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  • der IslamDatum10.10.2018 23:40
    Foren-Beitrag von Thüringer Rostbrätel im Thema

    Man müsste irgendwie im philosophischen und gesellschaftlichen Kontext geschickte Wege finden, zu politischen Machtebenen beispielsweise mittels Konfliktlogik Zugang zu finden und derart unschöne und für freie Geister gefährliche Ausprägungen des Monotheismus in ihrer Bedeutung und ihren Einfluss auf die Menschheit herabzustufen, zu sabotieren und zurückzudrängen.

  • der IslamDatum30.09.2018 19:41
    Foren-Beitrag von Thüringer Rostbrätel im Thema

    Caro_666: "Den Koran habe ich recht intensiv studiert"

    Man kann den Islam sehr gut auf seine formgebenden Verhaltensmerkmale reduzieren und erfährt dadurch mehr über den Islam, als aus Quellen die sich nur mit dem Islam befassen, sei es islamische Literatur oder islamkritische Literatur, Beides passt sich an den Konflikt oft zu sehr aneinander an und wenn man sich gedanklich zu sehr im islamischen Universum aus Propaganda und Gegenrede selbst bei unwichtigen Details bewegt, ist man dadurch ja selbst schon ein Stück weit zum Muslim geworden, ohne es zu merken oder zu wollen. Stattdessen sollte man verallgemeinern und das Detail darin einordnen, um das Problem von Außen zu betrachten:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Apokalyptik

  • der IslamDatum30.09.2018 19:16
    Foren-Beitrag von Thüringer Rostbrätel im Thema

    Wie geht man mit Feinden und feindlichen Dogmen um? Kommt auf den Grad der feindlichen Einwirkung an, im harmlosen Fall wie mit HJP , auf jeden Fall sinnvoll und ökonomisch, wie bei einem Brettspiel bei dem man auch mit einem Gegner konfrontiert ist, idealerweise also wie AlphaGo.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vlad_III._Drăculea

  • Was haltet ihr so von Hexen?Datum30.09.2018 18:25
    Foren-Beitrag von Thüringer Rostbrätel im Thema

    Die Einteilung in Schwarz und Weiß ist in diesem Fall etwas Christliches, was man darf und was man nicht darf, wofür man in den Himmel kommt und wofür man in die Hölle kommt. Dieses Denken ist aber genau so albern wie die Frage ob man weiße Physik oder schwarze Physik nutzen sollte, in der Antike bestand zwischen Magie und Physik kein Unterschied, böse waren höchstens der Tod, die Feinde vom Nachbarstamm und schadensbringende Monster, die lebensfeindliche Natureinflüsse wie Vulkanausbrüche, die Wüste oder Krankheiten symbolisierten, wer nicht krank werden oder eine gute Ernte wollte, versuchte mit den Monstern und mit den Lebensgeistern durch Opfergaben und Rituale zu verhandeln und so für sein Anliegen günstige Schicksalsbedingungen zu schaffen. Das Selbe tat man wenn man im Krieg Feinde töten wollte, da hatte der Pharao sich dann mit Seth verbündet, weil die Wüste auch eine feindliche Armee in einem Sandsturm verschlingen oder eben die eigene Armee durch Nahrungsmangel schwächen konnte, also wurde hier mit dem Schicksal verhandelt und Bitten zeremoniell vorgetragen. Seth trat man dabei genau so freundlich und demütig gegenüber wie Osiris, das Selbe konnte auch für die Apophis Schlange gelten, wobei man vor ihr eher Angst hatte und sie ebenso wie Hades deswegen mied, aber auch mit denen hat man verhandelt um sie milde zu stimmen. Im Mittelalter galt ausnahmslos jede rituelle Handlung als Schwarze Magie, die von der Kirche nicht genehmigt wurde, ebenso die Gebete von Ketzern.

  • Foren-Beitrag von Thüringer Rostbrätel im Thema

    Ich finde das Weltseelen Zeug ehrlich gesagt sehr nervig, ständig wird von New Age Theorien behauptet Immaterielles entwickele sich ohne Materie, beziehungsweise Geistiges ohne Physik. Schreibe ich dann mit Wissenschaftlern, stoße ich auf das extreme Gegenteil, seltsame Menschen die davon überzeugt sind dass Tiere kein Bewusstsein hätten. Es wird immer in Extremen gedacht und meistens sind es Überzeugungen, die sich aus sich selbst begründen "Es ist so weil es so ist, basta!"

  • Die Schlange Datum13.05.2017 19:21
    Foren-Beitrag von Thüringer Rostbrätel im Thema

    Zitat von Archangelo im Beitrag #1
    Die Schlange, taucht in verschiedenen Religionen auf wird auch mit dem Teufel und der Sünde in Verbindung gebracht.

    Was bedeutet die Schlange ? Warum ist es überhaupt eine Schlange ?


    Die Schlange ist ein weltweit überliefertes Symbol aus vorchristlichen Gedanken, die sich die Menschen um Religion und Philosophie gemacht haben, beispielsweise symbolisiert sie die Unterwelt, das Meer, die Zeit und die Vorstellungen von Wiedergeburt. Da sie Bestandteil vieler heidnischer Götter war und ihre Symbolbedeutung der monotheistischen Lehre widersprach, wurde sie verteufelt und die Beschäftigung mit ihr zur Sünde erklärt. Ihre Verteufelung begann aber schon lange vorher zu heidnischer Zeit, wo meist eine nachfolgende Göttergeneration die Aufgabe hat, gegen die Götter der Unterwelt oder Schlangengottheiten zu kämpfen und diese zu besiegen, auch dieser Mythos ist weltweit verbreitet, mit Ausnahme des vorchristlichen Amerikas, wo Schlangen eine positivere mythische Bedeutung hatten, die sie vermutlich einmal überall besaßen.

    Zitat
    Ihr habt doch überhaupt keinen Plan vom Leben und vom Satanismus ! wacht mal auf aus euerm Schönheitsschlaf "Dornrosenkrönchen"



    Wer ist gemeint und wogegen richtet sich diese Kritik?

  • Was ist die Realität?Datum11.06.2016 03:45

    Alle Religionen drehen sich darum was die Realität ist und was ihr Wesen ist, ich meine damit Realität im objektiven intersubjektiven Sinn der Dinglichkeit, keine Empfindungen oder Gedankenwelten.

    Die Religionen und die Politik denken sich dazu Geschichten aus, die ihnen so wichtig sind, dass sie bereit sind dafür zu unterdrücken, alles danach auszurichten und zu töten, ohne für die Richtigkeit ihrer Geschichten Anhaltspunkte zu haben, es gibt da also einen sehr starken emotionalen Impuls.

    Die Philosophie sagt, wir können eigentlich gar nicht wissen was real ist und ob überhaupt etwas real ist, dass über unser eigenes Existenzempfinden hinaus geht. Logisch richtig, aber warum gibt die Realität trotzdem und warum funktioniert sie so, wie sie funktioniert?

    Die Naturwissenschaft macht Aussagen, bei denen man wirklich Kopfweh bekommt, Raumzeit Paradoxien die jederzeit überall existieren (zb das Gedankenexperiment von Einstein mit der Lichtgeschwindigkeit, den drei Beobachtern und dem fahrenden Zug), seltsame Auswirkungen der Zeitlokalität auf die Nichtlokalität der Gegenwart und ein verschwimmen der Realität in ein unbestimmtes Nichts, wenn keine Wechselwirkungen stattfinden.

    Daneben gibt es noch etwas, dass ich Halbwissenschaft nennen möchte, beispielsweise die morphische Resonanz, wissenschaftlich nicht anerkannt aber trotzdem in wissenschaftlichen Experimenten zumindest indirekt nachgewiesen, keine Ahnung was ich davon halten soll.

    Was ist also die innere Beschaffenheit der Realität? Warum ist das alles so, wie es ist? Was genau ist das, was mir selbst als mein Bewusstsein erscheint, was doch ein sehr seltsames Etwas und schwer Beschreibbares ist?

  • Ein Artikel aus Cicero zum Thema Kirche und Flüchtlingspolitik:

    Zitat

    Die Drohbotschaft ist zurück

    Der richtige Umgang mit der Flüchtlingskrise ist umstritten. Die Kirchen haben sich festgelegt: Wer für eine begrenzte Aufnahme plädiert, kann kein guter Christ sein. Nur eine unbedingte Willkommenskultur sei christlich. Auf diese Weise werden Kirchenfunktionäre zu Parteigängern und treiben ihren Bedeutungsverlust voran

    Bisher schien die Sache klar: Die Kirchen haben sich in einem mühsamen, teils selbstkritischen, teils aufgezwungenen Prozess von der „Drohbotschaft“ zur „Frohbotschaft“ durchgekämpft. Die Protestanten überwanden das protestantische Tugendregiment mit seiner rigiden Sozialkontrolle, die Katholiken Ablass, Sündenbüchlein und Flagellantentum. Heute – heißt es – gebe es in den Kirchen nur Friede und Lebenswirklichkeit, Dialog und Augenhöhe, free hugs for everyone. Im Zuge der Flüchtlingskrise kehrt nun die drohende, ausgrenzende Kirche zurück. Die Drohbotschaft ist wieder da.

