existent noch notwendig. Von daher ist dieser Flügel weder autark existenzfähig, noch kann man ihn philosophisch ernst nehmen.




Befreiungsschlag-Netzpräsenz

nach oben springen

#13

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 15.02.2012 10:30
von PErsonA-nOn-gratA | 47 Beiträge

Zitat von System-Karzinom

Dieser Flügel des Satanismus negiert die Christenmoral explizit, wäre folglich ohne sie weder existent noch notwendig. Von daher ist dieser Flügel weder autark existenzfähig, noch kann man ihn philosophisch ernst nehmen.




So hab ich das auch gemeint, nichts anderes. Aus Lügen folgert man immer eine wahre Aussage, und die ist immer falsch!

nach oben springen

#14

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 15.02.2012 16:46
von RickChair | 65 Beiträge

@ SK:
Deine Worte bestätigen im Wesentlichen meine bisher gesammelten Eindrücke davon. In gewisser Weise wieder was gelernt.


"Es lohnt nicht die Mühe sich zu töten, denn man tötet sich immer zu spät."
- E. M. Cioran

nach oben springen

#15

RE: Elitarismus und Satanismus

in Giganten-Forum 15.02.2012 17:26
von System-Karzinom (gelöscht)
avatar

@Rick:

Man kann alles auf ein mundgerechtes Maß zurecht stutzen, es lächerlich und/oder inakzeptabel werten. Ob das nun mit Satanismus oder was auch immer der Fall ist, es berührt selten den Kern einer Ideenhistorie. Dass in der öffentlichen Darstellung des Satanismus Schablonen gehandelt werden, ist uns allen klar, aber das sagt Dir nichts über DAS Individuum, mit dem Du bsplw. hier im Forum gerade kommunzierst. Nicht einmal der Dailog hier sagt Dir tatsächlich etwas über das Individuum, denn ich denke, einige Mitglieder hier werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass auf privater Ebene weitaus tiefere Gruben zu graben und Gedanken zu bergen sind, eben weil ein signifikanter Prozentsatz an Satanisten unter die umrissene Kategorie fällt, es also Perlen vor die Säue wäre, sich ihnen zu öffnen.

Hier im Forum ist alles Oberfläche. Wohlann denn, frisch ans Werk! Was mag sich wohl tatsächlich unter der Oberfläche der Forenkommunikation für ein geballter Wahnwitz verbergen?




Befreiungsschlag-Netzpräsenz

nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 1 Gast sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Lyrikbanause
Forum Statistiken
Das Forum hat 922 Themen und 13242 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:



Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen