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  • Film über SatanistenDatum20.09.2018 22:29
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Weder im Raum Köln noch Interesse. Aber wenns fertig ist, kannst du's gerne auf YT o.ä. hochladen wenn möglich, vielleicht schau ich's mir an.
    Und freut mich, dass du auch unsere Religion miteinbeziehen willst. (und als pantheistischer Satanist würde ich es durchaus als Religion ansehen, und hab auch von einigen atheistischen SatanistInnen gute Argumente gehört, warum es für sie auch nicht "nur" Philosophie ist)

  • Was süßes aus der PresseDatum25.08.2018 13:28
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Nettes Interview.

    Zitat von Rafa
    Ich mag diese "Verharmlosung von Satanisten" nicht. Meine Güte, ich bin Satanist und am Ende meinen die Leute noch, ich werfe mit Wattebäuschchen um mich und trinke nur Orangensaft


    Mich stört das nicht. Hab das hier glaub ich schon irgendwann mal erwähnt, aber meine Meinung hat sich nicht geändert:
    Besser die Leute halten uns für harmloser als wir sind als für gefährlicher.

  • Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Ich seh keinen Widerspruch zwischen Satanismus und Multikulti.
    Im Gegenteil, Teil unserer Religion ist es doch, nichts aufgrund seines Rufs von vornerein abzulehnen, sowie in unsere Spiritualität Aspekte von allem aufzunehmen, was uns gefällt.

    Und ich glaub nicht an deine Verschwörungstheorien. Politiker sind auch nur Menschen, und selbst wenn eine Mehrheit von ihnen solche Ziele hätte, würden sie es wahrscheinlich einfach nicht auf die Reihe bekommen, das zumindest ist mein Eindruck von Politik hier.

    Außerdem, wenn du schon auf die deutsche Geschichte pochst, dann sollte es dich nicht stören, wenn das Land geteilt wird, das entspricht dem typischen Zustand dieser Region aus mehreren Ländern zu bestehen.

    Natürlich sollten wir auf der Hut sein, dass wir weiter in einem freiheitlichen Land leben, und sowohl der Islam als auch die USA unter Trump stellen da durchaus eine gewisse Gefahr dar. Aber ich habe noch keinen negativen Einfluss von diesen mitbekommen, der mich oder mir persönlich Bekannte hier in Deutschland betroffen hätte.

  • Bekenntnis zu(m) Satan(ismus)?Datum10.08.2018 18:36
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Oh, mal ein interessantes Thema hier.

    Da ich auch jetzt schon meine Religion im echten Leben für mich behalte, hab ich nicht vor, daran irgendwas zu ändern, wenn wir in einer Theokratie landen.

    Ich würde annehmen, wenn Meinungsfreiheit etc. zu sehr eingeschränkt werden, werden sich Gegenbewegeungen dazu bilden, ganz unabhängig von der Religion der jeweiligen Leute. Ob ich mich diesen anschließen würde, kommt ganz auf die genauen Umstände an.

  • Wie werde ich Satanist?Datum10.08.2018 18:30
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Wo hast du denn schon überall gesucht?

    Die meisten Webseiten und Bücher, die ich kenne, sind auf Englisch.
    Ich könnte ein paar empfehlen, aber das bringt natürlich nur dann was, wenn du Englisch kannst.

    Gewissermaßen könnte man es aber auch als Aufnahmeprüfung sehen, dass du selbst recherchieren musst, wie man Satanist wird ;)

  • Satan, Luzifer und der TeufelDatum17.05.2018 18:04
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Hab schon so viele verschiedene Ansichten dazu gehört, dass ich annehmen würde, dass das alles einfach bloß arbiträre Namen sind.

    Relativ häufig unter SatanistInnen und ähnlichem ist die Ansicht, dass "Teufel" entweder eine allgemeine Bezeichnung für 'dunkle' Gottheiten ist, oder dass es eine Art Meta-Gottheit ist, von der bestimmte andere Gottheiten Aspekte sind,

    Viele sehen Satan und Luzifer als unterschiedliche Wesen an (in etwa im Sinne dessen, was Paprika1998 hier beschrieben hat), andere nicht.

    Und selbst wenn wir nur einen der jeweiligen Namen nehmen kann das schon viele verschiede Wesen bezeichnen (unabhängig von der tatsächlichen Existenz der jeweiligen Wesen).

    E.g. Luzifer ist ursprünglich eine Bezeichnung für den Planeten Venus und für eine ziemlich unwichtige römische Gottheit, die glaub ich in den Schriften von Ovid einmal erwähnt wird und für die Morgendämmerung steht.
    Durch die Vermischung von Metaphern, Mythologien etc. im Christentum wird der Name aber auch mit einer Art Prometheusfigur assoziiert.

    Und Satan bezeichnet beispielsweise im Judentum ursprünglich einen bestimmten Aspekt von JHWH.


    Ich selbst verwende die drei Bezeichnungen normalerweise gleichbedeutend.
    Allerdings bin ich Pantheist, glaube also nur an einen einzigen Gott, von dem alles, was existiert, ein Teil ist. Alle anderen Gottheiten sind höchstens Manifestationen davon (genauso wie aber auch alle Lebewesen etc.).

    Wichtiger als die Namen ist dementsprechend eher, was man mit den jeweiligen Namen assoziiert, denn selbst wenn die jeweiligen damit bezeichneten Wesen nicht existieren, das, wofür sie stehen, existiert. Die Namen und Mythen sind bloß Hilfsmittel, um sich mit der dahinterstehenden Essenz leichter verbinden zu können.

  • MagieDatum23.02.2018 17:08
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Hab mir grad mal die Webseite vom Bohmeier-Verlag angeschaut, und meine Reaktion darauf fasst recht gut zusammen, wieso ich mich bslang nicht sehr viel mit Ritualen befasse.
    Sind zwei Gründe:
    - zu viel Auswahl
    - zu hoßes Maß an Skepsis meinerseits

    Naja, wann ich mich dazu bringen kann, damit wirklich zu arbeiten, weiß ich noch nicht, aber ich fand bislang die Bücher von Michael Kelly (Aegishjalmur und Apophis) recht interessant - wobei Rituale dabei nicht wirklich der Schwerpunkt sind, geht um alle möglichen Aspekte spiritueller Weiterentwicklung.
    Außerdem, hab mir außerdem vor ein paar Wochen "The Complete Book of Demonolatry" von S.Connolly gekauft, und auch wenn ich an zu vielen Stellen gedacht habe "das ist historischer/linguistischer Bullshit", in einem der letzten Kapitel sind ne Reihe Anfängerübungen, die ich vielleicht einfach mal durcharbeiten sollte, um einen Zugang zu finden. Auch wenn ich dabei oftmals entweder den Eindruck habe, dass die unter meinem Niveau sind, oder aber dass dafür meine psychischen Fähigkeiten noch nicht ausgebaut genug sind - irgenwie muss man ja anfangen.

  • Eigene Weltanschauung die Richtige?Datum23.02.2018 16:48
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Zitat von Rafa
    Abgesehen davon: Es ist wohl auch in deinem Fall die hauptsächliche Ursache des Problems DEINE (innere) Einstellung zu dem Ganzen, denn offenbar kreist dein Denken sehr stark darum, ob du bei den anderen ankommst, dass du bei den anderen nicht ankommst, dass du dich behaupten willst um bei den anderen anzukommen, dass du mit "sich zurückziehen" ja schon gar nicht bei den anderen ankommst....
    Wenn es dir einfach mal komplett schnurzwurscht wäre, wie du bei den anderen ankommst, würde auch das "Mobbing" nachlassen; das ist nämlich nur die andere Seite vom "ankommen wollen".



    Das meiste von dem aus meinen vorigen Posts bezog sich auf Sachen vor ~10 Jahren und ich hab mich seitdem sehr geändert.
    Gemobbt wurde ich schon seit Ende der Schule nicht mehr.

    Aber dennoch danke für den Rat.
    Hm, einerseits hast du da mit Sicherheit recht.
    Andererseits hab ich bei mir oftmals eher den Eindruck, dass ich, zumindest in der Praxis, viel zu wenig Aufwand darin hineinstecke, wie ich bei anderen ankomme (z.B. rein aussehenstechnisch, Klamotten etc.). Vielleicht kommt mir natürlich auch das nur deshalb so vor, weil ich mir, wie du meinst, Sorgen mache, wie ich wahrgenommen werde. Ich denke, mir mangelts an Empathiefähigkeit, und dementsprechend, da ich somit nicht "fühlen" kann, wie andere mich einschätzen, mach ich mir dann entsprechend viele Gedanken. Gleichzeitig kümmern mich die Belange von anderen nicht wirklich für sich genommen, sondern nur, wenn sie mich betreffen, und somit fehlt mir die Motivation, entsprechend Aufwand zu betreiben.
    Zum einen ist es mir persönlich komplett egal, was andere denken, aber zum anderen hab ich dann in manchen Situationen ganz einfach Schiss, ohne dass es einen wirklichen Grund dafür gäbe.
    Mir ist klar, an welchen Punkten ich an mir arbeiten muss, aber das ist leichter gesagt als getan.

    Und ja, ich hab mit meinem Therapeuten darüber geredet (hab ja einen, da ich trans bin), aber der meint bloß, ich denk zu viel. Wo er recht hat...

    Zitat von Rafa

    Davon gibts auch noch ne Steigerung: Du könntest mal ne Weile alle anderen einfach nur anstänkern (es muss allerdings echt sein, also aus echter, innerer Überheblichkeit). Du wirst erstaunt sein, wieviele Leute dann einfach nur kuschen, sich vor dir ducken und vor dir ganz klein und schüchtern werden.


    Jetzt sofort werd ich das besser nicht in zu extremem Maße ausprobieren (neuer Job/neue Stadt), aber das ist sicher ne gute Übung.
    Und ehrlich gesagt, online verhalte ich mich meist recht überheblich und ohne viel Wert auf Höflichkeitsfloskeln zu legen. Funktioniert häufig tatsächlich sehr gut, Beschwerden sind selten, im Gegenteil komm ich trotzdem irgendwie als sehr umgänglich rüber, zumindest laut dem Feedback, was ich so kriege, was weiß ich. Aber da kann ich das auch machen, da ich dort oft entweder als Mod oder als Experte von dem, worüber ich grade schreibe, auftreten kann.
    In Echt hingegen ist es weniger leicht, das entsprechend rüberzubringen und wenn ich mich dann doch so verhalte (e.g. meinen Geschwistern gegenüber, die haben da kein Problem mit), merke ich, dass ich dadurch noch blinder für die Belange anderer werde und entsprechend unüberlegtes Zeug von mir gebe, und das gefällt dann mir wiederum gar nicht. Muss da irgendwo ne Balance zwischen finden.

    Zitat von Tyger
    Sich über seinen Bezug zur Welt Gedanken zu machen ist jedenfalls schon mal ein guter Weg.
    Ich finde, das Wesentliche ist der Realitätsabgleich. Die eigene Weltanschauung muss irgendwie funktionieren und man muss sich damit in sich selbst und in der Welt wohl fühlen können. Das klingt vielleicht platt, aber so etwas kann ziemlich magisch auch mit ganz abgefahrenen Weltanschauungen klappen.
    Die meisten Menschen, sofern sie überhaupt über so etwas nachdenken, leben allerdings mit der Einstellung: Meine Weltanschauung ist toll und richtig, und dass es mir damit scheiße geht, ist die Schuld von anderen.

    Ich würd zwar nicht sagen, dass es mir mit meiner Weltanschauung scheiße geht (im Gegenteil, geht derzeit ziemlich bergauf), aber die Probleme, die damit noch vorhanden sind, würd ich weitgehend mir selbst in die Schuhe schieben. Das macht es aber nun keineswegs einfacher, damit umzugehen...

  • MagieDatum22.02.2018 19:22
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Bin Agnostiker, was das angeht.
    LaVeys Niedere Magie ist per Definition einfach angewandte Psychologie, der Rest, wer weiß.

    Den Placeboeffekt kann man auch mit dem Nervensystem des Körpers erklären.

    Ich denke, dass Rituale (inklusive Meditation etc.) allein durch den Placeboeffekt sicher eine Wirkung haben können. Ob diese über mit etablierter Physik erklärbare Effekte hinausgeht, keine Ahnung. Ich hab schon einiges gehört, was darauf hindeuten würde, aber halt immer nur Anekdoten, und nur ganz wenig was in Richtung wissenschaftlicher Experimentreihen ging, und daher können das auch Zufälle gewesen sein.

    Aber ich hab eigentlich vor, mich mehr damit zu beschäftigen (ich krieg bloß derzeit meinen Hintern nicht hoch und bin akut mit ein paar anderen wichtigen Sachen beschäftigt). Selbst wenn es alles nur "confirmation bias" und Einbildung sein sollte, würde es ja zumindest einem selbst so vorkommen, als funktioniere es, und das ist ja eigentlich alles, was wirklich wichtig ist.

    ...sofern man nicht auf das Wissen über die dahinterstehenden Mechanismen aus ist, aber, wissensdurstig wie ich sonst auch sein mag, hier nehme ich fast an, dass das etwas ist, was man ohnehin nicht mit Sicherheit wissen kann, da es sich allein dadurch, woran man glaubt, unterschiedlich zu verhalten scheint, zumindest aus subjektiver Sicht, und dadurch extrem schwierig zu beweisen ist.

    Bislang ist das, was ich in dem Bereich vor allem mache, beten (was vom Prinzip her genauso funktioniert wie ein Ritual, nur weniger elaboriert), und das hilft mir zumindest psychologisch.

  • FrageDatum22.02.2018 19:08
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Man merkt, dass du neu bist.

    An was glaubt man genau? Frag 10 verschiedene Satanisten und du wirst 11 verschiedene Antworten bekommen, obwohl sich die Hälfte geweigert haben, die Frage überhaupt zu beantworten.
    Selbst bei LaVeys Bibel, falls du die gelesen haben solltest, kann man problemlos eine atheistische oder eine deistische Weltanschauung draus ziehen.

    Es ist schwer zu verallgemeinern, aber man könnte sagen, dass es bei Satanismus meistens darum geht, sich eine eigene Weltanschauung zu erstellen, wobei man sich von existenten satanistischen Weltanschauungen inspirieren lässt, und die daraus resultierende (zumindest angestrebte) Dogmalosigkeit ist für Neue oft erstmal verirrend. Ich würd empfehlen, dass du einfach maln bisschen mehr dazu liest. Was für Webseiten hast du denn schon angesehen?

    Zirkel? Du meinst Gruppierungen? Kommt auf die Gruppierung an. Welche meinst du zum Beispiel?
    Aus allen größeren mir bekannten kann man problemlos wieder austreten. Ich war aber noch in keiner, kann das also nicht bezeugen.
    Kleinere Gruppen aus nur einer Handvoll Personen oder so können da natürlich nachtragender sein, aber kommt sicher auf die Einzelnperson an, und ich kenn mich da kaum aus.

    Legalität: Kommt auf den Staat an, aber in Deutschland ja. Sofern du nicht tatsächlich irgendwas tust, was gegen ein konkretes Gesetz verstößt, gilt hier Religionsfreiheit.

  • Eigene Weltanschauung die Richtige?Datum22.02.2018 13:20
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Zitat von Rafa
    Ich rede nur davon, dass das Mobbingopfer adäquat reagieren soll: Wenn es schüchtern ist und soziale Defizite hat, dann muss es sich auch entsprechend seiner Natur verhalten, d.h. sich von den anderen fern halten. Die werden ihm dann kaum auch noch nachrennen, um es zu mobben, denn Mobbing ist eigentlich eine Form der Abneigung und der Versuch, jemanden los zu werden. IST man ihn los, erübrigt sich ja auch das Mobbing.

    Ja, vielleicht suchen die Mobber das Opfer am Anfang noch aktiv von sich aus heim, aber das wird sich irgendwann geben, wenn das Mobbingopfer nicht mehr versucht, zu ihnen zu gehören oder denselben Status einzufordern wie die Platzhirsche <--und hier liegt nämlich die Schuld des Opfers.



    Du rätst mir also, mich noch mehr einzuigeln und zum Hikikomori zu werden?
    Sorry, aber ich fühl mich normalerweise besser, nachdem ich eine schwierige soziale Situation hinter mir habe als wenn ichs gar nicht erst versuche.

    Im Klassenzimmer sich von anderen fernhalten war bisschen schwierig ;) und außerhalb davon hab ich mich von den anderen ferngehalten, so gut es eben ging, so riesig ist ein Schulhof nicht - dass ich dann dafür ausgelacht wurde, hab ich natürlich dennoch mitgekriegt.
    Ich habe eher den Eindruck, dass wenn ich mehr versucht hätte, mich zu behaupten, statt sofort den Schwanz einzuziehen, man mich auch mehr respektiert hätte; das wurd mir sogar von Mitschülern im Nachhinein indirekt gesagt.

    Außerdem wären dadurch meine sozialen Fähigkeiten auch mehr gestärkt worden.

    Und auch heutzutage würd ich mir ziemlich viel an Chancen vermasseln, wenn ich mich einfach nur "entsprechend meiner Natur verhalten" verhalten würde, oder jedenfalls entsprechend dieses Aspekts davon.

    Zitat
    Wer will dem Mobbingopfer nützen? Ich?? Bestimmt nicht! :-D Nein!

    Kam ein bisschen so rüber, danke fürs klarstellen, hätt mich auch gewundert.

  • Eigene Weltanschauung die Richtige?Datum18.02.2018 15:56
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Ich bin der Ansicht, eine "richtige" Weltanschauung gibts nicht. Moral ist subjektiv, und was gut ist, kann man höchstens darin messen, ob es einem selbst oder Leuten/Dingen/Prinzipien, die einem wichtig sind, zugutekommt.

    Zitat von Rafa
    Blöd ist es in der Schule bei Kindern. Andererseits werden auch Kinder nicht ohne Grund gemobbt. Die meisten haben irgendeinen Makel - z.B. Übergewicht, soziale Defizite, besondere Strebsamkeit oder besonders schlechte Noten - und weil Kinder eben natürlich und normal und unverdorben und frei und frisch in ihrer Natur sind, zeigen sie halt auch mit dem Finger da drauf und rufen: "Fette Sau!" - und da haben sie Recht!!! Weil wie soll denn die fette Sau sonst schon auf die Idee kommen, vielleicht mal ein wenig abzunehmen, hä? Aber heutzutage, mimimi, da rennt die fette Sau zum Psychologen und jammert: "oh, ich werde so gemobbt" und dann gibts eine Psychotherapie für xx.xxx und ein Haufen tudschel tudschel mimimi tüddel... anstell mal einfach bissl Sport, weniger fressen und fertig ist die Laube - und das wär auch noch GESUND.



    Aus eigener Erfahrung: Ich bin zu meiner Schulzeit (also bis vor 8 Jahren) wegen erwähnter "sozialer Defizite" gemobbt worden (gab noch paar andre Gründe, aber für die konnte ich nicht wirklich mehr). Und auch wenn ich dir zustimme, dass in vielen Fällen Mobbing für alle Beteiligten letztlich hilfreich sein kann, hier sicher nicht.
    Ich hab mich ja so schon kaum getraut, mit irgendwem zu reden, und dass ich jedes Mal, wenn ich dann doch den Mund aufgemacht habe, sofort ausgelacht wurde, hat eher das Gegenteil bewirkt.
    Und zum Psychologen hat mich auch keiner geschickt, auch wenn ich im Nachhinein denke, dass mir das eher geholfen hätte.

    Zugegeben, mit Sicherheit hatte die Situation letztlich auch Vorteile für mich (wie alles im Leben), aber auf die Weise könnte man doch alles rechtfertigen.

    Ich würd daher vorsichtig sein, sowas zu sehr zu verallgemeinern.

    Ich mein, wofür brauchst du denn überhaupt solche Rechtfertigungen, dass es dem Mobbingopfer auch nützen kann?
    Mir ist komplette Amoral lieber als solcher Konsequentialismus.
    Klar kann man sagen, das und das ist besser für x, und entsprechend handeln, aber das hat für mich nichts mit Moral zu tun, sondern ist halt einfach so.

  • Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Ich hab schon ne Wahrheit, kein Bedarf :)

    Aber sofern du uns deine Wahrheit hier mal zeigst, können wir ja mal vergleichen.

  • Suche satanistinen für meinen ordenDatum16.01.2018 23:03
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Viielleicht werd ich mal vorschaun, weiß noch nicht.

  • Suche satanistinen für meinen ordenDatum14.01.2018 09:53
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    http://blackorderofsatan.in/ ?

    Ah Gnostiker seid ihr. Pro- oder Anti-kosmische? Scheint ja eher sogar Ersteres zu sein. Pro-kosmische, die sich Gnostiker nennen, sind ja schonmal ne Seltenheit.

    Aber dir muss man ja echt jede Info aus der Nase ziehen.

