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  • ICH - und GottDatum06.01.2020 22:49
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema ICH - und Gott

    Zitat
    gäbe, hätte man keine subjektive Wahrnehmung, und Subjektivität existiert eindeutig, das weiß man aus eigener Erfahrung



    Darum geht es ja gerade: Ein Baby kommt auf die Welt. Es schnauft, es bekommt die Brust, es trinkt ... geistlos.

    Und dann bekommt es das 1. Mal in seinem Leben einen Ich-Impuls, nämlich: die Brust kommt nicht rechtzeitig, der Magen meldet Leere, wir erfahrene Erwachsene deuten das Gefühl als "Hunger", das Baby merkt nur eine Unannehmlichkeit - und brüllt. Im Lauf der Zeit lernt es dann, dass es verschiedene Unannehmlichkeiten gibt und auch verschiedene Lösungen dafür und es beginnt, die Impulse zu ordnen. Bei den Informationen, bestehend aus Hunger, Schmerz, Stillung, Lust .... und der Zu-Ordnung dieser Impulse kristalliert sich noch etwas zum Ganzen dieser Teile: da ist Hunger, aber WER hat den Hunger?? > na: ich, natürlich! ...und es beginnt - in wohl höchst abstrakter Weise - eine erste Idee vom eigenen Ich zu empfinden.

    Ich möchte damit sagen, dass das Ich nur eine Folge der "subjektiven" Erfahrungen ist. Es entsteht praktisch dadurch, denn das Denken ist bei der Verarbeitung der Bewusstseins-Anteile quasi gezwungen, eine Konstante zu setzen, zu der sie alles in bezug setzen kann: das Ich.

    ICH habe Hunger
    ICH krieg was zu essen
    MEIN Hunger hört auf
    Für MICH ist das gut
    ICH bin gut

    Die Subjektivität und Produktion eines Ichs ist zwangsläufig eine Folge einer durch äußere Grenzen vereinte Ansammlung von Komponenten, die als Kollektiv zu irgendeiner Entscheidung gezwungen ist.

    Wir haben ein Volk Israel als ein durch äußere Grenzen (Anzahl, Situation, Ethnie) bestimmter Haufen von einzelnen Mitgliedern/Teilen.
    Als "Schwarm" haben sie ein Ziel, meinetwegen hocken sie in der Wüste und werden von den Ägyptern verfolgt, aber vor ihnen liegt ein Meer, es ist grad mittelmäßig Ebbe und die Entscheidung steht aus: gehen WIR da rein oder nicht?
    Der Volksentscheid, repräsentiert durch den Mann Moses, verkündet: vorwärts marsch! (Baby brüllt) ....und sie latschen rein. ...und siehe da, tatsächlich: es wird ein Erfolg! (Baby ist satt, juhuu!) ....und sie lobpreisen den Entscheider, der hier postuliert wird und zu dem das Volk in Wechselwirkung tritt. ...und dieser sagt: Ich bin, der ICH bin!!!!

  • Islam, die Religion Satans?Datum06.01.2020 22:25
    Thema von RAFA im Forum religiöser Satanismus

    Das seelenlose, nicht mehr zugkräftige Christiotentum geht nun definitiv den Bach runter. Ich würde gerne Beifall klatschen, aber ich hab nen Frosch im Hals, denn Totengräber ist der Islam - etwas noch viel Schlimmeres, Dümmeres, Rückständigeres und leider Radikales und immer Kräftigeres.

    Nun bin ich auch in verschiedenen christoiden Gruppen und les dort fleißig das Gejaule der Christen, der Islam sei die Religion Satans und sie sind nun in der Endzeit, jammer jammer fasel... aber das sieht ja fast wirklich so aus! Der Islam ist tatsächlich eine ganz verkorkste und ausgeklügelte Umdreherei der judeochristlichen Story, nur durch und durch getränkt von Lüge, Gewalt, Unterdrückung, Krieg - also aus der Sicht Jhwhs tatsächlich eine satanische Verdrehung der jüdischen Religion. Dazu noch der muslimische Judenhass und der jüdische Muslimhass, also die schenken sich nichts, und ich muss zugeben: die christoide Deutung HAT was

    Das wirft mich als Satanist nun in einen gewissen Konflikt, denn eigentlich wollte ich doch Satans Werk unterstützen ... aber bestimmt nicht den Islam!!!
    Ich komm damit nicht richtig klar, erzählt mir mal eure Meinung dazu!

    https://de.gatestoneinstitute.org/15381/...e_SkC6gAHP0Mzs4

  • ICH - und GottDatum09.12.2019 22:34
    Thema von RAFA im Forum philosophischer Satani...

    wir haarlose Äffchen haben im Laufe unserer Evolution nun mal einen bestimmten Geist entwickelt: Es reicht uns nicht, den Bauch voll zu haben, sondern wir brauchen auch Futter für unser Gemüt. Wir begreifen (bedingt), dass eines Tages die Tage aufgebraucht sind, an denen wir leben - und vermögen dies nicht zu fassen. Das Gehirn weigert sich, die eigene Nichtexistenz zu denken und doch wissen wir, dass sie sein wird. Wir finden uns inmitten von Konflikten aus dem eigenen Denken - und suchen nach Lösungen. Die Dummen erdenken sich einen Gott, die Rationaleren sagen: "So etwas gibt es nicht!", aber die Lage bleibt weiterhin unbefriedigend. Wie gehen wir damit um?
    Nun sind wir Satanisten, erheben uns über Dogmen, glauben nichts, prüfen, hinterfragen ... ist ja recht und schön, aber keine Lösung für "DEN" Konflikt.
    Ich habe folgenden Vorschlag (weil ich kann bloßes Gemeckere ohne Verbesserungsvorschlag nicht leiden): Wir alle denken uns ein Ich. Niemand zweifelt an seinem eigenen Ich. ...und doch ist es nur erdacht. Im ganzen Gehirn findet sich kein Areal, das zum Denken des Ich zuständige ist. ...und doch denken wir ein Ich. Unser Ich ist nichts, an das wir glauben, sondern etwas, das wir dogmatisch voraussetzen! Ich bin ich - oder etwa nicht, häää?? *Messer wetz* Aber wir können das Ich nicht nachweisen, wir denken es bloß.
    Alle sind zufrieden damit, dass jeder für sich so sein Ich denkt. Niemand ist auf die Idee gekommen zu sagen: "Was? "Du" bist was? Du willst ein Ich sein? Bah! Ein Ich gibt es doch gar nicht! Man kann es weder sehen, noch erklären! Es gibt kein Ich. Hör auf, daran zu glauben!"
    Nö, ich hör nicht auf.
    Nö, ich glaub das ja auch nicht - ich POSTULIERE es!
    ...und ebenso postuliere ich Götter.
    Ich wollte fast schreiben: "...ich postuliere Götter, wie es mir gefällt"
    Aber das stimmt nicht. Ich postuliere auch Götter, OHNE dass es mir gefiele.... und ich muss zugeben: das Denken einer Gottheit liegt nicht in meiner bewussten Entscheidung, sondern der Impuls, eine Gottheit zu denken, kommt woanders her.
    Hat die Gottheit damit eine Eigendynamik?
    Hat die Gottheit damit in etwa eine eigene Existenz?
    Habe ICH mit meinem Ich irgendetwas, was ich einer solchen Gottheit voraus hätte?
    Was gibt mir das logische Recht zu sagen: "Es gibt keine Götter/keinen Gott ..., aber MICH gibt es SCHON!" ???
    Naja.
    Aus derlei (und weiteren Gründen) wage ich es, mir Satan zu denken - und sehe auch gar nicht ein, seine Existenz in Frage zu stellen, nur weil sie einer "Fantasie" entspränge, denn - bittschön - aus was entspring denn ICH? ;-)
    "....und er schuf den Menschen zu seinem Bilde"

  • Beweise für SatanDatum01.11.2019 17:51
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Beweise für Satan

    Zitat von Annette Krepelka im Beitrag #4
    danke für deine Antwort,leider ist er nicht sichtbar...

    Bist denn DU sichtbar?
    Klar: man sieht deinen Körper, aber bist das DU?

    Wenn du Satan "sichtbar" haben willst, dann musst du dir ein Bild von ihm machen. Personifiziere ihn, visualisiere ihn, gib ihm eine Gestalt in deinem Geist! Mehr ist halt nicht drin. Das haben geistige Konzepte so an sich....

  • Erfolgsrezept SatanismusDatum11.03.2019 22:54
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Erfolgsrezept Satanismus

    Ich habe steven789hjk543 gerade gesperrt, postet nur dubiose Werbung.

  • ,,Atheist"?Datum07.11.2018 20:45
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema ,,Atheist"?

    Jemand, der nicht an Gott glaubt, aber sagt, dass er es nicht beweisen könne, ist IMO ein Agnostiker.

    Ein Atheist ist eigentlich einer, der gegen eine Religion oder Kirche (Theismus, A-Theismus) ist. Eigentlich ist damit nicht gesagt, dass er nicht an Gott/Götter glaubt oder von deren Nichtexistenz überzeugt ist, aber im Allgemeinen ist das doch so.

    Jemand, der an gar nix glaubt, ist ein Rationalist, Materialist oder Realist.

    Einen Unterschied würd ich jetzt nicht machen zwischen "ich glaube nicht an ..." und "ich bin von der Nichtexistenz dessen überzeugt". Das ist doch inhaltlich dasselbe....?

  • Was süßes aus der PresseDatum21.08.2018 21:56
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Was süßes aus der Presse

    Ich mag diese "Verharmlosung von Satanisten" nicht. Meine Güte, ich bin Satanist und am Ende meinen die Leute noch, ich werfe mit Wattebäuschchen um mich und trinke nur Orangensaft

  • Bekenntnis zu(m) Satan(ismus)?Datum29.07.2018 18:50
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Bekenntnis zu(m) Satan(ismus)?

    Man könnt das Gedankenspiel noch weiter treiben und fragen: Es wird nicht nur der Satanismus verboten, sondern du wirst auch aufgefordert bis gezwungen, dem Gott/Allah einen Akt der Anbetung zu leisten. Würdest du das machen?

    Also ehrlich: spätestens da hadere ich, weil das geht zu weit. Ich muss zwar wirklich nicht Märtyrer spielen, aber das ist mir dann einfach zu ernst und sowas kann ich mit mir und meiner Lebenseinstellung nicht in Einklang bringen. Ich weiß nicht, wie ich im Ernstfall mit Pistole auf der Brust reagieren tät, aber ich könnt mir vorstellen, dass ich das wirklich verweigere.

  • SuizidDatum28.07.2018 12:28
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Suizid

    Mutmaßlich litt sie an Depressionen. Die Gründe (oder auch die Hoffnungen?) für ihren Selbstmord liegen in ihrer negativen Interpretation der Umstände. In diesem Sinn interpretierte sie vielleicht auch den 06.06.18, wie du sagst als einen Tag, an dem sie sich entscheiden sollte.

    100e anderer Satanisten interpretierten in diesen Tag etwas anderes als die Notwendigkeit, sich nun umzubringen.

    Die Frage wäre dann: warum interpretierte sie die Umstände negativ bzw. lebensfeindlich? Woher kam diese Denkweise?
    Das wäre nun aber eine Frage der Psychologie/Analyse.

  • Bekenntnis zu(m) Satan(ismus)?Datum27.07.2018 20:03
    Thema von RAFA im Forum Lobby

    Stellt euch mal vor, es würde in Europa verboten werden, Satanist zu sein bzw. der Satanismus wird als verfassungswidrige Ideologie erklärt und Satanist-sein oder sich irgendwie zu Satan zu bekennen stünde unter Strafe.

    Ich will jetzt NICHT drüber diskutieren, wie das vonstatten gehen könnte: beispielsweise durch eine immer stärkere Religiotisierung der Bevölkerung, ein Anwachsen der Anzahl der Muslime, immer mehr islamische Sitten, die Linken jauchzen vor Toleranz, Die GrünInnen binden sich aus Solidarität Kopftücher um und strecken dann auch 3 x am Tag ihren Arsch in die Luft, der Papst frohlockt, der katholische Klerus verbündet sich mit dem muslimischen Zentralrat, Moscheen und Kirchen werden im Wettlauf gebaut, die Regierung sponsert das alles, weil ein gottesfürchtiges Volk ist leichter zu regieren als lauter Freidenker, und und und... Atheisten werden dann schon schief angeschaut und Satanismus wird verboten. (Es könnt sich natürlich auch ein anderes Szenario entwickeln, aber wir setzen jetzt mal den Punkt: Satanismus wird verboten, Satanistsein wird bestraft, wer sich zu Satan bekennt, wird eingesperrt.)

    Was würdet ihr machen?

    Würdet ihr euch weiterhin "frank und frei" und stolz zu(m) Satan(ismus) bekennen und aufrecht dazu stehen?
    Würdet ihr aufstehen und gegen das Verbot kämpfen?
    Oder würdet ihr dann mal lieber den Rand halten, euch mit satanischen Bekenntnissen zurück ziehen, unauffällig in der gesellschaftlichen Masse verschwinden und euren Satanismus im Geheimen weiter praktizieren? ...in der Hoffnung, dass diese Epoche wohl auch mal wieder ein Ende findet und es bald wieder anders wird?
    Oder fändet ihr's sogar satanisch, die Übermacht von Regierung und Gesellschaft einzusehen, euch deren Label auf die Stirn zu pappen und unter diesem Label dann schön weiterhin die satanischen Prinzipien auszuleben, bloß eben anders genannt (das depperte Volk merkts eh nicht)?
    Oder würdet ihr mit einer solchen Religiotisierung sogar Geld machen und Macht an euch reißen (wollen)?

  • SuizidDatum27.07.2018 17:20
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Suizid

    Wenn deine Verlobte Christin gewesen wäre, könnten dir bestimmt nicht irgendwelche Christen eine Antwort darauf geben, warum sie sich umbrachte.
    Ebenso ist das mit den Satanisten: woher sollen WIR wissen, warum sich jemand umgebracht hat?

  • Obey hatsDatum15.07.2018 21:10
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Obey hats

    Ich hab jetzt mal die Neuanmeldung auf "manuelle Freischaltung" geschaltet: neue Members können nur noch schreiben, wenn ich sie freischalte.
    Seitdem hat es keine Neuanmeldungen mehr gegeben.

  • Eigene Weltanschauung die Richtige?Datum22.02.2018 22:12
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Eigene Weltanschauung die Richtige?

    Ich rate dir gar nix.
    Ich FINDE, dass...

    Abgesehen davon: Es ist wohl auch in deinem Fall die hauptsächliche Ursache des Problems DEINE (innere) Einstellung zu dem Ganzen, denn offenbar kreist dein Denken sehr stark darum, ob du bei den anderen ankommst, dass du bei den anderen nicht ankommst, dass du dich behaupten willst um bei den anderen anzukommen, dass du mit "sich zurückziehen" ja schon gar nicht bei den anderen ankommst....
    Wenn es dir einfach mal komplett schnurzwurscht wäre, wie du bei den anderen ankommst, würde auch das "Mobbing" nachlassen; das ist nämlich nur die andere Seite vom "ankommen wollen".

    Der wirklich ankommt, ist meistens der, dem es ziemlich egal ist, ob er ankommt, sondern der einfach sein Ding macht.

    Davon gibts auch noch ne Steigerung: Du könntest mal ne Weile alle anderen einfach nur anstänkern (es muss allerdings echt sein, also aus echter, innerer Überheblichkeit). Du wirst erstaunt sein, wieviele Leute dann einfach nur kuschen, sich vor dir ducken und vor dir ganz klein und schüchtern werden.

  • Eigene Weltanschauung die Richtige?Datum21.02.2018 22:52
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Eigene Weltanschauung die Richtige?

    > Ich mein, wofür brauchst du denn überhaupt solche Rechtfertigungen, dass es dem Mobbingopfer auch nützen kann?

    Wer will dem Mobbingopfer nützen? Ich?? Bestimmt nicht! :-D Nein!

    Ich rede nur davon, dass das Mobbingopfer adäquat reagieren soll: Wenn es schüchtern ist und soziale Defizite hat, dann muss es sich auch entsprechend seiner Natur verhalten, d.h. sich von den anderen fern halten. Die werden ihm dann kaum auch noch nachrennen, um es zu mobben, denn Mobbing ist eigentlich eine Form der Abneigung und der Versuch, jemanden los zu werden. IST man ihn los, erübrigt sich ja auch das Mobbing.

    Ja, vielleicht suchen die Mobber das Opfer am Anfang noch aktiv von sich aus heim, aber das wird sich irgendwann geben, wenn das Mobbingopfer nicht mehr versucht, zu ihnen zu gehören oder denselben Status einzufordern wie die Platzhirsche <--und hier liegt nämlich die Schuld des Opfers.

    > Aber wenn dich jemand mit aufrichtigem (!) Respekt behandelt? Was dann?

    Hat ein Bettler riesig Respekt vor einem Reichen - aber sollte der Reiche auch Respekt vor dem Bettler haben? Warum?

    Nein, so funktioniert Respekt nicht!
    Respekt ist keine Sache gegenseitigen Austauschs.
    Respekt ist etwas, was man sich verdient (oder auch nicht).

    Also ich hab halt Respekt vor Dingen oder Personen, die mir aus irgendeinem Grund imponieren, z.B. wegen besonderen Leistungen, besonderen Fähigkeiten oder einer besonderen Größe.
    Am allerwenigsten Respekt habe ich vor Leuten, die Respekt gezielt einfordern: "hee, respektiere mich!"
    Das hat so etwas wie: "Hee, hab mich lieb, los!"
    Hee: das GEHT nicht.

    > das wahre Gute in der menschlichen Psychologie und ist das Böse eine Krankheit,

    Böse und gut sind sozialethische Begriffe. Sie haben keine objektive Bedeutung und kommen in der Natur nicht vor. Dort gibt es nur ein Ego, das zuweilen dem Ego eines Anderen entgegen läuft und zu dessen Nachteil führt, weswegen der wiederum ärgerlich wird und sich wehrt; es führt unter Umständen zu Auseinandersetzungen. Aber das ist nicht "böse", sondern nur natürlich.

    Idealisiert wird oft die "Selbstlosigkeit" oder die Aufopferung, das Überlassen von Vorteilen an andere und der eigene Verzicht darauf. Das funktioniert aber nur, wenn der Selbstlose dann von den anderen genauso Vorteile überlassen bekommt.
    In einer kleinen Gruppe, z.B. Familie, enger Freundeskreis, ist das meistens sinnvoll, weil hier Gemeinsamkeit und Zusammenarbeit vorliegt. In größeren Gruppen oder gar in Gesellschaften, die so ein gemeinsames Band nicht haben, funktioniert das aber nicht. Das ist auch von der Natur so gewollt, denn gegenseitige Unterstützung soll ja der eigenen Sippe/Herde/Rudel/Gruppe dienen und nicht der gegnerischen oder irgendwelchen anderen.

    Wenn nun einer seine Vorteile in Vorschussmanier jedem x-Beliebigen gewährt, dann ist er nicht "gut", sondern einfach nur "doof".

  • Eigene Weltanschauung die Richtige?Datum18.02.2018 12:06
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Eigene Weltanschauung die Richtige?

    Ja, ich denke, die eigene Weltanschauung ist grundsätzlich "die Richtige". Man muss sie natürlich leben - und dabei reflektieren. Im Abgleich mit der Welt und in der Hitze des Lebens stellt sich ganz von selber raus, was "richtig" ist - im Rahmen der jeweiligen Weltanschauung.

    Nein, ich finde nicht, dass man deswegen die Weltanschauung anderer Leute akzeptieren oder sogar tolerieren muss, denn mitunter steht diese andere Weltanschauung und der jeweilige Mensch mit der Ausübung dieser seiner Weltanschauung in Konflikt mit MEINER Weltanschauung - und die geht MIR natürlich vor. So viel Ego muss ja selbst dem gütesten Gutmenschen noch als gesund einleuchten, oder?
    Falls nicht, dann ein Beispiel: Auch "Nazi" ist eine Weltanschauung. Ja, für den Nazi ist der Nationalsozialismus die richtige Weltanschauung.
    Verdient das nun Respekt?
    Falls ja, warum?
    Falls nein, warum sollte man sonst irgendeine Weltanschauung respektieren, die man im Grunde eigentlich komplett bescheuert oder idiotisch findet?

    Grund zu lästern? Meine Güte, also sei mer ned bös, aber es gibt doch nix Schönners als Lästern!? Eh, das sind doch die allerschönsten Abende, wenn man in gleichgesinnter Runde zusammen sitzt und über den gemeinsamen Widerling herzieht, dass sich die Balken biegen! Das zähle ich sogar zu den menschlichen Grundbedürfnissen!
    In jeder Kneipe erfreuen sich die Menschen am Lästern über den gegnerischen Fußballclub, über die unfähigen Politiker, über die Jugend von heutzutage oder über die depperten Alten oder über die Weiber oder über die Mannsbilder oder über Popper und Hiphopper oder über Metaler oder Punks oder oder über oder... Ja, mei, es gibt nun einmal Dinge, die einen persönlich frustrieren, weil sie der eigenen "idealen" Weltanschauung entgegen stehen und wenn man dagegen schon nix machen kann, dann wenigstens mit Gleichgesinnten ordentlich ablästern! Das ist doch herrlich, man wird wenigstens (von den Freunden) verstanden, man wird bestätigt in der Sache, die man doch ohnehin nicht lässt, weil man sie von Herzen richtig findet. Da kann man dann unter den Gleichgesinnten den ganzen Frust rauslassen - eh, das ist heeeeerrlich, das ist so entspannend, nahezu erlösend.
    Also ich bin ein großer Freund der Lästerei und lästere für mein Leben gern! :-)

    Na und selbstverständlich ist es ein Grund, dem ideell Anderen Steine in den Weg zu legen! Das ist da Natürlichste von der Welt, dass man das Bedürfnis hat, dem Feind, Gegner oder Andersartigen, Derquer-Laufenden die Bremse zu ziehen! Wenn ich sehe, dass die Fahrt eines gemeinsamen Wagens für mich gegen die Wand zielt, dann BREMSE ich und notfalls hau ich dem anderen eine über die Mütze, um den Wagen zu bremsen und dem (aus meiner Weltanschauung so gesehenen) Unheil zu entgehen und das zu stoppen.

    Sorry: was denn sonst??

    Ich finde nichts dabei, mich über stotternde oder sonst wie auffällige Personen in meinem Umfeld lustig zu machen, wenn ich das auch tatsächlich lustig finde. Auch wieder, eher das Gegenteil: Wenn ich etwas lustig finde, aber nicht darüber lachen darf, dann finde ich das krank(machend).
    Nun finde ich Stottern nicht wirklich witzig, im Gegenteil, eigentlich finde ich es peinlich. Nun gut, sagen wir nix, aber nun kommt etwas Wichtiges - was man auch auf alle anderen "Mobbing-Opfer" übertragen kann: Der stotternde Kollege S fühlt sich diskriminiert, weil er gerne auch am Telefon die Kundenanfragen bearbeiten will wie der andere Kollege A, der sich super gut verbal ausdrücken kann. A ist so ein richtig guter Redner. Von 10 Kundenanrufen holt er mittels seiner Wortgewandtheit, seiner hübschen Stimme und seiner charmanten Ausdrucksweise 9 neue Aufträge für die Firma. Deswegen hat er ein Gehalt von xx.xxx €, weil - ja meine Güte - er macht halt auch wirklich gut Umsatz! Der Chef lobt ihn mindestens alle 2 Tage, weil er halt echt eine tolle Nummer im Vertrieb ist.
    Drum geht jetzt unser S zum Chef und stottert sich einen ab, er sei diskriminiert, der A würde bevorzugt, kriegte mehr Geld, mehr Lob und das will er, der S, jetzt auch. Ja, aber kaum hockt man den S ans Telefon, legen die Kunden auf, weil sie ihn kaum verstehen und weils das halt echt einfach nicht bringt, so ein Telefonat, irre anstrengend.
    Kurzum: den S kann ich am Telefon nicht brauchen, den A schon und im Geschäft gehts nun mal nach Umsatz, Leistung und Wert und da ist halt der A die große Nummer - und hat tatsächlich einen GRÖSSEREN Wert (den man sogar in € beziffern kann) als der S. Ja, es sind nicht alle Menschen gleich! Ja, als Person vielleicht schon, aber das interessiert im allgemeinen Leben nicht, das interessiert halt Mama und Papa oder Frau oder Ehemann, aber sonst niemanden. Alle anderen Menschen erwarten eine gewisse Qualität in der gewissen Branche, um die es gerade geht (Arbeit, Sport und Freizeit, Disco, Schönheit, Schule, Klugheit, Intelligenz, gute Noten, Sympathie, sexuelle Anziehungskraft oder oder oder).

    Definitiv gilt: Wenn da einer nicht genug hat, dann gehört er da nicht hin!
    Wenn er meint, er muss sich trotzdem da rein stellen, dann floppt er.
    Die anderen, die nicht floppen, sind definitiv an dieser Stelle die Besseren.
    Es soll ein Unterschied sein zwischen den Schlechten und den Guten - das Natürlichste von der Welt: Irgendeiner wird gefressen, meistens der letzte, der nicht schnell genug rennen kann, weil er alt und krank ist und das ist auch gut so, weil die Gesunden, Schnellen und Guten sollen ihre Gene weiter geben, um eine überlebensfähige Population zu bilden.

    Weil es mir persönlich uuuunheimlich auf den Senkel geht, dass jeder Loser dieselbe Anerkennung haben will wie irgendwelche echten Spitzen und weil ich sowieso das ganze Mimimimi zum Tod nicht leiden kann, finde ich Mobbing GUT. Der Gemobbte soll bitte das Feld hier verlassen, weil er hier einfach nichts taugt. Das heißt nicht, dass er generell schlecht ist, weil vielleicht ist der Herr Stotterer der supertolle Informatiker? Dann ab mit ihm in die IT-Abteilung, aber vom Telefon mobbe man ihn weg, wenn er es schon dämlicherweise nicht von selber kapiert, dass er hier nicht her gehört.

    Die Leute haben heutzutage viel zu wenig Mumm, sich einzugestehen, dass sie halt dies oder jenes nicht können und dass sie halt hierzu und dazu einfach nicht taugen. Wenn sie es nicht selber einsehen, dann muss man ihnen das irgendwie übermitteln, nä, weil man muss sie ja irgendwie los kriegen, nä. Wie soll man das sonst machen?

    Das clevere Mobbing-Opfer wird auch gar nicht gemobbt, weil er längst schon zu Beginn der Mobbingphase checkt, dass er bei den anderen nicht ankommt und VON SICH aus eine Position in der Gruppe einnimmt, mit der die anderen leben können, also in den hinteren Reihen, oder sich gleich beizeiten ne andere Gruppe sucht, wo er halt auch reinpasst.
    Darum finde ich, Mobbingopfer sollten erst recht noch gemobbt werden, weil es nur Egos sind, die nicht einsehen wollen, dass sie halt hier nichts taugen. Die wollen überall die Kings sein, ja und genau dafür gehört ihnen ordentlich eins drauf.

    Ne Ausnahme sind Gruppen, die man nicht verlassen kann. Wer im Knast hockt und dort gemobbt wird, der hat echt ordentlich Pech gehabt, kann ja nicht gehen. Ja, aber mei, so ist halt das Leben. Wer in der Arbeit gemobbt wird, naja, der hats schwieriger zu gehen, aber letztendlich wird er sich eh nicht halten können und da macht es Sinn, sich gleich beizeiten woanders hin zu bewerben - oder halt dann Strategien zu finden, mit dem Mobbing leben zu können. Wer nämlich in irgendeinem anderen Club der große Hecht ist, dem macht auch nix aus, wenn er halt hier mal nicht so der Burner ist und ihn die anderen nicht leiden können.

    Blöd ist es in der Schule bei Kindern. Andererseits werden auch Kinder nicht ohne Grund gemobbt. Die meisten haben irgendeinen Makel - z.B. Übergewicht, soziale Defizite, besondere Strebsamkeit oder besonders schlechte Noten - und weil Kinder eben natürlich und normal und unverdorben und frei und frisch in ihrer Natur sind, zeigen sie halt auch mit dem Finger da drauf und rufen: "Fette Sau!" - und da haben sie Recht!!! Weil wie soll denn die fette Sau sonst schon auf die Idee kommen, vielleicht mal ein wenig abzunehmen, hä? Aber heutzutage, mimimi, da rennt die fette Sau zum Psychologen und jammert: "oh, ich werde so gemobbt" und dann gibts eine Psychotherapie für xx.xxx und ein Haufen tudschel tudschel mimimi tüddel... anstell mal einfach bissl Sport, weniger fressen und fertig ist die Laube - und das wär auch noch GESUND.

    Nee, also da bin ich so ganz anderer Ansicht als du, Ping.

  • nö, das interessiert glaub ich keinen.
    Das sind halt so Verschwörungsdinger, die sind zumindest MIR einfach nur komplett egal.

  • Rothschild und Co.Datum12.01.2018 23:24
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Rothschild und Co.

    was sollen wir davon halten: sind mir völlig egal.

  • was ist satnismus für euch Datum02.01.2018 22:44
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema was ist satnismus für euch

    Satanismus hat für mich 2 wesentliche Bereiche:

    1. Den Kampf gegen den abrahamitischen Gott in Gestalt des Christentums, des Islams und der Judenreligion. Vorwiegend bedeutet das, die Lehren dieser Religionen zu widerlegen, den Missionsversuchen der Vertreter dieser Religionen fette Argumente entgegenbringen, die Dümmlichkeit dieser Religionen verdeutlichen, die faschistische und totalitäre Struktur dieser Religionen deutlich machen und anprangern, etc.

    1b. Daneben bedeutet das noch ganz allgemein, diktatorische und dogmatische Strukturen zu bekämpfen, insbesondere im Kopf ihrer Opfer, also immer wieder die Leute aufzufordern, selber zu denken, selber zu entscheiden, dem eigenen Willen zu folgen und sich nicht unterzuordnen.

    2. meinen Privatteil

  • der IslamDatum18.11.2017 17:15
    Thema von RAFA im Forum allgemeine, religiöse...

    ...war ja früher kein Thema und unsereiner echauffierte sich nur über das dämliche Christentum und seine Vertreter. Der Satanismus ist ja trotz allem eine Antwort auf die Dämlichkeiten des Christentums und setzt sich im Gegensatz zu diesem, indem christoide Rigidität, Obrigkeitshörigkeit, religiöse Diktatur durch einen Gott, Anbetung und Unterwerfung und dieser ganze widerliche Kram verworfen und negiert wird. Der Satanist lebt die Freiheit, Selbstbestimmung, Trotz und Aufmüpfigkeit, Selbstentscheidung selbst gegen Gott, Stolz und Selbstbewusstsein aus, was dem Christentum strikt entgegengesetzt ist. Besonders satanische Satanisten verwerfen selbst die Antihaltung gegenüber dem Christentum und betrachten den Satanismus als autonome Weltanschauung der Freiheit und Selbstbestimmung.

