#106

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 14.07.2016 16:09
von Soul Reaper | 184 Beiträge

Zitat von S_J im Beitrag #103
@Soul Reaper: Orgasmus Satanas ist ein Zweitaccount, der dazu erschaffen wurde, Beef zu produzieren.


Hab ich mir schon gedacht. Nach längerer Abstinenz vom Forum meinerseits, scheint es mir nun als wären hier mehrere mit einem Zweitaccount unterwegs.

Zitat von S_J im Beitrag #103
Einfach ignorieren ;-)


Ist wohl das Beste, kann dem eh nicht folgen...


Zabulus est Libertas

zuletzt bearbeitet 14.07.2016 18:26 | nach oben springen

#107

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 16.07.2016 11:04
von Pimmelberger | 26 Beiträge

Zitat von S_J
Man geht nicht in einen Orden, um man selbst zu werden. Sondern um mehr zu dem zu werden, was die ranghohen Ordensmitglieder einem erzählen, was man sein soll.



Der Eintritt in einen Orden hat für viele Satanisten ganz pragmatische Gründe, wie z.B. sein magisches Wissen zu erweitern und seinen magischen Einfluss zu potenzieren. Ein guter Orden hat einen lenkbaren Egregor und/oder einen Gruppengeist, worauf nur ein Mitglied zugreifen darf und somit seine magische Potenz verstärken kann. Doch muss man zugeben, dass derartige Orden wirklich rar sind und sich kaum um neue Mitglieder bemühen. Es kann sogar sehr schwer sein, sich in solchen Orden als neues Mitglied würdig zu erweisen. Manchmal sind solche Orden nur ein Zusammenschluss magisch aktiver Individuen, die sich aus strategischen und rein pragmatischen Gründen zusammengeschlossen haben.

Philosophische und rein religiöse Orden suchen meist nur Anfänger oder unerfahrene Neulinge auf, die Bestätigung brauchen oder sich durch eine Mitgliedschaft ein Zugehörigkeitsgefühl wünschen. Ähnliche Funktion haben auch die ganzen Internetorden, die in Wirklichkeit fast nur als Netzpräsenz existieren.
Ansonsten kann ein guter satanischer Orden durchaus nützliche Hilfestellung bieten, denn der Alleingang kann auch gewisse Hürden oder Gefahren bergen, die man so umschiffen kann. Ein guter Orden schöpft sein Wissen aus jahrelanger praktischer Erfahrung.


zuletzt bearbeitet 16.07.2016 11:14 | nach oben springen

#108

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 17.07.2016 09:24
von S_J | 454 Beiträge

Zitat von Pimmelberger im Beitrag #107
Der Eintritt in einen Orden hat für viele Satanisten ganz pragmatische Gründe, wie z.B. sein magisches Wissen zu erweitern und seinen magischen Einfluss zu potenzieren. Ein guter Orden hat einen lenkbaren Egregor und/oder einen Gruppengeist, worauf nur ein Mitglied zugreifen darf und somit seine magische Potenz verstärken kann. Doch muss man zugeben, dass derartige Orden wirklich rar sind und sich kaum um neue Mitglieder bemühen. Es kann sogar sehr schwer sein, sich in solchen Orden als neues Mitglied würdig zu erweisen. Manchmal sind solche Orden nur ein Zusammenschluss magisch aktiver Individuen, die sich aus strategischen und rein pragmatischen Gründen zusammengeschlossen haben.

Sind mehrere Punkte, denen ich da nicht zustimme.
Zunächst mal: Ein Egregor steht nicht notwendigerweise bloß aufgenommenen Mitgliedern als Interaktionspartner zur Verfügung; im Gegenteil, sehr häufig sorgen bei direktem Kontakt ranghohe Mitglieder dafür, dass man den direkten Draht zu dieser Wesenheit verliert, weil nämlich SIE diejenigen sein wollen, die diese Verbindung vermitteln. Ist ein persönlicher Erfahrungswert.

Dann sind Egregore nicht die stärksten Arten von Wesenheiten, weil sie eher unter die Elementale fallen. Im Gegensatz zu unabhängigen Wesenheiten leben diese IMMER bloß durch ihre Verbindung zu menschlichen Wirten. Was bedeutet: Als menschlicher Interaktionspartner ist man immer auch Wirt. Andererseits ist das, was diese Wesenheiten leisten können, durch die Energie begrenzt, die die aktuellen Wirte zur Verfügung stellen.
Also hier gleich zwei Punkte: Die Interaktion ist energetisch nicht kostenlos, UND die Effektivität mag gerade dann begrenzt sein, wenn man selbst oder die Gruppe schlechte Zeiten durchmacht. Nicht gerade optimal.

Zum Aspekt, das eigene magische Wissen zu erweitern: Keine Ahnung, ob du von irgendwelchen Orden weißt, die über Golden Dawn oder V.D.s Kram hinausgehen. Magisch potenter und besser geschützt ist häufig schon jeder durchschnittliche asiatische Haushalt, in dem tägliche Ahnenverehrung betrieben wird.
Wenn man als Westler das eigene magische Wissen erweitern möchte, sollte man sich zunächst mal mit Kulturen und Lebensweisen befassen, in denen Magie ihren festen Platz hat. Das funktioniert einfach gänzlich anders als unser westlicher, naturwissenschaftlich ausgerichteter Geist es für normal hält.
Ich habe nichts gegen V.D., kann ein netter Angang sein. Aber sowohl ordentliche christliche Praxis als auch ein Jahr regelmäßige asiatische Praxis haben mir da in Sachen Magie deutlich mehr gebracht.

Fast jeder Orden "wirbt" damit, sich zu wichtig zu nehmen und für zu toll zu halten, als dass um Mitglieder geworben würde. Selbst der Temple of Set behauptet auf seiner Seite, Leute erst dann haben zu wollen, wenn sie in praktischen Erfahrungen schon festgestellt haben, was sie alles nicht wollen, und dass man vorzugsweise eher gegen Ende der Suche bei ihnen auftauchen solle, nicht am Anfang. Nur: Nachdem ich mir das Alpha-Spielchen mit deren Executive Director mal angetan habe, bezweifle ich sehr, dass jemand, der kein Anfänger ist, sich das bieten lässt. Und ebenso bezweifle ich, dass jemand, der kein Anfänger ist, UND ein bisschen informiert, einer Gruppe von Leuten, von denen sich kein Einziger vorher mit ihm/ihr treffen wird, ein solches Paket an privaten Infos zukommen lassen wird, wie die das gern wollen. Wer kein Anfänger ist, hat die Erfahrung gemacht, dass es eher ungünstig ist, wenn irgendwelche Okkultisten oder Magieinteressierte überhaupt persönliche Infos in die Finger bekommen, und wird den Teufel tun, sich auf so einen Deal "für lau" und bloß basierend als Vertrauensvorschuss einzulassen. Wer kein Anfänger mehr ist, hat nämlich gelernt, dass ein VertrauenVORSCHUSS, so man ihn überhaupt leisten sollte, gerade in der okkult-magischen Szene extremst begrenzt ausfallen sollte. Name, Adresse, Geburtsdatum, evtl. noch Foto + Kontonummer sind sowohl in magischen als auch im weltlichen Bereich ein Paket an Infos, bei dem man sich überlegen sollte, wem davon etwas in die Finger fällt. Teile der möglichen Konsequenzen hat man ja auf dem Forum hier schon erlebt, wo jeder Nebensatz über die eigene Person ausgeschlachtet wird, sobald jemand Anderem mal gerade danach ist, das zu veröffentlichen. Und der ToS tut mehr als das: Einerseits ist es nicht gerade gängige Praxis bei denen, die Identität von Ex-Mitgliedern zu schützen, andererseits behalten die nicht bloß das eingängige Informationspaket, sondern führen intern regelrechte Akten über die "Entwicklung" ihrer Mitglieder. Ich mutmaße mal, dass besonders Dinge, mit denen man diesen Leuten Probleme bereiten kann, da eine nicht geringe Rolle bei dem spielen, was die Leute an einem interessiert.
Natürlich gaukelt man jedem Anfänger gerne vor, man nehme keine Anfänger, das gehört alles mit zum eigentlichen Zweck von Orden, nämlich dazu, den Leuten zu vermitteln, sie seien etwas Besseres oder irgendwie besonders. Aber wenn jemand dann tatsächlich Power hat und nicht jeden Dreck mit sich machen lässt, den die mit sich auch nicht machen lassen, aka, wenn man sie beim Wort nimmt, wenn sie die Hierarchie wegreden und mit ihnen genauso umspringt wie sie einen selbst behandeln, wird man sich ziemlich schnell vor der Tür wiederfinden.

Wenn ich ein unbegründetes Machtgefälle will, such ich mir eine BDSM-Beziehung, um das auszuleben. Da weiß ich dann wenigstens, worauf ich mich einlasse .. und brauch mir nicht irgendwelche schrägen Weltbilder antun, oder mir einreden lassen, was meine Rolle in der Welt ist oder sein sollte, um mich groß oder klein fühlen zu "dürfen", je nachdem, worauf man gerade so steht.

Selbst wenn ein Orden magische Power hat, sind es nicht neue Mitglieder, die von der Energie der Gruppe profitieren, sondern die Leute auf der Chefetage. Und man sollte sich klarmachen, dass man, ehe man DA hingelangt (so das überhaupt passiert, die Zahl dieser Art Posten ist für gewöhnlich begrenzt), so viel Energie für die Gruppe wird "opfern" müsen, dass man besser dran ist, die einfach für sich selbst einzusetzen. Und Zeit wird man obendrein auch noch sparen.


zuletzt bearbeitet 17.07.2016 09:35 | nach oben springen

#109

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 17.07.2016 13:25
von Pimmelberger | 26 Beiträge

Zitat von S_J
Ein Egregor steht nicht notwendigerweise bloß aufgenommenen Mitgliedern als Interaktionspartner zur Verfügung; im Gegenteil, sehr häufig sorgen bei direktem Kontakt ranghohe Mitglieder dafür, dass man den direkten Draht zu dieser Wesenheit verliert, weil nämlich SIE diejenigen sein wollen, die diese Verbindung vermitteln. Ist ein persönlicher Erfahrungswert.



Naja, es gibt eben "gute", "weniger gute" und "schlechte" Orden. Aber ich schrieb ja breits, dass ein GUTER Orden einen lenkbaren Egregor hat, wo ein Mitglied drauf zugreifen kann. Wenn der Zugang aufgrund von Machthierarchien verwehrt wird, dann ist das in meinen Augen auch kein "guter" Orden.


Zitat von S_J
Als menschlicher Interaktionspartner ist man immer auch Wirt. Andererseits ist das, was diese Wesenheiten leisten können, durch die Energie begrenzt, die die aktuellen Wirte zur Verfügung stellen.
Also hier gleich zwei Punkte: Die Interaktion ist energetisch nicht kostenlos, UND die Effektivität mag gerade dann begrenzt sein, wenn man selbst oder die Gruppe schlechte Zeiten durchmacht. Nicht gerade optimal.



Der Egregor bleibt richtig geladen und gepflegt stets so stark wie festgelegt und erfüllt genau den Zweck, für den er geschaffen wurde. Vorausgesetzt der/die Erschaffer haben ausreichend Kenntnis und Erfahrung damit.


Zitat von S_J
Zum Aspekt, das eigene magische Wissen zu erweitern: Keine Ahnung, ob du von irgendwelchen Orden weißt, die über Golden Dawn oder V.D.s Kram hinausgehen. Magisch potenter und besser geschützt ist häufig schon jeder durchschnittliche asiatische Haushalt, in dem tägliche Ahnenverehrung betrieben wird.
Wenn man als Westler das eigene magische Wissen erweitern möchte, sollte man sich zunächst mal mit Kulturen und Lebensweisen befassen, in denen Magie ihren festen Platz hat. Das funktioniert einfach gänzlich anders als unser westlicher, naturwissenschaftlich ausgerichteter Geist es für normal hält.



Magisches Wissen kann man nur durch praktische Erfahrungen erweitern, was man sich selber mühselig in Eigenregie erwerben muss. Wenn man im Zusammenschluss mit gleichwertigen Praktikern seine Erfahrungen teilt, austauscht und sich gegenseitig ergänzt, dann kann man daraus ebenfalls sehr viel zusätzliches und wertvolles Wissen sammeln. Ein guter Orden kann eine Hilfestellung und einen Schulungsweg bereitstellen, doch erarbeiten muss man sich das wirklich Essentielle selbst.
Man IST letztendlich nur das, was man ohne seine 10 Brüder ist. Ebenso kann man auch nur DAS wirklich SELBST, was man ohne Orden, Gruppe oder Egregor ganz alleine zustande bringt.
Dennoch spricht nichts dagegen, sich mit einer Zweckgemeinschaft zusammenzuschließen, wenn man denn davon persönlich profitiert.


Zitat von S_J
Wer kein Anfänger mehr ist, hat nämlich gelernt, dass ein VertrauenVORSCHUSS, so man ihn überhaupt leisten sollte, gerade in der okkult-magischen Szene extremst begrenzt ausfallen sollte. Name, Adresse, Geburtsdatum, evtl. noch Foto + Kontonummer sind sowohl in magischen als auch im weltlichen Bereich ein Paket an Infos, bei dem man sich überlegen sollte, wem davon etwas in die Finger fällt. Teile der möglichen Konsequenzen hat man ja auf dem Forum hier schon erlebt, wo jeder Nebensatz über die eigene Person ausgeschlachtet wird, sobald jemand Anderem mal gerade danach ist, das zu veröffentlichen.



Sorry, aber wer sowas (Kontonummer und Co.) von sich preisgibt, der hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun.


Zitat von S_J
Selbst wenn ein Orden magische Power hat, sind es nicht neue Mitglieder, die von der Energie der Gruppe profitieren, sondern die Leute auf der Chefetage. Und man sollte sich klarmachen, dass man, ehe man DA hingelangt (so das überhaupt passiert, die Zahl dieser Art Posten ist für gewöhnlich begrenzt), so viel Energie für die Gruppe wird "opfern" müsen



Das kommt halt auf den Orden an. Doch desto größer, organisierter und unübersichtlicher einer ist, desto mehr Fallgruben gibt es. Diese Art von Orden meinte ich jetzt auch nicht.


zuletzt bearbeitet 17.07.2016 15:39 | nach oben springen

#110

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 18.07.2016 17:58
von S_J | 454 Beiträge

Zitat von Pimmelberger im Beitrag #109
Das kommt halt auf den Orden an. Doch desto größer, organisierter und unübersichtlicher einer ist, desto mehr Fallgruben gibt es. Diese Art von Orden meinte ich jetzt auch nicht.

Ahso? Na, keine Ahnung, was du meinst - magst du Beispiele nennen? Ich denke, die Hierarchie-Geschichte hat mit der Gruppenstruktur der Organisationsform "Ordensgemeinschaft" zu tun. Insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass es die Art von "guten" Orden gibt, in denen da Neulinge die gleiche Art Zugriff auf den Egregor bekommen wie die Menschen an der Spitze der Hierarchie. Und würde sogar in Frage stellen, ob das immer "gut" sei.

Wäre aber wirklich mal an konkreten Beispielen interessiert, was genau du meinst, ich lerne ja immer gern was dazu. Gerne auch per PN, wenn du das nicht öffentlich diskutieren willst.


zuletzt bearbeitet 18.07.2016 17:58 | nach oben springen

#111

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 03.12.2016 08:49
von Xyphor | 139 Beiträge

Ich finde sehr schön was ihr hier schreibt und lese es gerne.
Ich möchte einmal eine Definition von Looser versuchen.
Was ist denn ein Looser?
Wenn man die Welt der Menschen einmal betrachtet kann man das Leben als ein Spiel ansehen und nur in einem Spiel gibt es Regeln.
Die gesamte Gesellschaftsordnung und der Konformismus basiert auf Regeln.
Jeder will das Spiel gewinnen und bester sein.
Ich wüsste mal gerne was es eigentlich zu gewinnen gibt. Mir erscheint das wie ein Laufstall.
Ich bin ein bekennender Looser. Denn ich will nicht nur ferngesteuert Leben.
Ich erlaube meinem Körper Wohlgefühl und traue mich Gefühle zu zeigen. Ich will auch nicht den ganzen Scheiss mitmachen. Ich will frei Leben.
Und da verliert man doch schon sehr viel.
Aber ich gewinne etwas bedeutenderes.
Ich gewinne mich selbst auch wenn ich vielleicht in der Welt alleine dastehe und verloren gehe so gewinne ich meine eigene Existenz und ein selbst
Bestimmtes Leben. Und weil ich das schon ziemlich extrem treibe , merke ich dass egal wie sehr ich versage das Leben gut und einfach weitergeht.
Ich beschäftige mich mit Satan, und der hat ja auch den Kampf verloren. Fügt sich trotzdem kein bisschen. Weil das eigene Leben anerkannt wird.