    Der Seite fehlt es so ein bisschen an philosophischem Tiefgang und wie gesagt, hab eigentlich nicht vor, mich nem Orden anzuschließen - ich finds bloß immer wieder interessant, neue Versionen von Satanismus kennenzulernen.
    Nun, ganz nettes Gelaber, aber nicht genug Vorschaumaterial, um zu Wissen, was es einem überhaupt bringen würde.
    Nach allem, was ich bislang über euch weiß, könntet ihr genauso gut auch einfach nur hinter persönlichen Daten her sein.

    Ihr scheint in der Ukraine euren Sitz zu haben? Warum dann kein Ukrainisch, aber Deutsch auf der Webseite?

    Sorry, aber kommt mir alles nicht sehr überzeugend und sogar leicht suspekt vor.

  • Suche satanistinen für meinen ordenDatum13.01.2018 20:17
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Du hast diesen Post in etwa derselben Menge erstellt wie hier aktive Mitglieder sind xD

    Ich hab nicht vor, derzeit einem Orden beizutreten. Insbesondere keinem, über den ich mich nichtmal darüber genauer informieren kann, da kein Name angegeben ist.
    Das müsste schon bisschen genauer sein.
    Ihr befasst euch also mit Okkultismus und seid matriarchalisch organisiert? Und ihr bietet konkreten Unterricht an?
    Vor Ort oder per Internet? Was sind die Aufnahmebedingungen? E.g. muss man Theist oder Atheist sein? Wo kommt ihr her, wie viele seid ihr? Habt ihr irgendeine Webseite?
    Nur so als ein paar Vorschläge...

  • der IslamDatum18.11.2017 19:51
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Sofern es einen nicht persönlich betrifft, ignorieren.
    Sofern man den Eindruck hat, dass es sich dahingegehend entwickelt, dass es einen persönlich betreffen wird, überlegen, was man dagegen unternehmen kann.

    Darüber informieren kann man sich aber in jedem Fall ohnehin.

    Wobei ich ja sufistischen Islam durchaus sympathisch finde (aber viel zu wenig drüber weiß).

  • Die ZeitDatum18.11.2017 19:50
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Realistisch sind Zeitreisen ja nicht, aber hab grad vorhin einen schönen Blogeintrag dazu gelesen:

    http://ananael.blogspot.de/2017/11/time-...s-possible.html

  • Verschiedene Signale Datum01.11.2017 11:02
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Zitat von Rafa
    Was wäre denn das, so eine "Subjektivität"?
    Es wäre doch dieses, dass der Computer sich selbst beobachtet und daraufhin einen Schluss zieht bzw. eine Entscheidung trifft oder irgendetwas tut.

    Nö, das wäre möglicherweise Bewusstsein seiner selbst, aber nicht Subjektivität. Für Subjektivität muss man nicht mal denken können, man muss einfach nur wahrnehmen/sein.

    Und es ist etwas schwierig, darüber zu reden, da Subjektivität etwas ist, das man nur bei sich selbst beobachten und somit für andere nie wirklich beweisen kann.


    Zitat

    Computer beobachten sich selbst nie. Sie beobachten immer nur das Programm und die Daten. Wenn das Programm ein Entscheidungskriterium auswirft, dann tut der Computer etwas, also:

    IF (irgendwas passiert) THEN (starte diese&jene Procedure)

    Der Computer selbst ist (bisher) nie Kriterium im Programm. Kriterien sind immer bloß "IF x=5 THEN..." oder "IF a=true THEN b ELSE c" oder "IF i>1 THEN i=i-1". Nie heißt es "IF ich, der Computer =..."

    Im Prinzip ist es bei Menschen auch nicht anders. IF Hunger=true THEN essen!
    Man identifiziert sich nur mit dem Kriterium und sagt sich nicht "IF Hunger ist gleich true", sondern "IF _ICH_ habe Hunger".

    Man müsste einen Computer nur so programmieren, dass von vorn herein als Konstante steht: "x, a und i = sind Zustände von mir, dem Computer"

    ...was aber doch gar nicht stimmt!
    Nie sind irgendwelche Daten Zustände des Computers, sondern stets nur Objekte und Inhalte eines Programms. Es steht ja das Programm im Fokus, nicht der Computer.