    Nun ist seit einer Weile jedoch noch was viel Rigideres und Obrigkeitshörigeres als das Christentum immer präsenter, hier, nämlich der Islam. Ich persönlich hab mich darum nie weiters gekümmert, einfach weil ich damit nicht direkt konfrontiert wurde. Irgendwelche türkischen Nachbarn lebten da halt irgendwo ihren Kult aus, der mich nicht weiters störte, weil ich das höchstens am Rande so mitbekam. Aber nun wird das ja immer publiker und die Allah-Anbeter bekommen immer mehr Aufmerksamkeit. Die Gesellschaft reagiert darauf bereits recht konform, es wird (angeblich) in manchen Schulen schon aus dem Koran gelehrt und das Ganze wird (angeblich) so dargestellt, dass der Islam bei den Schülern als eine ganz normale Sitte ankommt, die man halt so praktiziert. Schulklassen besuchen Moscheen, werden darin unterrichtet, wie man betet, und und und.

    Langsam finde ich das sehr hanebüchen und sehe mich - als Satanist - gezwungen, mich nun tatsächlich mit diesem religiösen Scheiß auch noch zu beschäftigen und dagegen zu arbeiten.

    Wie seht ihr das und wie ist eurer Meinung nach die Position, die man als Satanist hier einnehmen sollte/könnte?

  • Die ZeitDatum18.11.2017 17:03
    Foren-Beitrag von RAFA im Thema Die Zeit

    Naja, da gibt es freilich zuerst mal den Unterschied zwischen objektiver und subjektiver Zeit - während eine objektive Stunde immer eine Stunde ist, kommt einem eine Stunde subjektiv manchmal vor wie ein paar Minuten oder wie ganze Tage, abhängend davon, wie wichtig einem der Inhalt ist.

    Zudem gibt es noch den Unterschied zwischen der Zeit und den Zeiteinheiten. Eine Zeiteinheit ist natürlich ein menschlicher Maßstab, einfach für den Alltag sinnvoll, weil man ja seinen Tag auch irgendwie zeitlich einteilen möchte.
    Die Zeit an sich hat mit ihren Einheiten so viel zu tun wie das Gewicht mit Zentnern, also keine inhaltliche Gemeinsamkeit. Die Zeit ist ein eine Strecke zwischen dem Anfang und dem Ende einer Sache und damit grundsätzlich eine Sache der Bewegung oder eines Ablaufs an sich.

    Hawking siehts dann wieder physikalisch, aber - bei aller Kenntnis davon - ich kann mir nicht vorstellen, was eine "gebogene Zeit" sein soll. Mir fehlt ja schon das Verständnis dessen, was nun eigentlich in der Praxis eine "Quadratsekunde" sein soll. Da komm ich - ganz weltlich und alltäglich - nicht rüber.

    Das Allerwesentlichste an der Zeit ist aber der Umstand, dass sie immer nur in 1 Richtung geht und zwar in die Zukunft. Das bedeutet, dass man nichts ungeschehen machen kann, weil es gibt kein Zurück. Man kann es nur im Nachhinein verbessern oder korrigieren, nachher noch eins drauf setzen, es relativieren oder zum Positiven wenden ... aber man kann nicht zurück und es aus der Welt schaffen und das Ding an diesem Moment einfach halt anders machen.

    Insofern ist die Zeit ein Naturgesetz und mir widerstrebt das zutiefst, aber es hilft ja nix, IST halt so.

    Ich nehme auch an, dass es niemals Zeitreisen in die Vergangenheit geben wird und dass es auch in Zukunft keine Möglichkeit geben wird, auf dem Strahl der Zeit zurückzugehen, sonst wäre das schon längst passiert und es wäre des öfteren mal schon irgendeine Person aus der Zukunft aufgetaucht, die eine Rückreise nach Jetzt unternommen hat. Da das aber noch nie passiert ist, kann man davon ausgehen, dass es auch in der Zukunft keine Personen geben wird, die in der Zeit zurück gehen können.

    An und für sich hätte ich mit der Zeit kein Problem, wäre da nicht dieser fürchterliche Umstand der nichtwiederholbaren Vergänglichkeit. Die meisten vergangenen Dinge kann man ja zum Glück wiederholen oder wenigstens so ähnlich jederzeit wieder haben. Eines Tages aber hatte man sie zum letzten Mal und wird sie nie, nie wieder jemals haben können. Epochen vergehen irgendwann und kehren - so - nie, nie, niemals wieder. Diesen Umstand finde ich zutiefst schrecklich, insbesondere wenn es sich bei dem endgültig Vergangenen um geliebte Menschen oder gar mich selbst handelt.

    Ich habe diesbezüglich eine stark depressive bzw. nihilistische Neigung, die eigentlich relativ unsatanisch ist, aber ich habe sie halt. Das Thema des Alterns und Sterbens und des endgültigen Vergangenseins beschäftigt mich schon seit Kindheit an und bestimmte meine Weltsicht und meine Persönlichkeit ganz wesentlich. Ich habe bis heute noch keine Lösung bzw. keinen positiven Umgang für mich damit gefunden.

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