Mitgefühl nicht Mitleid ist meine Antwort
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#112

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 03.12.2016 11:23
von Belial666 | 78 Beiträge

wer beim Kapitalismus mitmacht ist angeblich "stark", wer sich dem Kapitalistischen System verweigert ist ein Loser.
mir geht's völlig am arsch vorbei, on jemand stark oder schwach ist, der mensch zählt.

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#113

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 04.12.2016 10:27
von Sleepwalker | 479 Beiträge

Zitat von Belial666 im Beitrag #112
wer beim Kapitalismus mitmacht ist angeblich "stark", wer sich dem Kapitalistischen System verweigert ist ein Loser.
mir geht's völlig am arsch vorbei, on jemand stark oder schwach ist, der mensch zählt.
Ach ja, es gibt doch kaum Hartzer, die Ihre Misere (= stark eingeschränkte Lebensmöglichkeiten durch stark eingeschränkte Finanzen) nicht schönreden würden: Systemkritik, Schulden, die man nicht abbezahlen möchte etc.
Und ja, tatsächlich: Der Mensch zählt!
Asoziale Arschlöcher, von denen man nur ausgenutzt wird, sollte man als psychische Vampire aus seinem Leben verbannen!

Stärke ist für mich, wenn man zu seinen Schwächen stehen kann...
Und speziell zu der unsatanischen "Mara Satanas":
Ja, ich habe Hobbys. Ich habe sogar GELD für meine Hobbys...


Brighter than the sun the darkness shines

zuletzt bearbeitet 04.12.2016 21:17 | nach oben springen

#114

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 04.12.2016 12:06
von Elimro | 19 Beiträge

Ich denke, man sollte sich seine eigenen Maßstäbe für Erfolg setzen, wenn man denn erfolgreich (worin auch immer) sein will, sonst ist man eher ein Mitläufer.


Zitat von Belial666
wer beim Kapitalismus mitmacht ist angeblich "stark", wer sich dem Kapitalistischen System verweigert ist ein Loser.



Das sieht aber nur eine auf dieses Wertesystem konditionierte Herde so und nicht automatisch jeder Mensch, der sich selbst für erfolgreich hält, denn man kann sich ja seine eigenen Maßstäbe für Erfolg setzen. Wenn du nicht nach gesellschaftlicher Anerkennung strebst, dann kann dir das doch egal, was allgemein als Loser oder Winner definiert wird. Man sollte seinen eigenen Weg gehen und sich nicht an andere orientieren. Es kommt eben darauf an, was DU eigentlich im Leben so willst und nicht was andere von dir wollen. Entweder man sieht sich selber als Macher und lebt entsprechend oder man sieht sich Opfer und gibt sich dieser Opferrolle hin. Jeder entscheidet für sich selbst, obwohl manche noch nicht mal diese Entscheidung für sich selber vornehmen.


Hier ist ein sehr gutes Video zum Thema:


zuletzt bearbeitet 04.12.2016 12:14 | nach oben springen

#115

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 13.12.2016 11:06
von Sleepwalker | 479 Beiträge

Zitat
Ich denke, man sollte sich seine eigenen Maßstäbe für Erfolg setzen, wenn man denn erfolgreich (worin auch immer) sein will, sonst ist man eher ein Mitläufer.

Richtig...
Und mir ging es auch überhaupt nicht darum, ein gesellschaftliches Hamsterrad in irgendeiner Form zu verniedlichen.

Was mich betrifft:
Alle, die mich etwas näher kennen (also nicht "Mara Satanas" und ihre zahlreichen Pseudonyme), wissen, dass ich schon unzählige Jobs gemacht habe und AUCH wieder hingeschmissen habe, weil sie mir bei irgendwelchen anderen Zielen/Bedürfnissen im Wege standen.

Ich wollte die Debatte ALLEIN auf folgenden satanischen Punkt bringen:
Ohne Moos, nix los!