    Aber stimmt es denn beim Menschen eher? Nehmen wir statt einem stationären Computer mal einen Roboter. Rein programmiertechnisch ist es kein wirklicher Unterschied, ob der Laptop oder der Roboter merkt, dass sein Akku leer wird. Beim Roboter ist möglicherweise noch eine Reaktion darauf einprogrammiert, die bewirkt, dass er die nächste Steckdose sucht, aber ansonsten funktioniert das gleich.
    Inwiefern unterscheidet sich das aber von einem Menschen, der Hunger bekommt? Objektiv gesehen überhaupt nicht. Ob der Roboter oder der Mensch zu dem Ergebnis kommt, dass er jetzt etwas Energie tanken sollte, ist genau das selbe.
    Außer, dass wir uns beim Menschen wohl sicher sein können, dass er zusätzlich auch noch ein Bewusstsein hat, welches den Hunger spürt. Beim Computer/Roboter können wir uns dessen nicht sicher sein, selbst wenn er sich genauso wie ein Mensch verhält.

    Zitat

    Angenommen, die zukünftige Technik würde nicht nur mich aus den Spuren in der Welt rekonstruieren, sondern auch gleich vervielfältigen. Sie würde aus diesen Spuren 5 gleiche, identische Persönlichkeiten rekonstruieren. Wären die alle 5 nur einer oder wären es 5 einzelne? Ja, ich denke, es wären 5 einzelne mit der 1. Sekunde, in der jeder von ihnen wahrnimmt, dass er er ist und der andere da drüben ihm zwar gleich ist, aber doch jemand anders ist. Er hat ab sofort ein EIGENES ERLEBEN - und ich glaube, das ist der Punkt.

    Ja, das wären fünf Einzelne, da alle ein eigenes Bewusstsein (i.e. eine eigene Subjektivität) haben.

    Um nochmal klarzustellen, was ich mit Subjektivität/Bewusstsein meine: Sagen wir, statt dass deine Persönlichkeit kopiert werden würde, würde dein Bewusstsein und das von jemand anderem irgendwie vertauscht werden, sodass dein Bewusstsein in ein anderes Gehirn verschoben wird, das bereits eine ganz andere Persönlichkeit und auch andere Erinnerungen hat, und jemand anderes Bewusstsein in dein Gehirn. Du würdest nichts Seltsames daran merken, da das neue Gehirn genauso denken würde, wie es bereits gedacht hat, bevor dein Bewusstsein daran angeschlossen wurde. Aber dasjenige Etwas, was wahrnimmt, was das Gehirn denkt, wäre nun ein anderes als vorher, nämlich du, statt demjenigen, wo vorher dort war.

  • Verschiedene Signale Datum30.10.2017 12:23
    Foren-Beitrag von Liu im Thema

    Zitat von Rafa
    Was ist das Selbst anderes als das Computerprogramm?

    Also ich sehe in unserem Denken auch nichts anderes als einen "Rechenvorgang", der halt bloß unheimlich komplex ist, so dass der den Eindruck erweckt, man denkt.


    In der Terminologie, die ich normalerweise verwende, würde ich dir in soweit zustimmen, als dass ich sagen würde, dass das Ich ein Computerprogramm ist.
    Aber nicht das Selbst. Das Selbst denkt eigentlich überhaupt nicht, es ist bloß das, wovon das Ich wahrgenommen wird.

    Zitat
    Was ist denn der Unterschied zwischen "denken" und "nur den Eindruck erwecken, dass es denkt?

    Im Prinzip gar keiner. Was ich meinte, war eigentlich auch nicht, dass Computer nicht genauso denken würden. Aber sie haben keine Subjektivität, kein Bewusstsein. Könnte man zumindest vermuten. Denn wie sollte denn bei einem Computer bestimmt werden, welche Teile dessen, was beispielsweise im Arbeitsspeicher ist, von ein und demselben Bewusstsein wahrgenommen werden würde?
    Bei einem Großteil der Tierwelt gibt es ein Nervensystem, sodass die verschiedenen Informationen irgendwo zusammenkommen. Bei Amöben ist das denke ich nicht so. Und selbst bei Würmern wäre ich mir nicht sicher, ob es wirklich ein Zentrum in deren Nervensystem gibt, wo Informationen gebündelt werden könnten.
    Daher wäre meine Vermutung, dass zwar selbst Mikroben und Computer Bewusstsein haben, aber kein zentrales Bewusstsein, sondern ganz viele, die jeweils nur einzelne Signale wahrnehmen.

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