    Kirchen fallen hinter den eigenen Anspruch zurück

    Natürlich war die lineare Fortschrittserzählung nicht ohne historische Flickschusterei zu haben, und natürlich ist die nachträgliche Gegenüberstellung von Gemeindefreude nun und Kanzeldrohung einst arg schematisch. Man frage Mentalitätshistoriker, ob bei den Menschen des 16., 17. und 18. Jahrhunderts immer Heulen und Zähneklappern angesagt waren, wenn das Dorf sich zum Gottesdienst versammelte. Doch die Erfolgsgeschichte vom kirchlichen Weg ans Licht bezieht gerade aus dem Triumphalismus der Gegenwärtigen ihren Reiz. Sie wurde und wird von derselben Klientel vertreten, die heute ins Fuchteln, Drohen und Aburteilen zurückfällt – in der Überzeugung, das Gegenteil zu tun. Die Kirchen sind neben Pro Asyl die letzten Vertreter einer unkonditionierten, unbegrenzten Willkommenskultur. Unter den Christen, die da zweifeln und zögern, machen sie keine Gefangenen. Die Skeptiker werden ausgemeindet.

    Damit fallen die Kirchen ebenso dramatisch hinter den eigenen Anspruch zurück – keine Seele verloren zu geben – wie hinter den Stand einer breit ausdifferenzierten gesellschaftlichen Debatte. Mag selbst bei den Grünen und bei der Linkspartei über die Spät- und Folgekosten der neuen Völkerwanderung diskutiert werden: Was schert’s uns, sagen die ihren Bedeutungsverlust verwaltenden Kirchen in barocker Selbstgewissheit, was schert es uns, wir lassen alle Tore offen für jedermann. Wer Grenzen der Belastbarkeit sieht, wer an den (übrigens ebenfalls christlich zu begründenden) Vorrang des Gemeinwohls erinnert oder an die Differenz von Christentum und Islam, der rechnet, weil er sich „unserem Bekenntnis für eine Willkommenskultur und gegen Abschottung und Abgrenzung“ verweigert, zu den „Unheilspropheten unserer Zeit“, der steht nicht genügend auf „gegen die Angst, gegen die Rhetorik der Abgrenzung und Restauration“, ja, der ist ein Menschenfeind und verdienet nicht, ein Christ zu sein.

    Überschießender Moralismus

    Das erste Zitat stammt von dem CDU-Politiker Sternberg, der momentan dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken vorsteht, das zweite vom Münchner Erzbischof Marx. Beide werden in ihrem (übrigens ebenfalls nicht unbedingt christlichen) Schwarz-Weiß-Denken übertroffen vom Kölner Erzbischof Woelki. Dieser erklärte in einer Predigt: „Wir brauchen legale Wege der Einreise und ein Einwanderungsgesetz – und daneben ein uneingeschränktes Recht auf Asyl“; nur so könne „die Sache Jesu“ vorangetrieben werden.

    Wir? Für welches Globalsubjekt spricht der Priester aufgrund welcher Legitimation? An Fronleichnam feierte Woelki Eucharistie an einem eigens gekauften und extra nach Köln spedierten Flüchtlingsboot, das nun in einer „Ecke der Barmherzigkeit“ im Kölner Dom zwischengelagert wird. Dazu verkündete der Kardinal: „So also haben wir die Weisung des Herrn aus dem Evangelium heute zu verstehen“ – so und nicht anders müssen Christen, die Christen bleiben wollen, sich verhalten, wie Woelki es ihnen einhämmerte: „Wer Menschen im Mittelmeer ertrinken lässt, lässt Gott ertrinken (…). Wer nur für die Menschen Medikamente und Impfstoffe entwickelt, die an Zivilisationskrankheiten leiden, der lässt andere in ärmeren Ländern verenden. Jeder Tod ein Tod Gottes!“ Gott lässt sich also umbringen, ersäufen, wenn nicht alle unter Woelkis Zuhörerinnen und Zuhörern sofort beginnen, sich für neue „Medikamente und Impfstoffe“ einzusetzen, wenn sich nicht sämtliche Mütterchen und Väterchen sofort von der Domplatte aufmachen, um alle Flüchtlingsboote sicher und das Mittelmeer sturmfrei zu machen. Es ist wie immer: Ein überschießender Moralismus macht es schwer, nicht zynisch zu werden.

    Dalai Lama sieht Grenzen der Zuwanderung

    Wenn also heute ein Weihbischof erklärt, „wir als Katholiken“… lehnten eine Obergrenze kategorisch ab, wenn ein deutsches Bistum Integration verhandelt unter dem Motto „Lerne vom Fremden“ oder wenn die Präses der Synode der Evangelischen Kirche bekräftigt, es gäbe gar keine Flüchtlingskrise, sondern immer nur Einzelne, „immer nur Aishe und Achmed“ – dann schrumpfen sich die Kirchen selbst zum Parteigänger in einer weltanschaulich umkämpften Debatte. Sie tragen den Riss, der durch die Gesellschaft geht, in die Kirchen hinein. Sie spalten, statt zu versöhnen. Sie setzen sich auf das hohe Ross des moralisch Einwandfreien und belehren die Schafe in den Bänken – ohne Zwischentöne, ohne Augenmaß. Und in Antithese etwa zum Dalai Lama, demzufolge Flüchtlinge nur vorübergehend aufgenommen werden sollten, denn: „Deutschland kann kein arabisches Land werden. Deutschland ist Deutschland.“

    http://www.cicero.de/berliner-republik/k...t-zurueck/60982

  • Ich rechne damit, dass der Titel des Videos übertreibt. Der Uploader hat auf jeden Fall mehr als nur eine Schraube locker.

    Ich bin mir aber nicht ganz sicher ob das noch Perchten sind. Ist das in den Alpen normal?

    https://www.youtube.com/watch?v=8gghwk9k4sE

  • LHP und Jakob BöhmeDatum17.01.2016 00:51

    Jakob Böhme war ein Christ, aber seine Philosophie ähnelt sehr dem LHP, jedenfalls erkenne ich mehrere Parallelen, beispielsweise seine Vorstellung vom göttlichen Menschen, dem göttlichen Bösen als Prinzip und von der Beschaffenheit der Natur, die sich aus den Prinzipien des Guten und des Bösen zusammensetzt.

    Wie denkt ihr darüber?

  • Auch so etwas, was sich die Christen schnell noch geklaut haben, als gerade keiner hingesehen hat, bevor sie die Tempel der angeblich wilden Barbaren niedergebrannt haben. ;)

    Diese Dreifaltigkeit gibt es beispielsweise bei den Hindus, bei den Griechen, bei den Slawen und bei den Germanen.

    Beispiele:

    Hekate
    Triglaw
    Nornen
    Brahma

    Kennt jemand Ideen, Konzepte und Quellen zu diesem Thema, die auf die philosophischen Gedanken und Ursprünge der Dreifaltigkeit hinweisen?

    In Dantes Inferno taucht ein solches Wesen auf, ein Dämon oder Teufel mit drei Köpfen, gibt es noch mehr von dieser Sorte?

  • Sinn des Lebens...Datum24.12.2015 09:45

    ...in meinen Augen ist der unerfüllte Wunsch danach die Ursache für jede Form der Religiösität.

    Die Welt kommt aus dem Dunkel und geht wieder in dieses Dunkel, die Bewusstheit dieser Dunkelheit gerät mit den vitalen Instinken der Psyche in vielfältiger Weise in Konflikt, sie erzeugt Angst, Furcht und die Hoffnung der Sinn des Lebens würde sich irgendwo in dem diese Dunkelheit umgebenden Nebel der Unwissenheit verbergen, die Hoffnung steigert sich in ein verlangen und das Verlangen wird zur Fantasie und diese wird zur Religion. Selbst der Buddhist ist davon nicht frei, er ist nur ein sehr verlogener Zeitgenosse, weil er behauptet, all sein Fasten und seine Entsagung wären absolut und rein, und würden kein manisches Verlangen als permanente Triebfeder haben.

    Zurück zu dem Sinn des Lebens.

    Wenn wir nur ein kurzes Aufblubbern in dem ewigen Nichts sind, ist dann nicht dieses ewige Nichts, dieser endlose Abgrund (das schon den alten Zurvanisten als philosophischer Gedanke bekannt war) etwas sehr Faszinierendes, Beeindruckendes, Erhabenes und Herausragendes und das Einzige in diesem unseren Dasein mit wahrer Allmacht?

    Wie denkt ihr über den Sinn des Lebens?

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