Wer meint, Geld lässt sich nur als gedemütigter Arbeitssklave verwirklichen, ist mit Sicherheit ein Mitläufer.
Aber wenn ich die Tausende von Euros, dich ich am Morgen der Trump-Präsidentenwahl an der Börse in den Sand gesetzt habe, schönreden würde, wäre ich ebenfalls ein Mitläufer.
Nämlich ein Mitläufer bei den christlichen Heulsusen: "Ist ja nur Geld und innere Werte sind so viel wichtiger..."
Nix da, Loser ist Loser!
Aber, neues Spiel bedeutet neues Glück!

P.S.: Ich habe noch keinen einzigen Hartzer/in mit tollen inneren Werten kennengelernt...


Brighter than the sun the darkness shines

zuletzt bearbeitet 13.12.2016 11:15 | nach oben springen

#116

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 28.12.2016 02:52
von evilmadness | 71 Beiträge

Dafür habe ich viele Junkies und Obdachlose kennengelernt die nicht nur was in der Birne sondern auch Herz haben.
Mit denen unterhalte ich mich lieber als mit den System Marionetten.


Komm mir nicht blöd.
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#117

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 28.12.2016 12:56
von Sleepwalker | 479 Beiträge

"Obdachlosenarbeit", also Sozialarbeit mit Obdachlosen, habe ich auch schon bei meinen zahlreichen Jobs dabei gehabt.
Wer meint, dass sich hier oder bei den Junkies gesellschaftliche Aussteiger versammeln, leidet auch an links verblendetem Romantizismus.

Wir hatten auch einen Hardcore-Nazi unter den "Pennern", der immer die anderen verdroschen hat.
Ein anderer hat dafür immer seine Frau verdroschen...
Die ist dann, wie alle anderen weiblichen Obdachlosen, zu einer männlichen "Systemmarionette" geflohen, weil die "mehr" zu bieten haben.
Ob der auch die Frau verprügelte, ist nicht mehr bekannt, da er es ja "systemkonform" (mit Trauschein etc.) tut...

Als damals die "Republikaner" ihren Wahlerfolg einfuhren, hat schließlich das gesamte Obdachlosenwohnheim gefeiert und es wurden Hakenkreuze tätowiert...


Brighter than the sun the darkness shines

zuletzt bearbeitet 28.12.2016 14:06 | nach oben springen

#118

RE: Satanismus als Magnet für Loser?

in Giganten-Forum 02.04.2017 19:17
von Sokar | 11 Beiträge

Das Christentum ist viel eher ein Magnet für Loser als der Satanismus, allein schon aufgrund des Moralkodex. Geiz und Gier werden bei den Christen verteufelt, Gott liebt angeblich die Armen und Reichtum sei ungerecht verteilt... Wie soll man bei einer solchen geldablehnenden Grundeinstellung reich werden? Das ist unmöglich.

Laut satanischer Bibel ist der wahre Satanist nicht derjenige, der "Satan, Satan" ruft. Echte Satanisten sind nicht leicht zu erkennen, sie fallen nicht auf, sondern bleiben im Hintergrund und regieren von dort aus die Welt. Das sind keine Loser, sondern das Gegenteil davon - die wahre Elite, die reichsten und einflussreichsten Menschen auf diesem Planeten. Der Satanist hat schon immer die Welt regiert, und er wird sie auch in Zukunft regieren.

LaVey trifft mal wieder den Nagel auf den Kopf. Als ich die satanische Bibel las, war ich dermaßen erstaunt, da ich fast alle seine Statements sofort unterschreiben könnte. Es ist einfach wahr, was er schreibt, so ist das Leben, und diese Grundprinzipien des Erfolgs und eines erfüllten Lebens sollte man schon den Kindern in der Schule beibringen, dann hätten wir definitiv eine wohlhabendere Gesellschaft und keinen sozialistischen Sumpf wie heute, wo die Loser die Erfolgreichen und Vermögenden aussaugen und mit sich hinabziehen. Das ist Vampirismus.

Die Liebe zum Geld ist der Schlüssel zum Reichtum. Und der Satanismus bietet die beste ideologische Grundlage dafür. Dafür liebe ich ihn. Nein, nicht nur dafür, er hat noch mehr zu bieten, aber dafür ganz besonders.


Sage deinem Herzen: ich bin mein eigener Erlöser!
(A. S. LaVey, Satanische Bibel)
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